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BiSON

Seitentitel:Mitteilungen *2: April / Mai / Juni 2002

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Veranstaltungskalender Nachrichten aus der Region


V e r a n s t a l t u n g s k a l e n d e r

 


BRAUNSCHWEIG
 

Universitätsbibliothek

bis Mitte Mai "Region Braunschweig" - Die Kulturlandschaft zwischen Harz und Heide
bis Mitte Mai "Der Naturphilosoph Otto von Guericke"
31.5. - 30.8. "Bücher binden - Ein traditionelles Handwerk"
Ausstellungseröffnung: 30. Mai 2002, 19.30 Uhr
ab 14.6. "Ricus Aschemann: Passagen in Paris"
Ausstellungseröffnung: 13. Juni 2002, 19.30 Uhr
bis auf weiteres "200 Jahre Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie" (Chemiebibliothek)

Stadtbibliothek

bis Ende Mai "Mörder, Räuber und Betrüger" - historische Kriminalfälle

Braunschweigisches Landesmuseum

Das umfangreiche Vortrags- und Führungsangebot entnehmen Sie bitte dem
Museumsprogramm des Braunschweigischen Landesmuseums
 

Städtisches Museum

Ausstellungen:

21.4. - 31.7. "1000 Grüße aus Braunschweig. Die schönsten Ansichtspostkarten vor 100 Jahren"
Ausstellungseröffnung: 21. April 2002, 11.00 Uhr
bis 1.6. "Rund um das Ei ..." (Formsammlung)
bis auf weiteres "Messe, Markt und Handel im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus)

Vorträge:

11.4. um 19.30 Uhr "Ein Reichsfürst in Aktion. Heinrich der Löwe in den Urkunden Friedrich Barbarossas" - Vortrag von Prof. Dr. Joachim Ehlers


GIFHORN

Stadtbücherei

21.3. um 19.30 Uhr "Fremdkörper" - Gesa Herbst liest Texte zum Thema: Magersucht/Eßstörung
18.4. um 20.00 Uhr "Sei froh, daß du lebst" - Asta Scheib liest aus ihrem autobiographischen Roman einer Nachkriegsjugend
28.4. von 11 bis 17 Uhr "Großer Bücherflohmarkt"
3.5. um 16.00 Uhr "Pettersson und Findus: Die Kuchenschlacht" - Das Theater auf Tour spielt für Kinder ab 4 Jahren
8.6. um 19.00 Uhr "Elefanten weinen nicht" - Hannelore Hoger und Gert Haucke lesen Texte vom Glück und Unglück der Tiere

Eintrittskarten und Information sind unter Telefon 05371 / 932151 zu erhalten.


SALZGITTER

Stadtbibliothek

2. - 14.6. "Spielträume" - Malwerkstatt in der Stadtbibliothek Fredenberg
5.5. - 29.6. "Facetten der Wirklichkeit" - Ausstellung der Kustschule Meridian
Ausstellungseröffnung: 5. Mai 2002, 11.00 Uhr
24.4. um 19.30 Uhr "Literarisches und Kulinarisches" - Vorstellung von Neuerscheinungen des Buchmarktes
25.5. um 19.30 Uhr "Literarisches und Kulinarisches" - Vorstellung von Neuerscheinungen des Buchmarktes
11.5. von 12.00 bis 19.00 Uhr "Bücherflohmarkt beim Museumsfest Salder"
12.5. von 12.00 bis 18.00 Uhr "Bücherflohmarkt beim Museumsfest Salder"
5.3. Lesung mit "Rainer Maria Schröder"
14.5. um 19.30 Uhr "Queen Victoria" - Vortrag der Deutsch-Englischen-Gesellschaft (DEG) von Elsabeth Kwan
15.5. um 19.30 Uhr "ADSH"" - Vortrag von Dr. Schulz


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen:

bis 7.4. "Geschichte und Geschichten. Das Mittelalter erzählt" (Augusteerhalle, Schatzkammer, Kabinett)
bis 7.4. "Der Künstler als offenes Buch / The Artist as an open book. Tériade: Alberto Giacometti" (Malerbuchsaal)
bis 20.5. "Der Künstler als ein offenes Buch / The Artist as an open book. Tériade: Livres d’artiste: Juan Gris, Henri Laurens, Le Corbusier, Fernand Léger, Henri Matisse, Joan Miró, Pablo Picasso" - Gemeinschaftsprojekt mit dem Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt am Main (Kornspeicher und Malerbuchkabinett)
Sonderführung von Harriett Watts am 21. April 2002, 15.00 Uhr (Kornspeicher)
bis 27.7 "Athanasius Kircher. Eine Jubiläumsausstellung anläßlich des 400-jährigen Geburtstages des Universalgelehrten" (Zeughaushalle)
13.4. - 26.5. "Das Evangeliar Heinrichs des Löwen" (Schatzkammer)
Dauerausttellung "Die Welt der Buchstaben von Hermann Zapf" (Malerbuchkabinett)
Dauerausstellung "Gotthold Ephraim Lessing 1729 - 1781" (Lessinghaus)

Regelmäßige Führungen finden am ersten Dienstag im Monat um 20.00 Uhr
sowie sonn- und feiertags um 11.00 Uhr in der Bibliotheca Augusta statt.
Führungen im Kornspeicher finden bis 20. Mai sonntags um 15.00 Uhr statt.

Vorträge:

5.4. um 20.00 Uhr "Leibniz der große Universaldenker und das zukünftige Menschsein im 21. Jahrhundert" Vortrag von Dr. Karin Tomala (Augusteerhalle)
6.4. um 19.00 Uhr "Bernd Homann: Jazz Improvisationen" - Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Der Künstler als ein offenes Buch" (Kornspeicher)
11.4. um 14.00 Uhr "Die Leipziger 'Deutsche Gesellschaft'' im 18. Jahrhundert" Buchvorstellung im Rahmen der Werkstattgespräche von PD Dr. Detlef Döring (Anna-Vorwerk-Haus)
14.4. um 11.30 Uhr "übergabe des Archivs: Galerie Schmücking" (Augusteerhalle)
16.5. um 14.00 Uhr "Die Frage nach dem Ursprung der Kultur. Das gelehrte Wissen im Spannungsgefüge von Autorität und Pluralisierung" - Werk- stattgespräch und Projektvorstellung von Helmut Zedelmaier
6.6. um 14.00 Uhr "Die Katalogisierung der mittelalterlichen Handschriften des Helmstedter Bibliotheksbestandes. Moderne Hilfsmittel bei der Tiefenerschließung und die Frage nach der zeitgemäßen Publikation" - Werkstattgespräch und Projektvorstellung von Christian Heitzmann und Helmar Härtel (Anna-Vorwerk-Haus)
13.6. um 20.00 Uhr "Die politische Dimension von Franz Schuberts Winterreise" - Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Brinkmann (Augusteerhalle)

Weitere Vorträge und Führungstermine entnehmen Sie bitte dem Kulturprogramm der Herzog August Bibliothek


WOLFSBURG

Stadtbibliothek


4.4. um 11.00 Uhr "Spannung am Vormittag" - Neue Krimis in der Kinderbibliothek für Kinder von 8-10 Jahren (Kinderbibliothek)
23.4., 25.4., 30.4., 2.5., 7.5., 14.5. jeweils um 15.00 Uhr "RoboKutschPilotenRallye" - Internet-Spiel für Kindergruppen von 11-13 Jahren (Kinderbibliothek und Stadtteilbibl. Vorsfelde)
5.6. um 19.30 Uhr "Märchenzyklus" - Prof. Hinz erläutert den archetypischen Hintergrund nach C.G. Jung"
12.6. um 19.30 Uhr "Märchen" - Zwei Autoren lesen aus ihren Werken
19.6. um 19.30 Uhr "Märchenlesung" im Anschluß an den "Bericht eines Verleger darüber, warum er in der heutigen Zeit verlegt"
23.6. von 14.00 bis 18.00 Uhr "Mit vielen Büchern ... und kleinen Überraschungen in die Sommerferien" (Kinderbibliothek)


Nachrichten aus der Region


Die Universitätsbibliothek Braunschweig macht in ihrer Homepage auf die Ausstellung "Region Braunschweig - Die Kulturlandschaft zwischen Harz und Heide" aufmerksam:

'Die Region zwischen Harz und Heide ist eine reiche Kulturlandschaft. Das kleine Land Braunschweig konnte keine Großmachtallüren entwickeln, geriet immer wieder in finanzielle Schwierigkeiten, erbrachte aber dennoch beachtliche kulturelle Leistungen. So findet sich in Braunschweig nicht nur das älteste naturhistorische Museum der Welt und die älteste technische Universität Deutschlands, sondern auch die erste Staatsbank und die erste Staatseisenbahn auf deutschem Boden.
Das zerrissene Staatsgebiet wurde im vergangenen Jahrhundert in mehreren Gebietsreformen konsolidiert, so daß die Region Braunschweig heute eine kompaktere Gestalt hat. Durch die Verschmelzung mit der Stadt Wolfsburg und den Kreisen Gifhorn, Goslar und Peine ist eine attraktive Industrieregion, eines der beiden Ballungsgebiete Niedersachsens, entstanden, die zugleich in ihren Grenzen Weltkulturerbe beherbergt.
Regionen bieten Identifikationsmöglichkeiten für ihre Bürger und sind daher aktuell von der Tagespolitik ins Rampenlicht gesetzt worden.
Die Braunschweiger Region ist nicht nur eine Forschungs- und eine Verkehrskompetenzregion, sondern auch eine noch nicht genügend bekannte Kulturlandschaft, in der sich wie in keiner zweiten romanische Baukunst findet.
Durch die maßgebliche Beteiligung von Wissenschaftlern der TU Braunschweig an Regionalforschung und -planung kann die Universitätsbibliothek eine Ausstellung zeigen, die alle Facetten der Braunschweiger Region von der Geologie über Biodiversität und Landesgeschichte bis hin zur Regionalplanung erstmals zusammenfassend darstellt.'

Literatur aus der Universitätsbibliothek zur Region ist in dem elektronisch aufliegenden Katalog "Regional-Literatur Braunschweig" (http://subito.biblio.etc.tu-bs.de/region/) zusammengestellt.

Die Universitätsbibliothek bietet auch eine Linksammlung zur Region: http://www.biblio.tu-bs.de/ausstellungen/regbsint_links.htm
Hier sind unkommentierte Internetadressen aufgeführt, die einen Einblick in die Online-Angebote der Region geben möchten zu den Themen "Politische und touristische Informationen", "Kreisfreie Städte und Landkreise", "Bibliotheken und Museen", "Forschung", "Hochschule", "Sport" und "Stiftungen".


Zum Auftakt des Otto-von-Guericke-Jahres 2002 wurde am 5. Februar 2002 um 15 Uhr in der Universitätsbibliothek Braunschweig die Ausstellung "Der Naturphilosoph Otto von Guericke" eröffnet.

Otto von Guericke (1602-1686) war langjähriger Bürgermeister der Stadt Magdeburg, bekannter Diplomat und Begründer der Vakuumphysik. Seine Familie stammte ursprünglich aus Braunschweig; ein Vorfahre Guerickes war an der Gründung von Katharineum und Martineum beteiligt; das Collegium Carolinum (heutige Technische Universität Braunschweig) fand seine erste Unterbringung in einem Haus, das der Familie seiner Mutter gehörte.
In der Universitätsbibliothek Braunschweig werden die Originale der Halbkugeln und der Vakuumpumpe, mit denen er seine weltberühmten Versuche machte, aufbewahrt sowie sein Werk "Experimenta Nova Magdeburgica de vacuo spatio", das seinen Ruhm als Naturphilosoph begründete.
Eröffnung durch Herrn Dr. Manfred Tröger, Geschäftsführer der Otto-von-Guericke-Gesellschaft e.V. Magdeburg, und Herrn Dr. Dittmar Schneider, Wissenschaftlicher Leiter der Gesellschaft. Einen besonderen Reiz erhielt die Veranstaltung durch die Vorführung einiger Experimente zum Thema.
So durften die Teilnehmer selbst Hand anlegen um die Magdeburger Halbkugeln auseinander zu ziehen. Fotos siehe: http://www.biblio.tu-bs.de/ausstellungen/guericke/bilder.htm



Die Braunschweiger Zeitung vom 6.2.2002 widmet diesem Event einen langen Beitrag. Harald

'Braunschweiger Wurzeln eines genialen Erfinders

Magdeburg ehrt in diesem Jahr mit einer Vielzahl von Veranstaltungen seinen größten Sohn: den Naturforscher Otto von Guericke. Dieser wurde vor 400 Jahren dort geboren. Einen Vorgeschmack auf das Guericke-Fieber der Braunschweiger Partnerstadt gibt die Wanderausstellung der Otto-von-Guericke-Gesellschaft, die Dienstag [5.2.2002] in der TU-Bibliothek eröffnet wurde.
Die Wurzeln des genialen Erfinders, der als Begründer der Vakuumtechnik in die Geschichte der Ingenieurswissenschaften einging, reichen bis nach Braunschweig. Seine Mutter Anna von Zweydorff stammt von hier, aber auch die Familie des Vaters kam ursprünglich aus Braunschweig. Hierhin flüchtete Otto von Guericke, als Tillys Truppen 1631 Magdeburg stürmten. Später griff von Guericke hin und wieder auf Braunschweiger Helfer zurück, wenn es galt, seine Experimente in Magdeburg vorzuführen.
Aus Magdeburg bei der Eröffnung dabei Dr. Manfred Tröger, Geschäftsführer der Otto-von-Guericke-Gesellschaft, und Dr. Ditmar Schneider, wissenschaftlicher Leiter der Gesellschaft. Beide rührten kräftig die PR-Trommel für Magdeburg und den kommenden Jubiläumsreigen. Ganz gut beim Publikum kommt immer das Nachstellen einiger Experimente an. Diesmal wurde aus einer leeren Riesendose Halberstädter Würstchen die Luft so lange abgesaugt, bis die Dosenwand mit einem Knall kollabierte und plötzlich aussah, als sei ein Laster drüber gefahren.
In seinem berühmtesten Experiment pumpte Otto von Guericke um 1650 die Luft aus zwei eisernen Halbkugeln. Der äußere Luftdruck übte eine derartig große Kraft auf das fast vollständige Vakuum innen aus, daß es mehreren Pferden nicht gelang, die Kugeln zu trennen. Nun kann man das Vakuum jeweils prozentual so wählen, daß bei einer bestimmten Kraftanstrengung die Kugelhälften sich sehr wohl von einander lösen. Und diese Erfahrung konnten Dienstag bei einem Versuch die Besucher der Ausstellung auch machen.
Manche mögen sich an den 15. Juni 1990 erinnern. Unter Anleitung von Magdeburger Experten versuchten auf dem Altstadtmarkt Pferdegespanne vergebens, die Vakuumglocke auseinanderzureißen. Eines der Pferde stürzte auf dem rutschigen Pflaster schwer, blieb aber unverletzt. Trotzdem handelten sich die Magdeburger einigen Ärger mit den Tierschützern ein. Nach dieser Erfahrung wurde Guerickes Experiment nicht mehr auf grobem Steinfußboden wie derholt.
Der Naturforscher selbst, der viele Jahre auch Bürgermeister von Magdeburg war, hat seinen Vakuumversuch selbst variiert, indem er eine Kugel an einem Galgen mit Gewichten belastete. Auch diese Vorrichtung hatten die Magdeburger zur Ausstellungseröffnung aufgebaut.
Eine bildreiche Präsentation über einen vielseitigen Mann. Als der Dreißigjährige Krieg sich zunehmend ausbreitete, wurde der 18-jährige Guericke im Jahr 1620 an die Universität Helmstedt geschickt, wo er ein Fachstudium an der juristischen Fakultät begann, das er aber bald abbrach, als sein Vater starb. Guericke wurde 1632 nach Abzug der kaiserlichen Truppen aus Magdeburg dort Festungsbauingenieur, setzte in dieser Funktion alles daran, seine zerstörte Heimatstadt wieder aufzubauen. 1641 übernahm der Ratsherr Guericke die Stadtkämmerei. 1646 übertrug man ihm das Amt des vierten Bürgermeisters, was ihn nicht von seinen wissenschaftlichen Experimenten abhielt. Seine Vakuumversuche erstaunten auf Kongressen und Reichstagen.
Guericke gilt auch als Vater der Elektrostatik, weil er die erste Elektrisiermaschine baute, die elektrostatische Abstoßung und Anziehung beschrieb. Außerdem ist er einer der Vorreiter der Wettervorhersage. So konstruierte er, auch darüber informiert die Ausstellung, ein mit Wasser gefülltes, zwei Meter langes verschlossenes Barometer, mit dem er 1660 das Wetter prophezeite.'


Die Schlüsselübergabe des neuen Bücherkubus für die Bibliothek der Hochschule für Bildende Künste (HBK) wurde in der Braunschweiger Zeitung ausführlich dargestellt. Am 5.2. 2002 berichtet Harald Duin:

'Ein neuer Bücherturm des Licht

Aus dem Kellergeschoß ans Licht. Gudrun Nies, seit 1970 Leiterin der HBK-Bibliothek, genoß gestern schon mal erste Lesefrüchte auf einem der 18 Balkone des neuen HBK-Bücherturms. Dieser wurde nach Plänen der Architektengruppe KSP Engel und Zimmermann als Kubus in den würfelförmigen ehemaligen Expo-Pavillon Mexikos hineingestellt.
Die Farbe des Bücherturms, ein gebrochenes Orange, war in der HBK testweise angemischt worden. Andere finden den Ton einigermaßen gewöhnungsbedürftig. Die Schreibtischplatten der 18 Lesebalkone sind auberginefarben. Im Inneren des Kubus ist Platz für den gesamten Bestand der HBK-Bibliothek; für rund 50 000 Bände und 40 000 Dias. Abzusehen sind freilich neuerliche Engpässe nach einigen Jahren.
Am 3. Juli wird, mit mexikanischer Beteiligung, die Kunsthochschule ihr neues Wahrzeichen mit mehr Pomp feiern als gestern bei der Schlüsselübergabe. Zum Juli-Termin soll sich auch der Johannnes Selenka Platz in attraktiverer Gestalt präsentieren. Die Umsetzung der Idee, diesen Platz mit einer Skulptur zu krönen, kann möglicherweise bis zu diesem Zeitpunkt nicht finanziert werden. Wie gestern bekannt wurde, soll Professor Johannes Brus diese Skulptur schaffen. Das Motiv: zwei sich gegenüberstehende Pferde im naturalistischen Stil.
Vermutlich säße die HBK-Bibliothek noch immer im Keller, wäre nicht die Expo gewesen mit ihren Länder-Pavillons, über deren Nachnutzung Bund und Land Niedersachsen wohlwollend nachdachten. Abbau, Transport und Umbau des mexikanischen Pavillons kosteten rund 5,7 Millionen Mark, die Umgestaltung der bisherigen Bibliotheksräume zu einer Mediothek mit Medienwerkstatt 2,6 Millionen Mark.
HBK-Präsident Dr. Michael Schwarz sagte gestern: Mit der Architektur habe die HBK endlich ein Zeichen. "Alle, die vorbeifahren, merken: Hier passiert etwas". Außerdem erhalte die HBK bis zum 3. Juli eine funkelnagelneue Galerie, die in dieser Form erst durch den Auszug der Bibliothek in den Turm möglich gewesen sei.
Beim Rundgang offenbarte sich den Besuchern gestern ein spannungsreiches Spiel zwischen dem inneren und äußeren Kubus. Als dann für kurze Zeit die Sonne durchbrach, funkelte der ganze Glasriese. Die folgende Eintrübung verdunkelte indessen das Geschehen beträchtlich.
Seine Qualitäten als neues starkes Signal der Kunsthochschule soll der Bau auch abends beweisen. Dank etlicher Strahler im Innern wird er zu einer glänzenden Erscheinung, die, so die Hoffnung, neugierig macht auf das, was in dieser Hochschule am Tage passiert.
Oben auf dem Bücherturm schufen die Architekten übrigens eine respektable Terrasse mit schönem Ausblick nach allen Seiten auf das Quartier. Kein Ort für Großveranstaltungen, aber vielleicht einer für Vorträge und Dichterlesungen.'


Zu der im Städtischen Museums Braunschweig stattfindenden Ausstellung "1000 Grüße aus Braunschweig. Die schönsten Ansichtspostkarten vor 100 Jahren" ist ein Buch mit historischen Bildern von der Stadt Braunschweig erschienen.

Aus einer Sammlung von vielen Tausend Braunschweiger Ansichtspostkarten, die sich im Besitz des Städtischen Museums Braunschweig befinden, wurde eine Serie von 1000 typischen und besonders attraktiven Karten ausgewählt, die um 1900 entstanden sind. Die vorausgegangene Entwicklung der Ansichtspostkarte seit den 70er-Jahren läßt sich für Braunschweig gut belegen, da in diesem Zusammenhang die erste, jetzt neu entdeckte Braunschweiger Ansichtspostkarte wiedergegeben wird. - Ein Gang durch die Innenstadt, rund um den Wall und in die neuen Wohngebiete außerhalb der Innenstadt, Feste und Masch, Gaststätten und Ausflugslokale sowie die damaligen aktuellen Ereignisse - wie Einzug des Herzogs und Taufe des Erbprinzen - werden anhand der schönsten Motive aus dem gerade zur Großstadt gewordenen Braunschweig vor 100 Jahren gezeigt.

Alle 1000 Postkarten sind auf rund 500 Seiten in Farbe abgebildet. Diese Publikation zu der gleichnamigen Ausstellung kostet 38,00 Euro und ist im Museum erhältlich.


Auf der Homepage der Stadt Gifhorn ist vom neuen EDV-System der Stadtbücherei Gifhorn und seinen vielen Vorteilen für die Bibliotheksbesucher zu lesen:

'1992 wurde erstmals eine EDV-Anlage für die Stadtbücherei erworben, und nach der Erfassung aller Medien- und Leserdaten gehörten ca. 1 ½ Jahre später Katalogkarten, Karteikästen und Buchkarten und -taschen der Vergangenheit an. Daß seitdem Ausleihverbuchungen, Statistik- und Mahnwesen, Medienrecherchen u.a.m. per Computer erfolgen, ist für Benutzer und Bibliothekspersonal schon lange eine Selbstverständlichkeit.
Das System hat sich bewährt, aber es ist nach bald 10 Jahren veraltet und von der technischen Weiterentwicklung überholt worden. Schnelles Handeln war also angesagt, und die Wahl konnte nur auf ein modernes bibliotheksspezifisches Programm fallen, das mit dem auslaufenden System kompatibel ist, also Datenkonvertierung ermöglichte, und das andererseits der gebotenen Sparsamkeit Rechnung trägt.
Das mit Abstand preisgünstigste System für kleinere und mittelgroße Bibliotheken in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt unter dem Namen "allegro" wird von der Büchereizentrale Lüneburg vertrieben, die ein ursprünglich von der TU-Bibliothek Braunschweig für wissenschaftliche Bibliotheken entwickeltes System den Belangen öffentlicher Bibliotheken angepaßt hat und dieses auch ständig fortschreibt. Die günstigen Konditionen resultieren aus den jährlichen, vertraglich gesicherten Zuschüssen des Landes bzw. des MWK an die Büchereizentrale zwecks Fortentwicklung von EDV und anderen Projekten. So konnte die Stadt Gifhorn nicht nur sparsam eine neue Bibliotheks-EDV erwerben, sondern fachliche Betreuung und ständige Aktualisierung sind auch gesichert.
Für die Bibliotheksbesucher dürfte die neue EDV nur Vorteile bringen:

* das gesamte System arbeitet wesentlich schneller

* die Anzahl der Benutzer-PCs wurde auf 5 erweitert

* die Bildschirmoberflächen entsprechen den heutigen Standards (Windows-Oberflächen)

* die bisherigen Leserausweise behalten ihre Gültigkeit

* für jede getätigte Ausleihe wird nunmehr ein Beleg erstellt

* Die Leihfristen für verschiedene Medienarten werden stärker angeglichen und somit übersichtlicher, d.h. nicht nur Bücher, Zeitschriften, Klassik-CDs und Hörbücher haben eine 3-wöchige Leihfrist, sondern auch alle Kindertonträger und sämtliche U-Musik (statt bisher 1 Woche).

Der inoffizielle Start mit dem neuen Programm erfolgte am 5. Dezember, um vor dem offiziellen Beginn schon einige Erfahrungen sammeln zu können. Diese sind, nach den typischen anfänglichen Unsicherheiten, durchweg positiv.'


Die Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt gibt in seinen für Freunde und Interessenten der Bibliothek erschienenen NEWSLETTER nützliche Internettips für Literaturliebhaber.

'Abschließend möchten wir Sie noch auf einige interessante Webseiten hinweisen, die sich alle mit Buchbesprechungen befassen:
www.literaturcafe.de = Rezensionen von Leserinnen und Lesern und Infos über alles, was die Literaturszene betrifft
www.querlesen.de = Rezensionen und Buchtips zu ungewöhnlicher Literatur
http://home.t-online.de/home/bookinist = Buchtips aus den Sparten Belletristik, Krimi, Hörbuch sowie Kinder- und Jugendliteratur
www.literaturen-online.de = das Journal für Bücher online
www.ndrtv.de/buecherjournal/index.html = Rezensionen der auf N3 vorgestellten Bücher'


Der Bestand der Stadtbibliothek Wolfsburg ist ab Frühjahr 2002 im Internet präsent: http://www.wolfsburg.de/~stadtbibliothek Es sind die Funktionen
* Bestandrecherche
* Nutzerkontoführung
* Vormerkungen
* Leihfristverlängerungen
geplant.


Die 2. Ausgabe des Konzertkalender Wolfsburg wird im April erscheinen. Die Musikbibliothek der Stadtbibliothek Wolfsburg bietet seit Dezember den Freunden der klassischen Musik diesen Service an. Im "Konzertkalender Wolfsburg" sind klassische Konzerte verzeichnet, die in und um Wolfsburg stattfinden. Angezeigt werden in chronologischer Reihenfolge u.a. die klassischen Konzerte des Theaters Wolfsburg, der Musikschule Wolfsburg, Kirchenkonzerte, Konzerte des italienischen Kulturinstituts u.v.m.
Die Broschüre "CD-Angebote der Musikbibliothek zum Theaterprogramm" für die Saison 2002/2003 liegt spätestens Anfang Mai 2002 in der Stadtbibliothek Wolfsburg vor.


Fort- und Weiterbildung


Der 92. Deutsche Bibliothekartagfindet in Augsburg in der Zeit vom 9. April bis 12. April 2002 statt.
Das Programm liegt auch im Internet unter http://www.bibliothekartag.de/


Der Termin für die 12. Gemeinsamen Bibliothekstage für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist vorverlegt worden. Sie finden vom 6.- 7. September 2002 in der Stadtbibliothek Salzgitter statt.


Stellenangebot und -gesuche


Die Stellenangebote der Universitätsbibliothek Braunschweig finden Sie ständig im Internet unter: http://www.biblio.tu-bs.de/UBAktuell.html#jobs


Bibliothekarin und Bibliographin (45 Jahre) aus Kasachstan, anerkannt als Dipl.-Bibl. (FH), seit 1993 in Deutschland, sucht Stelle auch als Assistentin im BiSON-Bereich. Sie hat von 1987-1993 in St. Petersburg in der Akademie der Wissenschaft gearbeitet und ist in der deutschen Sprache fit. Als Wiedereinstieg würde sie auch gern ein unentgeltliches Praktikum machen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an: Irina Reichert, Posenerstr. 7, 38440 Wolfsburg; Tel.: 05361 / 36647


BiSON intern


"REGJO - Das Regional-Journal für Südostniedersachsen" berichtet im Heft 1 / 2002, S. 8 unter dem Leitmotto Wissenschaft:

'An vielen Orten grasen

Ohne Satzung, eigenen Etat oder Vereinsstatus, aber dennoch zu gemeinsamem Nutzen treffen sich bereits seit gut 30 Jahren die Leiter von rund 50 Bibliotheken der Region regelmäßig in der Arbeitsgemeinschaft Bibliotheksregion Südostniedersachsen "BiSON". Antriebsfeder war die Idee, den Leihverkehr untereinander zu vereinfachen, gemeinsame Zeitschriften und Bücherverzeichnisse zu erstellen und gemeinsame Mitarbeiterschulungen zu organisieren. Zu BiSON gehören große und kleine, wissenschaftliche und öffentliche Bibliotheken unterschiedlicher Träger. Zusammen haben Sie einen Bestand von über 5,6 Millionen Bänden sowie etliche Tageszeitungen und Fachzeitschriften ' gd (Gaby Denecke)


Frau Elke Simon ist Ende Februar in den Altersruhestand versetzt worden und bedankt sich herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstützung und freundliches Entgegenkommen während ihrer Schaffenszeit in den Büchereifachstelle der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche.
BiSON wünscht ihr alles Gute und erinnert sich gern an die Zeit, da Frau Simon BiSON als Vorsitzende vertreten hat.


Die BiSON-Vorsitzende für 2002 ist Frau Annette Meliß, die Leiterin der Stadtbücherei Peine.

Zur zweiten BiSON-Vorsitzenden wurde einstimmig Frau Hanna-Luise Lass gewählt. Frau Lass ist die Leiterin der Wissenschaftlichen Bibliothek des Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

 MONTAG, 3. Juni 2002, um 9.30 Uhr
in der
Bibliothek
der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig

Johannes Selenka Platz 1
38108 Braunschweig

statt.
 


Redaktionsschluß für die BiSON-Mitteilungen 3/2002 ist der 25. Juni 2002



 Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
 E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de