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BiSON

Seitentitel:Mitteilungen *3: Juli / August / September 2003

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Veranstaltungskalender Nachrichten aus der Region


V e r a n s t a l t u n g s k a l e n d e r

 


BRAUNSCHWEIG
 

Universitätsbibliothek

Ausstellungen:

bis Ende September "Justus von Liebig"
Führung durch die Ausstellung: 5. Juli, 11.00 Uhr
bis Ende September "5. Mai / 9. Mai - Europatage"
bis auf weiteres "200 Jahre Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie" (Chemiebibliothek)

Braunschweigisches Landesmuseum

Ausstellungen:

bis 27.7. "17. Juni 1953 - der vergessene Aufstand. Das Geschehen und seine Folgen als Medienereignis" (Kabinett)
8.7. - 12.10. "Blutige Weichenstellung - Massenschlacht und Machtkalkül von Sievershausen 1553"
Ausstellungseröffnung: 8. Juli, 11.00 Uhr

Vorträge:

3.7. um 10.00 Uhr "Chemie und Umwelt: Chemikalien-Sicherheit in einer verletzlichen Welt" - Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Schlottmann im Rahmen der Vortragsreihe Chemie und Gesellschaft: Alles ist Chemie - Chemie ist nicht alles
10.7. um 19.00 Uhr "Chemie und Terror: Aspekte einer stets aktueller Problematik der Gefahrenabwehr" - Vortrag von Dr. Peter Kolla im Rahmen der Vortragsreihe Chemie und Gesellschaft: Alles ist Chemie - Chemie ist nicht alles

Städtisches Museum

Ausstellungen:

6.7. - 7.9. "Rudolf Müller-Oelmann (1913-1975). Druckgrafiken und Kleinplastiken"
Ausstellungseröffnung: 6. Juli 2003, 11.00 Uhr
Dauerausstellung "Messe, Markt und Handel im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus)
Dauerausstellung "Braunschweiger Stadtgeschichte im Überblick" (Altstadtrathaus)

Vorträge:

6.7. um 15.00 Uhr "Barocke Tafelfreuden" - Öffentliche Führung mit Dr. Martin Eberle
13.7. um 15.00 Uhr "Die Residenzstadt Braunschweig (1830-1945)" - Öffentliche Führung mit Dr. Erika Eschebach
20.7. um 20.00 Uhr ""Durchgedreht 24" - 1. Braunschweiger Selbstfilmfest. Abschlußabend mit Filmvorführung und Preisverleihung


SALZGITTER

Stadtbibliothek

Ausstellung:

17.8. - 26. 9. "Marie-Thérèse Schins: Neu entdeckte Welten. Eine Reise durch Australien, Tasmanien und Südafrika"
Ausstellungseröffnung: 17. August 2003, 11.00 Uhr

Veranstaltungen:

28.8. um 19.00 Uhr "Semestereröffnung der Volkshochschule"
4.9. um 19.30 Uhr "Vortrag" von Hubertus von Schönebeck zu einem noch nicht bekannten Thema in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Familienbildungsstätte

Weitere bzw. detailliertere Infos stehen auf der Homepage


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen:

bis 28.9. "Hebraica aus der Sammlung der Herzog August Bibliothek (Kabinett der Bibliotheca Augusta)
bis 28.9. "Ganze Bücher von Geschichten" - Bibeln aus Niedersachsen Teil II (Augusteerhalle, Schatzkammer, Malerbuchsaal)
bis 28.9. "Die Bibel jenseits der Illustration" - Graphik von Emil Cimiotti, Roland Dörfler, Rainer G. Mordmüller, Siegfried Neuenhausen und Gerd Winner (Kornspeicher)
Dauerausstellung "Die Welt der Buchstaben von Hermann Zapf" (Malerbuchkabinett)
Dauerausstellung "Gotthold Ephraim Lessing 1729 - 1781. Leben und Werk" (Lessinghaus)

Vorträge:

13.7. um 20.00 Uhr "Migration als aktuelles Problem auf europäischer und nationaler Ebene: Herausforderungen und Probleme" - Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Klaus Bade im Rahmen des Europa-Kollegs für Schülerinnen und Schüler (Augusteerhalle)
17.7. um 14.00 Uhr "Martin Opitz von Bobersfeld (1597-1639). Kritische Edition des Briefwechsels und ausgewählter Lebenszeugnisse" - Projektvorstellung von Dr. Harald Bollbuck, Prof. Dr. Klaus Conermann (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
21.8. um 14.00 Uhr "Bücher benutzen und erhalten - eine konservatorische Quadratur des Kreises" - Werkstattbericht von Dag-Ernst Petersen (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
29.8. um 20.00 Uhr "Autorenlesung mit Peter Härtling" (Augusteerhalle)
18.9. um 14.00 Uhr "Deutsche Presse bis 1815. Die Region Braunschweig-Wolfen- büttel, Hildesheim und Goslar" - Projektvorstellung von Peter Albrecht und Holger Böning (Anna-Vorwerk-Haus)
22.9. um 20.00 Uhr "Zukunftsvoraussagen in der Antike" - Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Walther Ludwig im Rahmen des Arbeitsgesprächs über Zukunftsvorhersagen in der Renaissance (Lessinghaus)


WOLFSBURG

Stadtbibliothek

ab 11.9 "Theodor W. Adorno" - Ausstellung zum 100. Geburtstag


Nachrichten aus der Region


Seit Ende 1999 befinden sich die Archive des mit Braunschweig eng verbundenen Vieweg-Verlages wieder in Braunschweig - nun im Besitz der Universitätsbibliothek Braunschweig, die mit großzügiger Unterstützung der Stiftung Nord/LB-Öffentliche ein Projekt zur Erschließung der überregional wie auch regionalgeschichtlich interessanten Archivbestände durchgeführt hat. Die Online-Erschließung ist ein wichtiger Beitrag für die wissenschafts- und verlagshistorische Forschung. Über das erfolgreich abgeschlossene Projekt der Universitätsbibliothek Braunschweig berichtet Herr Harald Duin in der Braunschweiger Zeitung am 5. Juni 2003:

"Digitaler Einstieg in die Vieweg-Archive.

Ein vierjähriges Forschungsprojekt demonstriert nachhaltig die Bedeutung des einstigen Braunschweiger Verlages.

Glückliche Umstände und das Geschick des Chemieprofessors Dr. Henning Hopf führten 1999 dazu, daß das Archiv-Material des einstigen Braunschweiger Vieweg-Verlages zurück in diese Stadt kam - in die Obhut der Universitätsbibliothek. In einem vierjährigen Projekt wurden inzwischen unter der Leitung von Klaus Oberdieck die Archivbestände digital erschlossen.

Die Stiftung Nord/LB-Öffentliche förderte das Vorhaben mit 56.000 Euro. Medien- und Wissenschaftsgeschichte von internationaler Bedeutung, wurden doch allein die Bücher von 25 Nobelpreisträgern bei Vieweg verlegt. Der einst in 500 Kisten lagernde Stoff ist inzwischen über das Internet zugänglich.

Das Briefarchiv enthält ca. 50.000 Briefe von etwa 3.000 Autoren und Autorinnen sowie etwa 14.000 Antwortschreiben des Verlages. Es ist von der Universitätsbibliothek in einer über das Internet zugänglichen Datenbank erschlossen. Die Adresse heißt: www.biblio.tu-bs.de/vieweg-archive/brief_archiv/.

Das Verlagsarchiv enthält Archivalien zur Geschichte des Verlages, der Druckerei, der Papierfabrik und des Gutes Wendhausen bei Braunschweig. Die Bestandsübersicht kann ebenfalls im Internet aufgerufen werden, und zwar unter www.biblio.tu-bs.de/vieweg-archive/verlags_archiv/.

Schließlich ist das Bucharchiv mit über 12.000 Titeln einmal im Online-Katalog der Universitätsbibliothek aufgeführt und dann im Internet unter www.biblio.tu-bs.de/vieweg-archive/buch_archiv/. Einfach ist der Zugriff per Suchmaschine Google, wenn man den Begriff "vieweg-archive" eingibt. Ein elektronischer Gesamtnachweis für die Zeit von der Verlagsgründung bis zur Übernahme durch den Pergamon-Verlag ist geplant.

Mit dem Material aus Wiesbaden verdoppelte sich der Bestand an Vieweg-Archivalien der TU-Bibliothek - eine Fundgrube für Forscher aus aller Welt, Stoff in Hülle und Fülle für Doktorarbeiten. Erst aufbereitet wird das ganze zur Werbung für Braunschweig.

In seinen ersten Jahren war der Vieweg-Verlag besonders literarisch ambitioniert. Dafür stehen Namen wie Bettina von Arnim, Johann Gottfried Herder und Hans Christian Andersen. Dessen "Sämmtliche Mährchen" und "Gesammelte Schriften" erschienen zwischen 1838 bis 1856. Zu den Autoren des Verlages gehörten Johann Wolfgang von Goethe, Charles Dickens und Gotthold Ephraim Lessing.

Bedeutende Gelehrte drängten sich geradezu danach, in Braunschweig bei Vieweg zu publizieren, darunter Alexander von Humboldt, Gottfried Semper, Hermann von Helmholtz, später Niels Bohr, Max Planck, Marie Curie und Albert Einstein."


Für die Universitätsbibliothek Braunschweig wurde auch der heutige "Software-Exportschlager aus Braunschweig" entwickelt, wie Hendrik Rasehorn in der Braunschweiger Zeitung am 22. Mai 2003 seinen Artikel überschreibt.

"allegro-C" für die Bibliotheken der Welt.

Im Juli feiert "allegro-C" den 23. Geburtstag und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Es ist das älteste Softwareprogramm im deutschen Bibliothekswesen. Und auch das erfolgreichste. Es läuft in Tausenden von Bibliotheken in Deutschland und auch in Florenz, arschau, Wien und in Oxford.

Allegros Vater ist der Diplom Mathematiker Bernhard Eversberg. 29 Jahre war er alt, als die Leitung der Braunschweiger Unibibliothek ihn 1980 beauftragte, eine Software zu entwickeln, mit der die damals rund 500.000 Bücher in den Archiven erfaßt werden konnten.

Im Rückblick war es echte Pionierarbeit: PCs wie heute gab es damals nicht. Wer kein Geld für die teuren Großrechneranlagen hatte - und die Mittel der Bibliotheken waren damals wie heute knapp - konnte nur auf Mikrorechner zurückgreifen. Die besaßen aber keine nennenswerten Festplattenkapazitäten. Die Daten mußten auf Tonbandkassetten gespeichert werden, Akustikkoppler - klobige Plastiksaugnäpfe, die an Telefonhörern befestigt wurden - sorgten für die Übertragungen zum Rechenzentrum.

Eversberg und seine Mitstreiter mußten das Datenbanksystem von Grund auf programmieren und immer wieder nachbessern. Und das bis heute. "Mir war schon klar, daß das alles nicht schnell zu lösen war, aber 23 Jahre Arbeit an dem Programm hätte ich niemals erwartet", erklärt Eversberg.

Als Name des mit fünf Megabyte für heutige Verhältnisse eher kleinen, in den 80-ern aber r echt umfangreichen Programms, wurde "allegro-C" gewählt. C steht für die Programmiersprache. "Und allegro klingt schön, ist außerdem sprachneutral, steht in allen Sprachen ganz am Anfang des Alphabets."

Was nun ursprünglich nur für die Datenerfassung im Haus gedacht war, entwickelte sich in den folgenden Jahren schon bald zu einem Braunschweiger Exportschlager. Auch im Ausland wurden Archivare auf "allegro-C" aufmerksam. Da es kyrillische, griechische oder chinesische Zeichen darstellen kann, setzt es seit vergangenem September die Bodleian Library in Oxford ein, um ihre chinesischen und japanischen Bücher zu erfassen. So entwickelte sich die Software aus Braunschweig zu einem Begriff im Bibliothekswesen, sogar der Brockhaus Multmedia nennt sie. Der Grund für den Erfolg ist vor allem die hohe Flexibilität. Es läuft auf allen Rechnertypen und unter allen Betriebssystemen. Und zwischen den Systemen ist es auch noch kompatibel. Sogar einst zwischen der Bundesrepublik und der DDR. 1988 war die Leitung der Staatsbibliothek in Ostberlin auf "allegro-C" aufmerksam geworden. Damit auf deren Zentralrechner die Klassenfeindsoftware eingesetzt werden durfte, mußte aus dem zuständigen Ministerium erst grünes Licht gegeben werden. Das ließ erst einmal alle Gespräche zwischen den Braunschweiger und Berliner Fachleuten genau überwachen. Und als es schließlich eine offizielle Erlaubnis zum Programmaustausch gab, wurde Bernhard Eversberg mit seinen drei Disketten in der Tasche an der Grenze mißtrauisch beäugt.

"allegro-C" läuft aber nicht nur auf Rechnern in großen Universitäts- und Nationalbibliotheken, sondern auch auf dem heimischen PC.

Wer die Software für sich nutzen will, kann eine abgespeckte Version herunterladen und sich weiter informieren: www.biblio.tu-bs.de/allegro "


Der Artikel von Jenniffer Engel in der Braunschweiger Zeitung vom 17. April 2003 zeichnet erste Impressionen zum Semesterbeginn im Campus Nord auf.

"Quantensprung zum Campus Nord.

Der größte Umzug in der Geschichte der TU Braunschweig bringt viele Vorteile, wirft aber auch Probleme auf.

Gewusel in der ehemaligen BGS-Kaserne am Bienroder Weg in Braunschweig, draußen schon fast ein kleines Verkehrschaos. Im frisch bezogenen Campus Nord der TU Braunschweig hat der UniAlltag begonnen. Hier erste Impressionen.

Als Student hätte man nicht mehr vermutet, daß dieser Umzug doch noch so glatt verläuft. Nachdem die Institute eigentlich schon zum Sommersemester 2002 umziehen sollten, ist der größte Teil nun geschafft.

Immerhin betrifft dieser größte Umzug in der Geschichte der TU Braunschweig 3000 Studenten und 135 Mitarbeiter. Einige Seminare waren schon zum Wintersemester 2001/2002 in die renovierten Gebäude am Campus Nord gezogen. Zu ihnen gehören die Seminare für Anglistik, Germanistik und Philosophie. Jetzt sind auch endlich fast alle Institute des Fachbereichs Geistes- und Erziehungswissenschaften und das Institut für Medienwissenschaften umgezogen.

Derzeit befindet sich noch eine Außenstelle für das Institut für Hochfrequenztechnik im Bau. Dieser soll noch in diesem Semester abgeschlossen werden. Weitere Bauprojekte sind die neue Bibliothek, ein Hörsaalgebäude und Umbauten an schon vorhandenen Gebäuden. Ob diese Projekte von den Kürzungen im Rahmen der Sparpolitik des Landes betroffen sein werden, ist noch nicht abzusehen.

Für empfindlicheres Umzugsgut wurden Spezialfirmen bestellt. Diese hatten den Auftrag, das Lern- und Multimediastudio sowie das Hörfunkstudio ab- und wieder aufzubauen. Auf dem Campus Nord gibt es neben einem komplett eingerichteten Hörfunkstudio und dem Lern- und Multimediastudio nun auch einen neuen Computer-Pool, der den Studenten der Geistes- und Erziehungswissenschaften sowie den Medienwissenschaftlern zur Verfügung steht.

Im Gegensatz zu den sehr guten und hochmodern ausgestatteten Seminarräumen und Institutsgebäuden steht jedoch die Infrastruktur. Die Anbindung an das Uninetz (Internetstandleitung) steht. Aber es gibt auf dem gesamten Campus Nord gerade einmal zwei Kaffeeautomaten. Dies freut den Besitzer des kleinen Imbisses sowie den Supermarkt und den Bäckerladen draußen sehr. Nur leider nicht die Studenten. Der Marsch zur Mensa Beethovenstraße beträgt eine knappe Viertelstunde, und ohne einen freien Vorlesungsblock von anderthalb Stunden ist keine Verpflegung zu erreichen.

Es ist auch schier unmöglich, innerhalb von einer Viertelstunde zwischen zwei Vorlesungen vom Campus Nord zum Hauptcampus zu gelangen. Die einzige Möglichkeit bietet das Fahrrad. Aber hier soll bald Abhilfe geschaffen werden. Im Moment führt die TU Verhandlungen mit der Braunschweiger Verkehrs AG über eine Buslinie, die regelmäßig vom Campus Nord über den Hauptcampus HBK führen soll. Das ist dringend notwendig.

Die Professoren sind mit dem Umzug recht zufrieden, da die Zusammenführung vorher verstreuter Institute zu einer besseren interdisziplinären Zusammenarbeit ermutigt. Doch kann die volle Funktionsfähigkeit des Campusgeländes erst mit Fertigstellung der geplanten Bibliothek und des Hörsaalgebäudes erreicht werden."


Die Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel gibt - als zweite Fachhochschule bundesweit - die Gründung eines vollständigen Europäischen Dokumentationszentrums (EDZ) bekannt.

"Der Eröffnung des EDZ am Europatag (9. Mai) waren langfristige Verhandlungen zwischen Fachhochschule (FH) und Europäischer Union (EU) vorausgegangen. Maßgeblich an diesen politischen Gesprächen, die letztendlich zur Genehmigung des EDZ führten, beteiligt, waren neben dem Bundestagsabgeordneten Jochen-Konrad Fromme und der Europa-Abgeordneten Erika Mannauch der FH-Vizepräsident und Dekan des Fachbereichs Recht, .

Die fachliche Leitung des EDZ wurde zwischen der Leiterin der Fachhochschulbibliothek Dipl.-Bibl. Brigitte Walter, Schwerpunkt "Dokumentation" sowie Prof. Dr. Achim Rogmann (Fachbereich Recht), Schwerpunkt "Lehre und Forschung" aufgeteilt. Direkt vor Ort wird das EDZ von Dipl.-Dok. Caren Roschkowski betreut.

Zukünftig wird das EDZ jede neue, von den verschiedenen Institutionen und Gremien der EU herausgegebene Publikation sowohl für die Studenten- und Professorenschaft der Fachhochschule als auch für die hochschulfremde Öffentlichkeit bereithalten.

Über die zur Zeit

    - ca. 500 gedruckten Monographien,
    - 42 laufenden Zeitschriften (darunter Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften, Bulletin der Europäischen Union, European Economy, KOM-Dokumente, Tätigkeiten des Europäischen Gerichtshofes)
    - Videos und
    - CD-Roms

hinaus, erhalten die Nutzer Zugang zu zahlreichen Datenbanken der EU, allen voran den europäische Rechtsliteratur nachweisenden Datenbanken EUR-Lex und CELEX."


Eine gute Gelegenheit sich das "EDZ" und natürlich alle anderen Einrichtungen der Fachhochschule anzusehen, bietet der "Tag der offenen Tür" am 1. November 2003. Die FH-Bibliothek am Standort Wolfenbüttel wird an diesem Tag von 10.00 - 16.00 Uhr für die normale Benutzung geöffnet sein. Außerdem werden Büchertische zu bestimmten Themen präsentiert und es kann im Internet recherchiert werden.


Die Stadtbibliothek Wolfsburg ermöglicht in der neu gestalteten ehemaligen VHS-Geschäftsstelle mit der "Aalto-online" den Bibliotheksbenutzer weiteren Zugang zu elektronischen Dienstleistungen (Online-Fernleihe, offline-/online-Datenbanken, 1 Multimedia-Arbeitsplatz, 2 öffentliche Internetzugänge, Internet-Bibliothekskatalog). Der Bibliotheksservice präsentiert sich als "Schaufenster zum Marktplatz" sehr werbewirksam und schnell zugänglich für alle Bürger und Bürgerinnen. Ergänzt wird das Angebot um einen InfoPunkt Alvar Aalto. Die Eröffnung fand am Tag der Architektur, dem 28. Juni 2003, im Alvar-Aalto-Kulturhaus statt.


Die Trilogie der Veranstaltungsreihe "Geist und Gehirn" - ermöglicht durch die Kooperation der Stadtbibliothek Wolfsburg und der International Partnership Initiative (I.P.I.) - begann am 11. Juni mit einer Podiumsdiskussion um die klassische Frage: " Wer war zuerst da - die Henne oder das Ei?". Es folgte am 18. Juni die Diskussion über die Behauptung "Männer haben mehr Gehirn - aber Frauen mehr Geist" und endete mit dem Vortrag <"Was ist Kreativität? Eine persönliche Leistung - oder Partizipation an einer möglichen Tiefenkreativität"

Die Stadtbibliothek Wolfsburg resümiert auf ihrer Homepage:

"Was ist Kreativität? Jetzt wissen wir es: Vor allem Arbeit. So definierte es jedenfalls Prof. Jochen Hinz, der am 25. Juni den dritten Teil der Wolfsburger Gespräche bestritt. "Geist und Gehirn" hieß das Thema, zu dem I.P.I. und die Stadtbibliothek eingeladen hatten. Insgesamt über 700 Gäste kamen ins Aalto Kulturhaus, um Vorträge und Podiumsdiskussionen renommierter Psychologen, Philosophen, und Neurophysiologen zu hören und sich eifrig an den Diskussionen zu beteiligen.
"Am Anfang steht das Problem", erläuterte Prof. Hinz. Man muß es von verschiedenen Seiten betrachten, Daten sammeln, neue Informationen verarbeiten, dann läßt die Lösung nicht lange auf sich warten. Oder wie Goethe es ausdrückte: Man muß den Holzscheit nur bereiten, Feuer fängt er dann von selbst." So hätten es auch viele Wissenschaftler und Forscher beschrieben, die sich über "den ruckhaften Einfall der Lösung ihrer Probleme aus dem Nichts" wunderten. "Warum sind manche Menschen nicht kreativ?" wurde gefragt. Jochen Hinz ist der Meinung, alle Menschen sind kreativ. Viele geben nur zu schnell auf.
Offenheit ist die Voraussetzung für Kreativität, man muß geistig flexibel sein, Vorurteile über Bord werfen und sich auch mal über die Erziehung hinwegsetzen können. "Woher kommt die Lösung eigentlich? Wo war sie vorher?" Auch darauf hat Prof. Hinz eine Antwort: Er ist überzeugt, daß die Lösung im Unterbewußtsein "schon da ist" und nur darauf wartet, ins Bewußtsein gehoben zu werden. Das geschieht dann assoziativ in irgend einem unvermuteten Zusammenhang.
Die Evolution arbeitet übrigens mit den gleichen Mechanismen, führt er weiter aus. Hier klingt es aber viel wissenschaftlicher: Nach einer Phase der Präparation, in der das Problem auftaucht, folgt die Inkubation, die Problemlösungs-Strategie, schließlich die Illumination, in der sich die Lösung herauskristallisiert, und zum Schluß die Verifikation, die Verankerung des Neuen im System. Da wir Menschen ein Teil der Evolution sind, funktioniert unsere Kreativität nach dem gleichen Muster.

Die Veranstalter zeigen sich sehr zufrieden mit dem überraschenden Erfolg ihrer Diskussionsreihe. Moderator Ingo Wahrendorf kündigte für das nächste Jahr eine Fortsetzung der Serie an, was vom Publikum lebhaft begrüßt wurde. Die Wolfsburger Gespräche als Kooperation zwischen I.P.I. und Stadtbibliothek haben inzwischen schon eine Tradition in Wolfsburg, vielen ist vom vergangenen Jahr noch die Trilogie "Mythos Märchen" in guter Erinnerung."


Anläßlich des Jubiläums der Stadtbibliothek Wolfsburg ist eine Broschüre mit Fotos aus bewegter Büchereigeschichte erschienen: "60 Jahre Stadtbibliothek". In lebhaften Bildern und historischen Dokumenten gewährt die Broschüre einen Einblick in die bewegte Bibliotheksgeschichte, die mit der Entwicklung der Stadt Wolfsburg eng verbunden ist. Das Heft enthält überwiegend Fotos bibliotheksgeschichtlicher Highlights, verknüpft mit Namen wie Peter Glotz (www.Buch-ade?), Eckart Dux ("Der Mensch Goethe") oder Peter von Zahn (Reporter der Windrose). Sie ist mit Kommentaren versehen und wird angereichert durch entsprechende Presse-Headlines. Beeindruckende Statistiken zeigen Entwicklungstrends aus den Jahren 1951 bis 2002, ein Jahresbericht aus dem ersten Betriebsjahr (1943/4) gewährt Einblicke in die schwierige Situation der Kriegszeit.

Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro in allen Teilbibliotheken Wolfsburgs erworben werden.


Ein Ferientipp aus Braunschweig:

Wie wäre es mal mit "Mord auf der Oker ?"

Eine Floßfahrt der besonderen Art findet an zwei Freitagen im Juli und allen Freitagen im August mit den Krimiautoren Dirk Rühmann, Detlev Ehrike und Dr. Karin Tantow-Jung statt. Während einer romantischen Floßfahrt auf der Oker lesen die Autoren aus ihren kriminalistischen Werken und schaffen so eine spannende Atmosphäre.

Termine:4.7. (19.15 Uhr und 21.15 Uhr) , 25.7. (19.15 Uhr und 21.15 Uhr), 1.8. (19.15 Uhr und 21.15 Uhr), 8.8. (19.15 Uhr und 21.15 Uhr), 15.08. (18.45 Uhr und 20.45 Uhr), 22.8. (18.45 Uhr und 20.45 Uhr), 29.08. (20.00 Uhr)

Abfahrt:Bootsstation am Kennedyplatz
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 Euro

Reservierungen sind erforderlich unter Tel.: 0531 / 273 55 30, oder bis Freitag 14.00 Uhr über das Internet (http://www.braunschweig.de/d/touristik/index.html [Stadtführungen])


Fort- und Weiterbildung



Das Verzeichnis "Bibliothekarische Fortbildung in Niedersachsen" für das 2. Halbjahr 2003 mit zahlreichen interessanten Fortbildungsveranstaltungen ist erschienen. Falls Sie kein Heft zugesandt bekommen, wenden Sie sich bitte an die

Niedersächsische Landesbibliothek,
Zentrum für Aus- und Weiterbildung,
Waterloostraße 8
30169 Hannover
Tel: 0511/ 1267-383
fortbildung@mail.nlb-hannover.de

oder die Redaktion der BiSON-Mitteilungen


Die 13. Gemeinsamen Bibliothekstage für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt finden vom 5. bis 6. September 2003 in Lingen/Ems statt.


Im Rahmen der Mitgliederversammlung des BIB wird Herr Klaus-Peter Böttger als Mitglied der Steuerungsgruppe Bibliothek 2007 und BIB-Vorsitzender über das Modellprojekt der Bertelsmann Stiftung und der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände e.V. berichten.

"Bibliothek 2007 - Bibliotheksentwicklung in Deutschland"

Inhalt: Bibliotheken sind unverzichtbare Dienstleister für die Wissensgesellschaft und lebenslanges Lernen. Projektziele sind:

    - Erarbeitung einer Empfehlung für die künftige Gestaltung des deutschen Bibliothekswesens
    - Fachliche Diskussion über Optimierungschancen der Strukturen und Leistungsfähigkeit der Bibliotheken anregen
    - Initiierung eines Strategieprozesses auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene

Kern des Projekts ist die Erarbeitung eines Soll-Modells auf der Grundlage einer Ist-Analyse und internationalen „Best Practice Recherche“. Projektabschluss und Projektergebnisse sind für Herbst 2003 vorgesehen.

Termin: 5. September 2003, 11.00 Uhr

Ort: Ludwig-Windthorst-Haus, Gerhard-Kues-Straße 16, 49808 Lingen/Ems

Veranstalter: BIB Niedersachsen/Bremen

Anmeldung: Annette Rugen, BIB Niedersachsen/Bremen, Stadtbibliothek Wolfsburg, Alvar-Aalto-Kulturhaus, Porschestr. 51, 38440 Wolfsburg, Tel. 05361/28-2524, Fax 05361/28-2464, E-Mail: Annette.Rugen@Stadt.Wolfsburg.de


Stellenangebote und -gesuche


Die Stellenangebote der Universitätsbibliothek Braunschweig finden Sie ständig im Internet.
Bitte schauen Sie auf der Seite der UB Braunschweig ( http://www.biblio.tu-bs.de ) unter der Rubrik "Aktuelles" nach.


Durch das Auslaufen befristeter Verträge werden in der Stadtbibliothek Wolfsburg in den nächsten Monaten sehr qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte bedauerlicherweise wieder arbeitssuchend. Es sind 1 Dipl.-Bibl. (ab 17.7.2003) und mehrere Ass. an Bibliotheken.

Kontakt über die Stadtbibliothek Wolfsburg: Tel.: (05361) 28 25 22


BiSON intern


Wenn Sie an dieser Stelle sind, haben Sie schon gesehen, daß sich die Internetseiten der Arbeitsgemeinschaft "BiSON" verändert haben. Sie finden unter http://www.biblio.tu-bs.de/bison.html neu gestaltete Seiten mit Informationen zur Arbeitsgemeinschaft, dem Faltblatt "BiSON und PISA" als pdf-file, dem Mitteilungsblatt und dem Bibliotheksführer mit allen Adressen.
Falls Sie Anregungen, Wünsche und Meldungen zur Gestaltung und weiteren Verbesserung der Homepage haben, wenden Sie sich bitte an die Redaktion.


Frau Nies ist zum 1. Juni 2003 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und hat die Bibliothek der Hochschule für Bildende Künste über viele Jahre hervorragend im BiSON-Kreis vertreten. Frau Nies war Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft in den Jahren 1981/82 und 1989 und gab richtungsweisende Impulse zur Gestaltung der ersten Werbemittel (Bibliotheksführer, Diaschau und Werbepostkarten) und der BiSON-Fortbildungstage. Viele Male war BiSON Gast in der HBK.
Die Arbeitsgemeinschaft BiSON bedankt sich bei Frau Nies für die fruchtbare Zusammenarbeit und wünscht Ihr und Ihrem Ehemann, der ebenfalls gestalterisch für BiSON tätig war, einen wohlverdienten langen Ruhestand und eine glückliche Zukunft.


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

 Dienstag, den 7. Oktober 2003, um 9.30 Uhr
in der
Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF)
Mascheroder Weg 1,
38124 Braunschweig-Stöckheim

statt.
 


Redaktionsschluß für die BiSON-Mitteilungen 4/2003 ist der 25. September 2003



 Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
 E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de