Veranstaltungskalender
Nachrichten
aus der Region
V
e r a n s t a l t u n g s k a
l e n d e r
BRAUNSCHWEIG
Universitätsbibliothek
| bis Mitte Mai |
"Region Braunschweig" -
Die Kulturlandschaft zwischen Harz und Heide
|
| bis Mitte Mai |
"Der Naturphilosoph Otto
von Guericke"
|
| 31.5. - 30.8. |
"Bücher binden
- Ein traditionelles Handwerk"
Ausstellungseröffnung: 30. Mai
2002, 19.30 Uhr
|
| ab 14.6. |
"Ricus Aschemann:
Passagen in Paris"
Ausstellungseröffnung: 13. Juni
2002, 19.30 Uhr
|
| bis auf weiteres |
"200 Jahre
Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie"
(Chemiebibliothek) |
Stadtbibliothek
| bis Ende Mai |
"Mörder,
Räuber und Betrüger" - historische
Kriminalfälle
|
Braunschweigisches Landesmuseum
Das umfangreiche Vortrags- und
Führungsangebot entnehmen Sie
bitte dem
Museumsprogramm des Braunschweigischen
Landesmuseums
Städtisches Museum
Ausstellungen:
| 21.4. - 31.7. |
"1000
Grüße aus Braunschweig. Die schönsten
Ansichtspostkarten vor 100 Jahren"
Ausstellungseröffnung: 21. April
2002, 11.00 Uhr |
| bis 1.6. |
"Rund um das Ei ..."
(Formsammlung) |
| bis auf weiteres |
"Messe, Markt und Handel
im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus)
|
Vorträge:
| 11.4. um 19.30 Uhr |
"Ein
Reichsfürst in Aktion. Heinrich der Löwe in den
Urkunden Friedrich Barbarossas" - Vortrag von Prof. Dr. Joachim Ehlers
|
GIFHORN
Stadtbücherei
| 21.3. um 19.30 Uhr |
"Fremdkörper" -
Gesa Herbst liest Texte zum Thema:
Magersucht/Eßstörung |
| 18.4. um 20.00 Uhr |
"Sei froh, daß
du lebst" - Asta Scheib liest aus ihrem autobiographischen Roman einer
Nachkriegsjugend |
| 28.4. von 11 bis 17 Uhr |
"Großer
Bücherflohmarkt" |
| 3.5. um 16.00 Uhr |
"Pettersson und Findus:
Die Kuchenschlacht" - Das Theater auf Tour spielt für Kinder
ab 4 Jahren |
| 8.6. um 19.00 Uhr |
"Elefanten weinen nicht"
- Hannelore Hoger und Gert Haucke lesen Texte vom Glück und
Unglück der Tiere |
Eintrittskarten und Information sind unter Telefon 05371 / 932151 zu
erhalten.
SALZGITTER
Stadtbibliothek
| 2. - 14.6. |
"Spielträume" -
Malwerkstatt in der Stadtbibliothek Fredenberg
|
| 5.5. - 29.6. |
"Facetten der
Wirklichkeit" - Ausstellung der Kustschule Meridian
Ausstellungseröffnung: 5. Mai
2002, 11.00 Uhr
|
| 24.4. um 19.30 Uhr |
"Literarisches und
Kulinarisches" - Vorstellung von Neuerscheinungen des Buchmarktes
|
| 25.5. um 19.30 Uhr |
"Literarisches und
Kulinarisches" - Vorstellung von Neuerscheinungen des Buchmarktes
|
| 11.5. von 12.00 bis
19.00 Uhr |
"Bücherflohmarkt
beim Museumsfest Salder"
|
| 12.5. von 12.00 bis
18.00 Uhr |
"Bücherflohmarkt
beim Museumsfest Salder"
|
| 5.3. |
Lesung mit "Rainer Maria
Schröder"
|
| 14.5. um 19.30 Uhr |
"Queen Victoria" -
Vortrag der Deutsch-Englischen-Gesellschaft (DEG) von Elsabeth Kwan
|
| 15.5. um 19.30 Uhr |
"ADSH"" - Vortrag von
Dr. Schulz
|
WOLFENBÜTTEL
Herzog August Bibliothek
Ausstellungen:
| bis 7.4. |
"Geschichte und
Geschichten. Das Mittelalter erzählt" (Augusteerhalle,
Schatzkammer, Kabinett)
|
| bis 7.4. |
"Der Künstler
als offenes Buch / The Artist as an open book. Tériade:
Alberto Giacometti" (Malerbuchsaal)
|
| bis 20.5. |
"Der Künstler
als ein offenes Buch / The Artist as an open book. Tériade:
Livres d’artiste: Juan Gris, Henri Laurens, Le Corbusier,
Fernand Léger, Henri Matisse, Joan Miró, Pablo
Picasso" - Gemeinschaftsprojekt mit dem Museum für Angewandte
Kunst, Frankfurt am Main (Kornspeicher und Malerbuchkabinett)
Sonderführung von Harriett Watts
am 21. April 2002, 15.00 Uhr (Kornspeicher)
|
| bis 27.7 |
"Athanasius Kircher.
Eine Jubiläumsausstellung anläßlich des
400-jährigen Geburtstages des Universalgelehrten"
(Zeughaushalle) |
| 13.4. - 26.5. |
"Das Evangeliar
Heinrichs des Löwen" (Schatzkammer)
|
| Dauerausttellung |
"Die Welt der Buchstaben
von Hermann Zapf" (Malerbuchkabinett)
|
| Dauerausstellung |
"Gotthold Ephraim
Lessing 1729 - 1781" (Lessinghaus) |
Regelmäßige
Führungen finden am ersten Dienstag im Monat um 20.00 Uhr
sowie sonn- und feiertags um 11.00 Uhr in der Bibliotheca Augusta
statt.
Führungen im Kornspeicher finden bis 20. Mai sonntags um 15.00
Uhr statt.
Vorträge:
| 5.4. um 20.00 Uhr |
"Leibniz der
große Universaldenker und das zukünftige Menschsein
im 21. Jahrhundert" Vortrag von Dr. Karin Tomala (Augusteerhalle) |
| 6.4. um 19.00 Uhr |
"Bernd Homann: Jazz
Improvisationen" - Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Der
Künstler als ein offenes Buch" (Kornspeicher) |
| 11.4. um 14.00 Uhr |
"Die Leipziger 'Deutsche
Gesellschaft'' im 18. Jahrhundert" Buchvorstellung im Rahmen der
Werkstattgespräche von PD Dr. Detlef Döring
(Anna-Vorwerk-Haus) |
| 14.4. um 11.30 Uhr |
"übergabe des
Archivs: Galerie Schmücking" (Augusteerhalle)
|
| 16.5. um 14.00 Uhr |
"Die Frage nach dem
Ursprung der Kultur. Das gelehrte Wissen im Spannungsgefüge
von Autorität und Pluralisierung" - Werk-
stattgespräch und Projektvorstellung von Helmut Zedelmaier |
| 6.6. um 14.00 Uhr |
"Die Katalogisierung der
mittelalterlichen Handschriften des Helmstedter Bibliotheksbestandes.
Moderne Hilfsmittel bei der Tiefenerschließung und die Frage
nach der zeitgemäßen Publikation" -
Werkstattgespräch und Projektvorstellung von Christian
Heitzmann und Helmar Härtel (Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 13.6. um 20.00 Uhr |
"Die politische
Dimension von Franz Schuberts Winterreise" - Vortrag von Prof. Dr.
Reinhold Brinkmann (Augusteerhalle)
|
Weitere Vorträge und Führungstermine entnehmen Sie
bitte dem Kulturprogramm der Herzog August Bibliothek

WOLFSBURG
Stadtbibliothek
| 4.4. um 11.00 Uhr |
"Spannung am Vormittag"
- Neue Krimis in der Kinderbibliothek für Kinder von 8-10
Jahren (Kinderbibliothek)
|
| 23.4., 25.4., 30.4.,
2.5., 7.5., 14.5. jeweils um 15.00 Uhr |
"RoboKutschPilotenRallye"
- Internet-Spiel für Kindergruppen von 11-13 Jahren
(Kinderbibliothek und Stadtteilbibl. Vorsfelde) |
| 5.6. um 19.30 Uhr |
"Märchenzyklus"
- Prof. Hinz erläutert den archetypischen Hintergrund nach
C.G. Jung"
|
| 12.6. um 19.30 Uhr |
"Märchen" -
Zwei Autoren lesen aus ihren Werken
|
| 19.6. um 19.30 Uhr |
"Märchenlesung"
im Anschluß an den "Bericht eines Verleger
darüber, warum er in der heutigen Zeit verlegt"
|
| 23.6. von 14.00 bis
18.00 Uhr |
"Mit vielen
Büchern ... und kleinen Überraschungen in die
Sommerferien" (Kinderbibliothek)
|
Nachrichten aus der
Region
Die Universitätsbibliothek
Braunschweig macht in ihrer Homepage auf die Ausstellung "Region
Braunschweig - Die Kulturlandschaft zwischen Harz und Heide"
aufmerksam:
'Die Region zwischen Harz und Heide
ist eine reiche Kulturlandschaft. Das kleine Land Braunschweig konnte
keine Großmachtallüren entwickeln, geriet immer
wieder in finanzielle Schwierigkeiten, erbrachte aber dennoch
beachtliche kulturelle Leistungen. So findet sich in Braunschweig nicht
nur das älteste naturhistorische Museum der Welt und die
älteste technische Universität Deutschlands, sondern
auch die erste Staatsbank und die erste Staatseisenbahn auf deutschem
Boden.
Das zerrissene Staatsgebiet wurde im vergangenen Jahrhundert in
mehreren Gebietsreformen konsolidiert, so daß die Region
Braunschweig heute eine kompaktere Gestalt hat. Durch die Verschmelzung
mit der Stadt Wolfsburg und den Kreisen Gifhorn, Goslar und Peine ist
eine attraktive Industrieregion, eines der beiden Ballungsgebiete
Niedersachsens, entstanden, die zugleich in ihren Grenzen
Weltkulturerbe beherbergt.
Regionen bieten Identifikationsmöglichkeiten für ihre
Bürger und sind daher aktuell von der Tagespolitik ins
Rampenlicht gesetzt worden.
Die Braunschweiger Region ist nicht nur eine Forschungs- und eine
Verkehrskompetenzregion, sondern auch eine noch nicht genügend
bekannte Kulturlandschaft, in der sich wie in keiner zweiten romanische
Baukunst findet.
Durch die maßgebliche Beteiligung von Wissenschaftlern der TU
Braunschweig an Regionalforschung und -planung kann die
Universitätsbibliothek eine Ausstellung zeigen, die alle
Facetten der Braunschweiger Region von der Geologie über
Biodiversität und Landesgeschichte bis hin zur Regionalplanung
erstmals zusammenfassend darstellt.'
Literatur
aus der Universitätsbibliothek zur Region ist in dem
elektronisch aufliegenden Katalog "Regional-Literatur
Braunschweig" (http://subito.biblio.etc.tu-bs.de/region/)
zusammengestellt.
Die Universitätsbibliothek bietet auch
eine Linksammlung zur Region: http://www.biblio.tu-bs.de/ausstellungen/regbsint_links.htm
Hier sind unkommentierte Internetadressen
aufgeführt, die einen Einblick in die Online-Angebote der
Region geben möchten zu den Themen "Politische und
touristische Informationen", "Kreisfreie Städte und
Landkreise", "Bibliotheken und Museen", "Forschung", "Hochschule",
"Sport" und "Stiftungen".
Zum
Auftakt des Otto-von-Guericke-Jahres 2002 wurde am 5. Februar 2002 um
15 Uhr in der Universitätsbibliothek Braunschweig
die Ausstellung "Der Naturphilosoph Otto von Guericke"
eröffnet.
Otto von Guericke (1602-1686) war
langjähriger Bürgermeister der Stadt Magdeburg,
bekannter Diplomat und Begründer der Vakuumphysik. Seine
Familie stammte ursprünglich aus Braunschweig; ein Vorfahre
Guerickes war an der Gründung von Katharineum und Martineum
beteiligt; das Collegium Carolinum (heutige Technische
Universität Braunschweig) fand seine erste Unterbringung in
einem Haus, das der Familie seiner Mutter gehörte.
In der Universitätsbibliothek Braunschweig werden die
Originale der Halbkugeln und der Vakuumpumpe, mit denen er seine
weltberühmten Versuche machte, aufbewahrt sowie sein Werk
"Experimenta Nova Magdeburgica de vacuo spatio", das seinen Ruhm als
Naturphilosoph begründete.
Eröffnung durch Herrn Dr. Manfred Tröger,
Geschäftsführer der Otto-von-Guericke-Gesellschaft
e.V. Magdeburg, und Herrn Dr. Dittmar Schneider, Wissenschaftlicher
Leiter der Gesellschaft. Einen besonderen Reiz erhielt die
Veranstaltung durch die Vorführung einiger Experimente zum
Thema.
So durften die Teilnehmer selbst Hand anlegen um die Magdeburger
Halbkugeln auseinander zu ziehen. Fotos siehe: http://www.biblio.tu-bs.de/ausstellungen/guericke/bilder.htm

Die Braunschweiger Zeitung vom 6.2.2002 widmet
diesem Event einen langen Beitrag. Harald
'Braunschweiger Wurzeln eines
genialen Erfinders
Magdeburg ehrt in diesem Jahr
mit einer Vielzahl von Veranstaltungen seinen
größten Sohn: den
Naturforscher Otto von Guericke. Dieser wurde vor 400 Jahren dort
geboren. Einen Vorgeschmack auf das Guericke-Fieber der Braunschweiger
Partnerstadt gibt die Wanderausstellung der
Otto-von-Guericke-Gesellschaft, die Dienstag [5.2.2002] in der
TU-Bibliothek eröffnet wurde.
Die Wurzeln des genialen Erfinders, der als Begründer der
Vakuumtechnik
in die Geschichte der Ingenieurswissenschaften einging, reichen bis
nach Braunschweig. Seine Mutter Anna von Zweydorff stammt von hier,
aber auch die Familie des Vaters kam ursprünglich aus
Braunschweig.
Hierhin flüchtete Otto von Guericke, als Tillys Truppen 1631
Magdeburg
stürmten. Später griff von Guericke hin und wieder
auf Braunschweiger
Helfer zurück, wenn es galt, seine Experimente in Magdeburg
vorzuführen.
Aus Magdeburg bei der Eröffnung dabei Dr. Manfred
Tröger, Geschäftsführer der
Otto-von-Guericke-Gesellschaft, und Dr. Ditmar Schneider,
wissenschaftlicher Leiter der Gesellschaft. Beide rührten
kräftig die PR-Trommel für Magdeburg und den
kommenden Jubiläumsreigen. Ganz gut beim Publikum kommt immer
das Nachstellen einiger Experimente an. Diesmal wurde aus einer leeren
Riesendose Halberstädter Würstchen die Luft so lange
abgesaugt, bis die Dosenwand mit einem Knall kollabierte und
plötzlich aussah, als sei ein Laster drüber gefahren.
In seinem berühmtesten Experiment pumpte Otto von Guericke um
1650 die
Luft aus zwei eisernen Halbkugeln. Der äußere
Luftdruck übte eine
derartig große Kraft auf das fast vollständige
Vakuum innen aus, daß es
mehreren Pferden nicht gelang, die Kugeln zu trennen. Nun kann man das
Vakuum jeweils prozentual so wählen, daß bei einer
bestimmten
Kraftanstrengung die Kugelhälften sich sehr wohl von einander
lösen.
Und diese Erfahrung konnten Dienstag bei einem Versuch die Besucher der
Ausstellung auch machen.
Manche mögen sich an den 15. Juni 1990 erinnern. Unter
Anleitung von Magdeburger Experten versuchten auf dem Altstadtmarkt
Pferdegespanne vergebens, die Vakuumglocke
auseinanderzureißen. Eines der Pferde stürzte auf
dem rutschigen Pflaster schwer, blieb aber unverletzt. Trotzdem
handelten sich die Magdeburger einigen Ärger mit den
Tierschützern ein. Nach dieser Erfahrung wurde Guerickes
Experiment nicht mehr auf grobem Steinfußboden wie
derholt.
Der Naturforscher selbst, der viele Jahre auch Bürgermeister
von Magdeburg war, hat seinen Vakuumversuch selbst variiert, indem er
eine Kugel an einem Galgen mit Gewichten belastete. Auch diese
Vorrichtung hatten die Magdeburger zur Ausstellungseröffnung
aufgebaut.
Eine bildreiche Präsentation über einen vielseitigen
Mann. Als der Dreißigjährige Krieg sich zunehmend
ausbreitete, wurde der 18-jährige Guericke im Jahr 1620 an die
Universität Helmstedt geschickt, wo er ein Fachstudium an der
juristischen Fakultät begann, das er aber bald abbrach, als
sein Vater starb. Guericke wurde 1632 nach Abzug der kaiserlichen
Truppen aus Magdeburg dort Festungsbauingenieur, setzte in dieser
Funktion alles daran, seine zerstörte Heimatstadt wieder
aufzubauen. 1641 übernahm der Ratsherr Guericke die
Stadtkämmerei. 1646 übertrug man ihm das Amt des
vierten Bürgermeisters, was ihn nicht von seinen
wissenschaftlichen Experimenten abhielt. Seine Vakuumversuche
erstaunten auf Kongressen und Reichstagen.
Guericke gilt auch als Vater der Elektrostatik, weil er die erste
Elektrisiermaschine baute, die elektrostatische Abstoßung und
Anziehung beschrieb. Außerdem ist er einer der Vorreiter der
Wettervorhersage. So konstruierte er, auch darüber informiert
die Ausstellung, ein mit Wasser gefülltes, zwei Meter langes
verschlossenes Barometer, mit dem er 1660 das Wetter prophezeite.'

Die
Schlüsselübergabe des neuen Bücherkubus
für die Bibliothek der Hochschule für
Bildende Künste (HBK) wurde in der Braunschweiger
Zeitung ausführlich dargestellt.
Am 5.2. 2002 berichtet Harald Duin:
'Ein neuer
Bücherturm des Licht
Aus dem Kellergeschoß ans
Licht. Gudrun Nies, seit 1970 Leiterin der HBK-Bibliothek,
genoß gestern schon mal erste Lesefrüchte auf einem
der 18 Balkone des neuen HBK-Bücherturms. Dieser wurde nach
Plänen der Architektengruppe KSP Engel und Zimmermann als
Kubus in den würfelförmigen ehemaligen Expo-Pavillon
Mexikos hineingestellt.
Die Farbe des Bücherturms, ein gebrochenes Orange, war in der
HBK testweise angemischt worden. Andere finden den Ton
einigermaßen gewöhnungsbedürftig. Die
Schreibtischplatten der 18 Lesebalkone sind auberginefarben. Im Inneren
des Kubus ist Platz für den gesamten Bestand der
HBK-Bibliothek; für rund 50 000 Bände und 40 000
Dias. Abzusehen sind freilich neuerliche Engpässe nach einigen
Jahren.
Am 3. Juli wird, mit mexikanischer Beteiligung, die Kunsthochschule ihr
neues Wahrzeichen mit mehr Pomp feiern als gestern bei der
Schlüsselübergabe. Zum Juli-Termin soll sich auch der
Johannnes Selenka Platz in attraktiverer Gestalt präsentieren.
Die Umsetzung der Idee, diesen Platz mit einer Skulptur zu
krönen, kann möglicherweise bis zu diesem Zeitpunkt
nicht finanziert werden. Wie gestern bekannt wurde, soll Professor
Johannes Brus diese Skulptur schaffen. Das Motiv: zwei sich
gegenüberstehende Pferde im naturalistischen Stil.
Vermutlich säße die HBK-Bibliothek noch immer im
Keller, wäre nicht die Expo gewesen mit ihren
Länder-Pavillons, über deren Nachnutzung Bund und
Land Niedersachsen wohlwollend nachdachten. Abbau, Transport und Umbau
des mexikanischen Pavillons kosteten rund 5,7 Millionen Mark, die
Umgestaltung der bisherigen Bibliotheksräume zu einer
Mediothek mit Medienwerkstatt 2,6 Millionen Mark.
HBK-Präsident Dr. Michael Schwarz sagte gestern: Mit der
Architektur habe die HBK endlich ein Zeichen. "Alle, die vorbeifahren,
merken: Hier passiert etwas". Außerdem erhalte die HBK bis
zum 3. Juli eine funkelnagelneue Galerie, die in dieser Form erst durch
den Auszug der Bibliothek in den Turm möglich gewesen sei.
Beim Rundgang offenbarte sich den Besuchern gestern ein
spannungsreiches Spiel zwischen dem inneren und
äußeren Kubus. Als dann für kurze Zeit die
Sonne durchbrach, funkelte der ganze Glasriese. Die folgende
Eintrübung verdunkelte indessen das Geschehen
beträchtlich.
Seine Qualitäten als neues starkes Signal der Kunsthochschule
soll der Bau auch abends beweisen. Dank etlicher Strahler im Innern
wird er zu einer glänzenden Erscheinung, die, so die Hoffnung,
neugierig macht auf das, was in dieser Hochschule am Tage passiert.
Oben auf dem Bücherturm schufen die Architekten
übrigens eine respektable Terrasse mit schönem
Ausblick nach allen Seiten auf das Quartier. Kein Ort für
Großveranstaltungen, aber vielleicht einer für
Vorträge und Dichterlesungen.'

Zu der im Städtischen
Museums Braunschweig stattfindenden Ausstellung "1000
Grüße aus Braunschweig. Die schönsten
Ansichtspostkarten vor 100 Jahren" ist ein Buch mit
historischen Bildern von der Stadt Braunschweig erschienen.
Aus einer Sammlung von vielen Tausend
Braunschweiger Ansichtspostkarten, die sich im Besitz des Städtischen
Museums Braunschweig befinden, wurde eine Serie von 1000
typischen und besonders attraktiven Karten ausgewählt, die um
1900 entstanden sind. Die vorausgegangene Entwicklung der
Ansichtspostkarte seit den 70er-Jahren läßt sich
für Braunschweig gut belegen, da in diesem Zusammenhang die
erste, jetzt neu entdeckte Braunschweiger Ansichtspostkarte
wiedergegeben wird. - Ein Gang durch die Innenstadt, rund um den Wall
und in die neuen Wohngebiete außerhalb der Innenstadt, Feste
und Masch, Gaststätten und Ausflugslokale sowie die damaligen
aktuellen Ereignisse - wie Einzug des Herzogs und Taufe des Erbprinzen
- werden anhand der schönsten Motive aus dem gerade zur
Großstadt gewordenen Braunschweig vor 100 Jahren gezeigt.
Alle 1000 Postkarten sind auf rund 500 Seiten
in Farbe abgebildet. Diese Publikation zu der gleichnamigen Ausstellung
kostet 38,00 Euro und ist im Museum erhältlich.
Auf der
Homepage der Stadt Gifhorn ist vom neuen EDV-System der Stadtbücherei
Gifhorn und seinen vielen Vorteilen für die
Bibliotheksbesucher zu lesen:
'1992 wurde erstmals eine EDV-Anlage
für die Stadtbücherei erworben, und nach der
Erfassung aller Medien- und Leserdaten gehörten ca. 1
½ Jahre später Katalogkarten, Karteikästen
und Buchkarten und -taschen der Vergangenheit an. Daß seitdem
Ausleihverbuchungen, Statistik- und Mahnwesen, Medienrecherchen u.a.m.
per Computer erfolgen, ist für Benutzer und
Bibliothekspersonal schon lange eine Selbstverständlichkeit.
Das System hat sich bewährt, aber es ist nach bald 10 Jahren
veraltet und von der technischen Weiterentwicklung überholt
worden. Schnelles Handeln war also angesagt, und die Wahl konnte nur
auf ein modernes bibliotheksspezifisches Programm fallen, das mit dem
auslaufenden System kompatibel ist, also Datenkonvertierung
ermöglichte, und das andererseits der gebotenen Sparsamkeit
Rechnung trägt.
Das mit Abstand preisgünstigste System für kleinere
und mittelgroße Bibliotheken in Niedersachsen und
Sachsen-Anhalt unter dem Namen "allegro"
wird von der Büchereizentrale Lüneburg vertrieben,
die ein ursprünglich von der TU-Bibliothek Braunschweig
für wissenschaftliche Bibliotheken entwickeltes System den
Belangen öffentlicher Bibliotheken angepaßt hat und
dieses auch ständig fortschreibt. Die günstigen
Konditionen resultieren aus den jährlichen, vertraglich
gesicherten Zuschüssen des Landes bzw. des MWK an die
Büchereizentrale zwecks Fortentwicklung von EDV und anderen
Projekten. So konnte die Stadt
Gifhorn nicht nur sparsam eine neue Bibliotheks-EDV erwerben, sondern
fachliche Betreuung und ständige Aktualisierung sind auch
gesichert.
Für die Bibliotheksbesucher dürfte die neue EDV nur
Vorteile bringen:
* das gesamte System arbeitet
wesentlich schneller
* die Anzahl der Benutzer-PCs wurde
auf 5 erweitert
* die Bildschirmoberflächen
entsprechen den heutigen Standards (Windows-Oberflächen)
* die bisherigen Leserausweise
behalten ihre Gültigkeit
* für jede getätigte
Ausleihe wird nunmehr ein Beleg erstellt
* Die Leihfristen für
verschiedene Medienarten werden stärker angeglichen und somit
übersichtlicher, d.h. nicht nur Bücher,
Zeitschriften, Klassik-CDs und Hörbücher haben eine
3-wöchige Leihfrist, sondern auch alle
Kindertonträger und sämtliche U-Musik (statt bisher 1
Woche).
Der inoffizielle Start mit dem neuen
Programm erfolgte am 5. Dezember, um vor dem offiziellen Beginn schon
einige Erfahrungen sammeln zu können. Diese sind, nach den
typischen anfänglichen Unsicherheiten, durchweg positiv.'
Die
Stadtbibliothek Salzgitter-Lebenstedt
gibt in seinen für Freunde und Interessenten der Bibliothek
erschienenen NEWSLETTER nützliche Internettips für
Literaturliebhaber.
'Abschließend
möchten wir Sie noch auf einige interessante Webseiten
hinweisen, die sich alle mit Buchbesprechungen befassen:
www.literaturcafe.de = Rezensionen von
Leserinnen und Lesern und Infos über alles, was die
Literaturszene betrifft
www.querlesen.de = Rezensionen und
Buchtips zu ungewöhnlicher Literatur
http://home.t-online.de/home/bookinist =
Buchtips aus den Sparten Belletristik, Krimi, Hörbuch sowie
Kinder- und Jugendliteratur
www.literaturen-online.de = das Journal
für Bücher online
www.ndrtv.de/buecherjournal/index.html =
Rezensionen der auf N3 vorgestellten Bücher'
Der
Bestand der Stadtbibliothek Wolfsburg ist ab
Frühjahr 2002 im Internet präsent: http://www.wolfsburg.de/~stadtbibliothek
Es sind die Funktionen
* Bestandrecherche
* Nutzerkontoführung
* Vormerkungen
* Leihfristverlängerungen
geplant.
Die 2. Ausgabe des Konzertkalender Wolfsburg
wird im April erscheinen. Die Musikbibliothek der
Stadtbibliothek Wolfsburg bietet seit Dezember den Freunden
der klassischen Musik diesen Service an. Im "Konzertkalender Wolfsburg"
sind klassische Konzerte verzeichnet, die in und um Wolfsburg
stattfinden. Angezeigt werden in chronologischer Reihenfolge u.a. die
klassischen Konzerte des Theaters Wolfsburg, der Musikschule Wolfsburg,
Kirchenkonzerte, Konzerte des italienischen Kulturinstituts u.v.m.
Die Broschüre "CD-Angebote der Musikbibliothek zum
Theaterprogramm" für die Saison 2002/2003 liegt
spätestens Anfang Mai 2002 in der Stadtbibliothek Wolfsburg
vor.
Fort- und Weiterbildung
Der 92. Deutsche Bibliothekartagfindet
in Augsburg in der Zeit vom 9. April bis 12. April 2002 statt.
Das Programm liegt auch im Internet unter http://www.bibliothekartag.de/
Der
Termin für die 12. Gemeinsamen Bibliothekstage
für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist vorverlegt
worden. Sie finden vom 6.- 7. September 2002 in der Stadtbibliothek
Salzgitter statt.
Stellenangebot und -gesuche
Die Stellenangebote der Universitätsbibliothek
Braunschweig finden Sie ständig im Internet unter: http://www.biblio.tu-bs.de/UBAktuell.html#jobs
Bibliothekarin und Bibliographin (45 Jahre) aus
Kasachstan, anerkannt als Dipl.-Bibl. (FH), seit 1993 in Deutschland,
sucht Stelle auch als Assistentin im BiSON-Bereich. Sie hat von
1987-1993 in St. Petersburg in der Akademie der Wissenschaft gearbeitet
und ist in der deutschen Sprache fit. Als Wiedereinstieg würde
sie auch gern ein unentgeltliches Praktikum machen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an:
Irina Reichert, Posenerstr. 7, 38440 Wolfsburg; Tel.: 05361 / 36647
BiSON intern
"REGJO - Das
Regional-Journal für Südostniedersachsen" berichtet
im Heft 1 / 2002, S. 8 unter dem Leitmotto Wissenschaft:
'An vielen Orten grasen
Ohne Satzung, eigenen Etat oder
Vereinsstatus, aber dennoch zu gemeinsamem Nutzen treffen sich bereits
seit gut 30 Jahren die Leiter von rund 50 Bibliotheken der Region
regelmäßig in der Arbeitsgemeinschaft
Bibliotheksregion Südostniedersachsen "BiSON".
Antriebsfeder war die Idee, den Leihverkehr untereinander zu
vereinfachen, gemeinsame Zeitschriften und Bücherverzeichnisse
zu erstellen und gemeinsame Mitarbeiterschulungen zu organisieren. Zu
BiSON gehören große und kleine, wissenschaftliche
und öffentliche Bibliotheken unterschiedlicher
Träger. Zusammen haben Sie einen Bestand von über 5,6
Millionen Bänden sowie etliche Tageszeitungen und
Fachzeitschriften '
gd (Gaby Denecke)
Frau Elke Simon ist Ende
Februar in den Altersruhestand versetzt worden und bedankt sich
herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihre
Unterstützung und freundliches Entgegenkommen während
ihrer Schaffenszeit in den Büchereifachstelle der
Evangelisch-Lutherischen Landeskirche.
BiSON wünscht ihr alles Gute und erinnert sich gern an die
Zeit, da Frau Simon BiSON als Vorsitzende vertreten hat.
Die BiSON-Vorsitzende
für 2002 ist Frau Annette Meliß,
die Leiterin der Stadtbücherei Peine.
Zur zweiten BiSON-Vorsitzenden wurde einstimmig
Frau Hanna-Luise Lass gewählt. Frau Lass
ist die Leiterin der Wissenschaftlichen Bibliothek des
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
Die nächste BiSON-Sitzung
findet am
MONTAG,
3. Juni 2002, um 9.30 Uhr
in der
Bibliothek
der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig
Johannes Selenka Platz 1
38108 Braunschweig
statt.
Redaktionsschluß
für die BiSON-Mitteilungen
3/2002 ist der 25. Juni 2002
Redaktion:
Rita Dopheide
Universitätsbibliothek der TU
Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5019
Fax: 0531/391-5836
E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de
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