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Gebirgsstrecken
Strecken mit Steigungen in Gebirgen stellen besonders hohe
Anforderungen an die Streckenführung und die Leistung der
Lokomotiven. Als Beispiele sind hier Alpenstrecken dargestellt.
Die Semmeringbahn feiert 2004
das 150-jährige Jubiläum und
wurde 1998 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die erste
Alpenstrecke von Gloggnitz nach Mürzzuschlag wurde 1854
eröffnet. Auf der 41 Kilometer langen Strecke werden 457
Höhenmeter überwunden.
Dafür führt die Strecke über 16 Viadukte, durch 15
Tunnels und über 100 Eisenbahnbrücken und ermöglichte
durch zahlreiche Serpentinen den Einsatz einer reinen
Adhäsionsbahn.
Die Gotthardbahn wurde von
einer privaten Eisenbahngesellschaft in der
Schweiz von Immensee durch das Gotthardmassiv nach Chiasso gebaut. Es
war nach der Semmering-Bahn, der Brennerbahn und der Mont-Cenis-Strecke
die vierte Alpenüberquerung.
Die Literatur belegt zahlreiche Gutachten und Gegengutachten über
die geeignete Realisierung. Es war eine reine Adhäsionsbahn.
Nach 10 Jahren Bauzeit konnte die gesamte Strecke 1882 in Betrieb
genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt war der Gotthard-Scheiteltunnel
mit 15.003 Metern der längste Eisenbahntunnel der Welt.
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