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Eisenbahnen in Braunschweig und Umgebung - Vitrine 2
Zwischen der Herzoglichen Eisenbahn
und der Technischen Hochschule
gab
es zahlreiche Verbindungen.
Hermann Scheffler (1820-1903)
lehrte von 1849-1851 am Collegium
Carolinum und war danach im Braunschweigischen Staatsbaudienst
tätig, u.a. beim Bau der Eisenbahnen. Er publizierte über
wirtschaftliche und technische Themen und
schrieb auch ein Buch über die ’Officielle Orthographie der
Herzoglich Braunschweig-Lüneburgischen Eisenbahn- und
Postdirection’. Von 1856-1864 war er Herausgeber des ’Organ für
die Fortschritte
des Eisenbahnwesens in technischer Beziehung’ . Deshalb sind in einigen
Jahrgängen fast die Hälfte der Beiträge von Mitarbeitern
der Braunschweiger Eisenbahn verfasst.
Sein Bruder Adolf Scheffler
(1828-1913) war nach dem Studium am
Collegium Carolinum Ingenieur an der staatlichen Maschinenfabrik in
Zorge. 1854-1891 besetzte er in Braunschweig eine Professur für
Maschinenbau.
Der erste Staatsbahnhof in
Braunschweig (1835) und das zweite
Bahnhofsgebäude (1845) wurden von Karl Theodor Ottmer entworfen,
der von 1841-1843 Professor am Collegium Carolinum war.
Der heutige Altbau der TU
wurde damals zum Teil aus dem Verkauf der
Braunschweiger Eisenbahn (1870) finanziert.
Eine der ersten ingenieurwissenschaftlichen Dissertationen der
Technischen Hochschule Braunschweig befasste sich 1904 mit einem Thema
aus dem Lokomotivbau.
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