TU BRAUNSCHWEIG
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Kunstgeschichtsbibliothek Martin Gosebruch  

Gosebruch Plakat
Kunstgeschichtsbibliothek
Martin Gosebruch

14. Juli - 05. Oktober 2007

Hiermit möchten wir alle Interessierten zur

Ausstellungseröffnung und -vortrag (Prof. Dr. Dietmar Brandes) am Samstag, 14. Juli 2007, um 11:15 Uhr

im Vortragsraum im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek herzlich einladen.

Die Ausstellung befasst sich mit der bedeutenden Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts, die seit den Neunziger Jahren zur Universitätsbibliothek gehört. Aufgebaut wurde sie von dem Gründer und langjährigen Leiter des Instituts, Prof. Dr. Martin Gosebruch.

Eine große Anzahl eigener Veröffentlichungen, überwiegend als Aufsätze, und denen seiner Studenten und Schüler werden in der Ausstellung gezeigt. Den Schwerpunkt aber bilden Beispiele aus der Bibliothek des kunsthistorischen Instituts, die Martin Gosebruch während seiner Tätigkeit als dessen Leiter auf- und ausbaute.

Veröffentlichungen von und über Martin Gosebruch in der Universitätsbibliothek Braunschweig

Gosebruch wurde 1919 in Essen als Sohn einer Kunsthistorikerin und des Direktors des Folkwang-Museums in ein von der Kunst bestimmtes Leben geboren. Sein Jurastudium gab er recht bald für die Kunstgeschichte auf, doch konnte er erst 1947 nach 10 Jahren Arbeitsdienst, Krieg und Gefangenschaft sein Studium in München beginnen. Mit der Dissertation "Die Bildmacht der burgundischen Skulptur im frühen 12. Jahrhundert" schloss er es 1950 ab.
1948 hatte er bereits die Kunsthistorikerin Ina-Marie Körner geheiratet, mit der er drei Kinder hatte, davon wurde wiederum eine Tochter Kunsthistorikerin und der Sohn Maler.
Als Assistent an der Hamburger Kunsthalle und als Stipendiat der Biblioteca Hertziana in Rom arbeitete er an einer Veröffentlichung über "Florentiner Kapitelle von Brunelleschi und den Eigenstil der Frührenaissance, mit der er sich 1958 in Freiburg habilitierte. An der Freiburger Universität begann nun als Privatdozent seine Hochschullaufbahn.
1965 erhielt er den Ruf an die Technische Hochschule Braunschweig. Er baute hier den Lehrstuhl für Kunstgeschichte auf. Zu Gosebruchs bisherigen Schwerpunkten der mittelalterlichen französischen und der neuzeitlichen italienischen Kunst trat nun noch das bisher von der Kunstgeschichte nicht sonderlich beachtete sächsische Mittelalter hinzu, für das es Beispiele in Fülle in unmittelbarer Nähe gab. Die Beziehungen zwischen den Künstlern Oberitaliens und den Sakralbauten Niedersachsen und Sachsen-Anhalts wies erstmals Gosebruch hin.

 



[i] zuletzt aktualisiert: 07.12.2011
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