| Veranstaltungskalender
Nachrichten
aus der Region
Fort-
und Weiterbildung
BiSON-intern
V
e r a n s t a l t u n g s k al e n d e r
BRAUNSCHWEIG
Universitätsbibliothek
Austellungen:
| bis 2.7. |
Icones Plantarum.
Wolfgang M. Ludwig zeigt Grafiken, Zeichnungen und
Radierungen von Pflanzen.
|
| 9.7. - 14.10. |
Meilensteine. -
Herausragende Bücher aus Braunschweig
Ausstellungseröffnung: 9. Juli
2005, 15.00 Uhr mit Vortrag von Prof. Dr. Dietmar Brandes
|
| bis 31.7. |
Konstantin Uhde.
- Anlässlich seines 100. Todestages erinnert die
Universitätsbibliothek mit einer kleinen Ausstellung an den Braunschweiger
Architekten.
(Vitrinen im Eingangsbereich)
|
| 1.8. - 30.9. |
Heinrich
Beckurts. (23.8.1855 - 15.9.1929). - Die UB widmet dem
Pharmazeuten und Lebensmittelchemiker eine kleine Ausstellung zur
Wiederkehr seines 150. Geburtstages.
(Vitrinen im Eingangsbereich)
|
| Dauerausstellung |
Mineralreich:
Schöne Formen der anorganischen Chemie. -
Ausstellung in der Chemiebibliothek. |
Veranstaltungen und Vorträge:
| 9.7. 11.00 - 18.00 Uhr |
"TU-DAY 2005" -
das Campusfest der TU Braunschweig.
Veranstaltungen in der Universitätsbibliothek.
|
| um 11.30 Uhr |
ANGSTMÄN.
- Hartmut El Kurdi liest aus seinem Buch für
Menschen ab 7 Jahren.
|
| um 11.30 Uhr |
Elektronische
Angebote der UB. Ein Rundgang durch die Bibliothek mit
besonderem Schwerpunkt auf die vielfältigen elektronischen
Angebote und Serviceleistungen.
|
| um 13.00 Uhr |
Entsäuerung,
Verfilmung, Digitalisierung. Papier zerfällt
–
was tun? - Stefan Wulle stellt moderne
Möglichkeiten zur Rettung von Schriftgut vor.
|
| um 13.00 Uhr |
Elektronische
Angebote der UB. Ein Rundgang.
|
| um 14.00 Uhr |
Alles Google -
oder was? Wie zuverlässig sind unsere Informationen?
Kann man sich alle Informationen „ergooglen“?
Was unterscheidet Google vom Online-Katalog der UB?
Und wie sicher sind Datenträger wie Bücher, CDs,
Bänder und ähnliches mehr? – Prof.
Dr. Dietmar Brandes gibt - auch experimentell - Antworten auf
diese Fragen.
|
| um 14.30 Uhr |
Elektronische
Angebote der UB. Ein Rundgang.
|
| um 15.00 Uhr |
Meilensteine.
- Herausragende Bücher aus Braunschweig. - Vortrag zur
Ausstellungseröffnung von Prof. Dr. Dietmar Brandes.
|
| um 16.00 Uhr |
Elektronische
Angebote der UB. Ein Rundgang. |
| 24.8. um 19.30 Uhr |
Toskana.
- Kultur und Kunst im Herzen Italiens. - Vortrag von Dr.
Beate Nagel. Veranstaltung der UB Braunschweig und der
Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft Braunschweig. |
Braunschweigisches Landesmuseum
Ausstellungen:
| bis 10.7. |
Zwischen Leben
und Tod - Das Getto Litzmannstadt 1940- 1944. - Ausstellung
des Lodzer Staatsarchivs und des Museums für die
Unabhängigkeitsbewegungen. (Hinter Aegidien)
|
| bis 31.7. |
„gemeinsam“
- Ausstellung veranstaltet in Verbindung mit der Braunschweiger
Zeitung.
|
| bis 11.9. |
Kaffee-haus-kultur
in Braunschweig. - Ausstellung aus Anlass des
125jährigen Jubiläums der Firma Heimbs
Kaffee Braunschweig.
|
| 17.9. - 9.10. |
Mathematik,
eine Wissenschaft zwischen Theorie und Anwendung. –
Briefmarken-Ausstellung von Dr. Joachim Maas,
Dortmund, aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des
Briefmarkensammlervereins Niedersachsen e.V. Braunschweig.
Ausstellungseröffnung: 17.
September 2005, 15.00 Uhr.
|
| bis 20.11. |
Bildungsreform
und Eliteförderung - Carl Friedrich Gauß
und Braunschweig.
|
| bis 31.12. |
ROSETTA
- Aufbruch zu den Ursprüngen des Sonnensystems. - Ausstellung
des von der DLR Braunschweig entwickelten Strukturmodells des
ROSETTA-Landers im Maßstab 1:1.
|
Vortragsreihe zum Gauß-Jahr
2005:
| 7.7. um 19.00 Uhr |
Die Braunschweiger
Sternwarte für Carl Friedrich Gauß. –
Vortrag von Prof. Dr. Harmen Thies, TU
Braunschweig. |
| 21.7. um 19.00 Uhr |
Carl Friedrich
Gauß - ein Braunschweiger Genie und das Weltall. - Vortrag
von Dr. Axel Wittmann, Universität
Göttingen.
|
| 4.8. um 19.00 Uhr |
Carl Friedrich
Gauß als Hochschullehrer. - Vortrag von Prof. Dr.
Karin Reich, Universität Hamburg.
|
| 18.8. um 19.00 Uhr |
Carl Friedrich
Gauß - ein Braunschweiger! - Vortrag von Prof. Dr.
Heiko Harborth, TU Braunschweig. |
| 1.9. um 19.00 Uhr |
Alexander von Humboldts
"Kosmos". - Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Knobloch,
TU Berlin. |
| 15.9. um 19.00 Uhr |
per literis ad astras. -
Heinrich Christian Schumacher und die Astronomie seiner Zeit. - Vortrag
von Dr. habil. Felix Lühning, Bremen. |
| 29.9. um 19.00 Uhr |
Gauß und die
Entwicklung der Geodäsie. - Vortrag von Prof. Dr.
Wolfgang Niemeier, TU Braunschweig. |
| 3.10. um 11.15 Uhr |
Im
Gaußschen Geist - Begabtenförderung heute.
- Podiumsdiskussion veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem
Lehrerfortbildungszentrum Mathe-Lok. |
Städtisches Museum
Ausstellungen:
| bis 17.7 |
"Frauenspuren -
das FrauenArchiv im Stadtarchiv". Der Verein FrauenArchiv
Braunschweig zeigt eine Auswahl seiner Schätze. (Altstadtrathaus)
|
| bis 2.10. |
Braunschweiger
Rokoko. |
| Dauerausstellung |
Geschichte der Stadt
Braunschweig im Überblick.
(Altstadtrathaus)
|
Vorträge:
| 7.7. um 19.30 Uhr |
Kostbarkeiten aus dem
FrauenArchiv. – Lesung mit Ela Strieder, Lena Keie
und dem Blockflötenquartett „Fontegara“.
(Kleine Dornse, Altstadtrathaus)
|
| 28.7. um 19.00 Uhr |
Die
Gemäldesammlung von Herzog Carl I. - Vortrag von Dr.
Susanne König-Lein.
|
| 4.8. um 19.00 Uhr |
Das Braunschweiger
Residenzschloss „Grauer Hof“. - Vortrag von Dr.
Bernd Wedemeyer.
|
| 18.8. um 19.00 Uhr |
Die Residenzstadt
Braunschweig als kulturelles Zentrum. - Vortrag von Dr. Peter
Albrecht.
|
| 8.9. um 19.00 Uhr |
Braunschweiger Malerei
zwischen Barock und Rokoko. - Vortrag von Dr. Justus Lange.
|
| 22.9. um 19.00 Uhr |
Das Prinzip Rokoko.
– Vortrag von Dr. Martin Eberle.
|

GIFHORN
Stadtbücherei
5.7.
2.8. 10.00 und 15.00 Uhr
6.9. |
Bilderbuchkino
für Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren.
|
| 27.8. von 10.00 - 19.00
Uhr |
Großer
Bücherflohmarkt im Rahmen des Altstadtfestes vor der
Stadtbücherei.
|
| 28.8. von 11.00 - 17.00
Uhr |
Großer
Bücherflohmarkt im Rahmen des Altstadtfestes vor der
Stadtbücherei.
|
| Jeden Mittwoch, um 15.00
Uhr |
Mal- und
Bastelnachmittage zu verschiedenen Themen, sowie Spiel und
Spaß mit anderen Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren.
|
| Sommerferien |
Sommer-Sonne-Buch
und Mee(h)r... Das Sommerferien-Spaß-Programm
für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 –12 Jahren
bietet:
|
| 14.7. um 15.00 Uhr |
Mit
Käpt’n Blaubär durchs Buchstabenmeer
(oder: Die Kreativwerkstatt)
|
| 19.7. um 15.00 Uhr |
Lesen im Park
(oder: Leseförderung im Grünen). Treffpunkt:
Stadtbücherei. Wiederholung jeden Dienstag
|
| 21.7. um 14.00 Uhr |
Von
Büchern und Mäusen (oder: Eine
Multimedia-Rallye)
|
| 29.7. um 20.00 Uhr |
Gruselnacht in
der Stadtbücherei (oder: Schon mal zwischen 45.000
Büchern geschlafen?). Ende: Samstag gegen 9.00 Uhr.
|
| 9.8. um 15.00 Uhr |
Freunde
– Gemeinsam sind wir stark (oder: Helme Heines
„Freunde“). - Ein Nachmittag mit Spielen, Malen und
Picknicken
für Kinder von 6 – 9 Jahren. |
| 24.8. von 17.00 - 19.00
Uhr |
Sommer-Abschieds-Party.
|
Anmeldungen für die Sommerferienaktionen
bitte an: Ramona Hoppe,
Tel.: 05371 / 932151, Fax: 05371 / 932153, E-Mail:
buecherei@stadt-gifhorn.de

SALZGITTER
Stadtbibliothek
| 10.7. - 28.8. |
Strohfeuer.
– Bilder von Tanja Selent.
Ausstellungseröffnung: 10. Juli 2005, 17.00 Uhr.
|
| 2.7. von 14.00 - 18.00
Uhr |
Buchflohmarkt
während des Altstadtfestes in der Stadtbibliothek in
Salzgitter-Bad. |
| 3.7. von 14.00 - 18.00
Uhr |
Buchflohmarkt
während des Altstadtfestes in der Stadtbibliothek in
Salzgitter-Bad.
|

WOLFENBÜTTEL
Herzog August Bibliothek
Ausstellungen:
| 16.7. - 18.9. |
Ein Weg zum ZEN.
Pinselweg und Tuschespur. - Kalligrafische Arbeiten von Herbert
Bräutigam. (Lessinghaus, Kabinett)
Ausstellungseröffnung: 15.Juli 2005, 18.00 Uhr
|
| bis 31.7. |
Divina officia.
Liturgie und Frömmigkeit im Mittelalter.
(Augusteerhalle, Schatzkammer und Kabinett)
|
| bis 31.7. |
Motive der
Liturgie im Künstlerbuch der Moderne. (Malerbuchsaal
der Bibliotheca Augusta)
|
| 14.8. - 13.11. |
„Gotts
verhengnis und seine strafe" – Seuchen
(Augusteerhalle, Schatzkammer und Kabinett)
Ausstellungseröffnung: 14. August 2005, 11.30 Uhr
|
| Dauerausstellung |
Die Welt der Buchstaben
von Hermann Zapf.
(Malerbuchkabinett)
|
| Dauerausstellung |
Lessing
in Wolfenbüttel (1770 - 1781). (Lessinghaus)
|
Veranstaltungen:
| 4.7. um 18.00 Uhr |
Der schwangere
Künstler. Kreativitätsvorstellungen der
Frühen Neuzeit. – Von Dr. Ulrich Pfisterer,
Hamburg, im Rahmen des Stipendiatenkolloquiums. (Saal im
Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 9.7. um 15.00 Uhr |
Auslaufmodell Staat?
– Vortrag von Dr. Erhard Eppler im
Rahmens d. 4. Wolfenbütteler Gesprächs
„Herausforderungen
für das Gemeinwesen Deutschland u. Wege in seine
Zukunft“. Anmeldung erbeten (Tel.: 05331/808-214)
|
| 15.7. um 20.00 Uhr |
Die klassische
chinesische Griffbrettzitter (Qin) und ihre
Musik. – Gesprächskonzert mit Manfred
Dahmer.
|
| 17.7. um 19.00 Uhr |
Minderheiten in Europa
in Geschichte und Gegenwart. – Prof. Dr. Rita
Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.,
spricht im Rahmen des Europa-Kollegs für Schülerinnen
und Schüler der Stiftung Niedersachsen 2005. Anmeldung erbeten
(Tel. 05331/808-214) |
| 18.7. um 18.00 Uhr |
Stipendiatenkolloquium.
- Dr. Austra Reinis, Springfield.
(Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 21.7. um 14.00 Uhr |
über das
Anfertigen und Präsentieren von Beschreibungen
mittelalterlicher Handschriften. Zwischenbericht eines
Forschungsprojekts vorgetragen von Torsten Schaßan
im Rahmen der Werkstattgespräche. (Saal im
Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 8.8. um 18.00 Uhr |
Stipendiatenkolloquium. (Saal
im Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 18.8. um 14.00 Uhr |
Zedlers
Universal-Lexicon. Abschlußbericht eines Forschungsprojekts
von Anne Brennenstuhl, Ulrich Johannes Schneider
und Matthias Weiß im Rahmen der
Werkstattgespräche. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 22.8. um 18.00 Uhr |
Stipendiatenkolloquium. (Saal
im Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 25.8. um 20.00 Uhr |
Gibt es eine Lebenskunst
im Umgang mit Krankheit und Schmerz? - Vortrag von Prof. Dr.
Wilhelm Schmid,
Berlin, in der Reihe "Das Gesunde und das Kranke in der
Risikogesellschaft" im Rahmen der Ausstellung "Gotts verhengnis und
seine strafe - Seuchen".
|
| 15.9. um 14.00 Uhr |
Zwischen den Zeilen
lesen - Informationen jenseits des Textes
von Almuth Corbach im Rahmen der
Werkstattgespräche.
(Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
|

WOLFSBURG
Stadtbibliothek
| bis 7.7 |
Buch-Kunst
Kunst-Buch. - Ausstellung von Buchunikaten, die
Schülerinnen und Schüler der Deutsch- Italienischen
Gesamtschule in allen Arbeitschritten selbst gestaltet haben. |
| 2.7. von 9.00 - 17.00 Uhr |
Bibliotheksöffnung
zum „Tag der
Niedersachsen“. |
| 7.7. um 19.30 Uhr |
Silberpfeil und
Hakenkreuz. Autorennsport im National-
sozialismus. - Buchvorstellung mit Diavortrag von Uwe Day.
|
| 14.7. - 26.8. von 14.00
- 18.00 Uhr |
Sommerflohmarkt:
Kinder- und Jugendbücher.
Ort: unter den Arkaden vor der Kinderbibliothek.
|
| 19.7. um 10.00 Uhr |
Interneteinführung
für Kinder im Alter von 8/9 Jahren.
|
| 19.7. um 11.00 Uhr |
Interneteinführung
für Kinder im Alter von 10/11 Jahren. |
| 11.8. von 11.00 - 12.00
Uhr |
KRIMI-TIME
für Kinder von 9 – 10 Jahren. - Buchvorstellung mit
Leseproben.
|

Nachrichten aus der
Region
Das
CampusFest der TU Braunschweig - Am 9. Juli ist
»TU-DAY«
„Was passiert in unseren
Köpfen, wenn wir lernen? Was hat die Gentechnik auf unserem
Mittagstisch zu suchen? Welche Ideen und Produkte bringen die
Wirtschaft voran? Wie sehen Fahrzeuge in zehn und mehr Jahren aus?
Viele der wichtigsten Zukunftsfragen werden an der Technischen
Universität Braunschweig erforscht und beantwortet.
...“ (Zitat: Prof. Dr. Jürgen Hesselbach)
Am zweiten CampusFest der Technischen
Universität Braunschweig zeigt die TU von 11.00 bis
18.00 Uhr rund um die Pockelsstraße auf
unterhaltsame Weise, wie sie forscht, lehrt und arbeitet. über
100 Einrichtungen präsentieren
Wissenschaft live anhand von spannenden Experimenten, Studieninfos,
Mitmach-Aktionen und Schnuppervorlesungen, die auch für Laien
verständlich sind. Interessante Exponate und
Institutsbesichtigungen eröffnen einen Blick in die
Forschungsstätten. Studieninteressierte können sich
an zahlreichen Informationsständen zum Studienangebot schlau
machen.
Das prall gefüllte Programm
umfasst über 250 Angebote. Es ist im Internet unter:
www.tu-braunschweig.de/campusfest/programm
abrufbar.
Die Universitätsbibliothek beteiligt sich
mit unterschiedlichen Aktionen (siehe oben).
Der Autor Hartmut El Kurdi liest aus seinem
Kinderbuch »Angstmän«. Neben der
Ausstellungseröffnung und Führungen durch die
Bibliothek wird Herr Prof. Dr. Brandes
über die Dauerhaftigkeit von Informationen berichten und diese
im experimentellen Versuch testen.
Begleitet wird das Programm von Musik, Tanz und
Sport. Von 18.00 bis 22.00 Uhr gibt es zum Ausklang Partystimmung: Das
kubanische Frauenquartett Havana open sorgt mit Salsa-Rhythmen, Son,
Cha-Cha über Guaracha bis zu Bolero und Samba für
gute Laune.
Das CampusFest wird gefördert von dem
Braunschweigischen Hochschulbund und der Stiftung Braunschweigischer
Kulturbesitz – Braunschweig Stiftung. (Auszug:
PressestelleTU)

Einen
Grund zum Feiern hat auch die Chemiebibliothek der
Universitätsbibliothek Braunschweig.
Am 13.7.2005, ab 17.00 Uhr, findet im Innenhof der Chemiebibliothek
eine Party aus Anlass des 20-jährigen Bestehen des
Chemieneubaus statt.
Herr P.D. Dr. Dieter Leseberg
gibt einen Überblick über die Entwicklung der
Bibliothek:
20 Jahre CHEMIEBIBLIOTHEK in
Braunschweig - Bericht von D. Leseberg
Die Chemiebibliothek in Braunschweig
(CB), Hagenring 30, wird am 23. September 2005 zwanzig Jahre alt. Am
27. August 1985, fand der Umzug von der Universitätsbibliothek
in die Chemiebibliothek statt, wo schon bereits Bestände
chemischer Institute lagerten. Die Integration in den Gesamtbestand
bewältigten dann UB-Mitarbeiter in enger Zusammenarbeit mit
dafür eigens abgestellten Kräften aus der Chemie.
Bereits 4 Wochen später öffnete die Chemiebibliothek
ihre Pforten. Sie ist als Freihandbibliothek konzipiert,
Zeitschriftenbände sind grundsätzlich nicht
ausleihbar.
Der CB-Bestand umfasst
derzeit aus ca. 41.000 Printeinheiten (Monographien +
Zeit-schriftenbände) zur Chemie, Lebensmittelchemie
und Technischen Chemie sowie der Polymerchemie.
Literatur zur Biochemie bzw. Biotechnologie und Pharmazeutischen Chemie
findet man im Lesesaal der UB unter den Signaturen BT (=
Biotechnologie) bzw. PM (= Pharmazie). Durch Integration der
sogenannten „Kekulé-Bibliothek“, einer
Schenkung der Bayer - Leverkusen AG in Form von 5
Stahlschränken - gefüllt mit Mikroformen
ausgewählter Chemiezeitschriften - ist der Bestand seinerzeit
erweitert worden.
Alle bibliographischen Einheiten sind in
einem elektronischen Katalog OPAC (Online Public Access
Catalog) recherchierbar, wobei ältere Bücher (vor
1980) aus dem Magazin der UB bestellbar sind. In der Lehrbuchsammlung
der Zentralbibliothek findet man die Mehrfachexemplare zu den
Lehrbüchern der CB, die im OPAC mit „LB“
gekennzeichnet sind.
Die Aufstellung der
jeweiligen Bestände ist über das entsprechende
Fachportal der UB recherchierbar.
Die Finanzierung der CB
teilen sich UB und chemische Institute
im Verhältnis 10 : 1 , wobei ausdrücklich
erwähnt werden soll, dass
zusätzlich Sondermittel zum Bestandsaufbau mit einflossen.
Hierbei
seien insbesondere an die zahlreichen Zuwendungen aus der UB erinnert.
Hervorzuheben sind weiterhin die Buchspenden aus
einigen chemischen Instituten (OC, AC, öC, LC, PC, TC, PHC und
BC) und hier vor allem jene namhafte Bücherspende in Form
neuester Monographien durch den Verein der Freunde des
Institutes für Organische Chemie im Rahmen der am
8.2.2002 stattgefundenen Verabschiedung der Chemieabsolventen des
Jahrganges 2001. Einzigartig werden wohl die Zuwendungen des leider
viel zu früh verstorbenen Chemieprofessors Walter
Grahn bleiben, der neben einer erheblichen
Bücherspende der Chemiebibliothek eine sehr große
Spendensumme, die anlässlich seiner Beerdigung gesammelt
worden war, zukommen ließ.
Schon während der Aufbauphase der CB und
nach ihrer Eröffnung waren die Aktivitäten bereits
darauf gerichtet, die damalige Kommunikationstechnik im elektronischen
Bereich für die CB zu nutzen. So wurden erste
Terminalanschlüsse in der CB verlegt und eine offizielle
Fachinformationsvermittlungsstelle (IVS) für die
Chemie und Chemische Technik etabliert und vom Fachreferenten
betrieben. Eine erste Version der Front-End-Software „STN
EXPRESS“ mit Strukturmodul kam zum Einsatz, deren
Implementierung auf Compac-Rechnern (OC-Ausschreibung) den Anschluss an
internationale Datenbanken über den Host STN
International (Scientific and Technical Information Network)
gestattete. Somit war frühzeitig eine elektronische
Fachvermittlung ins Leben gerufen, die nun spezifisch in der Lage war,
relevante chemische Datenbanken, wie etwa CAS ONLINE,
BEILSTEIN oder GMELIN bzw.
chemisch-technische Datenbanken (FSTA, Polymat, Vtb etc.)
dem Nutzer innerhalb eines preisreduzierten Programmes zur
Verfügung zu stellen.
In Zusammenarbeit mit dem Host STN International, dem
Fachinformationszentrum CHEMIE in Berlin und der
BEILSTEIN-Informationssysteme GmbH (heute MDL Informationssysteme GmbH)
fanden jeweils mehrtägige workshops in der CB statt, um
potentiellen Nutzern neben der normalen Schulung zusätzliche
Informationsmöglichkeiten anzubieten. Im Rahmen des BMFT/ GDch
- Projektes „Endnutzerförderung
Chemiedatenbanken“ war es dann sogar möglich,
interessierten Fragestellern über 3 Jahre hinweg kostenlose
Recherchen in 13 chemie-relevanten Datenbanken anzubieten.
(Projektdauer 1.7. 1994 bis 30.6.1997, Zusammenarbeit von CB und OC).
Um Patente nicht nur als
Instrument zum Schutze geistigen Eigentums sondern auch als bedeutende
Quelle für wissenschaftlich technische Fachinformation an den
Hochschulen bekannt zu machen, hatte das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Institut der Deutschen
Wirtschaft in Köln das “INPAT-
Projekt“ aufgelegt, dass bis zum März
1999 lief und als Ergänzung der vorgenannten
Endnutzerförderung fungierte (verstärkte Integration
des Patentwesens in die naturwissenschaftliche Hochschulausbildung).
Hieran beteiligten sich CB und OC in enger Zusammenarbeit. Somit war es
z.B. der IVS sogar möglich, CAS-Recherchen weiterhin fast
kostenlos anzubieten. Die starke Frequentierung der IVS hatte dann zur
Folge neben den normalen Bibliotheksrechnern zusätzliche
Windows-Computer einzusetzen. Diese Rechner kamen parallel für
den Anschluss an internationale Datenbanken und dem Internet zum
Einsatz, wobei insbesondere Datenbasen wie
„Chemfinder“ bzw.
„Netfire“ u.ä. abfragbar wurden.
Eine weitere Offerte lief über die TIB in Hannover, wo
für das Jahr 1998 (mit a
nschließender jährlichen Verlängerung) die
vollständige Datenbank
„BEILSTEIN“ als Inhouse-Datenbank
über Crossfire in der CB kostenlos zur Verfügung
stand. Die Anschubfinanzierung teilten sich in unterschiedlichem
Maße Hochschule (TU-BS), UB und chemische Institute.
Weitere Aktivitäten im Hinblick auf
Nutzerfreundlichkeit beim handling chemischer Datenbanken fanden April
1997 ihren Niederschlag bei einer Testphase in Kooperation mit dem
Chemical Abstract Service in Ohio, Columbus (USA), wobei in
der CB die alpha-Version des sogenannten SciFinder Scholar
kostenlos zum Einsatz kam und dem Nutzer über eine
menügesteuerte Oberfläche die Möglichkeit
gab, ohne entsprechende Kommandokenntnisse die komplexe Datenbank
CAS ONLINE abzufragen.
In jenem Jahr 1997 feierte
„Chemical Abstracts“ sein
neunzigjähriges Bestehen und verlieh im Rahmen seiner
Feierlichkeiten der CB weltweit mit anderen Bibliotheken die
Mitgliedschaft einer „CAS SIGNATURE
LIBRARY“. Die Auszeichnung erfolgte in Form einer
Plakette, die noch heute im Eingangsbereich der CB zu sehen ist.
Im Spiegel der Chemie-Fachinformation im Internet
+ Fachreferat beteiligte sich die CB im Rahmen einer
VDB-Fortbildungsveranstaltung an der
Universitätsbibliothek Braunschweig im November 1998 mit einem
Beitrag über das „Fachreferat Chemie und die
Teilbibliothek Chemie der UB Braunschweig“.
Zusätzliche Informationsangebote im Zusammenhang mit den
„Elektronischen Medien in der wissenschaftlichen
Weiterbildung“ wurden in einer Medienveranstaltung der
Zentralstelle für Weiterbildung an der TU Braunschweig
vorgestellt.
Turnusmäßig bietet die CB nun jeweils im
Sommersemester für Studenten der TU
„E-Learning“ zu CAS ONLINE + Patente über
STN International bzw. mit SciFinder Scholar an und ist im Projekt
„FIT für die Informationsbeschaffung in
Niedersachsen“ involviert.
Darüber hinaus werden
elektronische Versionen von chemischen Zeitschriften, auch
Titel der ACS (American Chemical Society) im Volltext über die
UB für den Chemienutzer kostenlos angeboten. Weitere
elektronische Datenbanken stehen im Rahmen des
„FIZ-Karlsruhe serving higher education and
research“ zu einem akademischen Rabatt zur
Verfügung, wobei insbesondere der Zugang zu Patentdatenbanken
ermöglicht wird. Dieses Angebot ist gerade im Hinblick auf
Frageprofile im „Multifile-Searching“ von
besonderem Interesse und lässt dabei Queries auflegen, die
dann als SDIs (selective dessimination of information) in einem
bestimmten Zeittakt laufen, um dabei Literatur-updates zu erzeugen.
In Kooperation mit den chemischen Instituten wurde
dann in 2003 für den gesamten Campusbereich
„SciFinder Scholar“ geleast und im
Gegenzug dafür die gedruckten Dienste der Chemical Abstracts
abbestellt.
Schließlich soll noch erwähnt
werden, dass die CB im Rahmen der Evaluation von
Lehre und Studium im Fach Chemie an den niedersächsischen
Universitäten begutachtet worden ist. Im Abschlussbericht
heißt es u.a. „Der Fachbereich ist in der
günstigen Situation, mit der im Institutsgebäude
Hagenring befindlichen Chemiebibliothek, d
ie als Zweigbibliothek der zentralen TU-Bibliothek einen
vergleichsweise guten Bestand an Monographien und Zeitschriften hat,
seine Mitglieder laufend mit aktueller Literatur in unmittelbarer
Nähe der Arbeitsplätze versorgen zu können.
Eine wichtige wertvolle Unterstützung sowohl für den
forschenden Wissenschaftler wie aber auch für Lehrende und
Lernende ist die sehr gute Informationstechnologie in der
Chemiebibliothek und die computergestützte
Möglichkeit der Literaturrecherche. Sie wird ergänzt
durch einen bibliographischen und fachlichen Auskunftsdienst. Zu hoffen
ist, dass die augenblickliche Unterfinanzierung der Hochschulen nicht
dazu führt, dass der zur Zeit als gut zu bezeichnende
Buchbestand veraltet.
Literatur:
Leseberg, D., Entstehung und
Entwicklung der Teilbibliothek Chemie (CB). Braunschweig 1987, 60-70
in: Dietmar Brandes, 15 Jahre im eigenen Hause.
Aus der Arbeit der Universitätsbibliothek Braunschweig
1971-1986
Leseberg, D.,
Online-Recherchen in der Chemiebibliothek. in: TU-aktuell Braunschweig
1994, 3,3.
Leseberg, D., CA in der CB der
UB. in: Neues aus der UB. TU-aktuell 1997,5.
Leseberg, D ., Die
Chemiebibliothek in Braunschweig. Der Weg
einer konventionellen Abteilung der UB zur digitalen Bibliothek. In:
Mitteilungsblatt der Bibliotheken in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt,
mb 1998, 107/108, 46-50.

Über die Stadtbibliothek
Salzgitter berichtet Karla Götz
in der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Salzgitter am 6. Juni 2005:
Bibliothek meldet
Besucherzuwachs.
Moderne Gebäude an zwei der drei Standorte zeigen Wirkung
– Kunden schätzen Angebot und Service.
Wolfgang und Evelyn Kätzel haben
einen großen Packen Bücher eingesackt. Die Fahrt in
die Stadtbibliothek Lebenstedt hat sich für die beiden
Leseratten aus Barum wieder mal gelohnt. "Ich liebe Sachbücher
über Geschichte und Politik, meine Frau Fantasyromane", sagt
Kätzel. "Wir sind mit der Vielfalt des Angebotes sehr
zufrieden und finden es gut, dass wir über Internet
verlängern können."
So wie das Paar denken viele. Und es
werden immer mehr. Klaus Perlbach,
Fachdienstleiter Stadtbibliothek, blättert mit Zufriedenheit
in der Statistik. 297 000 Besucher kamen 2004. Der Zehnjahresvergleich
zeigt: Tendenz steigend. Zwar waren die Besucherzahlen 1995 schon
einmal recht hoch, doch "da gab es die Autobücherei noch".
Perlbach gesteht ein, dass die heutige elektronische
Zählmethode sicherer sei, als die früher praktizierte
Pi-mal-Daumen-
Erhebung im Bücherbus. Wie er sich in eher leseunfreundlichen
Zeiten den steten Zuwachs erklärt?
"Die Gebäude haben
Langzeitwirkung", sagt der Bibliothekschef und meint die behaglichen
Räume in der Stadtbibliothek neben dem Lebenstedter Rathaus,
die es seit 1990 gibt und die im Vorjahr neu eröffnete Stadt-
und Schulbibliothek Fredenberg. "Kinder, die eine Bibliothek positiv
kennen gelernt haben, kommen später als Eltern mit ihren
eigenen Kindern wieder", weiß er.
Er glaubt, dass auch heute noch nicht
jeder Salzgitteraner weiß, dass es diese Einrichtungen gibt,
in denen man in Ruhe stöbern und schmökern,
Internet-Informationen abrufen und nicht nur Bücher, sondern
auch DVDs, CDs und Kassetten ausleihen kann.
"Dass die Benutzerzahlen steigen,
hängt mit der guten Arbeit der Kollegen zusammen", sagt
Perlbach bestimmt. Und das sagt er zu Recht. Häufig berichtete
die SZ über Aktionen wie Ausstellungen, Lesungen,
Bücherflohmärkte, Führungen,
Lesepatenschaften und den gelungenen Internetauftritt. Nicht umsonst
belegte die Einrichtung 2004 den 7. Platz im Vergleich von Bibliotheken
in 37 Großstädten. 30 Mitarbeiter meistern diese
Aufgaben, die Zahl der Auszubildenden soll aufgestockt werden. Waren es
bisher zwei in jeweils drei Jahren, soll jetzt jährlich ein
junger Mensch diese Chance bekommen.
"Das Paradies habe ich mir immer als eine
Art Bibliothek vorgestellt", sagte einst der argentinische Autor Jorge
Luis Borges. Der Leser beurteilt dieses Paradies wie Familie
Kätzel nach der Vielfalt des Angebotes. Das Gros sind
Sachbücher, Romane und Kinderbücher, doch der Anteil
audiovisueller Medien wächst. So legen Perlbach und seine
Mitarbeiter aktuell großen Wert auf
Hörbücher. 600 Titel stehen im Katalog. Der
Ankaufetat für Medien beträgt in diesem Jahr 130 000
Euro. "Der Rat der Stadt ist uns zum Glück wohl gesonnen."
Bewährt hat sich auch das
Zusatzangebot aktueller Spiegel-Bestseller, für die der Leser
2 Euro zuzahlen muss und sie dann 14 Tage lang behalten darf. "Nach
einer Anschubfinan-zierung trägt sich das System jetzt von
selbst", berichtet Perlbach.
Wenn er drei Wünsche frei
hätte? Dann wünschte er sich ein modernes
Bibliotheksgebäude auch für Salzgitter-Bad,
würde den schleichenden Personalabbau gern stoppen und
"weiterhin so nette Kollegen haben wie bisher".

Auf der
Homepage der Stadtbibliothek Wolfsburg sind
folgende Meldungen zu lesen:
Vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2005 ist das Foyer des
Alvar-Aalto-Kulturhauses
Ausstellungsort für die Projektergebnisse des Projektes
"Buch-Kunst Kunst-Buch". Die Ausstellungsstücke sind
Buchunikate, die 16 Schülerinnen und Schüler der
Deutsch-Italienischen Gesamtschule in allen Arbeitschritten selbst
gestalteten.
Dabei verfassten die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht nur
Gedichte und Geschichten zur Stadtgeschichte Wolfsburgs - sie
beschäftigten sich auch mit dem Schöpfen von Papier
und dem Illustrieren von Büchern.
Gemeinsam mit einer Buchbinderin und Restauratorin sorgten die
Schülerinnen und Schüler schließlich
für den letzten Schliff: die Bücher erhielten einen
Einband und wurden professionell gebunden.
Ihre selbstverfassten Texte möchten die jungen
Buchkünstler zu einem späteren Zeitpunkt in der
Stadtbibliothek öffentlich vortragen.
Träger des Projektes sind die Deutsch-Italienische
Gesamtschule, die Städtische Galerie Wolfsburg und das
Kunstmuseum Wolfsburg. Als Kooperationspartner stellt die
Stadtbibliothek Vitrinen für die Buchexemplare zur
Verfügung.

"Besser essen. Mehr bewegen. Kinderleicht"
, so lautet die Initiative von Bundesverbraucherschutzministerin Renate
Künast. Dieser Kampagne schließen sich die
Stadtbibliothek Wolfsburg zusammen mit dem Forum Gesundheit
und der Deutschen BKK an, um gemeinsam die Wolfsburger Kinder
für gesundes Essen zu begeistern. Die Stadtbibliothek
Wolfsburg möchte ein Kinderkochbuch ,
bestehend aus den Lieblingsrezepten Wolfsburger Kinder herausgeben.
Alle Kinder in Wolfsburg und Umgebung sind aufgefordert, ihre
Lieblingsrezepte, geschmückt mit einem Foto, einer Zeichnung
oder ein paar persönlichen Zeilen auf einem Din A4-Blatt in
der Erwachsenenbibliothek im Alvar-Aalto-
Kulturhaus abzugeben.
Diese Aufklärungskampagne zur Bekämpfung von
Übergewicht und Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen
soll zum Nachdenken und natürlich zum Nachkochen anregen.
Dipl. Bibliothekarin Ursula Seck hofft auf viele tolle Rezepte, die
abschließend zu einem kleinen Buch zusammengefügt
werden könnten. Abgabeschluss ist Freitag, der 15.
Juli 2005.

Der Bericht über die Gründung
der Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg e.V. (BiSON-Mitteilungen, 1,
2005) inspirierte Herrn Wolf-Dieter Schuegraf zu
folgenden Bericht:
Die Bibliotheksgesellschaft
Niedersachsen e.V.
BiSON-Bereich in der niedersächsischen
Bibliotheksförderung sehr gut vertreten.
In der ersten Ausgabe der BiSON-Mitteilungen von
2005 wurde über die Gründung der
Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg e.V. berichtet. Dieser neue
Bibliotheksförderverein ist ebenso wie inzwischen weitere
Neugründungen in Achim und Verden (sowie
Planungen auch in Clausthal-Zellerfeld ) ein
Regionalverband der „Gesellschaft zur
Förderung der Bibliotheken in Niedersachsen e.V.“,
kurz Niedersächsische Bibliotheksgesellschaft genannt.
In der Satzung heißt es u.a., dass diese
Gesellschaft ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke verfolgt. Sie fördert die
Bibliotheken (und natürlich auch die Büchereien) in
Niedersachsen, insbesondere durch Öffentlichkeitsarbeit,
Förderung von Modellen moderner Bibliotheksarbeit und
zentraler Bibliothekseinrichtungen sowie der Aus- und Weiterbildung der
Bibliothekare/Innen und Bibliotheksangestellten. Sie dienen der
Literatur- und Leseförderung und sind nicht nur seit den
PISA-Ergebnissen unentbehrlich in Niedersachsen geworden.
Erwähnen möchte der Verfasser im
Zusammenhang mit den Neugründungen, was ihm besonders
gefällt und eine wichtige umfassende Aufgabe der
Förderung darstellt, dass die Bibliotheksgesellschaft
Wolfsburg eine ihrer „Hauptaufgaben darin sieht, das
Bewusstsein für die grundlegende Bedeutung einer Bibliothek zu
stärken“.
Auf der letzten Mitgliederversammlung in Oldenburg
wurde neben dem Rechenschaftsbericht für das
zurückliegende Jahr durch den scheidenden Vorsitzenden
Hans-Peter Conrady (ehemaliger Dezernent für Schule, Sport,
Kultur und Feuerwehr der Stadt Braunschweig) auch der Vorstand neu
gewählt.
Als neuer 1. Vorsitzender wurde Dr. Lutz Tantow
(Braunschweig, Nord/LB) gewonnen und gewählt. Zweite
Vorsitzende wurden Dipl.-Bibl. Angelika Thomeier
(Stadtbibliothek Lehrte) und Bibliotheksdirektor Wolf-Dieter
Schuegraf (Stadt Braunschweig),
Geschäftsführerin Dipl.-Bibl. Renate Klute
(Kreisbücherei Hildesheim) sowie
Beisitzer Almuth Fischer (Bibliotheksgesellschaft
Lehrte, ehemals Niedersächsisches Ministerium für
Wissenschaft) und Günter Behrens
(Bibliotheksgesellschaft Cuxhaven).
Lutz Tantow ist vielen durch seine interessanten
und unterhaltsamen wie auch wissenschaftlichen
Veröffentlichungen - auch zu Braunschweig - bekannt, er war
vor Jahren auch mal Vorsitzender der Bibliotheksgesellschaft
Braunschweig.
Langjährige Regionalverbände
sind in Braunschweig, Celle, Cuxhaven, Hameln, Hildesheim, Lehrte,
Oldenburg, Sittensen und Tarmstedt. Sie haben meist auch noch eigene
Satzungen.
Diese Bibliotheksgesellschaften wie auch weitere
Bibliotheksfördervereine bzw. Freundesgesellschaften, z.B. in
Hannover, Hildesheim, Lüneburg oder Wolfenbüttel
fördern seit Jahren erheblich mit ihren
Mitgliedsbeiträgen und auch eingeworbenen Sach- und
Geldspenden Bibliotheken und Büchereien. Viele Bibliotheken
haben gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten mit
zunehmendem Abbau staatlicher und kommunaler
Bibliotheksunterstützung dadurch ihre Angebote nicht
wesentlich einschränken müssen. Und - der Verfasser
hat dies selbst fast 20 Jahre als Leiter der Städtischen
Bibliotheken Braunschweig praktiziert - konnten und können nur
mit den Bibliotheksgesellschaften besondere Angebote, Veranstaltungen,
Käufe getätigt werden, was meist über den
Träger aus unterschiedlichen Gründen nicht
möglich war und ist.
Die Fördervereine unterstützen
aber auch durch Rat und Information (dazu gehört auch das vom
Unterzeichner herausgegebene Mitteilungsblatt
„BIBLIO-EXPRESS“, zuletzt mit Heft 13/14
vom April 2005), durch bibliothekspolitische Stellungnahmen (zuletzt
durch eine Wolfenbütteler Erklärung) und andere
Öffentlichkeitsarbeit.
Schließlich bringt die Niedersächsische
Bibliotheksgesellschaft sich auch intensiv als Mitveranstalter in die
Gemeinsamen Bibliothekstage von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ein.
An dieser Stelle kann nur an die Mitglieder von
BiSON appelliert
werden, soweit vorhanden ihre Fördervereine „in die
Pflicht zu nehmen“,
aber auch diesen organisatorisch und personell zu helfen (dies
„verzinst“ sich mehrfach) oder
Neugründungen anzuregen. Wie oben
geschildert, geschieht dies gerade wegen der schwierigen Lage der
öffentlichen Hand derzeit vermehrt. Dabei soll
erwähnt werden, dass
sich steuerliche und andere gesetzliche diesbezügliche
Regelungen
verbessert und damit eine Förderung erleichtert haben.

Fort- und Weiterbildung
Das 2. Halbjahresheft der „Bibliothekarischen
Fortbildung in Niedersachsen mit über 40
interessanten Fortbildungsangeboten ist erschienen. Die Angebote des
Heftes und evt. Änderungen finden Sie immer aktuell unter: http://www.bibfin.de
Die 15. Gemeinsamen Bibliothekstage
für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt werden am 9.
und 10. September 2005 in Stade veranstaltet.

BiSON-intern
Die nächste BiSON-Sitzung
findet am
Dienstag, den 8. November 2005, um 9.30
Uhr
in der
Zentralbibliothek
der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel
Am Exer 8
38302 Wolfenbütel
statt.
Redaktionsschluß
für die BiSON-Mitteilungen
4/2005 ist der 25. September 2005

Redaktion:
Rita Dopheide
Universitätsbibliothek der TU
Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5019
Fax: 0531/391-5836
E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de
|