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Technische Einzelfragen der Dampflokomotive
Das grundsätzliche Funktionsprinzip
der Dampflokomotive blieb seit
Stephenson gleich. Der Kessel war mit Röhren durchzogen,
durch die die Hitze aus dem
Feuerraum strömte und so das Wasser schnell zu Dampf erhitzte. Der
Wasserdampf sammelte sich im Dampfdom und übte Druck auf die
Dampfzylinder aus. Durch das abwechselnde Öffnen und
Schließen der Ventile bewegten sich die Kolben hin und her und
von dort leitete das Triebgestänge die Kraft auf das Antriebsrad.
Der abgekühlte Dampf trat als weiße Dampfwolke über ein
Auslassventil aus. Später wurde er zur Verbesserung des
Wirkungsgrades weiter genutzt. Wurde der Dampfdruck zu groß,
konnte der Lokomotivführer den Dampf durch ein
Überdruckventil abblasen. Er konnte auch mit der Dampfpfeife
Signale geben.
Neben dem weißen Dampf traten aus dem Schornstein der Lokomotive
auch Rauchgase aus, die je nach Betriebszustand hellgrau bis schwarz
sein können.
Neben den Gesamtdarstellungen zu Lokomotiven gibt es auch Literatur zu
einzelnen Funktionsteilen wie z.B. den Kessel, das Blasrohr, die
Steuerung, die Druckluftbremse oder die Räder.
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