Veranstaltungskalender
Nachrichten
aus der Region
V
e r a n s t a l t u n g s k a
l e n d e r
BRAUNSCHWEIG
Universitätsbibliothek
Ausstellungen:
| bis Anfang März |
"Spanien in der
Universitätsbibliothek Braunschweig" |
| bis Anfang März |
"El español -
lengua universal" |
| bis auf weiteres |
"Braunschweig
für Einsteiger" (Eingangsvitrinen) |
| bis auf weiteres |
"200 Jahre
Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie"
(Chemiebibliothek) |
Vorträge:
| 11.1. um 19.30 Uhr |
"Sprache, Literatur und
Denken bei Baltasar Gracián (1601-1658)" - Vortrag von Dr.
Emilio Hidalgo-Serna zum 400. Geburtstag des spanischen Humanisten |
| 25.1. um 19.30 Uhr |
"Spaniens
Süden: Kunst und Architektur" - Diavortrag gehalten von Frau
Dr. Beate Nagel |
Stadtbibliothek
| bis 28.2. |
"Braunschweiger
Bücherlust" - Entdeckungen in der Stadtbibliothek Braunschweig |
Braunschweigisches Landesmuseum
| bis 21.1 |
"Landschaften,
Gärten, Ausblicke" - Bilder der Malerin Ursula Stahl-Schultze
(Hinter Aegidien) |
| bis 28.1. |
"Weite und Licht.
Norddeutsche Landschaften" - Kunstsammlung des NDR |
| bis 18.2. |
"Orient trifft Okzident:
Henry Maitek - Israel 1960" - Ein Fotograf erinnert sich (Hinter
Aegidien) |
| bis 25.2. |
"Vom Mittelalter in die
Neuzeit: Jüdische Städtebilder" (Hinter Aegidien) |
Das umfangreiche Vortrags- und
Führungsangebot entnehmen Sie
bitte dem
Museumsprogramm des Braunschweigischen
Landesmuseums
Städtisches Museum
Ausstellungen:
| bis 21.1. |
"Deutsches grau-blaues
Steinzeug aus Küche und Keller" (Formsammlung) |
| bis 28.1 |
"Peter Färber -
Aquarelle und Reiseskizzen" |
| bis auf weiteres |
"Messe, Markt und Handel
im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus) |
| ab 4.3. |
"Vier Jahrzehnte Galerie
Schmücking-Edition"
Ausstellungseröffnung: 4.
März |
| 11.3. - 27.5. |
"Himalaya" - Kunst und
Kultur (Formsammlung)
Ausstellungseröffnung: 11.
März |
Vortrag:
| 18.1. um 19.30 Uhr |
"Die Revolution von
1830" - Vortrag von Prof. Dr. G. Schild |
SALZGITTER
Stadtbibliothek
Ausstellungen:
| 7.1. - 2.3. |
"Jürgen Born:
Jazz-Colours"
Ausstellungseröffnung: 7. Januar,
11.00 Uhr |
| 11.3. 28.4. |
"Fotoimpressionen" von
Siegrun Linsmeier
Ausstellungseröffnung: 11.3., 11.00
Uhr |
Veranstaltungen und Vorträge:
| 15.2. von 10-19 Uhr |
"Bücherflohmarkt" |
| 16.3. von 10-19 Uhr |
"Bücherflohmarkt"
|
| 17.3. von 10-13 Uhr |
"Bücherflohmarkt"
|
| 12.1. um 20. 00 Uhr |
"Außenpolitik
der Türkei" - Vortrag des Deutsch- Türkischen
Freundschaftsverein |
| 29.1. um 19.30 Uhr |
"Deutschland, Frankreich
und der Rhein" - Vortrag von Herrn Strödter, DFG |
| 14,2, um 19,30 Uhr |
"Die Kinder von Troyes"
- Lesung von Carlpeter Neese |
| 1.3. um 19,30 Uhr |
"Paula Modersohn-Becker"
- Vortrag von Frau Benstem, VHS |
WOLFENBÜTTEL
Herzog August Bibliothek
Ausstellungen:
| bis 31.1. |
"Mittelalterliche
Handschriften aus der Staats- und Universitätsbibliothek
Bremen" (Augusteerhalle, Schatzkammer) |
| bis 3.2. |
"Gelehrte Briefwechsel"
(Zeughaushalle) |
| bis 4.2. |
"Roland
Dörfler: Homer. Die Odyssee. Arbeiten und Bilder" -
Präsentation der Dauerleihgabe der Stiftung NORD/LB -
öFFENTLICHE (Malerbuchsaal) |
| bis 4.2. |
"Der Erbauliche Tod" -
Die Sammlung der Gräfin Sophie Eleonore zu Stolberg-Stolberg
(Kabinett) |
| 21.1., 26.1.-28.1.,
2.2.-4.2., 9.2.-11.2. |
"Die Erfindung des
Gegenstands" - Positionen zeitgenössischer Kunst aus dem Raum
Braunschweig (Kornspeicher)
Ausstellungseröffnung: 20.Januar,
19.00 Uhr |
| 17.2. - 29.4. |
"Ihr
müßt alle nach meiner Pfeife tanzen" -
Totentänze vom 15. bis 20. Jahrhundert aus den
Beständen der Herzog August Bibliothek und der Bibliothek Otto
Schäfer, Schweinfurt (Kabinett, Globensaal)
Ausstellungseröffnung: 16. Februar,
17.00 Uhr |
| 4.3. - 13.5. |
"Rolf Escher:
Bücherzeiten. Gezeichnete Entdeckungen" (Malerbuchkabinett)
Ausstellungseröffnung: 3.
März, 17.00 Uhr |
| 17.3. - 19.5. |
"Ken Campbell: Broken
Rules" (Zeughaushalle) |
| 25.3. - 27.6. |
"Metamorphose Stadt" -
Neue Arbeiten von Gerd Winner (Kornspeicher)
Ausstellungseröffnung: 16.
März, 17.00 Uhr |
Vorträge:
| 5.1. von 14-18.00 Uhr |
Ein neuer Lesesaal
für die Herzog August Bibliothek. Präsentation des
mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurfs |
| 27.1. um 19.00 Uhr |
"Haus der Kindheit" -
Lesung mit Anna Mitgutsch |
| 1.3. um 20.00 Uhr |
"Wie das Gewesene
wiedergewinnen?" - Vortrag von Prof. Dr. Klaus E. Müller im
Rahmen der Reihe Zukunft gestalten. Endzeit,
übergangszeit und Jetztzeit in Religion, Kultur und
Wissenschaft |
| 15.3. um 20.00 Uhr |
"Die Zukunft der
Vergangenheit. über Trauer- arbeit als
kulturwissenschaftlicher Aufgabe" - Vortrag von Prof. Dr. Jörn
Rüsen im Rahmen der Reihe Zukunft gestalten.
Endzeit, übergangszeit und Jetztzeit in Religion, Kultur und
Wissenschaft |
| 29.3. um 20.00 Uhr |
"Der Mahdì
und die Revolution. Chiliasmus im schiitischen Islam" - Vortrag von
Prof. Dr. Werner Ende im Rahmen der Reihe Zukunft gestalten.
Endzeit, übergangszeit und Jetztzeit in Religion, Kultur und
Wissenschaft |
WOLFSBURG
Stadtbibliothek
| 24.1. um 19.30 Uhr |
"Stille Rebellen: der
überfall auf den
Deportationszug nach Auschwitz" -
Marion Schreiber, SPIEGEL-Journalistin, liest
aus ihrer neuen Publikation |
Nachrichten aus der
Region
Im Rahmen
des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten
Projektes zum Aufbau Virtueller Fachbibliotheken in der Bundesrepublik
kann man erste kon-krete Ergebnisse sehen. Die Universitätsbibliothek
Braunschweig präsentiert die Virtuelle
Fachbibliothek Pharmazie (ViFaPharm) auf der Seite http://www.bilio.tu-bs.de/vifapharm/
Hier findet man den Einstieg in die
pharmazeutische Literatur
der UB und Hinweise auf weitere internetbasierende
Recherchemöglichkeiten
Herr Prof. Brandes beschreibt das Projekt:
'Das Sondersammelgebiet
Pharmazie der
Universitätsbibliothek Braunschweig besitzt die in
Mitteleuropa größte
Literatursammlung des Faches. Die überregionale Nutzung ist
erfreulich
hoch, bundesweite Anfragen aus Forschung, Lehre und Praxis werden
erledigt.
In der Virtuellen Fachbibliothek
Pharmazie sollen weit
umfangreicher als bisher elektronische Dokumente und
Informationsangebote jeglicher Art in Kooperation mit geeigneten
Partnern erstellt, in vielfältiger Hinsicht erschlossen,
archiviert und
über ein leistungsfähiges Zugangssystem auffindbar
gemacht werden.
So werden in einem einzigen Zugriff
konventionelle und
elektronische Dokumente, Internetobjekte und Datenbankinhalte gefunden
und zugänglich gemacht. Für den Fall, daß
das Rechercherergebnis nicht
unmittelbar zum vollständigen elektronischen Dokument
führt, ist das
Gewünschte über das Sondersammelgebiet bequem
bestellbar.
Gemeinsam mit Kooperationspartnern, u.a.
Hochschulinstituten der Pharmazie, den Wissenschaftlichen
Fachgesellschaften, Krankenhausapotheken, Verlagen und Bibliotheken
werden Internetangebote eingerichtet, optimiert und ausgebaut,
relevante Quellen erschlossen, Datenbanken erstellt, elektronische
Volltexte und elektronische Fachinformation bereitgestellt und
archiviert.'
Die Eingangsseite bietet dem Nutzer Zugang zu den
Informationen:
Fachinformationsführer
(Zugang zu ausgewählten, weiterführenden
Informationsquellen für Pharmazeuten)
Fachdatenbanken (Recherche in
frei zugänglichen Datenbanken und Rechercheauftrag)
Online-Contents Pharmazie
(Aufsätze und Inhaltsverzeichnisse von
ca. 300 Pharmaziezeitschriften, Hinweise zum Zugang)
Digitale Bibliothek Braunschweig
(Zugang zu Volltexten pharmazeutischer Bücher (historische
Arzneibücher, Taxen etc., aber auch einige neuere Titel)
UB-Katalog (Recherche im
Bestand der UB Braunschweig (Bücher, Zeitschriftentitel)
Projekt Virtuelle Fachbibliothek der DFG
(Informationen zu künftigen Entwicklungen der ViFaPharm, Links
zu weiteren von der DFG geförderten virtuellen
Fachbibliotheken)
Die Braunschweiger Zeitung vom 31. Oktober 2000
berichtete über ein weiteres Projekt
der Universitätsbibliothek Braunschweig:
TU Braunschweig erschließt Vieweg-Archiv
digital
'Kulturgutpflege im Internet
Ein Beitrag zur Pflege historischen
Kulturgutes soll es
sein, außerdem erhält Braunschweig Gelegenheit,
wieder als
Verlegerstadt in Erinnerung gerufen werden: Die Archive des
Vieweg-Verlags werden katalogisiert, zum Teil digitalisiert und damit
im Internet abrufbar.
Am Montag wurde das Projekt in der
Technischen
Universität Braunschweig vor-gestellt. Nach Angaben von
Bibliotheksdirektor Professor Dr. Dieter Brandes sprechen vor allem
konservatorische Gründe für die Digitalisierung, da
auf diese Weise
kostbare Originale auch ohne direkten Zugriff einsehbar werden.
Allerdings verhinderten Kosten- und
Speicherkapazitätsgründe eine
Gesamterschließung.
Wie Projektleiter Klaus Oberdieck
erläuterte, bestehe das Vieweg-Archiv aus drei Teilen:
? etwa 50 000 Briefe von 3000 Autoren
sowie rund 14 000 Antwortschreiben des Verlages;
? etwa 12 000 Buchtitel von der
Firmengründung 1786 bis zur übernahme durch den
Pergamon-Verlag 1966;
? drittens das Verlagsarchiv mit
Beiträgen zur Geschichte des Unternehmens und seiner Druckerei
in Wendhausen.
Die Bedeutung des Vieweg-Archivs liege in
seinen
Beiträgen zur Wissenschafts-, Buchdruck- und
Regionalgeschichte, meinte
Professor Brandes. Außerdem lieferten die Briefe wichtige
Materialien
für künftige Biographien und Forschungen zu
intel-lektuellen Netzwerken
des 19. Jahrhunderts.
Unterstützt wird das Projekt von
der Stiftung
Nord/LB-öffentliche, für die Dr. Jürgen
Allerkamp einen
Förderungsbescheid über immerhin 109 000 Mark
überreichte.'
Mehr darüber können sie lesen
unter http://www.bilio.tu-bs.de/vieweg-archive/
Das Projekt "Fit
für die Informationsbeschaffung" der Universitätsbibliothek
stellte die Braunschweiger Zeitung am 12. Oktober 2000 vor:
'Internet wird transparent
Wie behält man bei der stetig
wachsenden Menge an Informationen
den überblick und filtert die entscheidenden heraus? Das
Projekt "Fit für die
Informationsbeschaffung", realisiert von der Universitätsbibliothek
(UB) der
Technischen Universität, der Schulabteilung der
Bezirksregierung und gesponsort
durch die Volkswagen AG, will Schülerinnen
und Schülern dabei hilfreich zur Seite stehen.
Angesichts der heutigen elektronischen
Möglichkeiten wird
der Wissensdurstige auf seiner Suche nach Informationen von deren
Fülle
nahezu erschlagen. "Hier muß man Informationskompetenz
aufbauen, damit
sich der Suchende allein zurecht finden kann," fordert Prof. Dr.
Dietmar Brandes von der UB. Schülern der Oberstufen der
Gymnasien,
Fachgymnasien und Gesamtschulen des Großraumes Braun-schweig
wird nun
die Möglichkeit gegeben, den effizienten Umgang mit einer
wissenschaftlichen Bibliothek zu erlernen, also Informationen
zielgerichtet zu suchen und dann auszuwerten.
Das Angebot richtet sich in erster Linie
an die Schüler der Sekundarstufe II, die Mathematik-,
Physik- oder Chemie-Leistungskurse
belegt haben.
Die Schüler dieser technikbezogenen Fächer werden in
die elektronischen
Informationsmedien der Bibliothek eingeführt und lernen den
Umgang mit
Katalogen, Datenbanken und diversen Internetangeboten. Danach
können
die Schüler per Internet direkt von der Schule aus
Literaturbestellungen an die Bibliothek aufgeben, die ihnen der
Bestellungen direkt an die Schule liefert. Auf diese Weise soll den
Schülern die selbständige Informationsbeschaffung
nahegebracht und
erleichtert werden. Wichtig ist dies etwa für die im 12.
Jahrgang
übliche Facharbeit, wo dem einzelnen Schüler zwar ein
Thema vorgegeben
wird, dieser sich jedoch die nötigen Informationen selbst
beschaffen
muß.
Ausweitung auf den
Großraum
Die Idee zu diesem in der Bundesrepublik
einmaligen
Projekt entstand Mitte 1999. Eine
Pilotstudie Anfang des Jahres mit fünf ausgewählten
Schulen zeigte, daß
die Schüler das Angebot der UB gut annahmen. "Die Ergebnisse
waren sehr
ermutigend, so daß wir uns entschlossen haben, das Projekt
unbefristet
auf den gesamten Großraum Braunschweig auszuweiten",
erklärt
UB-Mitarbeiter Klaus Oberdieck, der das Projekt leitet.
Informationskompetenz
Die Strategie ist an sich sehr einfach:
Die Schüler bauen
zunächst Informations-
kompetenz auf, wobei durch die elektronische Datenübermittlung
auch
Standort- nachteile einzelner Schulen kompensiert werden
können.
Gleichzeitig wird das Interesse an ingenieurwissenschaftlichen
Studiengängen geweckt.
Dadurch, da sind sich die Beteiligten
einig, werde allen
Seiten geholfen: Den Schülern, die frühzeitig eine
Schlüsselqualifikation erhalten; den Schulen, die ihre
technikbezogenen
Leistungskurse füllen können; der Technischen
Universität, die den
Nachwuchs schon früh für die
ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge
interessieren und später als Studenten gewinnen kann; und der
Volkswagen AG, die schließlich die Absolventen rekrutieren
kann.'
Herr Prof. Dr. Bandes machte in den News für Bibliotheksbenutzer
und -freunde
der Universitätsbibliothek Braunschweig
auf die kostenlose Nutzung folgender Datenbanken aufmerksam:.
über alle an der TU-Braunschweig
angeschlossenen Rechner
(Domäne: 134.169.xxx.yyy) sind kostenlose Recherchen mittels
Webbrowser
in folgenden Fiz-Technik Datenbanken möglich:
(1) DOMA -Internationale
Fachliteratur zu Maschinen- und Anlagenbau einschl. Umwelt- und
Energietechnik (ab 1970)
(2) ZDEE - Internationale
Fachliteratur zur
Elektrotechnik / Elektronik / Energietechnik und -wirtschaft /
Informations- und Kommunikationstechnik
(ab 1968)
(3) CTEC - Auszüge
aus TEMA (Technik und Management) ab 1988 und CompuScience ab 1972
(4) GEOL - Internationale
Fachliteratur der Geowissenschaften (ab 1970)
Der Zugang erfolgt über die Homepage der
UB: http://www.biblio.tu-bs.de/OnlineRecherche.html
Zudem ist das WEB of SCIENCE
aus Landesmitteln bis mindestens Mitte Januar 2001
über das Internet von allen Rechnern unserer IP-Adresse
34.169.*.* zugänglich. Es
kann in den den folgenden Datenbanken kostenlos recherchiert werden:
Science Citation Index Expanded
1995-2000
Social Sciences Citation Index
1995-2000
Arts & Humanities Citation Index
1995-2000
Die URL lautet: http://wos.isiglobalnet2.com
Am 16.
Oktober 2000 wurde der Erste Spatenstich für den Neubau der Bibliothek
der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK)
gegraben.
Die Braunschweiger Zeitung berichtet Harald Duin
am 17.10.2000 darüber:
Erster Spatenstich für
den Wiederaufbau des Glas- und Stahlkubus
Mexiko-Pavillon wird Wahrzeichen der HBK
Ein attraktives Stück Expo, ein
Teil des mexikanischen Expo-Pavillons, wird weiterleben,
wird Wahrzeichen der Hochschule für Bildende Künste.
Und die Hoffnung ist, daß dieser
minimalische Stahl- und Glaskörper der Architekturgruppe
Legorreta (Mexico City, Los Angeles),
auch von den Braunschweigern als Einladung ver-standen wird,
öfter mal die HBK zu besuchen.
Denn der Kubus wird nach seiner
Fertigstellung im
Frühjahr 2002 durchaus eine öffentliche Note haben.
Im inneren
geschlossenen Würfel des großen Würfels
wird die Bibliothek
unterkommen. Auf der Oberseite dieses Bücherturms sind
Ver-anstaltungen
möglich. Ein neuer Treffpunkt für das
verwöhnte Braunschweiger
Kulturpublikum?
Nur frohe Mienen am Montag beim ersten
Spatenstich, der von Oberbürgermeister Werner
Steffens vorgenommen wurde. Das alles musikalisch untermalt
von der mexikanischen Gruppe Mariachis.
Der mexikanische Botschafter Roberto
Friedrich zur Weiternutzung des Kubus in Braunschweig:
"Für uns geht ein
Traum in Erfüllung." Steffens sprach von einer Be-reicherung
Braunschweigs. HBK-Präsident Dr. Michael Schwarz
sagte, schon vor
Jahren habe die Hochschule
einen Erweiterungsbau für die zu kleine Bibliothek be-antragt.
"Wir
sind glücklich, daß wir ihn starten
können."
Wissenschaftsminister Thomas
Oppermann sagte, mit
dem mexikanischen Pavillon werde die Weltausstellung in Braunschweig
verewigt. Gelegenheit für ihn, das finan-zielle Engagement des
Landes
für Braunschweig herauszustreichen: "Wir investieren hier
derzeit und
in naher Zukunft im Bereich Wissenschaft und Kultur 220 Millionen
Mark." Oppermann erwähnte dabei unter anderem den
Forschungsflughafen
und das Informatikzentrum.
Was den Expo-Pavillon betrifft, sicherte
sich die HBK
den größten der Kuben in der Grundfläche
von 18,35 mal 18,35 Metern.
Die Höhe bleibt knapp darunter. Abbau, Transport und Umbau des
Kubus
kosten 5,7 Millionen Mark. Die Umgestaltung der bisherigen
Bibliotheksräume zu einer Mediothek mit Medienwerkstatt kostet
2,6 Millionen.
Kubus und innerer Bücherturm:
eine reizvolle Aufgabe für die Architekturgruppe
Engel und Zimmermann (KSP).
Es geht auch darum, einen Bau, der nur für die Expo-Nutzung
ausgelegt
war, fit zu machen für Jahrzehnte. So erhält der
äußere Würfel eine
komplett neue Wärmeschutzverglasung. Der bisherige innere
Zylinder, in
dem zurzeit noch auf der Weltausstellung Filme gezeigt werden, ist
für
die Bibliothek nicht geeignet. Er wird durch eine Würfelform
mit dem
Grundriß 11 mal 11 Meter ersetzt. Der Würfel
erhält vier Ebenen. An
einigen Stellen führen Lesebalkone aus dem Bücherturm
in den
Zwischenbereich hinein.
Es war eine Herausforderung für
die Architekten, ein
Konzept für ein behagliches Raumklima innerhalb des
gläsernen
Baukörpers zu finden. Der Energieeinsatz bleibt relativ
gering.
Der Kubus: das neue starke Signal der
HBK. Es bleibt als
Aufgabe, das Umfeld des Kubus, den Johannes-Selenka-Platz,
schöner zu
fassen.'
Die Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Peine
berichtete am 16.11.2000 über die Initiative des Bundes:
'Fünf
Büchereien im Kreis nun am Netz
Fünf Büchereien im Landkreis
Peine werden im Rahmen des Programms der
Bundesregierung "Internet für Alle - 10 Schritte auf
dem Weg in die Informa-tionsgesellschaft" mit Medienecken
ausgestattet und an das Internet angeschlossen.
"Die geförderten
Büchereien können damit ihr Angebot
erweitern, und die Bürger haben vor
Ort die Gelegenheit, sich ungezwungen und spielerisch mit dem neuen
Medium vertraut zu machen", schreibt der Peiner Bundestagsabgeordnete
Hubertus Heil (SPD) in einer Presseerklärung.
Durch den Bund werden die
Kreisbüchereien in Edemissen, Hohenhameln, Vechelde
und Wendeburg mit jeweils
zwei PCs mit Internetzugang ausgestattet; die Kreisbücherei Ilsede
erhält sogar fünf Computer. Zudem räumt die
Deutsche Telekom AG den
Bibliotheken ein Gebührenstartguthaben von jeweils 1000 Mark
ein.
"Die SPD geführte
Bundesregierung will die
Informationsgesellschaft für alle - die
flächendeckende Bereitstellung
von internetfähigen Computern in öffentlichen
Räumen soll dabei eine
digitale Spaltung der Gesellschaft verhindern", erklärt Heil
weiter. '
Die Stadtbibliothek
Salzgitter hat
für Interessenten und Freunde der Bibliothek einen
elektronischen
Mitteilungsdienst eingerichtet. In unregelmäßigen
Abständen informiert
sie darin über Serviceleistungen, neue Bücher,
Internettips,
Veranstaltungen, öffnungszeiten und mehr.
Im Newsletter Nummer 4 wird u.a. berichtet:
'Im Rahmen des Projektes "Bibliotheken
ans Netz"
erhielt auch die Stadtbibliothek Salzgitter Fördermittel
für die
Beschaffung von öffentlichen Internetplätzen. Ab
Januar 2001 planen
wir, in allen drei Bibliotheken jeweils zwei PCs mit Internetzugang
für
jedermann anzubieten. Die Nutzung der Plätze in SZ-Lebenstedt
und
SZ-Bad wird vorerst kostenlos sein, in der Bibliothek im Schulzentrum
Fredenberg wird eine geringe Gebühr erhoben werden.
Auch in diesem Jahr stehen wieder Geschenkgutscheine
für Leserausweise zur Verfügung. Sie erhalten diese
Gutscheine an den Informationsplätzen in allen drei
Bibliotheken.
Unsere heutigen Webtips:
www.perlentaucher.de
Hier finden Sie Buchbesprechungen zu
Neuerscheinungen;
zusammengestellt aus den Feuilletonteilen von Tageszeitungen,
Literaturbeilagen usw. Täglich ab 9 Uhr werden die Seiten
aktualisiert.
Ideal um sich über den Buchmarkt zu informieren.
www.papyrus-germany.com
Suchen Sie als Geschenk für
einen Geburtstag, Namenstag
o.ä. eine Originalzeitung von dem Tag, an dem der zu
Beschenkende
geboren wurde, dann finden Sie hier das passende. Das riesige
Zeitungsarchiv geht sogar bis in das vorige Jahrhundert
zurück.
Allerdings hat dieser Service auch seinen Preis. Aber es ist mit
Sicherheit ein originelles Geschenk'
In der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Salzgitter
vom 20.12.2000
berichtet Klaus Karich über die Bibliotheksarbeit in
Salzgitter unter
der überschrift:
'Irmgard Behnke im
Kulturausschuß: Stadt hat eine der fünf besten
Bibliotheken
Unter den 41 Bibliotheken in Deutschland,
die dem "Deutschen Bibliotheksverband" für die
Auszeichnung "Bibliothek des Jahres 2000" vorgeschlagen worden sind,
ist die Stadtbibliothek Salzgitter
in die Endausscheidung der letzten Fünf gekommen. Salzgitter
hat zwar
nicht den begehrten Titel gewonnen, Irmgard Behnke, die Leiterin der
Stadtbibliothek, teilte dem Kulturausschuß des Rates
kürzlich jedoch
dieses Ergebnis nicht ohne Stolz mit. Sie erhielt im Ausschuß
viel Lob
für die Arbeit der Bibliothek.
Irmgard Behnke berichtete dem
Ausschuß über Aktivitäten, die nicht in
Zahlen und Kennziffern zu erfassen sind. So
mache die Einrichtung der "Medienkompetenzzentren"
gute Fortschritte, und man rechne damit, diese zu Beginn des neuen
Jahres den Nutzern anbieten zu können. In Lebenstedt und
Salzgitter-Bad
werde dies kostenlos der Fall sein, während am Fredenberg noch
eine
geringe Gebühr erhoben werden müßte.
Mit Hilfe des Internet sei es der
Bibliothek jetzt auch
möglich, vergriffene Bücher weltweit
aufzuspüren und deren Bezug zu
vermitteln. Es gebe immer wieder Antiquariate, die die gesuchten
Bücher
auf Lager hätten. Um den Kontakt auf europäischer
Ebene weiter
auszubauen, habe Salzgitter Kontakt zu den Partner-städten
aufgenommen,
um zu erfahren, wie man dort mit aktuellen Problemen umgeht. Mit
Swindon und Créteil sei dies erfolgreich gewesen, berichtete
Irmgard
Behnke.
Die Mitarbeit im Bibliotheksverbund
der Region
habe Fortschritte gemacht. Es bestehe seit längerem die
Möglichkeit,
Fernleihe und Recherchearbeiten online im Verbund zu erledigen. Damit
sei die Literaturversorgung in der Region verbessert worden.
Während der Bibliotheksneubau in
Lebenstedt einer
modernen Bibliotheksarbeit ge-recht werde, sei die Situation in
Salzgitter-Bad mittlerweile so, daß dort viele Dinge nicht
mehr möglich
seien. Der große Zuspruch in Salzgitter-Bad gehe
über die
Servicemöglichkeiten einer Zweigstelle weit hinaus. Dort
müßten
inzwischen Leistungen einer kleinen Stadtbibliothek erbracht werden. Am
Fredenberg sei die Bibliothek nach dringend geforderten
Brandschutzmaßnahmen hinter einer kom-pakten Wand
verschwunden, was
einen Rückgang der Nutzerzahl zur Folge gehabt habe.
Die Zusammenarbeit mit den Schulen sei
weiter
problematisch, berichtete Irmgard Behnke. Das Angebot der Bibliothek
stoße nicht immer auf großes Interesse. Nach guten
Anfängen schliefen
die Kontakte meist wieder ein. Man wolle deshalb die Werbung
für die
Bibliothek verbessern, wobei deren Leiterin einige Maßnahmen
vorschlug.
Durch die Einführung der Budgetierung habe die Bibliothek
Erkenntnisse
gewonnen, die genutzt werden sollen. Salzgitter habe dadurch im
Vergleich zu anderen Bibliotheken durchaus eine Vorreiterrolle
übernommen.
Irmgard Behnke teilte mit, daß
die jährlich einmal von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
gemeinsam veranstalteten Bibliothekstage im Jahre 2002
in Salzgitter
stattfinden.'
Vom Neubau
der Bibliothek der Fachhochschule
Braunschweig-Wolfenbüttel berichtete Karl-Ernst
Hueske in die Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Wolfenbüttel am
15.12.2000:
'Moderne Räume
für 40 000 Medieneinheiten
"Erst wart ihr die Kellerkinder, und
jetzt seid ihr am Ende
der Welt." Diesen Spruch mußte sich die Leiterin der
Fachhochschulbibliothek, Diplom-Bibliothekarin Brigitte Walter, in den
vergangenen Wochen häufiger anhören. Seit Donnerstag
ist der Wechsel
besiegelt. Die Bibliothek zog aus dem Keller im Hauptgebäude
aus und in
ein Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände an der
Salzdahlumer
Straße ein. Mit vielen Gästen fand die
Eröffnung statt.
Professor Dr.
Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident der
Fachhochschule (FH), sah die Sache eher fachlich und erklärte
in
Anspielung auf die Worte "Die Weisheit hat sich ein Haus gebaut" von
Matthäus Hummel anläßlich der
Eröffnung der Freiburger Universität im
Jahre 1460: "Auch wir haben der Weisheit, versammelt in vielen
Büchern,
ein Haus, nun ja, umgebaut."
380 Quadratmeter standen den Nutzern und
den vier Bibliothekarinnen bisher im
Kellerquartier an der Salzdahlumer Straße zur
Verfügung. Auf diesen Mißstand hatte die
FH-Verwaltung auch Karl Bracht vom Technischen
Innovationszentrum Wolfenbüttel (TIW) aufmerksam gemacht.
Acht Monate Bauzeit
Bracht sorgte schließlich
dafür, daß die Bibliothek ein
neues Domizil bekam - Adresse: Am Exer 8. Dort kaufte er ein Haus,
ließ
es innerhalb von acht Monaten mit Unterstützung des
Staatshochbauamtes
Braunschweig für insgesamt zwei Millionen Mark umbauen und
vermietete
es an die Fachhochschule, die auf diese Weise eine Bibliothek erhielt,
die den Namen Fachhochschulbibliothek wirklich verdient.
1000 Quadratmeter
Nutzfläche plus 1000 Quadratmeter
für das Archiv im
Keller stehen den Nutzern in der neuen Bibliothek zur
Verfügung. Sie besteht aus drei
Buchausstellungsräumen, in denen die meisten der 40
000 Medieneinheiten
untergebracht
sind, aus einem Lesesaal, der im früheren Innenhof der
Kasernen-küche
(deren Ausstattung befindet sich jetzt in Satu Mare) entstand und mit
einer Glaskuppel versehen wurde, aus einem Ausleihbereich sowie
mehreren Dienst-zimmern für das Bibliothekspersonal. "Ich
denke, daß
sich der Aufwand gelohnt hat", so Umbach. Den Nutzern der
Fachhochschulbibliothek stehe nun ein "modernes, freundliches Zentrum
für Medien- und Informationsdienstleistungen zur
Verfügung, das mit der
Einrichtung von früher kaum noch zu vergleichen sei.
Erweiterte Aufgaben
Einziger Nachteil der neuen Bibliothek
sei der Standort,
der von dem meisten Ein-richtungen der Fachhochschule sehr weit
entfernt ist. Dennoch haben die Nutzer die neue Bibliothek schon gut
angenommen, berichtete Bibliotheksleiterin Brigitte Walter, die von
Professor Umbach zudem die Zusage erhielt, daß
demnächst das Personal
der Bibliothek aufgestockt wird. Dies sei auch notwendig, da die
Bibliothekarinnen nicht nur für die Bücherbetreuung
und -ausleihe zur
Verfügung stehen, sondern zu-dem immer mehr als Hilfen bei der
Literatur- und Informationsrecherche.'
Fort- und
Weiterbildung
Die nächsten
Fort- und Weiterbildungen im BiSON-Raum sind:
"Die UB im Jahre 2001"
Referent: Prof. Dr. Dietmar Brandes
Ort: Universitätsbibliothek Braunschweig - Vortragsraum
Termin: 23. Januar 2001, 14.00-16.00 Uhr oder 24. Januar 2001,
8.00-10-00 Uhr
"Fachinformation Normen und Technische
Regelwerke:
Recherche - Datenbank - Internet"
Referent: Hans-Joachim Zerbst
Ort: Universitätsbibliothek Braunschweig - Vortragsraum
Termin: 16. Januar 2001, 15.00 Uhr
Anmeldungen für alle Veranstaltungen bitte an Rita Dopheide
Stellenangebote
Bei der Stadt Peine ist zum
nächstmöglichen Zeitpunkt in der
Stadtbücherei die Stelle
eines/einer
Bibliotheksassistenten/Bibliotheksassistentin
vertretungsweise zu besetzen.
Die Einstellung erfolgt zunächst
befristet im Rahmen einer
Mutterschutzfrist-vertretung bis zum 07.07.2001. Die
Verlängerung für
eine eventuelle Erziehungs-urlaubsvertretung ist beabsichtigt. Die
wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38,5 Std.
Die Bezahlung erfolgt nach
Vergütungsgruppe VII BAT.
Bewerbungen bis zum 05.01.2001 an:
Stadt Peine,
Personalabteilung, Kantstr. 5, 31224 Peine.
BiSON intern
Parallel zum
allegro-NordWest-Anwendertreffen
möchte Frau Lass eine Initiative im BiSON-Bereich starten.
Sie bitte alle Interessierte, die Problem mit allegro
lösen, und/oder Systembetreuer sind, sich bei ihr zu melden:
Hanna-Luise Lass
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
Wissenschaftliche Bibliothek
Celler Str. 3
38114 Braunschweig
Tel. 0531 - 59099-50
Fax.0531 - 59099-99
Lass@gei.de
Die nächste BiSON-Sitzung
findet am
30. Januar 2001, um 9.30 Uhr
im
Neubau der
Fachhochschulbibliothek
Braunschweig-Wolfenbüttel
Am Exer 8
38302 Wolfenbüttel
statt.
Redaktionsschluß
für die BiSON-Mitteilungen
2/2001 ist der 25. März 2000
Redaktion:
Rita Dopheide
Universitätsbibliothek der TU
Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5019
Fax: 0531/391-5836
E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de
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