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BiSON

Seitentitel:Mitteilungen *2: April / Mai / Juni 2001

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Veranstaltungskalender Nachrichten aus der Region


V e r a n s t a l t u n g s k a l e n d e r

 


BRAUNSCHWEIG
 

Universitätsbibliothek

Ausstellungen:

bis Mitte Mai "Spanien in der Universitätsbibliothek Braunschweig"
ab 18.5. "Mit der Uni unterwegs. Exkursionsberichte und Exkursionsführer" Ausstellung über eine hochschulspezifische Literaturgattung
Ausstellungseröffnung: 17. Mai 2001, 19,30 Uhr
bis auf weiteres "Rosa Luxemburg zum 130. Geburtstag - Internationaler Frauentag" (Eingangsvitrinen)
bis auf weiteres "200 Jahre Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie" (Chemiebibliothek)

Vorträge:

8.5. um 17.30 Uhr "Kunst im Internet" - Dr. Beate Nagel

Stadtbibliothek

bis 29.6. "Europa: Idee und Wirklichkeit"

Braunschweigisches Landesmuseum

bis 18.2. "Henry Meitel: Israel 1960" - Ein Fotograf erinnert sich (Hinter Aegidien)
bis 6.5. "Klaus Stümpel: Neue Arbeiten" (Hinter Aegidien)

Das umfangreiche Vortrags- und Führungsangebot entnehmen Sie bitte dem
Museumsprogramm des Braunschweigischen Landesmuseums
 

Städtisches Museum

Ausstellungen:

bis 20.5. "Editionen - Grafik, Mappen, Werkverzeichnisse" Vier Jahrzehnte Galerie Schmücking in Braunschweig
bis 27.5. Himalaya - Kunst und Kultur" - Leihgaben einer Privatsammlung (Formsammlung)
17.6. - 2.9. "Feuer und Flamme" (Formsammlung)
Ausstellungseröffnung: 17.Juni 2001
bis auf weiteres "Messe, Markt und Handel im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus)

Vortrag:

12.4. um 19,30 Uhr "Otto der Große - Magdeburg und Europa" - Einladung zu einer Europarats- und Landesausstellung" von Dr. Claus-Peter Hasse


GIFHORN
 

Stadtbücherei

29.4. ab 11.00 Uhr "Großer Bücherflohmarkt vor der Bücherei
12.5. um 19.00 Uhr "Papa - Charly hat gesagt..." - Dialoge zwischen Vater (Gert Haucke) und Sohn (Marek Schramm); Klavier: Sven Panne
18.5. um 16.00 Uhr "Elfenstaub und Drachenflügel" - Kindertheater Klimper-Klein


SALZGITTER
 

Stadtbibliothek

Ausstellungen:

bis 28.4. "Sigrun Linsmeier: Fotoimpressionen"
6.5. - 30.6. "Elfie Free: Bilder - Zeichnungen - Fotografien" Ausstellungseröffnung: 6. Mai, 11.00 Uhr
12.5. + 13.5. Bücherflohmarkt / Museumsfest
18.4. um 19.30 Uhr Uhr "Literarisches & Kulinarisches" - Frühjahrserscheinungen vorgestellt vom Bibliothekskollegium
25.4. um 19.30 Uhr "Zur Evalution des Vogelfluges" - Vortrag des NABU durch Prof. G. Rüppell
26.4. um 20.00 Uhr "Geboren am 9. November" - Lesung von Werner Eberlein (Freidenker-Verband / IG-Metall)
29.4. um 17.00 Uhr "Fagotto Totale" - Konzert
2.5. um 19.30 Uhr "Literarisches & Kulinarisches" - Frühjahrserscheinungen vorgestellt vom Bibliothekskollegium
7.5. um 15.00 Uhr "Was macht die Maus im Sommer? - Lieder und Spiele mit Nicolas & David Jehn
21.5. um 14.00 Uhr Vorlesewettbewerb der Grundschulen Salzgitters


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen:

bis 29.4. "Ihr müßt alle nach meiner Pfeife tanzen" - Totentänze vom 15. bis 20. Jahrhundert aus den Beständen der Herzog August Bibliothek und der Bibliothek Otto Schäfer, Schweinfurt (Augusteerhalle, Kabinett, Globensaal)
11.5. - 2.9. "Maß, Zahl und Gewicht" - Mathematik als Schlüssel zu Weltverständnis und -beherrschung (Schatzkammer, Kabinett)
bis 13.5. "Rolf Escher: Bücherzeiten. Gezeichnete Entdeckungen" (Malerbuchkabinett)
bis 19.5. "Ken Campbell: Broken Rules" (Zeughaushalle)
19.5. - 30.9. "John Gerard: Papierarbeiten" (Zeughaushalle)
bis 17.6. "Metamorphose Stadt" - Neue Arbeiten von Gerd Winner (Kornspeicher)

Im Rahmen der Reihe Zukunft gestalten. Endzeit, übergangszeit und Jetztzeit in Religion,
Kultur und Wissenschaft finden folgende Vorträge statt:

5.4. um 20.00 Uhr "Endzeit und Zeitende - Die Zukunft in der Sicht des neuzeitlichen Christentums" Vortrag von Prof. Dr. Walter Sparn (Lessinghaus)
19.4. um 20.00 Uhr "Apokalypse und Erlösung" - Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Zinser (Lessinghaus)
3.5. um 20.00 Uhr "Chaostheorie und Endzeitbewußtsein. Zur Aktualität Jacob Böhmes" - Vortrag von Prof. Dr. Friedrich Gaede (Bibliotheca Augusta)
10.5. um 20.00 Uhr "Tod, Zwischenzustand (Bardo) und Wiedergeburt im Tibetischen Buddhismus" - Vortrag von Geshe Thubten Ngawang (Lessinghaus)
31.5. um 20.00 Uhr "Die Zukunft der Kirche" - Vortrag von Dr. Josef Homeyer (Bibliotheca Augusta)
14.6. um 20.00 Uhr "Bilanzierung von Leben. Zeit der Menschen, Zeit der Götter, Zeit der Welten" - Vortrag von Prof. Burkhard Gladigow (Lessinghaus)
28.6. um 20.00 Uhr "Das Konzept der Endzeit im chinesischen Denken: Zeit der Erlösung und ihre ethischen Konsequenzen" - Vortrag von Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer (Lessinghaus)

Weitere Veranstaltungen:

20.4. um 20.00 Uhr "Metamorphose Stadt. Multivision Times Square - Plato: Politeia, über die Stadt" - Vortrag von Prof. Dr. Christian W. Thomsen und Gerd Winner (Lessinghaus)
4.5. um 20.00 Uhr "Heimaten" - Im Rahmen des Literarischen Collegiums Wolfen- büttel diskutieren die in London lebende West-Deutsche Anne Duden, der im Osten lebende Ost-Deutsche Lutz Seiler und der in Hamburg lebende, in Prag geborene Iraner Fahad Showghi (Augusteerhalle)
11.5. um 20.00 Uhr Metamorphose Stadt II"- Vortrag von Prof. Lothar Romain zur Ausstellung von Gerd Winner (Kornspeicher)


WOLFSBURG

Stadtbibliothek

7.6. - 20.6. "Projekt "Schule und Öffentliche Bibliothek": 3. Präsentation von Wolfsburger Schülerarbeiten verschiedener Schulformen.
Ausstellungseröffnung: 7.6.2001, 11.00 Uhr
25.4. um 15.00 Uhr "Geheimplan K.K." - Heike Ellermann spürt dem merkwürdigen Geschehen im Hause Kachelmann auf.
4.5. um 19.30 Uhr "eBooks. Lesen im Internet-Zeitalter" - Vortrag von Hans Kreutzfeldt in Zusammenarbeit mit der International Partnership Initiative e. V. (I.P.I.)
18.5. um 19.30 Uhr "Netzarbeiten. Literatur im Internet-Zeitalter" - Vortrag von Thomas Hettche und Harald Taglinger in Zusammenarbeit mit der International Partnership Initiative e. V. (I.P.I.)
23.5. um 15.00 Uhr " Vom Leben der Indianer früher und heute" berichtet Nanata Mawatani Kindern ab 10 Jahren.
30.5. um 19.30 Uhr "Zwischen Kulturkritik und Technikwahn. Kultur und Bildung im Internet-Zeitalter" - Vortrag von Prof. Dr. Peter Glotz in Zusammenarbeit mit der International Partnership Initiative e. V. (I.P.I)
20.6. um 15.00 Uhr "Vom FRECHMAX" kann Ferri ein Lied singen. Musikalisches Mitmachtheater für Kinder ab 4 Jahren.

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Nachrichten aus der Region


Die Braunschweiger Zeitung berichtet am März 2001:

'Förderverein für die Universitätsbibliothek der TU

Buch für Buch eine handfeste Hilfe

Ein privater Förderverein will der Universitätsbibliothek der TU Braunschweig helfen, dringend benötigte Fachbücher anzuschaffen und Zeitschriften zu abonnieren. Am Donnerstag, dem 1. März, übergab dessen Vorsitzender Professor Dr. Volker Weilep, Wirtschaftsprüfer aus Celle, die erste Bücherspende in Höhe von 22 000 Mark.

"Wir wollen schnell, unbürokratisch und einfach helfen", sagte Weilep, "wir dürfen nicht zu Lasten der Zukunft sparen, zu Lasten der Ausbildung der Studierenden." Diese seien schließlich die späteren Manager, Ingenieure und Unternehmenslenker.

"Wenn die Universitätsbibliothek kränkelt, eines der Herzstücke der TU, dann kränkelt die ganze Institution", sagte TU-Präsident Professor Dr. Jochen Litterst. "Wir machen uns große Sorgen." Die Uni sei aufgrund ihrer finanziellen Ausstattung nicht mehr in der Lage, alle benötigten neuen Lehrbücher anzuschaffen. "Wir haben einen verheerenden Engpaß."

Den machte Bibliotheksdirektor Professor Dr. Dietmar Brandes an Zahlen deutlich. Gab es 1983 noch 3608 abonnierte Zeitschriften, die mit 793 000 Mark zu Buche schlugen, standen 1996 noch 3325 in den Regalen und im Magazin (Kosten: schon 1,5 Millionen Mark). Heute sind es nur noch 2727 Titel, die aber fast zwei Millionen Mark jährlich verschlingen. "Um den Bestand von 1983 halten zu können, hätten wir im vorigen Jahr gut drei Millionen Mark ausgeben müssen", rechnete Brandes vor - ein illusorischer Wunsch.

Die Zahl der jährlich hinzu kommenden Bücher sieht auf den ersten Blick erfreulich aus. über 19 603 (1996) kletterte die Marke auf 28 178 (1998) und 36 805. Gekauft seien davon allerdings nur gut 0 000. "Den Rest haben uns Verlage und Firmen als Sponsoren zur Verfügung gestellt." Klinkenputzen für die Studierenden. Die UB besitzt derzeit 1,15 Millionen Bände, hat gut 29 000 Benutzer und 550 000 Ausleihen jährlich.

Der Etat für die Bibliothek sei nicht mal gesenkt worden, vielmehr gleich geblieben, sagte Litterst. "Doch die Preisexplosion bei den wissenschaftlichen Verlagen zwingt uns dazu, Zeitschriften abzubestellen." Immer weniger fürs gleiche Geld, da heißt es, den Mangel zu verwalten.

Ein wenig helfen will dabei der Förderverein, in dem sich 15 Unternehmer aus der ganzen Region zusammengetan haben. Ihr Lohn: ein kleines Logo in den von ihrem Geld ange-schafften Büchern.'


Heinrich Allers aus dem Goethe-Institut in München faßt die Eindrücke über das jährlich in der Universitätsbibliothek Braunschweig stattfindende allegro-Expertentreffen in den Bibliotheksnews der INETBIB zusammen:

'Nicht den größten Raum der Diskussionen, aber vielleicht deren wichtigeren Teil beanspruchten Erörterungen zu der Stellung, die dem Konzept allegroin einer Umgebung zukommt, in der die Hauptströmung der Auffassungen davon, wie Datenbanken zu sein haben und wie sie von außen anzusprechen seien, nicht nur nicht in die gleiche Richtung geht, sondern sich gelegentlich sogar anschickt, sich als Werkzeug der Beschreibung auch bibliographischer Objekte und solcher vergleichbarer Komplexität zu empfehlen. Diese Diskussion konnte insofern auf einer fundierten Grundlage aufbauen, als in der letzten Zeit von "allegros" Chefentwickler B. Eversberg bereits Vorarbeiten geleistet wurden, die "allegros" Standpunkt neben alternativen Datenbankkonzepten zu klären und zu definieren geeignet waren. Nicht nur Argumente, sondern auch Quellen dieser Diskussion sowie aus ihr abgeleitete Schlußfolgerungen sind in der kommentierten Zusammenfassung einer Umfrage zu diesem Thema zu finden, die am Tage des Expertentreffens sowohl unter dessen Teilnehmern als auch unter den Mitgliedern der allegro-Liste stattfand:

http:www.bilio.tu-bs.de//allegro/ex2000f.htm

Diese Auswertung spiegelt nicht nur ein Teilergebnis des Expertentreffens wider; sie scheint mir für einen größeren Kreis von Lesern interessant zu sein - und nicht nur von solchen, die allegro anwenden -, weil sie Argumente dafür liefert, daß die Realität dessen, was Daten- banken zu beschreiben verpflichtet sind, vielleicht doch von größerer Komplexität ist als ihr auf dem "mainstream" schwimmende Lösungen zuzubilligen bereit sind.

Den Höhepunkt des Braunschweiger allegro-Treffens bildete die Enthüllung des "Warschauer Pakets" (so benannt, weil der Entwicklungsanstoß bei einem Arbeitsbesuch in Warschau erfolgte). Konkret handelt es sich um wesentlich erweiterte Möglichkeiten des Umganges mit Ergebnismengen, die bei der Recherche in einer Datenbank gebildet werden, und der die Ausgabe in Listen einschließt: Der hierzu gebildete Begriff heißt "ViewListe" und spielt damit darauf an, daß es sich bei einer "Liste" letztlich nur um eine besondere Sicht- weise einer Ergebnismenge handelt, zu der man beim vorliegenden Konzept - und das bildet dessen besondere Attraktivität - sogar gelangt, ohne parametrieren zu müssen.

Im Anschluß an einige mit "Neue Sicht der Dinge" überschriebene zeitkulturkritische Gedanken (ich bin immer ganz traurig, wenn diese in keinen "allegro news" fehlenden gedanklichen Abwege mit dem Satz "Genug davon, diese Blätter sind kein Organ für Kulturkritik" abgebrochen werden, um zur grauen - na ja, zumindest weniger farbigen - Welt der Daten-banken zurückzukehren) referiert die letzte Ausgabe der "allegro news" ausführlich die "ViewListe"-Technik und ihre Möglichkeiten:

http:www.allegro-c.de/allegro/news/acn002/acn002.htm

Darüber hinaus wurden auf dem Treffen selbst noch letzte Entwicklungen gezeigt und freigegeben, die - ähnlich dem von "allegro classico", der DOS-Version, her bekannten "CockPit" - der Verwaltung und Bedienung des Programmsystems und der mit ihm bearbeiteten Datenbanken und ihrer Funktionen dienen: Das in den vergangenen zwei Jahren eher noch etwas nackt daher gekommene junge allegro-Windows-Programm verfügt nun über komfortable Bedienungsmöglichkeiten, die - und das ist das Faszinierende und sollte den Appetit wachsen lassen, sich dieses Programm doch einmal anzusehen, wenn man es nicht schon kennt - nicht etwa mit fremden Programmiermitteln bereitgestellt wurden, sondern mit den Werkzeugen, die allegro selbst in seinem Repertoire führt.'


Zur Erinnerung:
Frau Lass möchte parallel zum allegro-NordWest-Anwendertreffen ein Anwendertreffen im BiSON-Bereich ins Leben rufen.
Sie bittet alle Interessierten, die Probleme mit allegro lösen, und/oder Systembetreuer sind, sich bei ihr zu melden:

Hanna-Luise Lass
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
Wissenschaftliche Bibliothek
Celler Str. 3
38114 Braunschweig
Tel. 0531 - 59099-50
Fax.0531 - 59099-99
Lass@gei.de


Herr Eversberg macht auf die aktualisierte Liste von E-Fachzeitschriften aufmerksam:

http:www.allegro-c.de/CoOL/list/sub/zfach-XX.htm

Was in der letzten Zeit hinzukam, ist mit "New" gekennzeichnet.

Wer nur gelegentlich mal einen Titel verifizieren und eine URL ermitteln will, wählt:

http:www.bilio.tu-bs.de/cgi-bin/acwww25u/cool/maske.pl?db=cool

Diese Datenbank gewährt
-- Einblick in ein alphabetisches Gesamtregister von ca. 16.000 Titeln (Da findet man sofort auch die "Einwort-Titel", die sonst leicht Probleme machen)
-- Suchmöglichkeiten nach Stichwörtern, Körperschaften, ISSN, Verlag, URL, und auch nach URL-Bestandteilen, alles wahlweise über eine Suchmaske oder alphabetische Register
-- Durchschaltung vom gefundenen Titel zum GBV Search&Order sowie zur EZB


Die Braunschweiger Zeitung berichtete am 16. Januar 2001 von der Initiative eines anonymen Spenders:

'Spender half der Öffentlichen Bücherei Braunschweig mit CD-Roms im Wert von 10.000 Mark

Lernen und Spielen mit Maus und Löwenzahn

Zwei große Drahtkörbe, eingehängt in eines der vielen Bücherregale, sind fast leer. Gerade noch vier CD-Roms mit Spielen und Lernprogrammen liegen zum Ausleihen bereit. "Die CD-Roms sind bei uns der Renner", sagt Volkmar Berg, Leiter der Kinder- und Jugendbuch-abteilung in der Öffentlichen Bücherei an der Straße Hintern Brüdern.

Doch ein paar Meter weiter liegen auf einem Tisch 150 nagelneue Datenträger bereit. Ein Sponsor hatte 10 000 Mark gespendet, mit der die Bücherei ihr Angebot ausgeweitet hat. Immer noch sehen ibliotheksdirektorin Dr. Anette Haucap-Naß, Volkmar Berg und Hannelore Jacob de Prado, verantwortlich für den Bestandsaufbau in der Öffentlichen Bücherei, ihre Haupt-aufgabe in der Grundversorgung der Kinder mit Literatur. 13 500 Buchbände für Kinder und Jugendliche sind in der Hauptstelle vorhanden. Erst im vorigen Jahr wurde der Bestand aufgefrischt und aufgestockt. Jedes Buch wird pro Jahr durch-schnittlich sieben Mal ausgeliehen - "eine gute Quote", findet Berg.

Im vergangenen Jahrzehnt sind immer mehr neue Medien zu den Büchern dazugekommen: 3500 Cassetten und 600 Videos und seit drei Jahren auch CD-Roms. Bis zum Sonnabend waren es 500 Stück, jetzt sind es 650. Das spendable System- und Softwareunternehmen, das nicht genannt werden möchte, hat der Bücherei eine "beträchtliche Steigerung unseres Angebots für Vier- bis Zwölfjährige" ermöglicht, freut sich Anette Haucap-Naß.

Zum Ausprobieren steht den Besuchern demnächst ein zweiter Computer zur Verfügung. "Qualität ist unser oberstes Kriterium", versichert die Bibliotheksdirektorin: "Diese CD-Roms können Eltern ihren Kindern unbedenklich geben". Zur Auswahl stehen pädagogisch wertvolle Spiele, schulische Lernprogramme und Mischungen aus beidem wie zum Beispiel "Die Sendung mit der Maus", "Löwenzahn" oder "Pettersson und Findus". Bei dem überwiegenden Teil der neuen Software kann auch in englischer oder französischer Sprache, manchmal sogar auch auf Spanisch oder Türkisch gespielt oder gelernt werden. Pro Jahr stehen der Öffentlichen Bücherei 13 000 Mark für neue Kinder- und Jugendbücher zur Verfügung. Außerplanmäßig wie in diesem Fall kann der Bestand nur aufgestockt werden, wenn Spenden zur Verfügung gestellt werden'


DieStadtbücherei Wolfenbüttel konnte Dank der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und über den Verein "Schulen ans Netz" eine Multimediainsel mit zwei Internet-Arbeitsplätzen einrichten. Die Internet-Arbeitsplätze stehen während der Öffnungszeit zur kostenlosen Nutzung bereit. Anmeldungen sind unter Telefon 0 53 31/8 63 03 erbeten.


Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel stellte ihre Leistungen in der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Wolfenbüttel am 7. März 2001 vor. Thomas Stechert berichtet:

'Alte Bücher, neue Projekte, große Pläne

Die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel stand in der jüngsten Vergangenheit nicht nur als Hüterin von rund 900 000 Bücherschätzen und mehr als 12 000 Handschriften sowie als international gerühmte Forschungs- und Studienstätte für europäische Kulturgeschichte im Fokus der Beachtung. Ob ihres geplanten Kubus-Anbaus an die Bibliotheca Augusta war die seit Jahren förmlich aus allen Nähten platzende Landeseinrichtung unvermittelt in die Kritik großer Teile der Wolfenbütteler Bevölkerung geraten, an dem donnernden Dauer-beschuß beteiligten sich alsbald auch so manche Heckenschützen bundesweiter Feuilletons.

HAB-Direktor Professor Helwig Schmidt-Glintzer faßte am Dienstag beides unterm Strich mit frischem Blick nach vorn zu einer "Erfolgsgeschichte" zusammen. Nach vielbeachteten Ausstellungen im Vorjahr, stabilen Besucherzahlen (im Gegensatz zu anderen musealen Einrichtungen) und einem voll ausgelasteten Stipendiaten- und Schülerseminarprogramm erwartet er in diesem Jahr eine "weitere Steigerung" der Aktivitäten, nicht zuletzt durch jüngst bewilligte Projekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Fritz-Thyssen-Stiftung. Dazu gehört eine Neukatalogisierung der mittelalterlichen Handschriften des Helmstedter Bestands sowie die Edition und Kommentierung der Litauischen Postille von 1573. Das einzige Exemplar dieser so genannten "Wolfenbütteler Postille" wird in der HAB auf-bewahrt. Die Vergabe der Projekte sei ein Beleg für den hohen Leistungsstandard der HAB und obendrein ein Garant für etliche längerfristige Arbeitsplätze.

Zudem wird der gesamte Bestand der HAB nach Worten Schmidt-Glintzers schon bald komplett maschinenlesbar sein. Details einer weltweiten Nutzungsfreigabe per Internet würden noch geprüft. "Die HAB hat ein wissenschaftliches Interesse daran zu wissen, wer mit welchem Ergebnis in ihren Beständen forscht."

Der anhaltend kritischen Betrachtung der Erweiterungsabsichten wiederum gewinnt Schmidt-Glintzer einen positiven Effekt ab, weil die HAB dadurch eine nachhaltige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erzielt habe und zugleich die Lösung der drängenden Raumprobleme mit neuer Intensität angestrebt werde.

Auf Erfolge verweist die HAB ferner bei Neuerwerbungen. Dabei nimmt eine Sammlung von Dokumenten und Akten zu Hoffesten aus Anlaß des "Hochfürstlich Markgräflichen in Dresden Anno 1662 gehaltenen Beylagers" und der "Chur- und Hochfürstlich Brüderlichen Zusammenkunfft in Dresden, Anno 1678" einen hervorragenden Platz ein. Für 20 000 Mark erworben, wird dieser Sammelhandschrift eine große Bedeutung für die Kultur-, Musik- und Wirtschaftsgeschichte des Barockzeitalters in Deutschland beigemessen.

Ein erster Glanzpunkt im neuen Jahresprogramm wird bereits Ende dieses Monats die Eröffnung der Ausstellung "Metamorphose Stadt" mit neuen Arbeiten des Braunschweiger Künstlers Gerd Winner sein (25. März bis 17. Juni im Kornspeicher).

Das Programmheft sowie das separate Verzeichnis der Veröffentlichungen ist in der HAB erhältlich. Auskunft auch im Internet: http://www.hab.de'


Im Rahmen der Städtepartnerschaft Wolfsburgs mit der russischen Industriestadt Togliatti (Automobilwerk Lada) beteiligt sich die Stadtbibliothek Wolfsburg am Kulturaustausch beim Stadtfest in Togliatti im Juni 2001 mit der Präsentation deutschsprachiger klassischer und moderner Literatur, einer Bach-Retrospektive und der Darstellung des "modernen Deutschland" in Geografie und Technik.


Die Stadtbibliothek Wolfsburg stellt das Thema "Neue Medien" in den Mittelpunkt des diesjährigen Bücherfrühlings. Zusammen mit der International Partnership Initiative I.P.I., die schwerpunktmäßig Fragen der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft thematisiert, findet eine dreiteilige Veranstaltungsreihe unter dem Titel "www.Buch ade?" statt.
Die Trilogie beginnt mit der Vorstellung des elektronischen Buches, kurz eBook genannt: es sieht aus wie ein Kleincomputer für die Handtasche, und bisher passen ca. 30 Bücher hinein. Am 4. Mai kann man alles Wissenswerte vom Spezialisten Hans Kreutzfeldt erfahren und auch die neue Technik ausprobieren.
Am 18. Mai stellt der Cyber-Literat Thomas Hettche sein neues Metier vor. Diese Lesung mit Computer, Beamer und Leinwand findet in enger Zusammenarbeit mit dem Techniker Harald Taglinger statt.
Den Abschluß bildet am 30. Mai ein kritischer Vortrag über Segen und Fluch der neuen Kommunikationsmittel. Prof. Dr. Peter Glotz wird den Weg zwischen Technikbegeisterung und -kritik wählen.
Näheres über die Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Stadtbibliothek Wolfsburg:

http://www.wolfsburg.de/wobline/kultur/index.htm


Stellengesuche


Germanist, 36 Jahre, Magisterabschluß 1997, Braunschweig, Berufserfahrung im Buchhandel, in der Musikpädagogik und im Bibliothekswesen, sucht ab 1.8.2001 oder später Halbtagsstelle in Öffentlicher oder Wissenschaftlicher Bibliothek. Zur Zeit in einer bis zum 31.7.2001 befristeten Anstellung in der Musikbibliothek der Stadtbibliothek Wolfsburg beschäftigt.


Assistentin an Bibliotheken, Prüfung 1/99, 27 Jahre, 1 Jahr Berufserfahrung in der Stadtbibliothek Wolfsburg, sucht ab 1.8.2001 Vollzeitstelle im Raum "BISON". Zur Zeit in einer bis zum 31.7.2001 befristeten Anstellung in der Schul- und Stadtteilbibliothek der Stadtbibliothek Wolfsburg beschäftigt.


Die Adressen sind über die Stadtbibliothek Wolfsburg, Frau Susanne Korb, Porschestraße 51, 38440 Wolfsburg, 05361/28-2522
oder über die Redaktion zu erfahren


BiSON intern


Die BiSON-Vorsitzende für 2001 ist Frau Gabriele Canstein, Bibliothek des Predigerseminars Braunschweig.

Zur zweiten BiSON-Vorsitzenden wurde einstimmig Frau Annette Meliß, Stadtbücherei Peine gewählt


BiSON wird am 25.10.2001 sein 30jähriges Bestehen feiern. Wir möchten alle BiSON-Mitglieder auffordern, sich aktiv zu beteiligen, sei es mit Ausstellungsstücken oder den neuesten Daten über die Entwicklung ihrer Bibliothek. Bitte senden Sie alles an:
Frau Gabriele Canstein
Predigerseminar - Bibliothek
Schützenstraße 22
38118 Braunschweig
oder rufen Sie an: Tel.: 0531/ 16051 oder faxen Sie: 0531 / 126781


Die neue Kundenberaterin der ekz für Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen ist:
Frau Kirsten Lundgren
Thesdorfer Weg 196
25421 Pinneberg
Tel. 04101/606479
Fax. 04101/606480
Mobil 0173/3038200


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

 19. Juni 2001, um 9.30 Uhr
im
Kirchencampus der
Evangelischen Landeskirche Braunschweig
Dietrich-Bonhoeffer Str. 1
Raum Tranquebar
38300 Wolfenbüttel

statt.
 


Redaktionsschluß für die BiSON-Mitteilungen 3/2001 ist der 25. Juni 2000



 Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
 E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de