Veranstaltungskalender
Nachrichten
aus der Region
V
e r a n s t a l t u n g s k a
l e n d e r
BRAUNSCHWEIG
Universitätsbibliothek
Ausstellungen:
| bis Mitte Mai |
"Spanien in der
Universitätsbibliothek Braunschweig" |
| ab 18.5. |
"Mit der Uni unterwegs.
Exkursionsberichte und Exkursionsführer" Ausstellung
über eine hochschulspezifische Literaturgattung
Ausstellungseröffnung: 17. Mai
2001, 19,30 Uhr |
| bis auf weiteres |
"Rosa Luxemburg zum 130.
Geburtstag - Internationaler Frauentag" (Eingangsvitrinen) |
| bis auf weiteres |
"200 Jahre
Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie"
(Chemiebibliothek) |
Vorträge:
| 8.5. um 17.30 Uhr |
"Kunst im Internet" -
Dr. Beate Nagel |
Stadtbibliothek
| bis 29.6. |
"Europa: Idee und
Wirklichkeit" |
Braunschweigisches Landesmuseum
| bis 18.2. |
"Henry Meitel: Israel
1960" - Ein Fotograf erinnert sich (Hinter Aegidien) |
| bis 6.5. |
"Klaus Stümpel:
Neue Arbeiten" (Hinter Aegidien) |
Das umfangreiche Vortrags- und
Führungsangebot entnehmen Sie
bitte dem
Museumsprogramm des Braunschweigischen
Landesmuseums
Städtisches Museum
Ausstellungen:
| bis 20.5. |
"Editionen - Grafik,
Mappen, Werkverzeichnisse" Vier Jahrzehnte Galerie Schmücking
in Braunschweig |
| bis 27.5. |
Himalaya - Kunst und
Kultur" - Leihgaben einer Privatsammlung (Formsammlung) |
| 17.6. - 2.9. |
"Feuer und Flamme"
(Formsammlung)
Ausstellungseröffnung: 17.Juni 2001 |
| bis auf weiteres |
"Messe, Markt und Handel
im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus) |
Vortrag:
| 12.4. um 19,30 Uhr |
"Otto der
Große - Magdeburg und Europa" - Einladung zu einer
Europarats- und Landesausstellung" von Dr. Claus-Peter Hasse |
GIFHORN
Stadtbücherei
| 29.4. ab 11.00 Uhr |
"Großer
Bücherflohmarkt vor der Bücherei |
| 12.5. um 19.00 Uhr |
"Papa - Charly hat
gesagt..." - Dialoge zwischen Vater (Gert Haucke) und Sohn (Marek
Schramm); Klavier: Sven Panne |
| 18.5. um 16.00 Uhr |
"Elfenstaub und
Drachenflügel" - Kindertheater Klimper-Klein |
SALZGITTER
Stadtbibliothek
Ausstellungen:
| bis 28.4. |
"Sigrun Linsmeier:
Fotoimpressionen" |
| 6.5. - 30.6. |
"Elfie Free: Bilder -
Zeichnungen - Fotografien" Ausstellungseröffnung: 6.
Mai, 11.00 Uhr |
| 12.5. + 13.5. |
Bücherflohmarkt
/ Museumsfest |
| 18.4. um 19.30 Uhr Uhr |
"Literarisches &
Kulinarisches" - Frühjahrserscheinungen vorgestellt vom
Bibliothekskollegium |
| 25.4. um 19.30 Uhr |
"Zur Evalution des
Vogelfluges" - Vortrag des NABU durch Prof. G. Rüppell |
| 26.4. um 20.00 Uhr |
"Geboren am 9. November"
- Lesung von Werner Eberlein (Freidenker-Verband / IG-Metall) |
| 29.4. um 17.00 Uhr |
"Fagotto Totale" -
Konzert |
| 2.5. um 19.30 Uhr |
"Literarisches &
Kulinarisches" - Frühjahrserscheinungen vorgestellt vom
Bibliothekskollegium |
| 7.5. um 15.00 Uhr |
"Was macht die Maus im
Sommer? - Lieder und Spiele mit Nicolas & David Jehn |
| 21.5. um 14.00 Uhr |
Vorlesewettbewerb der
Grundschulen Salzgitters |
WOLFENBÜTTEL
Herzog August Bibliothek
Ausstellungen:
| bis 29.4. |
"Ihr
müßt alle nach meiner Pfeife tanzen" -
Totentänze vom 15. bis 20. Jahrhundert aus den
Beständen der Herzog August Bibliothek und der Bibliothek Otto
Schäfer, Schweinfurt (Augusteerhalle, Kabinett, Globensaal) |
| 11.5. - 2.9. |
"Maß, Zahl und
Gewicht" - Mathematik als Schlüssel zu
Weltverständnis und -beherrschung (Schatzkammer, Kabinett) |
| bis 13.5. |
"Rolf Escher:
Bücherzeiten. Gezeichnete Entdeckungen" (Malerbuchkabinett) |
| bis 19.5. |
"Ken Campbell: Broken
Rules" (Zeughaushalle) |
| 19.5. - 30.9. |
"John Gerard:
Papierarbeiten" (Zeughaushalle) |
| bis 17.6. |
"Metamorphose Stadt" -
Neue Arbeiten von Gerd Winner (Kornspeicher) |
Im Rahmen der Reihe Zukunft gestalten.
Endzeit, übergangszeit
und Jetztzeit in Religion,
Kultur und Wissenschaft finden folgende
Vorträge statt:
| 5.4. um 20.00 Uhr |
"Endzeit und Zeitende -
Die Zukunft in der Sicht des neuzeitlichen Christentums" Vortrag von
Prof. Dr. Walter Sparn (Lessinghaus) |
| 19.4. um 20.00 Uhr |
"Apokalypse und
Erlösung" - Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Zinser (Lessinghaus)
|
| 3.5. um 20.00 Uhr |
"Chaostheorie und
Endzeitbewußtsein. Zur Aktualität Jacob
Böhmes" - Vortrag von Prof. Dr. Friedrich Gaede (Bibliotheca
Augusta) |
| 10.5. um 20.00 Uhr |
"Tod, Zwischenzustand
(Bardo) und Wiedergeburt im Tibetischen Buddhismus" - Vortrag von Geshe
Thubten Ngawang (Lessinghaus) |
| 31.5. um 20.00 Uhr |
"Die Zukunft der Kirche"
- Vortrag von Dr. Josef Homeyer (Bibliotheca Augusta) |
| 14.6. um 20.00 Uhr |
"Bilanzierung von Leben.
Zeit der Menschen, Zeit der Götter, Zeit der Welten" - Vortrag
von Prof. Burkhard Gladigow (Lessinghaus) |
| 28.6. um 20.00 Uhr |
"Das Konzept der Endzeit
im chinesischen Denken: Zeit der Erlösung und ihre ethischen
Konsequenzen" - Vortrag von Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer
(Lessinghaus) |
Weitere Veranstaltungen:
| 20.4. um 20.00 Uhr |
"Metamorphose Stadt.
Multivision Times Square - Plato: Politeia, über die Stadt" -
Vortrag von Prof. Dr. Christian W. Thomsen und Gerd Winner
(Lessinghaus) |
| 4.5. um 20.00 Uhr |
"Heimaten" - Im Rahmen
des Literarischen Collegiums Wolfen- büttel diskutieren die in
London lebende West-Deutsche Anne Duden, der im Osten lebende
Ost-Deutsche Lutz Seiler und der in Hamburg lebende, in Prag geborene
Iraner Fahad Showghi (Augusteerhalle) |
| 11.5. um 20.00 Uhr |
Metamorphose Stadt II"-
Vortrag von Prof. Lothar Romain zur Ausstellung von Gerd Winner
(Kornspeicher) |
WOLFSBURG
Stadtbibliothek
| 7.6. - 20.6. |
"Projekt "Schule und
Öffentliche Bibliothek": 3. Präsentation von
Wolfsburger Schülerarbeiten verschiedener Schulformen.
Ausstellungseröffnung: 7.6.2001,
11.00 Uhr |
| 25.4. um 15.00 Uhr |
"Geheimplan K.K." -
Heike Ellermann spürt dem merkwürdigen
Geschehen im Hause Kachelmann auf. |
| 4.5. um 19.30 Uhr |
"eBooks. Lesen im
Internet-Zeitalter" - Vortrag von
Hans Kreutzfeldt in Zusammenarbeit mit der International Partnership
Initiative e. V. (I.P.I.) |
| 18.5. um 19.30 Uhr |
"Netzarbeiten. Literatur
im Internet-Zeitalter" - Vortrag von
Thomas Hettche und Harald Taglinger in Zusammenarbeit mit
der International Partnership Initiative e. V. (I.P.I.) |
| 23.5. um 15.00 Uhr |
"
Vom Leben der Indianer früher und heute" berichtet
Nanata Mawatani Kindern ab 10 Jahren. |
| 30.5. um 19.30 Uhr |
"Zwischen Kulturkritik
und Technikwahn. Kultur und Bildung im
Internet-Zeitalter" - Vortrag von Prof. Dr. Peter Glotz in
Zusammenarbeit mit der International Partnership Initiative e. V.
(I.P.I) |
| 20.6. um 15.00 Uhr |
"Vom FRECHMAX" kann
Ferri ein Lied singen.
Musikalisches Mitmachtheater für Kinder ab 4 Jahren. |
 v
Nachrichten aus der
Region
Die Braunschweiger Zeitung berichtet am
März 2001:
'Förderverein
für die Universitätsbibliothek der TU
Buch für Buch eine
handfeste Hilfe
Ein privater Förderverein
will der Universitätsbibliothek der TU Braunschweig
helfen, dringend benötigte Fachbücher anzuschaffen
und Zeitschriften zu abonnieren. Am Donnerstag, dem 1. März,
übergab dessen Vorsitzender Professor Dr. Volker Weilep,
Wirtschaftsprüfer aus Celle, die erste Bücherspende
in Höhe von
22 000 Mark.
"Wir wollen schnell,
unbürokratisch und einfach helfen", sagte Weilep,
"wir dürfen nicht zu Lasten der Zukunft sparen, zu Lasten der
Ausbildung der Studierenden." Diese seien schließlich die
späteren
Manager, Ingenieure und Unternehmenslenker.
"Wenn die
Universitätsbibliothek kränkelt, eines der
Herzstücke der
TU, dann kränkelt die ganze Institution", sagte
TU-Präsident Professor
Dr. Jochen Litterst. "Wir machen uns große Sorgen." Die Uni
sei
aufgrund ihrer finanziellen Ausstattung nicht mehr in der Lage,
alle benötigten neuen Lehrbücher anzuschaffen. "Wir
haben einen
verheerenden Engpaß."
Den machte Bibliotheksdirektor
Professor Dr. Dietmar Brandes an Zahlen
deutlich. Gab es 1983 noch 3608 abonnierte Zeitschriften, die mit
793 000 Mark zu Buche schlugen, standen 1996 noch 3325 in den Regalen
und im Magazin (Kosten: schon 1,5 Millionen Mark). Heute sind es
nur noch 2727 Titel, die aber fast zwei Millionen Mark
jährlich
verschlingen. "Um den Bestand von 1983 halten zu können,
hätten
wir im vorigen Jahr gut drei Millionen Mark ausgeben müssen",
rechnete Brandes vor - ein illusorischer Wunsch.
Die Zahl der jährlich hinzu
kommenden Bücher sieht auf den ersten
Blick erfreulich aus. über 19 603 (1996) kletterte die Marke
auf
28 178 (1998) und 36 805. Gekauft seien davon allerdings nur gut
0 000. "Den Rest haben uns Verlage und Firmen als Sponsoren zur
Verfügung gestellt." Klinkenputzen für die
Studierenden. Die UB
besitzt derzeit 1,15 Millionen Bände, hat gut 29 000 Benutzer
und
550 000 Ausleihen jährlich.
Der Etat für die Bibliothek
sei nicht mal gesenkt worden, vielmehr
gleich geblieben, sagte Litterst. "Doch die Preisexplosion bei den
wissenschaftlichen Verlagen zwingt uns dazu, Zeitschriften
abzubestellen."
Immer weniger fürs gleiche Geld, da heißt es, den
Mangel zu verwalten.
Ein wenig helfen will dabei der
Förderverein, in dem sich 15 Unternehmer
aus der ganzen Region zusammengetan haben. Ihr Lohn: ein kleines
Logo in den von ihrem Geld ange-schafften Büchern.'
Heinrich
Allers aus dem Goethe-Institut in München faßt die
Eindrücke
über das jährlich in der Universitätsbibliothek
Braunschweig
stattfindende allegro-Expertentreffen
in den Bibliotheksnews
der INETBIB zusammen:
'Nicht den größten Raum der
Diskussionen, aber vielleicht deren
wichtigeren Teil beanspruchten Erörterungen zu der Stellung,
die
dem Konzept allegroin einer Umgebung zukommt, in
der die
Hauptströmung der Auffassungen davon, wie Datenbanken zu sein
haben und wie sie von außen anzusprechen seien, nicht nur
nicht in
die gleiche Richtung geht, sondern sich gelegentlich sogar anschickt,
sich als Werkzeug der Beschreibung auch bibliographischer Objekte
und solcher vergleichbarer Komplexität zu empfehlen.
Diese Diskussion konnte insofern auf einer fundierten Grundlage
aufbauen,
als in der letzten Zeit von "allegros"
Chefentwickler B. Eversberg
bereits Vorarbeiten geleistet wurden, die "allegros"
Standpunkt
neben alternativen Datenbankkonzepten zu klären und zu
definieren
geeignet waren. Nicht nur Argumente, sondern auch Quellen dieser
Diskussion sowie aus ihr abgeleitete Schlußfolgerungen sind
in der
kommentierten Zusammenfassung einer Umfrage zu diesem Thema zu
finden, die am Tage des Expertentreffens sowohl unter dessen
Teilnehmern als auch unter den Mitgliedern der allegro-Liste
stattfand:
http:www.bilio.tu-bs.de//allegro/ex2000f.htm
Diese Auswertung spiegelt nicht nur ein
Teilergebnis des Expertentreffens
wider; sie scheint mir für einen größeren
Kreis von Lesern
interessant zu sein - und nicht nur von solchen, die allegro
anwenden -, weil sie Argumente dafür liefert, daß
die Realität
dessen, was Daten- banken zu beschreiben verpflichtet sind,
vielleicht doch von größerer Komplexität
ist als ihr auf dem
"mainstream" schwimmende Lösungen zuzubilligen bereit sind.
Den Höhepunkt des Braunschweiger allegro-Treffens
bildete die
Enthüllung des "Warschauer Pakets" (so
benannt, weil der
Entwicklungsanstoß bei einem Arbeitsbesuch in Warschau
erfolgte).
Konkret handelt es sich um wesentlich erweiterte Möglichkeiten
des
Umganges mit Ergebnismengen, die bei der Recherche in einer
Datenbank gebildet werden, und der die Ausgabe in Listen
einschließt: Der hierzu gebildete Begriff heißt
"ViewListe" und
spielt damit darauf an, daß es sich bei einer "Liste"
letztlich
nur um eine besondere Sicht- weise einer Ergebnismenge handelt,
zu der man beim vorliegenden Konzept - und das bildet dessen
besondere Attraktivität - sogar gelangt, ohne parametrieren zu
müssen.
Im Anschluß an einige mit "Neue
Sicht der Dinge" überschriebene
zeitkulturkritische Gedanken (ich bin immer ganz traurig, wenn
diese in keinen "allegro news" fehlenden
gedanklichen Abwege mit
dem Satz "Genug davon, diese Blätter sind kein Organ
für
Kulturkritik" abgebrochen werden, um zur grauen - na ja, zumindest
weniger farbigen - Welt der Daten-banken zurückzukehren)
referiert
die letzte Ausgabe der "allegro news"
ausführlich die
"ViewListe"-Technik und ihre Möglichkeiten:
http:www.allegro-c.de/allegro/news/acn002/acn002.htm
Darüber hinaus wurden auf dem Treffen
selbst noch letzte Entwicklungen
gezeigt und freigegeben, die - ähnlich dem von "allegro
classico",
der DOS-Version, her bekannten "CockPit" - der Verwaltung und
Bedienung des Programmsystems und der mit ihm bearbeiteten Datenbanken
und ihrer Funktionen dienen: Das in den vergangenen zwei Jahren
eher noch etwas nackt daher gekommene junge allegro-Windows-Programm
verfügt nun über komfortable
Bedienungsmöglichkeiten, die - und
das ist das Faszinierende und sollte den Appetit wachsen lassen,
sich dieses Programm doch einmal anzusehen, wenn man es nicht
schon kennt - nicht etwa mit fremden Programmiermitteln bereitgestellt
wurden, sondern mit den Werkzeugen, die allegro
selbst in seinem
Repertoire führt.'
Zur Erinnerung:
Frau Lass möchte parallel zum allegro-NordWest-Anwendertreffen
ein
Anwendertreffen im BiSON-Bereich ins Leben rufen.
Sie bittet alle Interessierten, die Probleme mit allegro
lösen, und/oder
Systembetreuer sind, sich bei ihr zu melden:
Hanna-Luise Lass
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
Wissenschaftliche Bibliothek
Celler Str. 3
38114 Braunschweig
Tel. 0531 - 59099-50
Fax.0531 - 59099-99
Lass@gei.de
Herr
Eversberg macht auf die aktualisierte Liste von
E-Fachzeitschriften
aufmerksam:
http:www.allegro-c.de/CoOL/list/sub/zfach-XX.htm
Was in der letzten Zeit hinzukam, ist mit "New"
gekennzeichnet.
Wer nur gelegentlich mal einen Titel
verifizieren und eine URL
ermitteln will, wählt:
http:www.bilio.tu-bs.de/cgi-bin/acwww25u/cool/maske.pl?db=cool
Diese Datenbank gewährt
-- Einblick in ein alphabetisches Gesamtregister von ca. 16.000 Titeln
(Da findet man sofort auch die "Einwort-Titel", die sonst leicht
Probleme machen)
-- Suchmöglichkeiten nach Stichwörtern,
Körperschaften, ISSN, Verlag, URL, und auch nach
URL-Bestandteilen, alles wahlweise über eine Suchmaske oder
alphabetische Register
-- Durchschaltung vom gefundenen Titel zum GBV Search&Order
sowie zur EZB
Die
Braunschweiger Zeitung berichtete am 16. Januar 2001 von der Initiative
eines anonymen Spenders:
'Spender half der
Öffentlichen Bücherei Braunschweig mit CD-Roms im
Wert
von 10.000 Mark
Lernen und Spielen mit Maus und
Löwenzahn
Zwei große
Drahtkörbe, eingehängt in eines der vielen
Bücherregale,
sind fast leer. Gerade noch vier CD-Roms mit Spielen und
Lernprogrammen liegen zum Ausleihen bereit. "Die CD-Roms sind bei
uns der Renner", sagt Volkmar Berg, Leiter der Kinder- und
Jugendbuch-abteilung in der Öffentlichen
Bücherei an der Straße
Hintern Brüdern.
Doch ein paar Meter weiter liegen auf
einem Tisch 150 nagelneue
Datenträger bereit. Ein Sponsor hatte 10 000 Mark gespendet,
mit
der die Bücherei ihr Angebot ausgeweitet hat. Immer noch sehen
ibliotheksdirektorin Dr. Anette Haucap-Naß, Volkmar
Berg und Hannelore Jacob de Prado,
verantwortlich
für den Bestandsaufbau in
der Öffentlichen Bücherei, ihre Haupt-aufgabe in der
Grundversorgung
der Kinder mit Literatur. 13 500 Buchbände für Kinder
und Jugendliche
sind in der Hauptstelle vorhanden. Erst im vorigen Jahr wurde der
Bestand aufgefrischt und aufgestockt. Jedes Buch wird pro Jahr
durch-schnittlich sieben Mal ausgeliehen - "eine gute Quote",
findet Berg.
Im vergangenen Jahrzehnt sind immer
mehr neue Medien zu den Büchern
dazugekommen: 3500 Cassetten und 600 Videos und seit drei Jahren
auch CD-Roms. Bis zum Sonnabend waren es 500 Stück, jetzt sind
es
650. Das spendable System- und Softwareunternehmen, das nicht
genannt werden möchte, hat der Bücherei eine
"beträchtliche
Steigerung unseres Angebots für Vier- bis
Zwölfjährige" ermöglicht,
freut sich Anette Haucap-Naß.
Zum Ausprobieren steht den Besuchern
demnächst ein zweiter Computer
zur Verfügung. "Qualität ist unser oberstes
Kriterium",
versichert
die Bibliotheksdirektorin: "Diese CD-Roms können Eltern ihren
Kindern
unbedenklich geben". Zur Auswahl stehen pädagogisch wertvolle
Spiele,
schulische Lernprogramme und Mischungen aus beidem wie zum Beispiel
"Die Sendung mit der Maus", "Löwenzahn" oder "Pettersson und
Findus".
Bei dem überwiegenden Teil der neuen Software kann auch in
englischer
oder französischer Sprache, manchmal sogar auch auf Spanisch
oder
Türkisch gespielt oder gelernt werden.
Pro Jahr stehen der Öffentlichen Bücherei 13 000 Mark
für neue
Kinder- und Jugendbücher zur Verfügung.
Außerplanmäßig wie in
diesem Fall kann der Bestand nur aufgestockt werden, wenn Spenden
zur Verfügung gestellt werden'

DieStadtbücherei
Wolfenbüttel konnte Dank der Initiative
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und
über den
Verein "Schulen ans Netz" eine Multimediainsel mit
zwei
Internet-Arbeitsplätzen einrichten. Die
Internet-Arbeitsplätze
stehen während der Öffnungszeit zur kostenlosen
Nutzung bereit.
Anmeldungen sind unter Telefon 0 53 31/8 63 03 erbeten.
Herzog
August Bibliothek Wolfenbüttel stellte ihre
Leistungen
in der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Wolfenbüttel am 7.
März 2001
vor. Thomas Stechert berichtet:
'Alte Bücher, neue
Projekte, große Pläne
Die Herzog August Bibliothek
in Wolfenbüttel stand in der
jüngsten Vergangenheit nicht nur als Hüterin von rund
900 000
Bücherschätzen und mehr als 12 000 Handschriften
sowie als
international gerühmte Forschungs- und Studienstätte
für
europäische Kulturgeschichte im Fokus der Beachtung. Ob ihres
geplanten Kubus-Anbaus an die Bibliotheca Augusta war die seit
Jahren förmlich aus allen Nähten platzende
Landeseinrichtung
unvermittelt in die Kritik großer Teile der
Wolfenbütteler
Bevölkerung geraten, an dem donnernden Dauer-beschuß
beteiligten
sich alsbald auch so manche Heckenschützen bundesweiter
Feuilletons.
HAB-Direktor Professor Helwig
Schmidt-Glintzer faßte am
Dienstag beides unterm Strich mit frischem Blick nach vorn zu
einer "Erfolgsgeschichte" zusammen. Nach vielbeachteten
Ausstellungen im Vorjahr, stabilen Besucherzahlen (im Gegensatz zu
anderen musealen Einrichtungen) und einem voll ausgelasteten
Stipendiaten- und Schülerseminarprogramm erwartet er in diesem
Jahr eine "weitere Steigerung" der Aktivitäten, nicht zuletzt
durch jüngst bewilligte Projekte der Deutschen
Forschungsgemeinschaft
und der Fritz-Thyssen-Stiftung. Dazu gehört eine
Neukatalogisierung
der mittelalterlichen Handschriften des Helmstedter Bestands sowie
die Edition und Kommentierung der Litauischen Postille von 1573.
Das einzige Exemplar dieser so genannten "Wolfenbütteler
Postille"
wird in der HAB auf-bewahrt. Die Vergabe der Projekte sei ein
Beleg für den hohen Leistungsstandard der HAB und obendrein
ein
Garant für etliche längerfristige
Arbeitsplätze.
Zudem wird der gesamte Bestand der HAB
nach Worten Schmidt-Glintzers
schon bald komplett maschinenlesbar sein. Details einer weltweiten
Nutzungsfreigabe per Internet würden noch geprüft.
"Die HAB hat
ein wissenschaftliches Interesse daran zu wissen, wer mit welchem
Ergebnis in ihren Beständen forscht."
Der anhaltend kritischen Betrachtung
der Erweiterungsabsichten
wiederum gewinnt Schmidt-Glintzer einen positiven Effekt ab, weil
die HAB dadurch eine nachhaltige Aufmerksamkeit in der
Öffentlichkeit erzielt habe und zugleich die Lösung
der drängenden
Raumprobleme mit neuer Intensität angestrebt werde.
Auf Erfolge verweist die HAB ferner
bei Neuerwerbungen. Dabei nimmt
eine Sammlung von Dokumenten und Akten zu Hoffesten aus Anlaß
des
"Hochfürstlich Markgräflichen in Dresden Anno 1662
gehaltenen
Beylagers" und der "Chur- und Hochfürstlich
Brüderlichen
Zusammenkunfft in Dresden, Anno 1678" einen hervorragenden Platz
ein. Für 20 000 Mark erworben, wird dieser Sammelhandschrift
eine
große Bedeutung für die Kultur-, Musik- und
Wirtschaftsgeschichte
des Barockzeitalters in Deutschland beigemessen.
Ein erster Glanzpunkt im neuen Jahresprogramm
wird bereits Ende
dieses Monats die Eröffnung der Ausstellung "Metamorphose
Stadt"
mit neuen Arbeiten des Braunschweiger Künstlers Gerd Winner
sein
(25. März bis 17. Juni im Kornspeicher).
Das Programmheft sowie das separate
Verzeichnis der Veröffentlichungen ist in der
HAB erhältlich. Auskunft auch im Internet: http://www.hab.de'
Im
Rahmen der Städtepartnerschaft Wolfsburgs mit der russischen
Industriestadt
Togliatti (Automobilwerk Lada) beteiligt sich die Stadtbibliothek
Wolfsburg am
Kulturaustausch beim Stadtfest in Togliatti im Juni 2001 mit der
Präsentation
deutschsprachiger klassischer und moderner Literatur, einer
Bach-Retrospektive
und der Darstellung des "modernen Deutschland" in Geografie und
Technik.
Die Stadtbibliothek Wolfsburg
stellt das Thema "Neue Medien" in den
Mittelpunkt des diesjährigen
Bücherfrühlings. Zusammen mit der International
Partnership Initiative I.P.I., die
schwerpunktmäßig Fragen der
Zukunftsfähigkeit
unserer Gesellschaft thematisiert, findet eine dreiteilige
Veranstaltungsreihe
unter dem Titel "www.Buch ade?" statt.
Die Trilogie beginnt mit der Vorstellung des elektronischen
Buches, kurz eBook
genannt: es sieht aus wie ein Kleincomputer für die
Handtasche, und bisher passen
ca. 30 Bücher hinein. Am 4. Mai kann man alles Wissenswerte
vom Spezialisten Hans
Kreutzfeldt erfahren und auch die neue Technik ausprobieren.
Am 18. Mai stellt der Cyber-Literat Thomas Hettche
sein neues Metier vor. Diese
Lesung mit Computer, Beamer und Leinwand findet in enger Zusammenarbeit
mit dem
Techniker Harald Taglinger statt.
Den Abschluß bildet am 30. Mai ein kritischer Vortrag
über Segen und Fluch der
neuen Kommunikationsmittel. Prof. Dr. Peter Glotz
wird den Weg zwischen
Technikbegeisterung und -kritik wählen.
Näheres über die Veranstaltungen finden Sie auf der
Homepage der Stadtbibliothek Wolfsburg:
http://www.wolfsburg.de/wobline/kultur/index.htm
Stellengesuche
Germanist, 36 Jahre,
Magisterabschluß 1997, Braunschweig, Berufserfahrung
im Buchhandel, in der Musikpädagogik und im Bibliothekswesen, sucht
ab 1.8.2001 oder später
Halbtagsstelle in Öffentlicher oder
Wissenschaftlicher Bibliothek.
Zur Zeit in einer bis zum 31.7.2001 befristeten Anstellung in der
Musikbibliothek der Stadtbibliothek Wolfsburg beschäftigt.
Assistentin an Bibliotheken,
Prüfung 1/99, 27 Jahre, 1 Jahr
Berufserfahrung in der Stadtbibliothek Wolfsburg, sucht ab
1.8.2001
Vollzeitstelle im Raum "BISON".
Zur Zeit in einer bis zum 31.7.2001 befristeten Anstellung in der
Schul- und
Stadtteilbibliothek der Stadtbibliothek Wolfsburg beschäftigt.
Die Adressen sind über die
Stadtbibliothek Wolfsburg, Frau Susanne Korb,
Porschestraße 51, 38440 Wolfsburg, 05361/28-2522
oder über die Redaktion zu erfahren
BiSON intern
Die
BiSON-Vorsitzende für 2001 ist Frau Gabriele
Canstein, Bibliothek des
Predigerseminars Braunschweig.
Zur zweiten BiSON-Vorsitzenden wurde einstimmig
Frau Annette Meliß,
Stadtbücherei Peine gewählt
BiSON wird am 25.10.2001 sein
30jähriges Bestehen feiern.
Wir möchten alle BiSON-Mitglieder auffordern, sich aktiv zu
beteiligen, sei es
mit Ausstellungsstücken oder den neuesten Daten über
die Entwicklung ihrer
Bibliothek. Bitte senden Sie alles an:
Frau Gabriele Canstein
Predigerseminar - Bibliothek
Schützenstraße 22
38118 Braunschweig
oder rufen Sie an: Tel.: 0531/ 16051 oder faxen Sie: 0531 / 126781
Die neue Kundenberaterin
der ekz für Schleswig-Holstein, Hamburg,
Niedersachsen und
Bremen ist:
Frau Kirsten Lundgren
Thesdorfer Weg 196
25421 Pinneberg
Tel. 04101/606479
Fax. 04101/606480
Mobil 0173/3038200
Die nächste BiSON-Sitzung
findet am
19. Juni 2001, um 9.30 Uhr
im
Kirchencampus der
Evangelischen Landeskirche Braunschweig
Dietrich-Bonhoeffer Str. 1
Raum Tranquebar
38300 Wolfenbüttel
statt.
Redaktionsschluß
für die BiSON-Mitteilungen
3/2001 ist der 25. Juni 2000
Redaktion:
Rita Dopheide
Universitätsbibliothek der TU
Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5019
Fax: 0531/391-5836
E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de
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