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Ricus Aschemann: Les Passages et Galeries de ParisAusstellung vom 14. Juni 2002 bis zum 13. Juli 2002 in der Universitätsbibliothek BraunschweigDie Galerien von Paris entstanden am Ende des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und sind eigentlich lediglich überdachte Passagen zwischen den Häuserblocks. Erstmals wurde hier eine Stahl-Glas-Konstruktion benutzt, die viel Licht hereinließ, so dass die Einkaufsbummler trockenen Fußes und bei weitgehend natürlicher Beleuchtung an den Geschäften vorbei flanieren konnten. Heute sind von den einst 6000 Passagen in Paris nur noch sehr wenig erhalten, erfreuen sich aber immer noch großer Beliebtheit, auch wenn die dort zu findenden Händler nicht zu den Großverdienern gehören. Mit Ausnahmen: Auch der verrückte Modemacher Gaultier hat in einer der Passagen sein Hauptgeschäft. Ricus Aschemann hat die Passagen mit einer speziellen Panoramakamera mit einem Aufnahmewinkel von 160° porträtiert. So gelingt es ihm, die spezielle Architektur der Passagen mit ihren hohen Wänden, langen und schmalen Durchgängen einzufangen. Die Ausstellung umfasst ca. 40 farbige Panoramafotografien in Format 17 x 40 cm. Ricus Aschemann, geb. 1964 in Hannover, arbeitete nach dem Besuch der Fachoberschule Gestaltung, Praktika und der Assistenz bei verschiedenen Fotografen sowie einer zweijährigen Tätigkeit bei einer hannoverschen Bildagentur seit 1994 als freier Fotograf in den Bereichen Architektur, Reise und experimentelle Fotografie. Er ist Gründungsmitglied des Hauses der Fotografie in Hannover. |
| Eröffnung der Ausstellung am 13.6.2002 |
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| 19:30 Uhr | Ausstellungseröffng durch Prof. Dr. D. Brandes als Leiter der Universitätsbibliothek |