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Erste Entwicklungen von dampfgetriebenen Fahrzeugen

Nach der Erfindung der Dampfmaschine durch James Watt im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts begannen schon bald Versuche, die Dampfkraft auch in Bewegung umzusetzen. Zunächst richteten sich die Überlegungen an Altbekanntes, indem man daran dachte, bei Kutschen die Pferde durch Maschinen zu ersetzen.


Der Franzose Cugnot erfand bereits 1769 einen Dampfwagen, James Watt und vor allem Richard Trevithick entwickelten Straßenwagen mit Dampfantrieb, die bereits 1803 in London für den Personentransport eingesetzt wurden. Letztendlich waren aber die schlechten Straßen für die schweren und relativ schnellen Lokomobile nicht geeignet.  Der Gedanke lag nahe, eine geeignete ebene Trasse mit Schienen zu nutzen, wie sie aus Bergwerken schon lange bekannt war.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gab es immer wieder Versuche, der Dampflokomotive mit sogenannten atmosphärischen Bahnen Konkurrenz zu machen. In Röhren, die abschnittsweise mit Dampfmaschinen leergepumpt wurden, bewegte sich durch den äußeren Luftdruck ein Kolben, der durch einen Arm den Zug und die Wagen mitnahm. Wegen der großen Dichtigkeitsprobleme konnte sich diese Technologie letztendlich nicht durchsetzen.






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