Veranstaltungskalender
Nachrichten
aus der Region
V
e r a n s t a l t u n g s k a
l e n d e r
BRAUNSCHWEIG
Universitätsbibliothek
Ausstellungen:
| bis Ende September |
"Justus von
Liebig"
Führung durch die Ausstellung: 5.
Juli, 11.00 Uhr
|
| bis Ende September |
"5. Mai / 9. Mai -
Europatage" |
| bis auf weiteres |
"200 Jahre
Vieweg-Bücher in Braunschweig: Schwerpunkt: Chemie"
(Chemiebibliothek) |
Braunschweigisches Landesmuseum
Ausstellungen:
| bis 27.7. |
"17. Juni 1953 - der
vergessene Aufstand. Das Geschehen und seine Folgen als Medienereignis"
(Kabinett)
|
| 8.7. - 12.10. |
"Blutige Weichenstellung
- Massenschlacht und Machtkalkül von Sievershausen 1553"
Ausstellungseröffnung: 8. Juli,
11.00 Uhr
|
Vorträge:
| 3.7. um 10.00 Uhr |
"Chemie und Umwelt:
Chemikalien-Sicherheit in einer verletzlichen Welt" - Vortrag von Prof.
Dr. Ulrich Schlottmann im Rahmen der Vortragsreihe Chemie und
Gesellschaft: Alles ist Chemie - Chemie ist nicht alles
|
| 10.7. um 19.00 Uhr |
"Chemie und Terror:
Aspekte einer stets aktueller Problematik der Gefahrenabwehr" - Vortrag
von Dr. Peter Kolla im Rahmen der Vortragsreihe
Chemie und Gesellschaft: Alles ist Chemie - Chemie ist nicht alles
|
Städtisches Museum
Ausstellungen:
| 6.7. - 7.9. |
"Rudolf
Müller-Oelmann (1913-1975). Druckgrafiken und
Kleinplastiken"
Ausstellungseröffnung: 6. Juli
2003, 11.00 Uhr
|
| Dauerausstellung |
"Messe, Markt und Handel
im alten Braunschweig" (Altstadtrathaus)
|
| Dauerausstellung |
"Braunschweiger
Stadtgeschichte im Überblick"
(Altstadtrathaus)
|
Vorträge:
| 6.7. um 15.00 Uhr |
"Barocke Tafelfreuden" -
Öffentliche Führung mit Dr. Martin Eberle
|
| 13.7. um 15.00 Uhr |
"Die Residenzstadt
Braunschweig (1830-1945)" - Öffentliche Führung mit Dr.
Erika Eschebach
|
| 20.7. um 20.00 Uhr |
""Durchgedreht 24" - 1.
Braunschweiger Selbstfilmfest. Abschlußabend mit
Filmvorführung und Preisverleihung
|

SALZGITTER
Stadtbibliothek
Ausstellung:
| 17.8. - 26. 9. |
"Marie-Thérèse
Schins: Neu entdeckte Welten. Eine Reise durch Australien,
Tasmanien und Südafrika"
Ausstellungseröffnung: 17. August
2003, 11.00 Uhr |
Veranstaltungen:
| 28.8. um 19.00 Uhr |
"Semestereröffnung
der Volkshochschule"
|
| 4.9. um 19.30 Uhr |
"Vortrag" von Hubertus
von Schönebeck zu einem noch nicht bekannten Thema
in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Familienbildungsstätte
|
Weitere bzw.
detailliertere Infos stehen auf der Homepage

WOLFENBÜTTEL
Herzog
August Bibliothek
Ausstellungen:
| bis 28.9. |
"Hebraica aus der
Sammlung der Herzog August Bibliothek (Kabinett der Bibliotheca
Augusta) |
| bis 28.9. |
"Ganze Bücher
von Geschichten" - Bibeln aus Niedersachsen Teil II (Augusteerhalle,
Schatzkammer, Malerbuchsaal) |
| bis 28.9. |
"Die Bibel jenseits der
Illustration" - Graphik von Emil Cimiotti, Roland Dörfler,
Rainer G. Mordmüller, Siegfried Neuenhausen und Gerd Winner
(Kornspeicher) |
| Dauerausstellung |
"Die Welt der Buchstaben
von Hermann Zapf" (Malerbuchkabinett)
|
| Dauerausstellung |
"Gotthold
Ephraim Lessing 1729 - 1781. Leben und Werk" (Lessinghaus)
|
Vorträge:
| 13.7. um 20.00 Uhr |
"Migration als aktuelles
Problem auf europäischer und nationaler Ebene:
Herausforderungen und Probleme" - Öffentlicher Vortrag von Prof.
Dr. Klaus Bade im Rahmen des Europa-Kollegs für
Schülerinnen und Schüler (Augusteerhalle)
|
| 17.7. um 14.00 Uhr |
"Martin Opitz von
Bobersfeld (1597-1639). Kritische Edition des Briefwechsels und
ausgewählter Lebenszeugnisse" - Projektvorstellung von Dr.
Harald Bollbuck, Prof. Dr. Klaus Conermann (Saal im
Anna-Vorwerk-Haus) |
| 21.8. um 14.00 Uhr |
"Bücher
benutzen und erhalten - eine konservatorische Quadratur des Kreises" -
Werkstattbericht von Dag-Ernst Petersen (Saal im
Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 29.8. um 20.00 Uhr |
"Autorenlesung mit Peter
Härtling" (Augusteerhalle)
|
| 18.9. um 14.00 Uhr |
"Deutsche Presse bis
1815. Die Region Braunschweig-Wolfen- büttel, Hildesheim und
Goslar" - Projektvorstellung von Peter Albrecht und
Holger Böning
(Anna-Vorwerk-Haus) |
| 22.9. um 20.00 Uhr |
"Zukunftsvoraussagen in
der Antike" - Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr.
Walther Ludwig im Rahmen des Arbeitsgesprächs
über Zukunftsvorhersagen in der Renaissance (Lessinghaus)
|

WOLFSBURG
Stadtbibliothek
| ab 11.9 |
"Theodor W.
Adorno" - Ausstellung zum 100. Geburtstag
|

Nachrichten aus der
Region
Seit
Ende 1999 befinden sich die Archive
des mit Braunschweig eng verbundenen Vieweg-Verlages wieder in
Braunschweig - nun im Besitz der Universitätsbibliothek
Braunschweig, die mit großzügiger
Unterstützung der Stiftung Nord/LB-Öffentliche ein
Projekt zur Erschließung der überregional wie auch
regionalgeschichtlich interessanten Archivbestände
durchgeführt hat. Die Online-Erschließung ist ein
wichtiger Beitrag für die wissenschafts- und
verlagshistorische Forschung. Über das erfolgreich
abgeschlossene Projekt der Universitätsbibliothek
Braunschweig berichtet Herr Harald Duin
in der Braunschweiger Zeitung am 5. Juni 2003:
"Digitaler
Einstieg in die Vieweg-Archive.
Ein
vierjähriges Forschungsprojekt demonstriert nachhaltig die
Bedeutung des einstigen Braunschweiger Verlages.
Glückliche
Umstände und das Geschick des Chemieprofessors Dr.
Henning Hopf führten 1999 dazu, daß das
Archiv-Material des einstigen Braunschweiger Vieweg-Verlages
zurück in diese Stadt kam - in die Obhut der
Universitätsbibliothek. In einem vierjährigen Projekt
wurden inzwischen unter der Leitung von Klaus Oberdieck
die Archivbestände digital erschlossen.
Die Stiftung
Nord/LB-Öffentliche förderte das Vorhaben mit 56.000
Euro. Medien- und Wissenschaftsgeschichte von internationaler
Bedeutung, wurden doch allein die Bücher von 25
Nobelpreisträgern bei Vieweg verlegt. Der einst in 500 Kisten
lagernde Stoff ist inzwischen über das Internet
zugänglich.
Das Briefarchiv
enthält ca. 50.000 Briefe von etwa 3.000 Autoren und
Autorinnen sowie etwa 14.000 Antwortschreiben des Verlages. Es ist von
der Universitätsbibliothek in einer über das Internet
zugänglichen Datenbank erschlossen. Die Adresse
heißt:
www.biblio.tu-bs.de/vieweg-archive/brief_archiv/.
Das Verlagsarchiv
enthält Archivalien zur Geschichte des Verlages, der
Druckerei, der Papierfabrik und des Gutes Wendhausen bei Braunschweig.
Die Bestandsübersicht kann ebenfalls im Internet aufgerufen
werden, und zwar unter
www.biblio.tu-bs.de/vieweg-archive/verlags_archiv/.
Schließlich
ist das Bucharchiv mit über 12.000 Titeln einmal im
Online-Katalog der Universitätsbibliothek aufgeführt
und dann im Internet unter
www.biblio.tu-bs.de/vieweg-archive/buch_archiv/.
Einfach ist der Zugriff per Suchmaschine Google, wenn man den Begriff
"vieweg-archive" eingibt. Ein elektronischer Gesamtnachweis
für die Zeit von der Verlagsgründung bis zur
Übernahme durch den Pergamon-Verlag ist geplant.
Mit dem Material
aus Wiesbaden verdoppelte sich der Bestand an Vieweg-Archivalien der
TU-Bibliothek - eine Fundgrube für Forscher aus aller Welt,
Stoff in Hülle und Fülle für Doktorarbeiten.
Erst aufbereitet wird das ganze zur Werbung für Braunschweig.
In seinen ersten
Jahren war der Vieweg-Verlag besonders literarisch ambitioniert.
Dafür stehen Namen wie Bettina von Arnim, Johann Gottfried
Herder und Hans Christian Andersen. Dessen "Sämmtliche
Mährchen" und "Gesammelte Schriften" erschienen zwischen 1838
bis 1856. Zu den Autoren des Verlages gehörten Johann Wolfgang
von Goethe, Charles Dickens und Gotthold Ephraim Lessing.
Bedeutende
Gelehrte drängten sich geradezu danach, in Braunschweig bei
Vieweg zu publizieren, darunter Alexander von Humboldt, Gottfried
Semper, Hermann von Helmholtz, später Niels Bohr, Max Planck,
Marie Curie und Albert Einstein."

Für die Universitätsbibliothek
Braunschweig wurde auch der heutige "Software-Exportschlager
aus Braunschweig" entwickelt, wie Hendrik Rasehorn
in der Braunschweiger Zeitung am 22. Mai 2003 seinen Artikel
überschreibt.
"allegro-C"
für die Bibliotheken der Welt.
Im Juli
feiert "allegro-C" den 23. Geburtstag und blickt auf eine lange
Erfolgsgeschichte zurück. Es ist das älteste
Softwareprogramm im deutschen Bibliothekswesen. Und auch das
erfolgreichste. Es läuft in Tausenden von Bibliotheken in
Deutschland und auch in Florenz, arschau, Wien und in Oxford.
Allegros Vater ist
der Diplom Mathematiker Bernhard Eversberg. 29 Jahre war er alt, als
die Leitung der Braunschweiger Unibibliothek ihn 1980 beauftragte, eine
Software zu entwickeln, mit der die damals rund 500.000 Bücher
in den Archiven erfaßt werden konnten.
Im
Rückblick war es echte Pionierarbeit: PCs wie heute gab es
damals nicht. Wer kein Geld für die teuren
Großrechneranlagen hatte - und die Mittel der Bibliotheken
waren damals wie heute knapp - konnte nur auf Mikrorechner
zurückgreifen. Die besaßen aber keine nennenswerten
Festplattenkapazitäten. Die Daten mußten auf
Tonbandkassetten gespeichert werden, Akustikkoppler - klobige
Plastiksaugnäpfe, die an Telefonhörern befestigt
wurden - sorgten für die Übertragungen zum
Rechenzentrum.
Eversberg und
seine Mitstreiter mußten das Datenbanksystem von Grund auf
programmieren und immer wieder nachbessern. Und das bis heute. "Mir war
schon klar, daß das alles nicht schnell zu lösen
war, aber 23 Jahre Arbeit an dem Programm hätte ich niemals
erwartet", erklärt Eversberg.
Als Name
des mit fünf Megabyte für heutige
Verhältnisse eher kleinen, in den 80-ern aber r
echt umfangreichen Programms, wurde "allegro-C" gewählt. C
steht für die Programmiersprache. "Und allegro klingt
schön, ist außerdem sprachneutral, steht in allen
Sprachen ganz am Anfang des Alphabets."
Was nun
ursprünglich nur für die Datenerfassung im Haus
gedacht war, entwickelte sich in den folgenden Jahren schon bald zu
einem Braunschweiger Exportschlager. Auch im Ausland wurden Archivare
auf "allegro-C" aufmerksam. Da es kyrillische, griechische oder
chinesische Zeichen darstellen kann, setzt es seit vergangenem
September die Bodleian Library in Oxford ein, um ihre chinesischen und
japanischen Bücher zu erfassen. So entwickelte sich die
Software aus Braunschweig zu einem Begriff im Bibliothekswesen, sogar
der Brockhaus Multmedia nennt sie. Der Grund für den Erfolg
ist vor allem die hohe Flexibilität. Es läuft auf
allen Rechnertypen und unter allen Betriebssystemen. Und zwischen den
Systemen ist es auch noch kompatibel. Sogar einst zwischen der
Bundesrepublik und der DDR. 1988 war die Leitung der Staatsbibliothek
in Ostberlin auf "allegro-C" aufmerksam geworden. Damit auf deren
Zentralrechner die Klassenfeindsoftware eingesetzt werden durfte,
mußte aus dem zuständigen Ministerium erst
grünes Licht gegeben werden. Das ließ erst einmal
alle Gespräche zwischen den Braunschweiger und Berliner
Fachleuten genau überwachen. Und als es schließlich
eine offizielle Erlaubnis zum Programmaustausch gab, wurde Bernhard
Eversberg mit seinen drei Disketten in der Tasche an der Grenze
mißtrauisch beäugt.
"allegro-C"
läuft aber nicht nur auf Rechnern in großen
Universitäts- und Nationalbibliotheken, sondern auch auf dem
heimischen PC.
Wer die Software
für sich nutzen will, kann eine abgespeckte Version
herunterladen und sich weiter informieren: www.biblio.tu-bs.de/allegro
"

Der Artikel
von Jenniffer Engel in der Braunschweiger Zeitung
vom 17. April 2003 zeichnet erste Impressionen zum Semesterbeginn im
Campus Nord auf.
"Quantensprung
zum Campus Nord.
Der
größte Umzug in der Geschichte der TU Braunschweig
bringt viele Vorteile, wirft aber auch Probleme auf.
Gewusel in der
ehemaligen BGS-Kaserne am Bienroder Weg in Braunschweig,
draußen schon fast ein kleines Verkehrschaos. Im frisch
bezogenen Campus Nord der TU Braunschweig hat der UniAlltag begonnen.
Hier erste Impressionen.
Als Student
hätte man nicht mehr vermutet, daß dieser Umzug doch
noch so glatt verläuft. Nachdem die Institute eigentlich schon
zum Sommersemester 2002 umziehen sollten, ist der
größte Teil nun geschafft.
Immerhin betrifft
dieser größte Umzug in der Geschichte der TU
Braunschweig 3000 Studenten und 135 Mitarbeiter. Einige Seminare waren
schon zum Wintersemester 2001/2002 in die renovierten Gebäude
am Campus Nord gezogen. Zu ihnen gehören die Seminare
für Anglistik, Germanistik und Philosophie. Jetzt sind auch
endlich fast alle Institute des Fachbereichs Geistes- und
Erziehungswissenschaften und das Institut für
Medienwissenschaften umgezogen.
Derzeit befindet
sich noch eine Außenstelle für das Institut
für Hochfrequenztechnik im Bau. Dieser soll noch in diesem
Semester abgeschlossen werden. Weitere Bauprojekte sind die neue
Bibliothek, ein Hörsaalgebäude und Umbauten an schon
vorhandenen Gebäuden. Ob diese Projekte von den
Kürzungen im Rahmen der Sparpolitik des Landes betroffen sein
werden, ist noch nicht abzusehen.
Für
empfindlicheres Umzugsgut wurden Spezialfirmen bestellt. Diese hatten
den Auftrag, das Lern- und Multimediastudio sowie das
Hörfunkstudio ab- und wieder aufzubauen. Auf dem Campus Nord
gibt es neben einem komplett eingerichteten Hörfunkstudio und
dem Lern- und Multimediastudio nun auch einen neuen Computer-Pool, der
den Studenten der Geistes- und Erziehungswissenschaften sowie den
Medienwissenschaftlern zur Verfügung steht.
Im Gegensatz zu
den sehr guten und hochmodern ausgestatteten Seminarräumen und
Institutsgebäuden steht jedoch die Infrastruktur. Die
Anbindung an das Uninetz (Internetstandleitung) steht. Aber es gibt auf
dem gesamten Campus Nord gerade einmal zwei Kaffeeautomaten. Dies freut
den Besitzer des kleinen Imbisses sowie den Supermarkt und den
Bäckerladen draußen sehr. Nur leider nicht die
Studenten. Der Marsch zur Mensa Beethovenstraße
beträgt eine knappe Viertelstunde, und ohne einen freien
Vorlesungsblock von anderthalb Stunden ist keine Verpflegung zu
erreichen.
Es ist auch schier
unmöglich, innerhalb von einer Viertelstunde zwischen zwei
Vorlesungen vom Campus Nord zum Hauptcampus zu gelangen. Die einzige
Möglichkeit bietet das Fahrrad. Aber hier soll bald Abhilfe
geschaffen werden. Im Moment führt die TU Verhandlungen mit
der Braunschweiger Verkehrs AG über eine Buslinie, die
regelmäßig vom Campus Nord über den
Hauptcampus HBK führen soll. Das ist dringend notwendig.
Die Professoren
sind mit dem Umzug recht zufrieden, da die Zusammenführung
vorher verstreuter Institute zu einer besseren
interdisziplinären Zusammenarbeit ermutigt. Doch kann die
volle Funktionsfähigkeit des Campusgeländes erst mit
Fertigstellung der geplanten Bibliothek und des
Hörsaalgebäudes erreicht werden."

Die Fachhochschule
Braunschweig/Wolfenbüttel gibt - als zweite
Fachhochschule bundesweit - die Gründung eines
vollständigen Europäischen
Dokumentationszentrums (EDZ) bekannt.
"Der Eröffnung des
EDZ am Europatag (9. Mai) waren langfristige Verhandlungen zwischen
Fachhochschule (FH) und Europäischer Union (EU)
vorausgegangen. Maßgeblich an diesen politischen
Gesprächen, die letztendlich zur Genehmigung des EDZ
führten, beteiligt, waren neben dem Bundestagsabgeordneten Jochen-Konrad
Fromme und der Europa-Abgeordneten Erika Mannauch
der FH-Vizepräsident und Dekan des Fachbereichs Recht, .
Die fachliche Leitung des
EDZ wurde zwischen der Leiterin der Fachhochschulbibliothek Dipl.-Bibl.
Brigitte Walter, Schwerpunkt
"Dokumentation" sowie Prof. Dr. Achim Rogmann
(Fachbereich Recht), Schwerpunkt "Lehre und Forschung" aufgeteilt.
Direkt vor Ort wird das EDZ von Dipl.-Dok. Caren Roschkowski
betreut.
Zukünftig wird das
EDZ jede neue, von den verschiedenen Institutionen und Gremien der EU
herausgegebene Publikation sowohl für die Studenten- und
Professorenschaft der Fachhochschule als auch für die
hochschulfremde Öffentlichkeit bereithalten.
Über die zur Zeit
- ca. 500 gedruckten
Monographien,
- 42 laufenden Zeitschriften (darunter Amtsblatt der
Europäischen Gemeinschaften, Bulletin der
Europäischen Union, European Economy, KOM-Dokumente,
Tätigkeiten des Europäischen Gerichtshofes)
- Videos und
- CD-Roms
hinaus, erhalten
die Nutzer Zugang zu zahlreichen Datenbanken der EU, allen voran den
europäische Rechtsliteratur nachweisenden Datenbanken EUR-Lex
und CELEX."
Eine gute
Gelegenheit sich das "EDZ" und natürlich alle anderen
Einrichtungen der Fachhochschule anzusehen, bietet der "Tag
der offenen Tür" am 1. November 2003. Die FH-Bibliothek
am Standort Wolfenbüttel wird an diesem Tag von
10.00 - 16.00 Uhr für die normale Benutzung geöffnet
sein. Außerdem werden Büchertische zu bestimmten
Themen präsentiert und es kann im Internet recherchiert
werden.

Die Stadtbibliothek
Wolfsburg ermöglicht in der neu gestalteten
ehemaligen VHS-Geschäftsstelle mit der "Aalto-online" den
Bibliotheksbenutzer weiteren Zugang zu elektronischen Dienstleistungen
(Online-Fernleihe, offline-/online-Datenbanken, 1
Multimedia-Arbeitsplatz, 2 öffentliche
Internetzugänge, Internet-Bibliothekskatalog). Der
Bibliotheksservice präsentiert sich als "Schaufenster zum
Marktplatz" sehr werbewirksam und schnell zugänglich
für alle Bürger und Bürgerinnen.
Ergänzt wird das Angebot um einen InfoPunkt Alvar
Aalto. Die Eröffnung fand am Tag der Architektur,
dem 28. Juni 2003, im Alvar-Aalto-Kulturhaus statt.
Die Trilogie
der Veranstaltungsreihe "Geist und Gehirn" -
ermöglicht durch die Kooperation der Stadtbibliothek Wolfsburg
und der International Partnership Initiative (I.P.I.) - begann am 11.
Juni mit einer Podiumsdiskussion um die klassische Frage: "
Wer war zuerst da - die Henne oder das Ei?". Es folgte am 18.
Juni die Diskussion über die Behauptung "Männer
haben mehr Gehirn - aber Frauen mehr Geist" und endete mit
dem Vortrag <"Was ist Kreativität? Eine
persönliche Leistung - oder Partizipation an einer
möglichen Tiefenkreativität"
Die Stadtbibliothek
Wolfsburg resümiert auf ihrer Homepage:
"Was ist
Kreativität? Jetzt wissen wir es: Vor allem Arbeit. So
definierte es jedenfalls Prof. Jochen Hinz, der am
25. Juni den dritten Teil der Wolfsburger Gespräche bestritt.
"Geist und Gehirn" hieß das Thema, zu dem I.P.I. und die
Stadtbibliothek eingeladen hatten. Insgesamt über 700
Gäste kamen ins Aalto Kulturhaus, um Vorträge und
Podiumsdiskussionen renommierter Psychologen, Philosophen, und
Neurophysiologen zu hören und sich eifrig an den Diskussionen
zu beteiligen.
"Am Anfang steht das Problem", erläuterte Prof. Hinz. Man
muß es von
verschiedenen Seiten betrachten, Daten sammeln, neue Informationen
verarbeiten, dann läßt die Lösung nicht
lange auf sich warten. Oder wie
Goethe es ausdrückte: Man muß den Holzscheit nur
bereiten, Feuer fängt
er dann von selbst." So hätten es auch viele Wissenschaftler
und
Forscher beschrieben, die sich über "den ruckhaften Einfall
der Lösung
ihrer Probleme aus dem Nichts" wunderten. "Warum sind manche Menschen
nicht kreativ?" wurde gefragt. Jochen Hinz ist der Meinung, alle
Menschen sind kreativ. Viele geben nur zu schnell auf.
Offenheit ist die Voraussetzung für Kreativität, man
muß geistig flexibel sein, Vorurteile über Bord
werfen und sich auch mal über die Erziehung hinwegsetzen
können. "Woher kommt die Lösung eigentlich? Wo war
sie vorher?" Auch darauf hat Prof. Hinz eine Antwort: Er ist
überzeugt, daß die Lösung im
Unterbewußtsein "schon da ist" und nur darauf wartet, ins
Bewußtsein gehoben zu werden. Das geschieht dann assoziativ
in irgend einem unvermuteten Zusammenhang.
Die Evolution arbeitet übrigens mit den gleichen Mechanismen,
führt er weiter aus. Hier klingt
es aber viel wissenschaftlicher: Nach einer Phase der
Präparation, in der das Problem auftaucht, folgt die
Inkubation, die Problemlösungs-Strategie,
schließlich die Illumination, in der sich die Lösung
herauskristallisiert, und zum Schluß die Verifikation, die
Verankerung des Neuen im System. Da wir Menschen ein Teil der Evolution
sind, funktioniert unsere Kreativität nach dem gleichen
Muster.
Die Veranstalter
zeigen sich sehr zufrieden mit dem überraschenden Erfolg ihrer
Diskussionsreihe. Moderator Ingo Wahrendorf kündigte
für das nächste Jahr eine Fortsetzung der Serie an,
was vom Publikum lebhaft begrüßt wurde. Die
Wolfsburger Gespräche als Kooperation zwischen I.P.I. und
Stadtbibliothek haben inzwischen schon eine Tradition in Wolfsburg,
vielen ist vom vergangenen Jahr noch die Trilogie "Mythos
Märchen" in guter Erinnerung."
Anläßlich
des Jubiläums der Stadtbibliothek Wolfsburg
ist eine Broschüre mit Fotos aus bewegter
Büchereigeschichte erschienen: "60 Jahre
Stadtbibliothek". In lebhaften Bildern und historischen
Dokumenten gewährt die Broschüre einen Einblick in
die bewegte Bibliotheksgeschichte, die mit der Entwicklung der Stadt
Wolfsburg eng verbunden ist. Das Heft enthält
überwiegend Fotos bibliotheksgeschichtlicher Highlights,
verknüpft mit Namen wie Peter Glotz (www.Buch-ade?), Eckart
Dux ("Der Mensch Goethe") oder Peter von Zahn (Reporter der Windrose).
Sie ist mit Kommentaren versehen und wird angereichert durch
entsprechende Presse-Headlines. Beeindruckende Statistiken zeigen
Entwicklungstrends aus den Jahren 1951 bis 2002, ein Jahresbericht aus
dem ersten Betriebsjahr (1943/4) gewährt Einblicke in die
schwierige Situation der Kriegszeit.
Die Broschüre kann
gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro in allen Teilbibliotheken
Wolfsburgs erworben werden.

Ein Ferientipp aus
Braunschweig:
Wie wäre es mal
mit "Mord auf der Oker ?"
Eine Floßfahrt
der besonderen Art findet an zwei
Freitagen im Juli und allen Freitagen im August mit den Krimiautoren
Dirk Rühmann, Detlev Ehrike und Dr. Karin Tantow-Jung statt.
Während
einer romantischen Floßfahrt auf der Oker lesen die Autoren
aus ihren
kriminalistischen Werken und schaffen so eine spannende
Atmosphäre.
Termine:4.7. (19.15 Uhr und
21.15 Uhr) , 25.7. (19.15 Uhr und 21.15 Uhr), 1.8. (19.15 Uhr und 21.15
Uhr), 8.8. (19.15 Uhr und 21.15 Uhr), 15.08. (18.45 Uhr und 20.45 Uhr),
22.8. (18.45 Uhr und 20.45 Uhr), 29.08. (20.00 Uhr)
Abfahrt:Bootsstation am
Kennedyplatz
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 Euro
Reservierungen
sind erforderlich unter Tel.: 0531 / 273 55 30, oder bis Freitag 14.00
Uhr über das Internet
(http://www.braunschweig.de/d/touristik/index.html
[Stadtführungen])

Fort- und Weiterbildung
Das Verzeichnis "Bibliothekarische Fortbildung in
Niedersachsen" für das 2. Halbjahr 2003 mit
zahlreichen interessanten Fortbildungsveranstaltungen ist erschienen.
Falls Sie kein Heft zugesandt bekommen, wenden Sie sich bitte an die
Niedersächsische
Landesbibliothek,
Zentrum für Aus- und Weiterbildung,
Waterloostraße 8
30169 Hannover
Tel: 0511/ 1267-383
fortbildung@mail.nlb-hannover.de
oder die Redaktion
der BiSON-Mitteilungen
Die 13.
Gemeinsamen Bibliothekstage für Niedersachsen und
Sachsen-Anhalt finden vom 5. bis 6. September 2003
in Lingen/Ems statt.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung
des BIB wird Herr Klaus-Peter Böttger
als Mitglied der Steuerungsgruppe Bibliothek 2007 und BIB-Vorsitzender
über das Modellprojekt der Bertelsmann Stiftung und der
Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände e.V.
berichten.
"Bibliothek
2007 - Bibliotheksentwicklung in Deutschland"
Inhalt:
Bibliotheken sind unverzichtbare Dienstleister für die
Wissensgesellschaft und lebenslanges Lernen. Projektziele sind:
- Erarbeitung einer
Empfehlung für die künftige Gestaltung des deutschen
Bibliothekswesens
- Fachliche Diskussion über Optimierungschancen der Strukturen
und Leistungsfähigkeit der Bibliotheken anregen
- Initiierung eines Strategieprozesses auf Bundes-, Landes- und
kommunaler Ebene
Kern des Projekts
ist die Erarbeitung eines
Soll-Modells auf der Grundlage einer Ist-Analyse und internationalen
„Best Practice Recherche“. Projektabschluss und
Projektergebnisse sind
für Herbst 2003 vorgesehen.
Termin:
5. September 2003, 11.00 Uhr
Ort:
Ludwig-Windthorst-Haus, Gerhard-Kues-Straße 16, 49808
Lingen/Ems
Veranstalter:
BIB Niedersachsen/Bremen
Anmeldung:
Annette Rugen, BIB Niedersachsen/Bremen, Stadtbibliothek Wolfsburg,
Alvar-Aalto-Kulturhaus, Porschestr. 51, 38440 Wolfsburg, Tel.
05361/28-2524, Fax 05361/28-2464, E-Mail: Annette.Rugen@Stadt.Wolfsburg.de

Stellenangebote und -gesuche
Die
Stellenangebote der Universitätsbibliothek
Braunschweig finden Sie ständig im Internet.
Bitte schauen Sie auf der Seite der UB Braunschweig (
http://www.biblio.tu-bs.de ) unter der Rubrik "Aktuelles"
nach.
Durch das Auslaufen
befristeter Verträge werden in der Stadtbibliothek Wolfsburg
in den nächsten Monaten sehr qualifizierte und motivierte
Arbeitskräfte bedauerlicherweise wieder arbeitssuchend. Es
sind 1 Dipl.-Bibl. (ab 17.7.2003) und mehrere Ass.
an Bibliotheken.
Kontakt
über die Stadtbibliothek Wolfsburg: Tel.: (05361) 28 25 22

BiSON intern
Wenn Sie an dieser Stelle sind, haben Sie schon gesehen, daß
sich die Internetseiten der Arbeitsgemeinschaft "BiSON"
verändert haben. Sie finden unter
http://www.biblio.tu-bs.de/bison.html neu gestaltete Seiten mit
Informationen zur Arbeitsgemeinschaft, dem Faltblatt "BiSON
und PISA" als pdf-file, dem Mitteilungsblatt
und dem Bibliotheksführer mit allen
Adressen.
Falls Sie Anregungen, Wünsche und Meldungen zur Gestaltung und
weiteren Verbesserung der Homepage haben, wenden Sie sich bitte an die Redaktion.
Frau Nies
ist zum 1. Juni 2003 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und hat
die Bibliothek der Hochschule für Bildende
Künste über viele Jahre hervorragend im
BiSON-Kreis vertreten. Frau Nies war Vorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft in den Jahren 1981/82 und 1989 und gab
richtungsweisende Impulse zur Gestaltung der ersten Werbemittel (Bibliotheksführer,
Diaschau und Werbepostkarten) und der BiSON-Fortbildungstage.
Viele Male war BiSON Gast in der HBK.
Die Arbeitsgemeinschaft BiSON bedankt sich bei Frau Nies für
die fruchtbare Zusammenarbeit und wünscht Ihr und Ihrem
Ehemann, der ebenfalls gestalterisch für BiSON tätig
war, einen wohlverdienten langen Ruhestand und eine glückliche
Zukunft.

Die
nächste BiSON-Sitzung
findet am
Dienstag,
den 7. Oktober 2003, um 9.30 Uhr
in der
Gesellschaft für Biotechnologische
Forschung (GBF)
Mascheroder Weg 1,
38124 Braunschweig-Stöckheim
statt.
Redaktionsschluß
für die BiSON-Mitteilungen
4/2003 ist der 25. September 2003

Redaktion:
Rita Dopheide
Universitätsbibliothek der TU
Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5019
Fax: 0531/391-5836
E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de

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