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Frühe Dampflokomotiven bis ca. 1850

1804 gelang es Richard Trevithick mit einer weiterentwickelten Dampflokomotive einen Zug mit 5 Wagen, beladen mit 10 Tonnen Eisen und 70 Menschen, über eine Entfernung von 16 km zu ziehen. Der eigentliche Durchbruch der Dampflokomotiven kam dann mit George Stephenson und seinem Sieg mit der Lokomotive ’Rocket’ beim Wettrennen von Rainhill im Jahre 1829.



Die Anfänge der Eisenbahn und der Dampflokomotiven fanden in England statt. Die ersten Veröffentlichungen erschienen deshalb in England und in englischer Sprache. Sehr schnell gab es aber Übersetzungen in Frankreich und Deutschland wie z.B. der Titel von Nicholas Wood ( ’A practical treatise on rail-roads’, 1838 in London erschienen), der 1839 bei Westermann in Braunschweig unter dem deutschen Titel ’Praktisches Handbuch der Eisenbahnkunde .. ‚ (übersetzt von Hermann Köhler) erschien.

Andere Titel erschienen nach Erkundungsreisen von Technikern und Ingenieuren, die die revolutionierenden Entwicklungen vor Ort besichtigten.





Die Kenntnisse über Dampflokomotiven waren auf dem Kontinent anfangs jedoch sehr begrenzt, so dass die ersten Lokomotiven für deutsche Eisenbahnstrecken in England gekauft werden mussten (z.B. die ’Adler’ für die Strecke Nürnberg-Fürth bei der Firma Stephenson und die ersten Lokomotiven der Braunschweiger Eisenbahn). Selbst für den Zusammenbau, die Bedienung und die Wartung musste man zunächst englisches Personal einstellen (1835 Mr. Wilson in Nürnberg und 1838 Mr. Blenkinsop in Braunschweig).

Die Ausstellung zeigt im weiteren Verlauf chronologisch die technische Weiterentwicklung der Dampflokomotive mit Standardwerken  wie u.a. von Redtenbacher oder Garbe und spezielleren Werken. Die Auswahl wurde dabei von vom Vorhandensein von schönen Abbildungen und Tafelwerken bestimmt.

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