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Lokomotivbau-Firmen

Ab 1841 wurden in verschiedenen großen Maschinenbau-Anstalten Lokomotiven gebaut. Dazu gehörten die Firmen Borsig in Berlin, Krauss in München, Maffei in München (ab 1931 Krauss-Maffei), Orenstein & Koppel, Hohenzollern, Linke Hoffmann in Breslau und Henschel in Kassel.

Die Firma Maffei gewann 1851 mit ihrer Lokomotive ’Bavaria’ die Ausschreibungswettbewerb für die Semmeringbahn und entwickelte später die legendäre bayrische S 3/6. Der letzte Lokomotivauftrag der Bundesbahn bei Krauss-Maffei lautete über 18 Tenderloks der Baureihe 65, die 1956 ausgeliefert wurden.



Die Firma Borsig (bereits 1804 gegründet) lieferte bis 1902 5.000 Lokomotiven. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 erweckte sie Aufsehen mit einer Heißdampflok mit Rauchkammerüberhitzer. Eine wesentliche Weiterentwicklung waren auch die Tenderlokomotiven der ’Tierklasse’, die z.B. 1920 die Ablösung des Zahnradbetriebes im Harz  möglich machte.  1926 lieferte die Firma Borsig die erste Einheitslok ab. 1930 musste aus wirtschaftlichen Gründen die Lokomotivbauquote an die Firma AEG verkauft werden.

Die erste Lok der Firma Henschel - mit Namen ’Drache’ - musste 1848 noch mit einem Pferdefuhrwerk von der Fabrik zum Bahnhof gebracht werden.  37 Jahre später wurde die 5.000 Lok ausgeliefert. 1958 endete der Dampflokomotivbau bei der Firma Henschel.


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