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BiSON

Seitentitel:Mitteilungen *1: Januar / Februar / März 2001

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2002-1

Veranstaltungskalender Nachrichten aus der Region


V e r a n s t a l t u n g s k a l e n d e r

 


BRAUNSCHWEIG
 

Universitätsbibliothek

Ausstellungen:

bis Anfang März "Spanien in der Universitätsbibliothek Braunschweig"
bis Anfang März "El español - lengua universal"
bis auf weiteres "Braunschweig für Einsteiger" (Eingangsvitrinen)
bis auf weiteres "200 Jahre Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie" (Chemiebibliothek)

Vorträge:

11.1. um 19.30 Uhr "Sprache, Literatur und Denken bei Baltasar Gracián (1601-1658)" - Vortrag von Dr. Emilio Hidalgo-Serna zum 400. Geburtstag des spanischen Humanisten
25.1. um 19.30 Uhr "Spaniens Süden: Kunst und Architektur" - Diavortrag gehalten von Frau Dr. Beate Nagel

Stadtbibliothek

bis 28.2. "Braunschweiger Bücherlust" - Entdeckungen in der Stadtbibliothek Braunschweig

Braunschweigisches Landesmuseum

bis 21.1 "Landschaften, Gärten, Ausblicke" - Bilder der Malerin Ursula Stahl-Schultze (Hinter Aegidien)
bis 28.1. "Weite und Licht. Norddeutsche Landschaften" - Kunstsammlung des NDR
bis 18.2. "Orient trifft Okzident: Henry Maitek - Israel 1960" - Ein Fotograf erinnert sich (Hinter Aegidien)
bis 25.2. "Vom Mittelalter in die Neuzeit: Jüdische Städtebilder" (Hinter Aegidien)

Das umfangreiche Vortrags- und Führungsangebot entnehmen Sie bitte dem
Museumsprogramm des Braunschweigischen Landesmuseums
 

Städtisches Museum

Ausstellungen:

bis 21.1. "Deutsches grau-blaues Steinzeug aus Küche und Keller" (Formsammlung)
bis 28.1 "Peter Färber - Aquarelle und Reiseskizzen"
bis auf weiteres "Messe, Markt und Handel im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus)
ab 4.3. "Vier Jahrzehnte Galerie Schmücking-Edition"
Ausstellungseröffnung: 4. März
11.3. - 27.5. "Himalaya" - Kunst und Kultur (Formsammlung)
Ausstellungseröffnung: 11. März

Vortrag:

18.1. um 19.30 Uhr "Die Revolution von 1830" - Vortrag von Prof. Dr. G. Schild


SALZGITTER
 

Stadtbibliothek

Ausstellungen:

7.1. - 2.3. "Jürgen Born: Jazz-Colours"
Ausstellungseröffnung: 7. Januar, 11.00 Uhr
11.3. 28.4. "Fotoimpressionen" von Siegrun Linsmeier
Ausstellungseröffnung: 11.3., 11.00 Uhr

Veranstaltungen und Vorträge:

15.2. von 10-19 Uhr "Bücherflohmarkt"
16.3. von 10-19 Uhr "Bücherflohmarkt"
17.3. von 10-13 Uhr "Bücherflohmarkt"
12.1. um 20. 00 Uhr "Außenpolitik der Türkei" - Vortrag des Deutsch- Türkischen Freundschaftsverein
29.1. um 19.30 Uhr "Deutschland, Frankreich und der Rhein" - Vortrag von Herrn Strödter, DFG
14,2, um 19,30 Uhr "Die Kinder von Troyes" - Lesung von Carlpeter Neese
1.3. um 19,30 Uhr "Paula Modersohn-Becker" - Vortrag von Frau Benstem, VHS


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen:

bis 31.1. "Mittelalterliche Handschriften aus der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen" (Augusteerhalle, Schatzkammer)
bis 3.2. "Gelehrte Briefwechsel" (Zeughaushalle)
bis 4.2. "Roland Dörfler: Homer. Die Odyssee. Arbeiten und Bilder" - Präsentation der Dauerleihgabe der Stiftung NORD/LB - öFFENTLICHE (Malerbuchsaal)
bis 4.2. "Der Erbauliche Tod" - Die Sammlung der Gräfin Sophie Eleonore zu Stolberg-Stolberg (Kabinett)
21.1., 26.1.-28.1., 2.2.-4.2., 9.2.-11.2. "Die Erfindung des Gegenstands" - Positionen zeitgenössischer Kunst aus dem Raum Braunschweig (Kornspeicher)
Ausstellungseröffnung: 20.Januar, 19.00 Uhr
17.2. - 29.4. "Ihr müßt alle nach meiner Pfeife tanzen" - Totentänze vom 15. bis 20. Jahrhundert aus den Beständen der Herzog August Bibliothek und der Bibliothek Otto Schäfer, Schweinfurt (Kabinett, Globensaal)
Ausstellungseröffnung: 16. Februar, 17.00 Uhr
4.3. - 13.5. "Rolf Escher: Bücherzeiten. Gezeichnete Entdeckungen" (Malerbuchkabinett)
Ausstellungseröffnung: 3. März, 17.00 Uhr
17.3. - 19.5. "Ken Campbell: Broken Rules" (Zeughaushalle)
25.3. - 27.6. "Metamorphose Stadt" - Neue Arbeiten von Gerd Winner (Kornspeicher)
Ausstellungseröffnung: 16. März, 17.00 Uhr

Vorträge:

5.1. von 14-18.00 Uhr Ein neuer Lesesaal für die Herzog August Bibliothek. Präsentation des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurfs
27.1. um 19.00 Uhr "Haus der Kindheit" - Lesung mit Anna Mitgutsch
1.3. um 20.00 Uhr "Wie das Gewesene wiedergewinnen?" - Vortrag von Prof. Dr. Klaus E. Müller im Rahmen der Reihe Zukunft gestalten. Endzeit, übergangszeit und Jetztzeit in Religion, Kultur und Wissenschaft
15.3. um 20.00 Uhr "Die Zukunft der Vergangenheit. über Trauer- arbeit als kulturwissenschaftlicher Aufgabe" - Vortrag von Prof. Dr. Jörn Rüsen im Rahmen der Reihe Zukunft gestalten. Endzeit, übergangszeit und Jetztzeit in Religion, Kultur und Wissenschaft
29.3. um 20.00 Uhr "Der Mahdì und die Revolution. Chiliasmus im schiitischen Islam" - Vortrag von Prof. Dr. Werner Ende im Rahmen der Reihe Zukunft gestalten. Endzeit, übergangszeit und Jetztzeit in Religion, Kultur und Wissenschaft


WOLFSBURG

Stadtbibliothek

24.1. um 19.30 Uhr "Stille Rebellen: der überfall auf den Deportationszug nach Auschwitz" - Marion Schreiber, SPIEGEL-Journalistin, liest aus ihrer neuen Publikation

Nachrichten aus der Region


Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes zum Aufbau Virtueller Fachbibliotheken in der Bundesrepublik kann man erste kon-krete Ergebnisse sehen. Die Universitätsbibliothek Braunschweig präsentiert die Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie (ViFaPharm) auf der Seite http://www.bilio.tu-bs.de/vifapharm/

Hier findet man den Einstieg in die pharmazeutische Literatur der UB und Hinweise auf weitere internetbasierende Recherchemöglichkeiten

Herr Prof. Brandes beschreibt das Projekt:

'Das Sondersammelgebiet Pharmazie der Universitätsbibliothek Braunschweig besitzt die in Mitteleuropa größte Literatursammlung des Faches. Die überregionale Nutzung ist erfreulich hoch, bundesweite Anfragen aus Forschung, Lehre und Praxis werden erledigt.

In der Virtuellen Fachbibliothek Pharmazie sollen weit umfangreicher als bisher elektronische Dokumente und Informationsangebote jeglicher Art in Kooperation mit geeigneten Partnern erstellt, in vielfältiger Hinsicht erschlossen, archiviert und über ein leistungsfähiges Zugangssystem auffindbar gemacht werden.

So werden in einem einzigen Zugriff konventionelle und elektronische Dokumente, Internetobjekte und Datenbankinhalte gefunden und zugänglich gemacht. Für den Fall, daß das Rechercherergebnis nicht unmittelbar zum vollständigen elektronischen Dokument führt, ist das Gewünschte über das Sondersammelgebiet bequem bestellbar.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern, u.a. Hochschulinstituten der Pharmazie, den Wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Krankenhausapotheken, Verlagen und Bibliotheken werden Internetangebote eingerichtet, optimiert und ausgebaut, relevante Quellen erschlossen, Datenbanken erstellt, elektronische Volltexte und elektronische Fachinformation bereitgestellt und archiviert.'

Die Eingangsseite bietet dem Nutzer Zugang zu den Informationen:

Fachinformationsführer (Zugang zu ausgewählten, weiterführenden Informationsquellen für Pharmazeuten)

Fachdatenbanken (Recherche in frei zugänglichen Datenbanken und Rechercheauftrag)

Online-Contents Pharmazie (Aufsätze und Inhaltsverzeichnisse von ca. 300 Pharmaziezeitschriften, Hinweise zum Zugang)

Digitale Bibliothek Braunschweig (Zugang zu Volltexten pharmazeutischer Bücher (historische Arzneibücher, Taxen etc., aber auch einige neuere Titel)

UB-Katalog (Recherche im Bestand der UB Braunschweig (Bücher, Zeitschriftentitel)

Projekt Virtuelle Fachbibliothek der DFG (Informationen zu künftigen Entwicklungen der ViFaPharm, Links zu weiteren von der DFG geförderten virtuellen Fachbibliotheken)


Die Braunschweiger Zeitung vom 31. Oktober 2000 berichtete über ein weiteres Projekt der Universitätsbibliothek Braunschweig:

TU Braunschweig erschließt Vieweg-Archiv digital

'Kulturgutpflege im Internet

Ein Beitrag zur Pflege historischen Kulturgutes soll es sein, außerdem erhält Braunschweig Gelegenheit, wieder als Verlegerstadt in Erinnerung gerufen werden: Die Archive des Vieweg-Verlags werden katalogisiert, zum Teil digitalisiert und damit im Internet abrufbar.

Am Montag wurde das Projekt in der Technischen Universität Braunschweig vor-gestellt. Nach Angaben von Bibliotheksdirektor Professor Dr. Dieter Brandes sprechen vor allem konservatorische Gründe für die Digitalisierung, da auf diese Weise kostbare Originale auch ohne direkten Zugriff einsehbar werden. Allerdings verhinderten Kosten- und Speicherkapazitätsgründe eine Gesamterschließung.

Wie Projektleiter Klaus Oberdieck erläuterte, bestehe das Vieweg-Archiv aus drei Teilen:

? etwa 50 000 Briefe von 3000 Autoren sowie rund 14 000 Antwortschreiben des Verlages;

? etwa 12 000 Buchtitel von der Firmengründung 1786 bis zur übernahme durch den Pergamon-Verlag 1966;

? drittens das Verlagsarchiv mit Beiträgen zur Geschichte des Unternehmens und seiner Druckerei in Wendhausen.

Die Bedeutung des Vieweg-Archivs liege in seinen Beiträgen zur Wissenschafts-, Buchdruck- und Regionalgeschichte, meinte Professor Brandes. Außerdem lieferten die Briefe wichtige Materialien für künftige Biographien und Forschungen zu intel-lektuellen Netzwerken des 19. Jahrhunderts.

Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Nord/LB-öffentliche, für die Dr. Jürgen Allerkamp einen Förderungsbescheid über immerhin 109 000 Mark überreichte.'

Mehr darüber können sie lesen unter http://www.bilio.tu-bs.de/vieweg-archive/


Das Projekt "Fit für die Informationsbeschaffung" der Universitätsbibliothek stellte die Braunschweiger Zeitung am 12. Oktober 2000 vor:

'Internet wird transparent

Wie behält man bei der stetig wachsenden Menge an Informationen den überblick und filtert die entscheidenden heraus? Das Projekt "Fit für die Informationsbeschaffung", realisiert von der Universitätsbibliothek (UB) der Technischen Universität, der Schulabteilung der Bezirksregierung und gesponsort durch die Volkswagen AG, will Schülerinnen und Schülern dabei hilfreich zur Seite stehen.

Angesichts der heutigen elektronischen Möglichkeiten wird der Wissensdurstige auf seiner Suche nach Informationen von deren Fülle nahezu erschlagen. "Hier muß man Informationskompetenz aufbauen, damit sich der Suchende allein zurecht finden kann," fordert Prof. Dr. Dietmar Brandes von der UB. Schülern der Oberstufen der Gymnasien, Fachgymnasien und Gesamtschulen des Großraumes Braun-schweig wird nun die Möglichkeit gegeben, den effizienten Umgang mit einer wissenschaftlichen Bibliothek zu erlernen, also Informationen zielgerichtet zu suchen und dann auszuwerten.

Das Angebot richtet sich in erster Linie an die Schüler der Sekundarstufe II, die Mathematik-, Physik- oder Chemie-Leistungskurse belegt haben. Die Schüler dieser technikbezogenen Fächer werden in die elektronischen Informationsmedien der Bibliothek eingeführt und lernen den Umgang mit Katalogen, Datenbanken und diversen Internetangeboten. Danach können die Schüler per Internet direkt von der Schule aus Literaturbestellungen an die Bibliothek aufgeben, die ihnen der Bestellungen direkt an die Schule liefert. Auf diese Weise soll den Schülern die selbständige Informationsbeschaffung nahegebracht und erleichtert werden. Wichtig ist dies etwa für die im 12. Jahrgang übliche Facharbeit, wo dem einzelnen Schüler zwar ein Thema vorgegeben wird, dieser sich jedoch die nötigen Informationen selbst beschaffen muß.

Ausweitung auf den Großraum

Die Idee zu diesem in der Bundesrepublik einmaligen Projekt entstand Mitte 1999. Eine Pilotstudie Anfang des Jahres mit fünf ausgewählten Schulen zeigte, daß die Schüler das Angebot der UB gut annahmen. "Die Ergebnisse waren sehr ermutigend, so daß wir uns entschlossen haben, das Projekt unbefristet auf den gesamten Großraum Braunschweig auszuweiten", erklärt UB-Mitarbeiter Klaus Oberdieck, der das Projekt leitet.

Informationskompetenz

Die Strategie ist an sich sehr einfach: Die Schüler bauen zunächst Informations- kompetenz auf, wobei durch die elektronische Datenübermittlung auch Standort- nachteile einzelner Schulen kompensiert werden können. Gleichzeitig wird das Interesse an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen geweckt.

Dadurch, da sind sich die Beteiligten einig, werde allen Seiten geholfen: Den Schülern, die frühzeitig eine Schlüsselqualifikation erhalten; den Schulen, die ihre technikbezogenen Leistungskurse füllen können; der Technischen Universität, die den Nachwuchs schon früh für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge interessieren und später als Studenten gewinnen kann; und der Volkswagen AG, die schließlich die Absolventen rekrutieren kann.'


Herr Prof. Dr. Bandes machte in den News für Bibliotheksbenutzer und -freunde der Universitätsbibliothek Braunschweig auf die kostenlose Nutzung folgender Datenbanken aufmerksam:.

über alle an der TU-Braunschweig angeschlossenen Rechner (Domäne: 134.169.xxx.yyy) sind kostenlose Recherchen mittels Webbrowser in folgenden Fiz-Technik Datenbanken möglich:

(1) DOMA -Internationale Fachliteratur zu Maschinen- und Anlagenbau einschl. Umwelt- und Energietechnik (ab 1970)

(2) ZDEE - Internationale Fachliteratur zur Elektrotechnik / Elektronik / Energietechnik und -wirtschaft / Informations- und Kommunikationstechnik (ab 1968)

(3) CTEC - Auszüge aus TEMA (Technik und Management) ab 1988 und CompuScience ab 1972

(4) GEOL - Internationale Fachliteratur der Geowissenschaften (ab 1970)

Der Zugang erfolgt über die Homepage der UB: http://www.biblio.tu-bs.de/OnlineRecherche.html


Zudem ist das WEB of SCIENCE aus Landesmitteln bis mindestens Mitte Januar 2001 über das Internet von allen Rechnern unserer IP-Adresse 34.169.*.* zugänglich. Es kann in den den folgenden Datenbanken kostenlos recherchiert werden:

Science Citation Index Expanded 1995-2000

Social Sciences Citation Index 1995-2000

Arts & Humanities Citation Index 1995-2000

Die URL lautet: http://wos.isiglobalnet2.com


Am 16. Oktober 2000 wurde der Erste Spatenstich für den Neubau der Bibliothek der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) gegraben.

Die Braunschweiger Zeitung berichtet Harald Duin am 17.10.2000 darüber:

Erster Spatenstich für den Wiederaufbau des Glas- und Stahlkubus

Mexiko-Pavillon wird Wahrzeichen der HBK

Ein attraktives Stück Expo, ein Teil des mexikanischen Expo-Pavillons, wird weiterleben, wird Wahrzeichen der Hochschule für Bildende Künste. Und die Hoffnung ist, daß dieser minimalische Stahl- und Glaskörper der Architekturgruppe Legorreta (Mexico City, Los Angeles), auch von den Braunschweigern als Einladung ver-standen wird, öfter mal die HBK zu besuchen.

Denn der Kubus wird nach seiner Fertigstellung im Frühjahr 2002 durchaus eine öffentliche Note haben. Im inneren geschlossenen Würfel des großen Würfels wird die Bibliothek unterkommen. Auf der Oberseite dieses Bücherturms sind Ver-anstaltungen möglich. Ein neuer Treffpunkt für das verwöhnte Braunschweiger Kulturpublikum?

Nur frohe Mienen am Montag beim ersten Spatenstich, der von Oberbürgermeister Werner Steffens vorgenommen wurde. Das alles musikalisch untermalt von der mexikanischen Gruppe Mariachis.

Der mexikanische Botschafter Roberto Friedrich zur Weiternutzung des Kubus in Braunschweig: "Für uns geht ein Traum in Erfüllung." Steffens sprach von einer Be-reicherung Braunschweigs. HBK-Präsident Dr. Michael Schwarz sagte, schon vor Jahren habe die Hochschule einen Erweiterungsbau für die zu kleine Bibliothek be-antragt. "Wir sind glücklich, daß wir ihn starten können."

Wissenschaftsminister Thomas Oppermann sagte, mit dem mexikanischen Pavillon werde die Weltausstellung in Braunschweig verewigt. Gelegenheit für ihn, das finan-zielle Engagement des Landes für Braunschweig herauszustreichen: "Wir investieren hier derzeit und in naher Zukunft im Bereich Wissenschaft und Kultur 220 Millionen Mark." Oppermann erwähnte dabei unter anderem den Forschungsflughafen und das Informatikzentrum.

Was den Expo-Pavillon betrifft, sicherte sich die HBK den größten der Kuben in der Grundfläche von 18,35 mal 18,35 Metern. Die Höhe bleibt knapp darunter. Abbau, Transport und Umbau des Kubus kosten 5,7 Millionen Mark. Die Umgestaltung der bisherigen Bibliotheksräume zu einer Mediothek mit Medienwerkstatt kostet 2,6 Millionen.

Kubus und innerer Bücherturm: eine reizvolle Aufgabe für die Architekturgruppe Engel und Zimmermann (KSP). Es geht auch darum, einen Bau, der nur für die Expo-Nutzung ausgelegt war, fit zu machen für Jahrzehnte. So erhält der äußere Würfel eine komplett neue Wärmeschutzverglasung. Der bisherige innere Zylinder, in dem zurzeit noch auf der Weltausstellung Filme gezeigt werden, ist für die Bibliothek nicht geeignet. Er wird durch eine Würfelform mit dem Grundriß 11 mal 11 Meter ersetzt. Der Würfel erhält vier Ebenen. An einigen Stellen führen Lesebalkone aus dem Bücherturm in den Zwischenbereich hinein.

Es war eine Herausforderung für die Architekten, ein Konzept für ein behagliches Raumklima innerhalb des gläsernen Baukörpers zu finden. Der Energieeinsatz bleibt relativ gering.

Der Kubus: das neue starke Signal der HBK. Es bleibt als Aufgabe, das Umfeld des Kubus, den Johannes-Selenka-Platz, schöner zu fassen.'


Die Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Peine berichtete am 16.11.2000 über die Initiative des Bundes:

'Fünf Büchereien im Kreis nun am Netz

Fünf Büchereien im Landkreis Peine werden im Rahmen des Programms der Bundesregierung "Internet für Alle - 10 Schritte auf dem Weg in die Informa-tionsgesellschaft" mit Medienecken ausgestattet und an das Internet angeschlossen.

"Die geförderten Büchereien können damit ihr Angebot erweitern, und die Bürger haben vor Ort die Gelegenheit, sich ungezwungen und spielerisch mit dem neuen Medium vertraut zu machen", schreibt der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) in einer Presseerklärung.

Durch den Bund werden die Kreisbüchereien in Edemissen, Hohenhameln, Vechelde und Wendeburg mit jeweils zwei PCs mit Internetzugang ausgestattet; die Kreisbücherei Ilsede erhält sogar fünf Computer. Zudem räumt die Deutsche Telekom AG den Bibliotheken ein Gebührenstartguthaben von jeweils 1000 Mark ein.

"Die SPD geführte Bundesregierung will die Informationsgesellschaft für alle - die flächendeckende Bereitstellung von internetfähigen Computern in öffentlichen Räumen soll dabei eine digitale Spaltung der Gesellschaft verhindern", erklärt Heil weiter. '


Die Stadtbibliothek Salzgitter hat für Interessenten und Freunde der Bibliothek einen elektronischen Mitteilungsdienst eingerichtet. In unregelmäßigen Abständen informiert sie darin über Serviceleistungen, neue Bücher, Internettips, Veranstaltungen, öffnungszeiten und mehr.

Im Newsletter Nummer 4 wird u.a. berichtet:

'Im Rahmen des Projektes "Bibliotheken ans Netz" erhielt auch die Stadtbibliothek Salzgitter Fördermittel für die Beschaffung von öffentlichen Internetplätzen. Ab Januar 2001 planen wir, in allen drei Bibliotheken jeweils zwei PCs mit Internetzugang für jedermann anzubieten. Die Nutzung der Plätze in SZ-Lebenstedt und SZ-Bad wird vorerst kostenlos sein, in der Bibliothek im Schulzentrum Fredenberg wird eine geringe Gebühr erhoben werden.

Auch in diesem Jahr stehen wieder Geschenkgutscheine für Leserausweise zur Verfügung. Sie erhalten diese Gutscheine an den Informationsplätzen in allen drei Bibliotheken.

Unsere heutigen Webtips:

www.perlentaucher.de

Hier finden Sie Buchbesprechungen zu Neuerscheinungen; zusammengestellt aus den Feuilletonteilen von Tageszeitungen, Literaturbeilagen usw. Täglich ab 9 Uhr werden die Seiten aktualisiert. Ideal um sich über den Buchmarkt zu informieren.

www.papyrus-germany.com

Suchen Sie als Geschenk für einen Geburtstag, Namenstag o.ä. eine Originalzeitung von dem Tag, an dem der zu Beschenkende geboren wurde, dann finden Sie hier das passende. Das riesige Zeitungsarchiv geht sogar bis in das vorige Jahrhundert zurück. Allerdings hat dieser Service auch seinen Preis. Aber es ist mit Sicherheit ein originelles Geschenk'


In der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Salzgitter vom 20.12.2000 berichtet Klaus Karich über die Bibliotheksarbeit in Salzgitter unter der überschrift:

'Irmgard Behnke im Kulturausschuß: Stadt hat eine der fünf besten Bibliotheken

Unter den 41 Bibliotheken in Deutschland, die dem "Deutschen Bibliotheksverband" für die Auszeichnung "Bibliothek des Jahres 2000" vorgeschlagen worden sind, ist die Stadtbibliothek Salzgitter in die Endausscheidung der letzten Fünf gekommen. Salzgitter hat zwar nicht den begehrten Titel gewonnen, Irmgard Behnke, die Leiterin der Stadtbibliothek, teilte dem Kulturausschuß des Rates kürzlich jedoch dieses Ergebnis nicht ohne Stolz mit. Sie erhielt im Ausschuß viel Lob für die Arbeit der Bibliothek.

Irmgard Behnke berichtete dem Ausschuß über Aktivitäten, die nicht in Zahlen und Kennziffern zu erfassen sind. So mache die Einrichtung der "Medienkompetenzzentren" gute Fortschritte, und man rechne damit, diese zu Beginn des neuen Jahres den Nutzern anbieten zu können. In Lebenstedt und Salzgitter-Bad werde dies kostenlos der Fall sein, während am Fredenberg noch eine geringe Gebühr erhoben werden müßte.

Mit Hilfe des Internet sei es der Bibliothek jetzt auch möglich, vergriffene Bücher weltweit aufzuspüren und deren Bezug zu vermitteln. Es gebe immer wieder Antiquariate, die die gesuchten Bücher auf Lager hätten. Um den Kontakt auf europäischer Ebene weiter auszubauen, habe Salzgitter Kontakt zu den Partner-städten aufgenommen, um zu erfahren, wie man dort mit aktuellen Problemen umgeht. Mit Swindon und Créteil sei dies erfolgreich gewesen, berichtete Irmgard Behnke.

Die Mitarbeit im Bibliotheksverbund der Region habe Fortschritte gemacht. Es bestehe seit längerem die Möglichkeit, Fernleihe und Recherchearbeiten online im Verbund zu erledigen. Damit sei die Literaturversorgung in der Region verbessert worden.

Während der Bibliotheksneubau in Lebenstedt einer modernen Bibliotheksarbeit ge-recht werde, sei die Situation in Salzgitter-Bad mittlerweile so, daß dort viele Dinge nicht mehr möglich seien. Der große Zuspruch in Salzgitter-Bad gehe über die Servicemöglichkeiten einer Zweigstelle weit hinaus. Dort müßten inzwischen Leistungen einer kleinen Stadtbibliothek erbracht werden. Am Fredenberg sei die Bibliothek nach dringend geforderten Brandschutzmaßnahmen hinter einer kom-pakten Wand verschwunden, was einen Rückgang der Nutzerzahl zur Folge gehabt habe.

Die Zusammenarbeit mit den Schulen sei weiter problematisch, berichtete Irmgard Behnke. Das Angebot der Bibliothek stoße nicht immer auf großes Interesse. Nach guten Anfängen schliefen die Kontakte meist wieder ein. Man wolle deshalb die Werbung für die Bibliothek verbessern, wobei deren Leiterin einige Maßnahmen vorschlug. Durch die Einführung der Budgetierung habe die Bibliothek Erkenntnisse gewonnen, die genutzt werden sollen. Salzgitter habe dadurch im Vergleich zu anderen Bibliotheken durchaus eine Vorreiterrolle übernommen.

Irmgard Behnke teilte mit, daß die jährlich einmal von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gemeinsam veranstalteten Bibliothekstage im Jahre 2002 in Salzgitter stattfinden.'


Vom Neubau der Bibliothek der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel berichtete Karl-Ernst Hueske in die Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Wolfenbüttel am 15.12.2000:

'Moderne Räume für 40 000 Medieneinheiten

"Erst wart ihr die Kellerkinder, und jetzt seid ihr am Ende der Welt." Diesen Spruch mußte sich die Leiterin der Fachhochschulbibliothek, Diplom-Bibliothekarin Brigitte Walter, in den vergangenen Wochen häufiger anhören. Seit Donnerstag ist der Wechsel besiegelt. Die Bibliothek zog aus dem Keller im Hauptgebäude aus und in ein Gebäude auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Salzdahlumer Straße ein. Mit vielen Gästen fand die Eröffnung statt.

Professor Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident der Fachhochschule (FH), sah die Sache eher fachlich und erklärte in Anspielung auf die Worte "Die Weisheit hat sich ein Haus gebaut" von Matthäus Hummel anläßlich der Eröffnung der Freiburger Universität im Jahre 1460: "Auch wir haben der Weisheit, versammelt in vielen Büchern, ein Haus, nun ja, umgebaut."

380 Quadratmeter standen den Nutzern und den vier Bibliothekarinnen bisher im Kellerquartier an der Salzdahlumer Straße zur Verfügung. Auf diesen Mißstand hatte die FH-Verwaltung auch Karl Bracht vom Technischen Innovationszentrum Wolfenbüttel (TIW) aufmerksam gemacht.

Acht Monate Bauzeit

Bracht sorgte schließlich dafür, daß die Bibliothek ein neues Domizil bekam - Adresse: Am Exer 8. Dort kaufte er ein Haus, ließ es innerhalb von acht Monaten mit Unterstützung des Staatshochbauamtes Braunschweig für insgesamt zwei Millionen Mark umbauen und vermietete es an die Fachhochschule, die auf diese Weise eine Bibliothek erhielt, die den Namen Fachhochschulbibliothek wirklich verdient.

1000 Quadratmeter Nutzfläche plus 1000 Quadratmeter für das Archiv im Keller stehen den Nutzern in der neuen Bibliothek zur Verfügung. Sie besteht aus drei Buchausstellungsräumen, in denen die meisten der 40 000 Medieneinheiten untergebracht sind, aus einem Lesesaal, der im früheren Innenhof der Kasernen-küche (deren Ausstattung befindet sich jetzt in Satu Mare) entstand und mit einer Glaskuppel versehen wurde, aus einem Ausleihbereich sowie mehreren Dienst-zimmern für das Bibliothekspersonal. "Ich denke, daß sich der Aufwand gelohnt hat", so Umbach. Den Nutzern der Fachhochschulbibliothek stehe nun ein "modernes, freundliches Zentrum für Medien- und Informationsdienstleistungen zur Verfügung, das mit der Einrichtung von früher kaum noch zu vergleichen sei.

Erweiterte Aufgaben

Einziger Nachteil der neuen Bibliothek sei der Standort, der von dem meisten Ein-richtungen der Fachhochschule sehr weit entfernt ist. Dennoch haben die Nutzer die neue Bibliothek schon gut angenommen, berichtete Bibliotheksleiterin Brigitte Walter, die von Professor Umbach zudem die Zusage erhielt, daß demnächst das Personal der Bibliothek aufgestockt wird. Dies sei auch notwendig, da die Bibliothekarinnen nicht nur für die Bücherbetreuung und -ausleihe zur Verfügung stehen, sondern zu-dem immer mehr als Hilfen bei der Literatur- und Informationsrecherche.'
 


Fort- und Weiterbildung


Die nächsten Fort- und Weiterbildungen im BiSON-Raum sind:

"Die UB im Jahre 2001"
Referent: Prof. Dr. Dietmar Brandes
Ort: Universitätsbibliothek Braunschweig - Vortragsraum
Termin: 23. Januar 2001, 14.00-16.00 Uhr oder 24. Januar 2001, 8.00-10-00 Uhr


"Fachinformation Normen und Technische Regelwerke:
Recherche - Datenbank - Internet"

Referent: Hans-Joachim Zerbst
Ort: Universitätsbibliothek Braunschweig - Vortragsraum
Termin: 16. Januar 2001, 15.00 Uhr
Anmeldungen für alle Veranstaltungen bitte an Rita Dopheide


Stellenangebote


Bei der Stadt Peine ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Stadtbücherei die Stelle eines/einer

Bibliotheksassistenten/Bibliotheksassistentin

vertretungsweise zu besetzen.

Die Einstellung erfolgt zunächst befristet im Rahmen einer Mutterschutzfrist-vertretung bis zum 07.07.2001. Die Verlängerung für eine eventuelle Erziehungs-urlaubsvertretung ist beabsichtigt. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38,5 Std.

Die Bezahlung erfolgt nach Vergütungsgruppe VII BAT.

Bewerbungen bis zum 05.01.2001 an:

Stadt Peine, Personalabteilung, Kantstr. 5, 31224 Peine.


BiSON intern


Parallel zum allegro-NordWest-Anwendertreffen möchte Frau Lass eine Initiative im BiSON-Bereich starten.

Sie bitte alle Interessierte, die Problem mit allegro lösen, und/oder Systembetreuer sind, sich bei ihr zu melden:

Hanna-Luise Lass
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
Wissenschaftliche Bibliothek
Celler Str. 3
38114 Braunschweig
Tel. 0531 - 59099-50
Fax.0531 - 59099-99
Lass@gei.de


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

 30. Januar 2001, um 9.30 Uhr
im
Neubau der
Fachhochschulbibliothek Braunschweig-Wolfenbüttel
Am Exer 8
38302 Wolfenbüttel

statt.
 


Redaktionsschluß für die BiSON-Mitteilungen 2/2001 ist der 25. März 2000



Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
 E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de