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BiSON

Seitentitel:Mitteilungen *2: April / Mai / Juni 2004

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Veranstaltungskalender Nachrichten aus der Region BiSON-intern


V e r a n s t a l t u n g s k a l e n d e r

 


BRAUNSCHWEIG
 

Universitätsbibliothek

Austellungen:

bis 31.7. Das Bild der Natur. - Der historische Buchbestand des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig in der Universitätsbibliothek. Ausstellung der besonders wertvollen und schönen Abbildungswerke vom 16. bis 18. Jahrhundert, anläßlich des 250jährigen Jubiläums des Museums.
bis auf weiteres Faust - Ausstellung zur Uraufführung von Goethes Faust in Braunschweig vor 175 Jahren. Mit Leihgaben des Staatstheaters Braunschweig. (Eingangsvitrinen)
bis auf weiteres Mineralreich: Schöne Formen der Anorganischen Chemie. - Ausstellung in der Chemiebibliothek.

Braunschweigisches Landesmuseum

Ausstellungen:

bis 18.4. Bühne der Speisen - Tafelprunk als Staatsgeschenk. (Vieweg-Haus)
bis 12.4. verehrt - verfolgt - vergessen. Schauspieler als Naziopfer. (Hinter Aegidien)
19.4. - 6.6. Dynamische Rotation. Installationen von Monika Ortmann. - 47 Hexenprozesse in der Stadt. Objekte von Ulla Brockfeld und Dagmar Müller. (Hinter Aegidien)
Ausstellungseröffnung: 18. April 2004, 15.00 Uhr.
4.4. - 25.7. Schlesisches Silber - Schätze der Silberwarenfabrik Julius Lemor, Breslau 1818-1945. (Vieweg-Haus)
Ausstellungseröffnung: 4. April 2004, 16.00 Uhr.
bis 31.12. ROSETTA - Aufbruch zu den Ursprüngen des Sonnensystems. - Ausstellung des von der DLR Braunschweig entwickelten Strukturmodells des ROSETTA-Landers im Maßstab 1:1.

Vorträge:

7.4. um 19.00 Uhr Kurioses aus dem ländlichen Leben: Brauchtum um Geburt und Wochenbett.
8.4. um 19.00 Uhr Von der nutzlosen Nützlichkeit oder was bedeuten uns noch die Geisteswissenschaften?
10.4. um 15.00 Uhr Gallisch-keltische Fürstenkultur der Eisenzeit (7. - 1. Jhd. v.Chr.).
12.4. um 15.00 Uhr Jericho - Babylon - Jerusalem: zur Archäologie biblischer Stätten.
15.4. um 19.00 Uhr Mikro- und Nanotechnik für die Gesellschaft. - Vortrag von Prof. Büttgenbach, Institut für Mikrotechnik, TU Braunschweig.
20.4. von 10.30 -12.00 Uhr Schifffahrt und Handel in Norddeutschland zur Hanse-Zeit. - Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Schifffahrt von der Hanse-Zeit bis zum Mittellandkanal".
25.4. um 15.00 Uhr Die Münzen Italiens aus griechischer Zeit.
27.4. um 10.30 - 12.00 Uhr Schifffahrt im Braunschweiger Land während des 17. und 18. Jahrhunderts. - Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Schifffahrt von der Hanse-Zeit bis zum Mittellandkanal".
29.4. um 19.00 Uhr Carl Schiller - auf der Suche nach Lessings Grab - Vortrag zur Veranstaltungsreihe "Lessingjahr 2004".
4.5. von 10.30 - 12.00 Uhr Wasserstraßen zur Zeit der Industrialisierung. - Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Schifffahrt von der Hanse-Zeit bis zum Mittellandkanal".
11.5. von 10.30 -12.00 Uhr Der Mittellandkanal und das Projekt 17 der Deutschen Einheit. - Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Schifffahrt von der Hanse-Zeit bis zum Mittellandkanal".

Herzog Anton Ulrich-Museum

Ausstellungen:

1.4. -20.6. Neue Ansichten vom Ich. Graphische Selbstbildnisse des 20. und 21.Jahrhunderts.
29.4. -22.8. 250 Jahre Herzog Anton Ulrich-Museum. Von den fürstlichen Sammlungen zum Museum der Aufklärung.
Ausstellungseröffnung: 28. April 2004, 20.00 Uhr.

Städtisches Museum

Ausstellungen:

bis 31.5. Mittelalterliche Rathäuser in Niedersachsen. Geschichte - Kunst - Erhaltung. (Altstadtrathaus)
bis 9.5. Barocke Tafelfreuden.
Dauerausstellung Geschichte der Stadt Braunschweig im Überblick. (Altstadtrathaus)

Vorträge:

11.4. um 15.00 Uhr Augenschmaus - Gaumenschmaus. - Führung durch die Ausstellung "Barocke Tafelfreuden" mit anschließender Kaffeetafel. (Anmeldung unter 0532/470 4505)
22.4. um 15.00 Uhr Zur Zeichenhaftigkeit von Schloss und Hofkultur im 19. Jahr- hundert. Braunschweig im Vergleich. - Vortrag von Dr. Martin Eberle.
25.4. um 17.00 Uhr Liebesabenteuer des Chevaliers Faublas. - Musikalische Lesung mit Götz van Ooyen und Amelie Gruner (Cembalo).
2.5. um 11.00 Uhr Cris de Paris: Porzellanfiguren aus Meißen für die höfische Tafel. - Öffentliche Führung mit Dr. Martin Eberle.
16.5. ab 11.00 Uhr Führungen zum Internationalen Museumstag im Altstadtrathaus und dem Städtischen Museum zu unterschiedlichen Schwerpunkten.


GIFHORN

Stadtbücherei

Veranstaltungen:

2.5. von 11.00 - 17.00 Uhr Großer Medienflohmarkt.
7.5. von 15.00 - 18.00 Uhr Kreisentscheid im Plattdeutschen Schüler-Vorlesewettbewerb.
8.5. von 9.00 - 18.00 Uhr Neuere Regionalliteratur zu Gifhorn und Umgebung. - Buchausstellung im Rahmen des Niedersachsentages.
4.6. um 16.00 Uhr Kindertheater Klimper-Klein.
7.6. um 20.00 Uhr Querschnitt durch ein aufregendes Leben. Diavortrag von Rüdiger Nehberg.


SALZGITTER

Stadtbibliothek

Ausstellung:

bis 30.4. Emotionen von Simone Manthey.

Veranstaltungen:

27.4. um 19.30 Uhr Literarisch-Kulinarisches. - Aktuelle Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt werden wie jedes Frühjahr präsentiert von Wiebke Andresen, Irmgard Behnke, Eberhard Gleitze und Klaus Perlbach. Für den kulinarischen Teil sorgt wie immer die Bibliotheksgesellschaft Salzgitter e.V. (Salzgitter-Lebenstedt)
29.4. um 19.30 Uhr Literarisch-Kulinarisches. - Aktuelle Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt werden wie jedes Frühjahr präsentiert von Wiebke Andresen, Irmgard Behnke, Eberhard Gleitze und Klaus Perlbach. Für den kulinarischen Teil sorgt wie immer die Bibliotheksgesellschaft Salzgitter e.V. (Salzgitter-Bad)
24.6. + 26.6. Großer Bücherflohmarkt.
8.5. von 13.00 - 19.00 Uhr Bücherflohmarkt anlässlich des Museumsfestes in Salzgitter-Salder auf dem Hof des Museums.
9.5. von 10.00 - 18.00 Uhr Bücherflohmarkt anlässlich des Museumsfestes in Salzgitter-Salder auf dem Hof des Museums.
3.7. + 4.7. von 14.00 - 18.00 Uhr Bücherflohmarkt anlässlich des Altstadtfestes in Salzgitter-Bad in den Räumen der dortigen Stadtbibliothek.

Weitere bzw. detailliertere Infos stehen auf der Homepage.


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen:

bis 16.5. Fundstücke - kostbare und seltene Erwerbungen der Sammlung Deutscher Drucke. (Kabinett der Bibliotheca Augusta)
bis 16.5. Zeichnen und Schreiben. Graphik von Günter Grass. (Malerbuchsaal der Bibliotheca Augusta)
22.1. -13.6. Bücher als Argumente. Lessing zwischen Bibliothek und Öffentlichkeit. (Augusteerhalle der Bibliotheca Augusta)
6.6. -19.9. Erhart Kästner - der Augenmensch ... und das gestaltete Leben. (Kabinett der Bibliotheca Augusta)
Ausstellungseröffnung: 6. Juni 2004, 11.00 Uhr.
20.6. - 21.11. Kiste 143 - die herzogliche Bibliothek entsteht. (Augusteerhalle und Schatzkammer der Bibliotheca Augusta)
Ausstellungseröffnung: 20.Juni 2004, 11.30 Uhr.
Dauerausstellung Die Welt der Buchstaben von Hermann Zapf. (Malerbuchkabinett)
Dauerausstellung Gotthold Ephraim Lessing, 1729 - 1781. Leben und Werk. (ab 10. April 2004 zugänglich)

Regelmäßige Führungen finden am ersten Dienstag im Monat um 20.00 Uhr, sowie sonn- und feiertags
(außer am Karfreitag, 9. April, am 18. April, 2. und 9. Mai) um 11.00 Uhr in der Bibliotheca Augusta statt.

Vorträge:

15.4. um 19.30 Uhr Dieter Hildebrandt: Lessing - nach 30 Jahren. - Veranstaltung der Lessing-Akademie e.V. (Augusteerhalle)
21.4. um 20.00 Uhr Ist Humanität ein deutsches Wort? Hannah Arend liest Lessing. - Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Liliane Weissberg, Philadelphia, im Rahmen des 56. Wolfenbütteler Symposions "Lessings Grenzen". (Gartensaal im Lessinghaus)
23.4. um 20.00 Uhr Streitgespräch über Nathan den Weisen: Gleiche Gültigkeit oder Gleichgültigkeit der Religionen? Lessings Rezeption des Islam und ihre Bedeutung für den interreligiösen Dialog heute. - Vortrag von Prof. Dr. Monika Fick, Aachen und Prof. Dr. Karl Kuschel, Tübingen im Rahmen des 56. Wolfenbütteler Symposions "Lessings Grenzen". (Augusteerhalle)
25.4. um 19.30 Uhr Damon oder die wahre Freundschaft. Lessings frühestes Lustspiel. - Szenische Lesung mit Jürgen Stenzel, Uta Gosselck-Perschmann, Matthias Geginat u.a. Veranstaltung der Lessing-Akademie e.V. (Gartensaal des Lessinghauses)
29.4. um 19.30 Uhr "... sich mit Lessing ins Gespräch begeben". - Öffentliche Lesung im Rahmen des Literarischen Collegiums. (Augusteerhalle der Bibliotheca Augusta)
2.5. um 11.30 Uhr Lessing-Preis für Kritik. - Verleihung des dritten Lessing- Preises für Kritik der Lessing-Akademie und der Stiftung Nord/LB-Öffentliche an Elfriede Jelinek. (geschlossene Veranstaltung)
6.5. um 14.00 Uhr Die Edition der Wolfenbütteler Postille. - Projektvorstellung von Dr. Jolanta Gelumbeckaité im Rahmen der Werk- stattgespräche. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
16.5. um 10.00 und 14.00 Uhr Internationaler Museumstag: Lessing in Wolfenbüttel: "Ich glaube nicht, dass Sie mich als einen Menschen kennen, der nach Lobe heißhungrig ist". - Führung durch die neue Dauerausstellung von PD Dr. Ulrike Zeuch. (Lessinghaus)
16.5. um 11.00 und 15.00 Uhr Gibt es Lücken im Regal? Die Ordnung in Herzog Augusts Büchersammlung. - Kurzvortrag mit Bildern von PD Dr. Ulrich Johannes Schneider, Wolfenbüttel. (Augusteerhalle der Bibliotheca Augusta)
16.5. um 12.00 und 16.00 Uhr Wer benutzt hier wen? Lessing und die herzogliche Bibliothek zu Wolfenbüttel. - Kurzvortrag mit Bildern von PD Dr. Ulrich Johannes Schneider, Wolfenbüttel. (Augusteerhalle der Bibliotheca Augusta)
27.5. um 14.00 Uhr Kriminalliteratur im 17. und 18. Jahrhundert. - Werkstatt- gespräch mit PD Dr. Alexander Kosenina, Berlin. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
5.6. um 19.30 Uhr Stimmen zu Erhart Kästner. Lesefest im Lessinghaus.
6.6. um 11.00 Uhr Martinee zum 100. Geburtstag von Erhart Kästner. - Festvortrag von Werner Spies.
13.6. von 10-17 Uhr Wolfenbüttel feiert Literatur. - Lessingfest. - Büchertische, Papiertheater, Kleine Bühne Wolfenbüttel, Videos von Theaterinszenierungen, Schachspiel, Freiluftsketche, Wettspiele, Kostümierungsaktionen u. a. (Zwischen Herzog August Bibliothek und Lessinghaus)
17.6. um 14.00 Uhr MASTER - Ideen zur XML-basierten Beschreibung mittelalterlicher Handschriften. Werkstattgespräch mit Christian Heitzmann und Thomas Stäcker. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)


WOLFSBURG

Stadtbibliothek

Ausstellungen:

ab 20.4. Bewegte und bewegende Landschaften. - Medienausstellung im Schaufenster der Stadtbibliothek.
ab 20.4. Der Garten als Motiv in der Malerei. - Präsentation einer Buchauswahl in "Aalto-online".
1.5. - 1.7. Frühlingsgärten - Fotowettbewerb für Wolfsburger Bürger.
3.5. - 29.5. Das neue Europa. Leben und Arbeiten im großen europäischen Haus. - Medienausstellung zur Erweiterung der Europäischen Union.

Vorträge:

13.4. um 11.00 Uhr Vorlesestunde für Kinder im Alter von 5-7 Jahren.
28.4. um 19.30 Uhr Lesung mit Waltraud Lewin für Jugendliche und Erwachsene. - Veranstalter: Literaturkreis für Kinder und Jugendlichen e. V.
5.6. von 10.00 - 17.00 Uhr Internetkatalog, Homepage, Corporate Design der Stadtbibliothek. - Präsentation zum Tag der Braunschweigischen Landschaft im Rahmen der Landesgartenschau Wolfsburg. Veranstaltungsort: Bürgerwerkstatt, Schloß Wolfsburg.
Veranstaltungsreihe der Stadtbibliothek und IPI (International Partnership Initiative) zum Thema: Realität und Wahrnehmung.
2.6. um 19.30 Uhr Virtuelle Realität (Cyberculture theories). - Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Yvonne Spielmann, Medienwissenschaftlerin und Dr. Karin Spors, Bauingenieurin.
9.6. um 19.30 Uhr Quantenrealität. - Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Jochen Hinz, Dipl.-Psychologe.
16.6. um 19.30 Uhr Realität und Wirklichkeit. - Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth, Neurowissenschaftler, Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer, Physiker und Philosoph und Prof. Dr. Ubaldo Ramon Perez-Paoli, Ethik und Metaphysik.


Nachrichten aus der Region


Die Universitätsbibliothek Braunschweig verzichtet aus Kostengründen auf die bisher vierteljährlich gedruckte Form der Neuerwerbungsliste. Nr.1/2004 ist das letzte Heft. In Zukunft kann man kann man sich über die Neuzugänge der einzelnen Fächer in einer elektronischen Liste informieren, die nunmehr monatlich aktualisiert wird.
Die Startseite ist: http://www.biblio.tu-bs.de/neuzugang
Sie ist auch durch Anklicken von "Neuerwerbungen" in "UB von A-Z" sowie über die Fachportale der UB -CoOL- zugänglich. Durch Klicken auf die Bezeichnung des Faches erhält man eine Liste aller Neuzugänge des betreffenden Faches. Die Listen werden Mitte des Monats erneuert; man kann jedoch immer auch auf die Vormonate zurückklicken. In den Listen sind die Signaturen der Bücher mit Links versehen, die direkt in den Katalog führen. Es ist dann sofort ersichtlich, ob ein Buch verfügbar ist bzw. ob es vorgemerkt werden kann.


Die Anmeldung zur Benutzung der Universitätsbibliothek Braunschweig kann jetzt auch online erfolgen: http://www.biblio.tu-bs.de/benutzung.html#anmeldung
Die OPAC-PC in der Bibliothek sind mit der Funktion "Benutzerausweis beantragen" versehen und führen zum Online-Formular, das vom Nutzer ausgefüllt wird. Bei Abholung des Ausweises erfolgt dann die Unterschrift, mit der der Nutzer auch die Benutzungsordnung anerkennt.


Das Projekt Fit für die Informationsbeschaffung, das bereits seit 1999 erfolgreich an der Universitätsbibliothek Braunschweig durchgeführt wird, ist auf das Land Niedersachsen ausgeweitet worden.

"Vor dem Hintergrund der aktuellen bildungspolitischen Debatte gilt es, die Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule zu optimieren und zu intensivieren und so die Schülerinnen und Schüler gerade auch in den naturwissenschaftlichen Fächern zu fördern", begründet Prof. Dr. Dietmar Brandes, Direktor der Universitätsbibliothek, sein Engagement.

Das Projekt Fit für die Informationsbeschaffung in Niedersachsen soll jetzt unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Kultusministers auf ganz Niedersachsen ausgedehnt werden. »Möglich wird dies durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung NiedersachsenMetall, Hannover, und der Volkswagen AG, Wolfsburg«, so Roland Willems, Leiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Braunschweig, durch dessen Vermittlung die Unterstützung gelang.

Unter Federführung der Universitätsbibliothek Braunschweig und in enger Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Schulabteilung der Bezirksregierung Braunschweig sollen die anderen Hochschulbibliotheken des Landes in das Projekt eingebunden werden.

Folgende Maßnahmen sind geplant:

- Erwerb einer Landeslizenz zur Nutzung der FIS Bildung Literaturdatenbank online (herausgegeben vom Fachinformationssystem Bildung im Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Frankfurt am Main) durch die Schulen und Schulbehörden in Niedersachsen.

- Informations- und Schulungsveranstaltungen durch die Universitätsbibliotheken des Landes für die Lehrkräfte der niedersächsischen Schulen.

- Schulungsveranstaltungen durch die Universitätsbibliotheken des Landes für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II.

- Dokumentenlieferung durch die Universitätsbibliotheken des Landes an Gymnasien, Fachgymnasien und Gesamtschulen (elektronische Schulfernleihe).

(Auszug aus der Presseinformation Nr. 241/2003 vom 12.12.2003 der TU Braunschweig)

Ende März trafen sich in der UB Braunschweig Kolleginnen und Kollegen aus niedersächsischen Universitätsbibliotheken und berichteten über ihre Erfahrungen mit Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe II. Es wurde als erster Schritt vereinbart, eine gemeinsame Internetseite - http://www.biblio.tu-bs.de/schulprojekt/ - zum Einstieg von Schülern und Lehrern in das Angebot der niedersächsischen Universitätsbibliotheken einzurichten.


Die von Herzog Carl I. gegründeten bzw. der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Museen in Braunschweig feiern in diesem Jahr ihr 250jähriges Bestehen. Martin Jasper schreibt darüber in der Braunschweiger Zeitung vom 2.3.2004:

Das Herzog Anton Ulrich-Museum wird 250 Jahre alt. Rembrandt und Rubens sind die klangvollsten Maler-Namen. Aber auch Giorgione, Veronese, Cranach oder Holbein lassen Kunstkenner mit der Zunge schnalzen. Und von den 35 noch erhaltenen Bildern Vermeer van Delfts besitzt das Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum eins der schönsten: "Das Mädchen mit dem Weinglas".

Gestern (1.3.2004) feierte das Museum, das auf eine Sammlung des Braunschweiger Herzogs Anton Ulrich (1633-1714) zurückgeht, mit einem Festakt sein 250jähriges Bestehen - gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum, das aus der gleichen fürstlichen "Wunderkammer" hervorgegangen ist. Damit gehören beide zu den ältesten Museen Europas

Das Herzog Anton Ulrich-Museum verfügt über 1400 Gemälde alter Meister, etwa 130.000 Grafiken und Zeichnungen, 10.000 Skulpturen sowie rund 30.000 Münzen und Medaillen. Um den Gesamtwert zu beziffern, müsste man schon in die Trillionen gehen, schätzt Museums-Sprecherin Dr. Kathrin Höltge.

Präzisere Angaben verweigert auch Direktor Professor Jochen Luckhardt: " Das weckt falsche Gelüste." Die finanziellen Sorgen des Hauses sind groß. Schon für die laufenden Kosten reichen die Landesmittel nicht aus. Laut Luckhardt müssen 160.000 Euro durch Drittmittel erbracht werden. Auch die Gesamtkosten von etwa 1,9 Millionen Euro für die Ereignisse des Jubiläumsjahres stammen von Sponsoren. Geplant sind 2004 die Präsentation von Selbstbildnissen, die große Rubens-Schau, die Jubiläumsausstellung, ein Museumsfest und Kolloquien.

Rund 60.000 Besucher kommen pro Jahr ind Museum. Bis zu 20 Prozent davon reisen laut Kathrin Höltge nur wegen des Museums aus aller Welt an - vor allem aus den USA und Japan. Etwa 2200 Erwachsene nehmen jährlich an Führungen teil. Durch Kindergeburtstage oder Klassenführungen lernen jährlich etwa 6000 Kinder das Haus kennen.


Die Stadt Braunschweig berichtet über das Staatliche Naturhistorische Museum auf ihrer Homepage:

"Es ist das älteste öffentlich zugängliche Naturkunde-Museum der Welt - das Staatliche Naturhistorische Museum in Braunschweig!
Eröffnet am 10. August 1754 vom Herzog Carl I. von Braunschweig und Lüneburg, schreibt es eine fast 250jährige Geschichte ohne dabei selber alt geworden zu sein. Beeindruckend sind vor allem die 29 Landschaftsdarstellungen, auch Dioramen genannt, in denen die Tierwelt unserer Heimat lebensnah gezeigt wird.

Exotischer geht es im Aquarium zu. Hier faszinieren Korallenfische, Tanganjika-Buntbarsche, Piranhas, Lungenfische und viele andere die Besucher.

Im ersten Stockwerk lässt sich die Tanzsprache der Bienen erlernen. Die Bienen im Bienen-Beobachtungsstock machen vor, wie Rund- und Schwänzeltanz funktionieren. Und an der Bienen-Uhr kann jeder sofort sehen, ob der gesammelte Honig vielleicht aus seinem Garten stammt. Weitere Einblicke in die Insektenwelt bietet ein Stereomikroskop-Tisch im Insektensaal. Über 100 verschiedene Insekten können hier bis zu 40-fach vergrößert bestaunt werden.

Der Fossiliensaal im zweiten Stockwerk vermittelt interessante Einblicke in die Erdgeschichte und die Entwicklung des Lebens im Braunschweiger Land. Wesentliche Grundlagen zum Verständnis dieser Thematik sind in Vitrinen zu fossilen Erhaltungen, Körper- und Spurenfossilien und Inkohlungen dargestellt. Auch können an zwei Stereomikroskopen Bernsteineinschlüsse und Mikrofossilien genau "unter die Lupe" genommen werden.

Auch die kommenden Jahre werden von Erneuerungen gekennzeichnet sein! Das Staatliche Naturhistorische Museum renoviert Saal für Saal seine Ausstellung. Zum 250jährigen Geburtstag möchte es sich im geschmackvollen und zeitgemäßen Kleid präsentieren!

Neben der naturkundlichen Ausstellung bietet das Museum seinen Besuchern viele spannende Veranstaltungen: Vorträge, Seminare und Exkursionen für alle Altersgruppen, dazu natürlich ein umfangreiches Kinder-Programm mit Bastelkursen und Entdeckungstouren in die Natur."

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm ist kostenlos im Museum erhältlich oder unter: http://www.naturhistorisches-museum.de einzusehen.


Rechtzeitig zur Feier des Lessingjahrs ist die Renovierung seines ehemaligen Wohnhauses in Wolfenbüttel fertig geworden. Die Braunschweiger Zeitung vom 31.3.2004 druckt einen Artikel von Stephan Hespos:

Neues Konzept für Wolfenbütteler Museum: Statt Vitrinen nun Multimedia.

Als Gotthold Ephraim Lessing im Winter 1777 das Wolfenbütteler Bibliothekarshaus bezog, war das Gebäude gerade für 1000 Taler renoviert worden. Ganz so günstig ist die Sanierung des heutigen Lessinghauses freilich nicht gewesen: Je 130.000 Euro berappten das Land Niedersachsen als Träger sowie verschiedene Sponsoren.

Nach rund sechsmonatiger Umbauphase wird das Literaturmuseum am Ostersamstag, den 10. April, wieder eröffnet. Bedeutsamer als die Neugestaltung des nunmehr behindertengerechten Haupteingangs am östlichen Flügel dürfte das neue Konzept sein, mit dem die Herzog August Bibliothek (HAB) gezielt Jugendliche ansprechen will. Auf 230 Quadratmetern wurden zehn so genannte Erlebnisräume eingerichtet. Den Schwerpunkt bilden nicht mehr Ausstellungsvitrinen, sondern Multimedia-Angebote. So können Besucher beispielsweise an einer Hörstation unter den Gemälden Lessings und seiner Frau Eva König dem Briefwechsel der Liebenden lauschen. An einem Info-Terminal gibt es zudem Wissenswertes über die Wirkung des bedeutendsten deutschen Aufklärers zu erfahren.

Mit diesem Konzept will die HAB die Person Lessing aus dem akademischen Elfenbeinturm herausholen. Historische und geistesgeschichtliche Dimensionen sollen dabei aber nicht gänzlich unter den Tisch fallen. Und so beschäftigen sich die klassischeren Themenräume unter anderem mit dem Streit zwischen dem Dichter und dem Hamburger Hauptpastor Johann Melchior Goeze über zentrale Fragen der christlichen Überlieferung.


... und über die Grenzen hinaus


Die Niedersächsische Landesbibliothek Hannover und die Stiftung Lesen haben mit Unterstützung des Landes Niedersachsen, vertreten durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Kultusministerium, im Februar 2004 das Projekt "Akademie für Leseförderung"" ins Leben gerufen.

"Als Folge der Ergebnisse von PISA und anderer Untersuchungen ist die außerordentliche Bedeutung der Leseförderung in den Mittelpunkt der bildungs- und kulturpolitischen Diskussion gerückt; viele neue Initiativen zur Leseförderung sind daraus entstanden.
Ein wesentlicher Aspekt der Förderung des Lesens, der Lesekultur und damit auch der Medienkompetenz ist die Sicherung der Nachhaltigkeit entsprechender Maßnahmen. Dies aber setzt eine systematische, dauerhafte und flächendeckende Förderung des Lesens und der Lesekultur voraus. Dazu bedarf es der Ausbildung, Schulung, Weiterbildung und der laufenden Information von Multiplikatoren, es bedarf des Aufbaus regionaler Netzwerke und der Unterstützung durch Informationsportale." (http://www.nlb-hannover.de)

Ziel der Akademie für Leseförderung wird es sein, Seminare für Erzieherinnen, Lehrkräfte, Bibliothekare und andere Multiplikatoren zu aktuellen Leseförderungsprojekten, insbesondere zu den Kampagnen der Stiftung Lesen anzubieten. Themen sind beispielsweise: "Vorlesen und Erzählen", "Themenorientierte Leseförderung im Medienverbund" oder "Mit Zeitschriften bei Jungen die Leselust wecken". Ferner wird ein regionales "Netzwerk Leseförderung / Lesekultur" aufgebaut.

Über die Arbeitsschwerpunkte und Aktivitäten informiert die Homepage der Landesbibliothek http://www.nlb-hannover.de/Aus-_und_Fortbildung/Akademie/index.htm

Als nächste Veranstaltung sind dort genannt:
28.4.2004, 9.30-16.30 Uhr: Seminar für Lesepaten
26.5.2004, 9.30-16.30 Uhr: Seminar für Erzieher/innen
15.6.2004, 13.30-17.30 Uhr: Fortbildung für Lehrer/innen und Bibliothekar/innen zum Konzept "Lesescouts"


Der 2. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek - eine Gemeinschaftsveranstaltung der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände e.V. (BDB) und der Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI) - unter dem Leitthema:

Information - Macht - Bildung

fand vom 23. - 26. März in Leipzig statt.

Neben den Fortbildungsveranstaltungen und Arbeitssitzungen der Vereine und Verbände, Arbeitsgruppen und Kommissionen wurden drei zentrale Veranstaltungsblöcke zum Schwerpunkt: "Wirtschaft und Information", "Bibliothek und Information" und "Politik und Information" angeboten. Man hatte sich von solcher Fokussierung ein großes Echo in der publizistischen Welt erhofft, doch ist dies leider nicht erfüllt worden.

Die Vorstellung der Ergebnisses der Studie Bibliothek 2007 und die Forderung der Bertelsmann Stiftung zur Gründung einer BibliotheksEntwicklungsAgentur als zentraler Steuerungseinheit erhielt wenig Aufmerksamkeit in größeren Zeitungen. Im Zusammenhang mit der anschließenden und überlappenden Leipziger Buchmesse wurde kaum über den Kongress berichtet.

Es ist zu hoffen, das auf dem nächsten Bibliothekartag in Düsseldorf, wieder zum bewährten Schema, der zeitlichen Verteilung von Fortbildungsveranstaltungen über mehrere Tage zurückgegriffen wird.

Eine wichtige Meldung kam zum Ende des Kongresses:

Die beiden veranstaltenden Verbände DBD und DGI fusionieren. Der neue Name ist: Bibliothek und Information Deutschland (BID) - Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände e.V.

In der bisherigen BDB sind folgende Verbände und Institutionen zusammengeschlossen:

- Deutsche Bibliotheksverband e.V. (DBV), in dem 2.000 Bibliotheken aller Typen und Größen organisiert sind, gegründet 1949
- Verein Deutscher Bibliothekare e.V. (VDB), 1900 gegründet, somit ältester berufsständischer Verein mit 1.600 Mitgliedern (Mitarbeitern des wissenschaftlichen Bibliotheksdienstes)
- Berufsverband Information Bibliothek e.V. (BIB) mit rund 7.300 Mitgliedern; der BIB ist 2000 hervorgegangen aus der Fusion dreier Personalverbände
- Bertelsmann Stiftung, Gütersloh, 1977 gegründet von Reinhard Mohn
- ekz.bibliotheksservice GmbH, Reutlingen, die 1947 gegründete Spezialfirma für Bibliotheksausstattung und vielfältige Dienstleistungen für Bibliotheken
- Goethe-Institut, München, seit 1951 weltweit tätiges Kulturinstitut zur Förderung der deutschen Sprache und Kultur im Ausland.

In der DGI - bis 1999 Deutsche Gesellschaft für Dokumentation - sind über 1.500 persönliche Mitglieder und etwa 230 Institutionen des Informationsbereichs zusammengeschlossen.

Der neue Verband ist im Internet erreichbar unter: www.BIDeutschland.de


Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) während des Bibliothekskongresses wurde der neue Vorstand für eine dreijährige Amtszeit, die am 01.06.2004 beginnt, gewählt.

Die neue Vorsitzende des DBV ist Frau Dr. Claudia Lux, Generaldirektorin der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Vorstandsmitglieder der Öffentlichen Bibliotheken sind:
Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen,
Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, Rendsburg
Regine Wolf-Hauschild, Direktorin der Stadtbücherei Heidelberg.

Vorstandsmitglieder der wissenschaftlichen Bibliotheken sind:
Dr. Marianne Doerr, Leiterin der Hessischen Landesbibliothek Wiesbaden,
Prof. Dr. Elmar Mittler, Direktor der Nieders. Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen,
Dr. Wolfgang Zick, Leiter der Universitätsbibliothek der TU Berlin.

Frau Dr. Christiane Ebel-Gabriel wurde als neue Vizepräsidentin für eine vierjährige Amtszeit gewählt.


BiSON intern


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

 Dienstag, den 11. Mai 2004, um 9.30 Uhr
in der
Stadtbücherei Goslar
38615 Goslar

statt.
 


Redaktionsschluß für die BiSON-Mitteilungen 3/2004 ist der 25. Juni 2004



 Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
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