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BiSON

Seitentitel:Mitteilungen *3: Juli / August / September 2005

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2005-3
2005-2
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2002 2001 2000 1999 1998

Veranstaltungskalender Nachrichten aus der Region

Fort- und Weiterbildung

BiSON-intern


V e r a n s t a l t u n g s k al e n d e r


BRAUNSCHWEIG

Universitätsbibliothek

Austellungen:

bis 2.7. Icones Plantarum. Wolfgang M. Ludwig zeigt Grafiken, Zeichnungen und Radierungen von Pflanzen.
9.7. - 14.10. Meilensteine. - Herausragende Bücher aus Braunschweig
Ausstellungseröffnung: 9. Juli 2005, 15.00 Uhr mit Vortrag von Prof. Dr. Dietmar Brandes
bis 31.7. Konstantin Uhde. - Anlässlich seines 100. Todestages erinnert die Universitätsbibliothek mit einer kleinen Ausstellung an den Braunschweiger Architekten.
(Vitrinen im Eingangsbereich)
1.8. - 30.9. Heinrich Beckurts. (23.8.1855 - 15.9.1929). - Die UB widmet dem Pharmazeuten und Lebensmittelchemiker eine kleine Ausstellung zur Wiederkehr seines 150. Geburtstages.
(Vitrinen im Eingangsbereich)
Dauerausstellung Mineralreich: Schöne Formen der anorganischen Chemie. - Ausstellung in der Chemiebibliothek.

Veranstaltungen und Vorträge:

9.7. 11.00 - 18.00 Uhr "TU-DAY 2005" - das Campusfest der TU Braunschweig.
Veranstaltungen in der Universitätsbibliothek.
um 11.30 Uhr ANGSTMÄN. - Hartmut El Kurdi liest aus seinem Buch für Menschen ab 7 Jahren.
um 11.30 Uhr Elektronische Angebote der UB. Ein Rundgang durch die Bibliothek mit besonderem Schwerpunkt auf die vielfältigen elektronischen Angebote und Serviceleistungen.
um 13.00 Uhr Entsäuerung, Verfilmung, Digitalisierung. Papier zerfällt – was tun? - Stefan Wulle stellt moderne Möglichkeiten zur Rettung von Schriftgut vor.
um 13.00 Uhr Elektronische Angebote der UB. Ein Rundgang.
um 14.00 Uhr Alles Google - oder was? Wie zuverlässig sind unsere Informationen?
Kann man sich alle Informationen „ergooglen“?
Was unterscheidet Google vom Online-Katalog der UB?
Und wie sicher sind Datenträger wie Bücher, CDs, Bänder und ähnliches mehr? – Prof. Dr. Dietmar Brandes gibt - auch experimentell - Antworten auf diese Fragen.
um 14.30 Uhr Elektronische Angebote der UB. Ein Rundgang.
um 15.00 Uhr Meilensteine. - Herausragende Bücher aus Braunschweig. - Vortrag zur Ausstellungseröffnung von Prof. Dr. Dietmar Brandes.
um 16.00 Uhr Elektronische Angebote der UB. Ein Rundgang.
24.8. um 19.30 Uhr Toskana. - Kultur und Kunst im Herzen Italiens. - Vortrag von Dr. Beate Nagel. Veranstaltung der UB Braunschweig und der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft Braunschweig.

Braunschweigisches Landesmuseum

Ausstellungen:

bis 10.7. Zwischen Leben und Tod - Das Getto Litzmannstadt 1940- 1944. - Ausstellung des Lodzer Staatsarchivs und des Museums für die Unabhängigkeitsbewegungen. (Hinter Aegidien)
bis 31.7. „gemeinsam“ - Ausstellung veranstaltet in Verbindung mit der Braunschweiger Zeitung.
bis 11.9. Kaffee-haus-kultur in Braunschweig. - Ausstellung aus Anlass des 125jährigen Jubiläums der Firma Heimbs Kaffee Braunschweig.
17.9. - 9.10. Mathematik, eine Wissenschaft zwischen Theorie und Anwendung. – Briefmarken-Ausstellung von Dr. Joachim Maas, Dortmund, aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des Briefmarkensammlervereins Niedersachsen e.V. Braunschweig.
Ausstellungseröffnung: 17. September 2005, 15.00 Uhr.
bis 20.11. Bildungsreform und Eliteförderung - Carl Friedrich Gauß und Braunschweig.
bis 31.12. ROSETTA - Aufbruch zu den Ursprüngen des Sonnensystems. - Ausstellung des von der DLR Braunschweig entwickelten Strukturmodells des ROSETTA-Landers im Maßstab 1:1.

Vortragsreihe zum Gauß-Jahr 2005:

7.7. um 19.00 Uhr Die Braunschweiger Sternwarte für Carl Friedrich Gauß. – Vortrag von Prof. Dr. Harmen Thies, TU Braunschweig.
21.7. um 19.00 Uhr Carl Friedrich Gauß - ein Braunschweiger Genie und das Weltall. - Vortrag von Dr. Axel Wittmann, Universität Göttingen.
4.8. um 19.00 Uhr Carl Friedrich Gauß als Hochschullehrer. - Vortrag von Prof. Dr. Karin Reich, Universität Hamburg.
18.8. um 19.00 Uhr Carl Friedrich Gauß - ein Braunschweiger! - Vortrag von Prof. Dr. Heiko Harborth, TU Braunschweig.
1.9. um 19.00 Uhr Alexander von Humboldts "Kosmos". - Vortrag von Prof. Dr. Eberhard Knobloch, TU Berlin.
15.9. um 19.00 Uhr per literis ad astras. - Heinrich Christian Schumacher und die Astronomie seiner Zeit. - Vortrag von Dr. habil. Felix Lühning, Bremen.
29.9. um 19.00 Uhr Gauß und die Entwicklung der Geodäsie. - Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Niemeier, TU Braunschweig.
3.10. um 11.15 Uhr Im Gaußschen Geist - Begabtenförderung heute. - Podiumsdiskussion veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Lehrerfortbildungszentrum Mathe-Lok.

Städtisches Museum

Ausstellungen:

bis 17.7 "Frauenspuren - das FrauenArchiv im Stadtarchiv". Der Verein FrauenArchiv Braunschweig zeigt eine Auswahl seiner Schätze. (Altstadtrathaus)
bis 2.10. Braunschweiger Rokoko.
Dauerausstellung Geschichte der Stadt Braunschweig im Überblick. (Altstadtrathaus)

Vorträge:

7.7. um 19.30 Uhr Kostbarkeiten aus dem FrauenArchiv. – Lesung mit Ela Strieder, Lena Keie und dem Blockflötenquartett „Fontegara“. (Kleine Dornse, Altstadtrathaus)
28.7. um 19.00 Uhr Die Gemäldesammlung von Herzog Carl I. - Vortrag von Dr. Susanne König-Lein.
4.8. um 19.00 Uhr Das Braunschweiger Residenzschloss „Grauer Hof“. - Vortrag von Dr. Bernd Wedemeyer.
18.8. um 19.00 Uhr Die Residenzstadt Braunschweig als kulturelles Zentrum. - Vortrag von Dr. Peter Albrecht.
8.9. um 19.00 Uhr Braunschweiger Malerei zwischen Barock und Rokoko. - Vortrag von Dr. Justus Lange.
22.9. um 19.00 Uhr Das Prinzip Rokoko. – Vortrag von Dr. Martin Eberle.


GIFHORN

Stadtbücherei

5.7.
2.8. 10.00 und 15.00 Uhr
6.9.
Bilderbuchkino für Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren.
27.8. von 10.00 - 19.00 Uhr Großer Bücherflohmarkt im Rahmen des Altstadtfestes vor der Stadtbücherei.
28.8. von 11.00 - 17.00 Uhr Großer Bücherflohmarkt im Rahmen des Altstadtfestes vor der Stadtbücherei.
Jeden Mittwoch, um 15.00 Uhr Mal- und Bastelnachmittage zu verschiedenen Themen, sowie Spiel und Spaß mit anderen Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren.
Sommerferien Sommer-Sonne-Buch und Mee(h)r... Das Sommerferien-Spaß-Programm für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 –12 Jahren bietet:
14.7. um 15.00 Uhr Mit Käpt’n Blaubär durchs Buchstabenmeer
(oder: Die Kreativwerkstatt)
19.7. um 15.00 Uhr Lesen im Park (oder: Leseförderung im Grünen). Treffpunkt: Stadtbücherei. Wiederholung jeden Dienstag
21.7. um 14.00 Uhr Von Büchern und Mäusen (oder: Eine Multimedia-Rallye)
29.7. um 20.00 Uhr Gruselnacht in der Stadtbücherei (oder: Schon mal zwischen 45.000 Büchern geschlafen?). Ende: Samstag gegen 9.00 Uhr.
9.8. um 15.00 Uhr Freunde – Gemeinsam sind wir stark (oder: Helme Heines „Freunde“). - Ein Nachmittag mit Spielen, Malen und Picknicken für Kinder von 6 – 9 Jahren.
24.8. von 17.00 - 19.00 Uhr Sommer-Abschieds-Party.

Anmeldungen für die Sommerferienaktionen bitte an: Ramona Hoppe,
Tel.: 05371 / 932151, Fax: 05371 / 932153, E-Mail: buecherei@stadt-gifhorn.de


SALZGITTER

Stadtbibliothek

10.7. - 28.8. Strohfeuer. – Bilder von Tanja Selent. Ausstellungseröffnung: 10. Juli 2005, 17.00 Uhr.
2.7. von 14.00 - 18.00 Uhr Buchflohmarkt während des Altstadtfestes in der Stadtbibliothek in Salzgitter-Bad.
3.7. von 14.00 - 18.00 Uhr Buchflohmarkt während des Altstadtfestes in der Stadtbibliothek in Salzgitter-Bad.


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen:

16.7. - 18.9. Ein Weg zum ZEN. Pinselweg und Tuschespur. - Kalligrafische Arbeiten von Herbert Bräutigam. (Lessinghaus, Kabinett)
Ausstellungseröffnung: 15.Juli 2005, 18.00 Uhr
bis 31.7. Divina officia. Liturgie und Frömmigkeit im Mittelalter. (Augusteerhalle, Schatzkammer und Kabinett)
bis 31.7. Motive der Liturgie im Künstlerbuch der Moderne. (Malerbuchsaal der Bibliotheca Augusta)
14.8. - 13.11. „Gotts verhengnis und seine strafe" – Seuchen (Augusteerhalle, Schatzkammer und Kabinett)
Ausstellungseröffnung: 14. August 2005, 11.30 Uhr
Dauerausstellung Die Welt der Buchstaben von Hermann Zapf.
(Malerbuchkabinett)
Dauerausstellung Lessing in Wolfenbüttel (1770 - 1781). (Lessinghaus)

Veranstaltungen:

4.7. um 18.00 Uhr Der schwangere Künstler. Kreativitätsvorstellungen der Frühen Neuzeit. – Von Dr. Ulrich Pfisterer, Hamburg, im Rahmen des Stipendiatenkolloquiums. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
9.7. um 15.00 Uhr Auslaufmodell Staat? – Vortrag von Dr. Erhard Eppler im Rahmens d. 4. Wolfenbütteler Gesprächs „Herausforderungen für das Gemeinwesen Deutschland u. Wege in seine Zukunft“. Anmeldung erbeten (Tel.: 05331/808-214)
15.7. um 20.00 Uhr Die klassische chinesische Griffbrettzitter (Qin) und ihre Musik. – Gesprächskonzert mit Manfred Dahmer.
17.7. um 19.00 Uhr Minderheiten in Europa in Geschichte und Gegenwart. – Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., spricht im Rahmen des Europa-Kollegs für Schülerinnen und Schüler der Stiftung Niedersachsen 2005. Anmeldung erbeten (Tel. 05331/808-214)
18.7. um 18.00 Uhr Stipendiatenkolloquium. - Dr. Austra Reinis, Springfield. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
21.7. um 14.00 Uhr über das Anfertigen und Präsentieren von Beschreibungen mittelalterlicher Handschriften. Zwischenbericht eines Forschungsprojekts vorgetragen von Torsten Schaßan im Rahmen der Werkstattgespräche. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
8.8. um 18.00 Uhr Stipendiatenkolloquium. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
18.8. um 14.00 Uhr Zedlers Universal-Lexicon. Abschlußbericht eines Forschungsprojekts von Anne Brennenstuhl, Ulrich Johannes Schneider und Matthias Weiß im Rahmen der Werkstattgespräche. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
22.8. um 18.00 Uhr Stipendiatenkolloquium. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
25.8. um 20.00 Uhr Gibt es eine Lebenskunst im Umgang mit Krankheit und Schmerz? - Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Schmid, Berlin, in der Reihe "Das Gesunde und das Kranke in der Risikogesellschaft" im Rahmen der Ausstellung "Gotts verhengnis und seine strafe - Seuchen".
15.9. um 14.00 Uhr Zwischen den Zeilen lesen - Informationen jenseits des Textes von Almuth Corbach im Rahmen der Werkstattgespräche. (Saal im Anna-Vorwerk-Haus)


WOLFSBURG

Stadtbibliothek

bis 7.7 Buch-Kunst Kunst-Buch. - Ausstellung von Buchunikaten, die Schülerinnen und Schüler der Deutsch- Italienischen Gesamtschule in allen Arbeitschritten selbst gestaltet haben.
2.7. von 9.00 - 17.00 Uhr Bibliotheksöffnung zum „Tag der Niedersachsen“.
7.7. um 19.30 Uhr Silberpfeil und Hakenkreuz. Autorennsport im National- sozialismus. - Buchvorstellung mit Diavortrag von Uwe Day.
14.7. - 26.8. von 14.00 - 18.00 Uhr Sommerflohmarkt: Kinder- und Jugendbücher.
Ort: unter den Arkaden vor der Kinderbibliothek.
19.7. um 10.00 Uhr Interneteinführung für Kinder im Alter von 8/9 Jahren.
19.7. um 11.00 Uhr Interneteinführung für Kinder im Alter von 10/11 Jahren.
11.8. von 11.00 - 12.00 Uhr KRIMI-TIME für Kinder von 9 – 10 Jahren. - Buchvorstellung mit Leseproben.


Nachrichten aus der Region


Das CampusFest der TU Braunschweig - Am 9. Juli ist »TU-DAY«

„Was passiert in unseren Köpfen, wenn wir lernen? Was hat die Gentechnik auf unserem Mittagstisch zu suchen? Welche Ideen und Produkte bringen die Wirtschaft voran? Wie sehen Fahrzeuge in zehn und mehr Jahren aus?
Viele der wichtigsten Zukunftsfragen werden an der Technischen Universität Braunschweig erforscht und beantwortet. ...“ (Zitat: Prof. Dr. Jürgen Hesselbach)

Am zweiten CampusFest der Technischen Universität Braunschweig zeigt die TU von 11.00 bis 18.00 Uhr rund um die Pockelsstraße auf unterhaltsame Weise, wie sie forscht, lehrt und arbeitet. über 100 Einrichtungen präsentieren Wissenschaft live anhand von spannenden Experimenten, Studieninfos, Mitmach-Aktionen und Schnuppervorlesungen, die auch für Laien verständlich sind. Interessante Exponate und Institutsbesichtigungen eröffnen einen Blick in die Forschungsstätten. Studieninteressierte können sich an zahlreichen Informationsständen zum Studienangebot schlau machen.

Das prall gefüllte Programm umfasst über 250 Angebote. Es ist im Internet unter:
www.tu-braunschweig.de/campusfest/programm abrufbar.

Die Universitätsbibliothek beteiligt sich mit unterschiedlichen Aktionen (siehe oben). Der Autor Hartmut El Kurdi liest aus seinem Kinderbuch »Angstmän«. Neben der Ausstellungseröffnung und Führungen durch die Bibliothek wird Herr Prof. Dr. Brandes über die Dauerhaftigkeit von Informationen berichten und diese im experimentellen Versuch testen.

Begleitet wird das Programm von Musik, Tanz und Sport. Von 18.00 bis 22.00 Uhr gibt es zum Ausklang Partystimmung: Das kubanische Frauenquartett Havana open sorgt mit Salsa-Rhythmen, Son, Cha-Cha über Guaracha bis zu Bolero und Samba für gute Laune.

Das CampusFest wird gefördert von dem Braunschweigischen Hochschulbund und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz – Braunschweig Stiftung. (Auszug: PressestelleTU)


Einen Grund zum Feiern hat auch die Chemiebibliothek der Universitätsbibliothek Braunschweig. Am 13.7.2005, ab 17.00 Uhr, findet im Innenhof der Chemiebibliothek eine Party aus Anlass des 20-jährigen Bestehen des Chemieneubaus statt.

Herr P.D. Dr. Dieter Leseberg gibt einen Überblick über die Entwicklung der Bibliothek:

20 Jahre CHEMIEBIBLIOTHEK in Braunschweig - Bericht von D. Leseberg

Die Chemiebibliothek in Braunschweig (CB), Hagenring 30, wird am 23. September 2005 zwanzig Jahre alt. Am 27. August 1985, fand der Umzug von der Universitätsbibliothek in die Chemiebibliothek statt, wo schon bereits Bestände chemischer Institute lagerten. Die Integration in den Gesamtbestand bewältigten dann UB-Mitarbeiter in enger Zusammenarbeit mit dafür eigens abgestellten Kräften aus der Chemie. Bereits 4 Wochen später öffnete die Chemiebibliothek ihre Pforten. Sie ist als Freihandbibliothek konzipiert, Zeitschriftenbände sind grundsätzlich nicht ausleihbar.

Der CB-Bestand umfasst derzeit aus ca. 41.000 Printeinheiten (Monographien + Zeit-schriftenbände) zur Chemie, Lebensmittelchemie und Technischen Chemie sowie der Polymerchemie. Literatur zur Biochemie bzw. Biotechnologie und Pharmazeutischen Chemie findet man im Lesesaal der UB unter den Signaturen BT (= Biotechnologie) bzw. PM (= Pharmazie). Durch Integration der sogenannten „Kekulé-Bibliothek“, einer Schenkung der Bayer - Leverkusen AG in Form von 5 Stahlschränken - gefüllt mit Mikroformen ausgewählter Chemiezeitschriften - ist der Bestand seinerzeit erweitert worden.

Alle bibliographischen Einheiten sind in einem elektronischen Katalog OPAC (Online Public Access Catalog) recherchierbar, wobei ältere Bücher (vor 1980) aus dem Magazin der UB bestellbar sind. In der Lehrbuchsammlung der Zentralbibliothek findet man die Mehrfachexemplare zu den Lehrbüchern der CB, die im OPAC mit „LB“ gekennzeichnet sind.

Die Aufstellung der jeweiligen Bestände ist über das entsprechende Fachportal der UB recherchierbar.

Die Finanzierung der CB teilen sich UB und chemische Institute im Verhältnis 10 : 1 , wobei ausdrücklich erwähnt werden soll, dass zusätzlich Sondermittel zum Bestandsaufbau mit einflossen. Hierbei seien insbesondere an die zahlreichen Zuwendungen aus der UB erinnert. Hervorzuheben sind weiterhin die Buchspenden aus einigen chemischen Instituten (OC, AC, öC, LC, PC, TC, PHC und BC) und hier vor allem jene namhafte Bücherspende in Form neuester Monographien durch den Verein der Freunde des Institutes für Organische Chemie im Rahmen der am 8.2.2002 stattgefundenen Verabschiedung der Chemieabsolventen des Jahrganges 2001. Einzigartig werden wohl die Zuwendungen des leider viel zu früh verstorbenen Chemieprofessors Walter Grahn bleiben, der neben einer erheblichen Bücherspende der Chemiebibliothek eine sehr große Spendensumme, die anlässlich seiner Beerdigung gesammelt worden war, zukommen ließ.

Schon während der Aufbauphase der CB und nach ihrer Eröffnung waren die Aktivitäten bereits darauf gerichtet, die damalige Kommunikationstechnik im elektronischen Bereich für die CB zu nutzen. So wurden erste Terminalanschlüsse in der CB verlegt und eine offizielle Fachinformationsvermittlungsstelle (IVS) für die Chemie und Chemische Technik etabliert und vom Fachreferenten betrieben. Eine erste Version der Front-End-Software „STN EXPRESS“ mit Strukturmodul kam zum Einsatz, deren Implementierung auf Compac-Rechnern (OC-Ausschreibung) den Anschluss an internationale Datenbanken über den Host STN International (Scientific and Technical Information Network) gestattete. Somit war frühzeitig eine elektronische Fachvermittlung ins Leben gerufen, die nun spezifisch in der Lage war, relevante chemische Datenbanken, wie etwa CAS ONLINE, BEILSTEIN oder GMELIN bzw. chemisch-technische Datenbanken (FSTA, Polymat, Vtb etc.) dem Nutzer innerhalb eines preisreduzierten Programmes zur Verfügung zu stellen. In Zusammenarbeit mit dem Host STN International, dem Fachinformationszentrum CHEMIE in Berlin und der BEILSTEIN-Informationssysteme GmbH (heute MDL Informationssysteme GmbH) fanden jeweils mehrtägige workshops in der CB statt, um potentiellen Nutzern neben der normalen Schulung zusätzliche Informationsmöglichkeiten anzubieten. Im Rahmen des BMFT/ GDch - Projektes „Endnutzerförderung Chemiedatenbanken“ war es dann sogar möglich, interessierten Fragestellern über 3 Jahre hinweg kostenlose Recherchen in 13 chemie-relevanten Datenbanken anzubieten. (Projektdauer 1.7. 1994 bis 30.6.1997, Zusammenarbeit von CB und OC).

Um Patente nicht nur als Instrument zum Schutze geistigen Eigentums sondern auch als bedeutende Quelle für wissenschaftlich technische Fachinformation an den Hochschulen bekannt zu machen, hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln das “INPAT- Projekt“ aufgelegt, dass bis zum März 1999 lief und als Ergänzung der vorgenannten Endnutzerförderung fungierte (verstärkte Integration des Patentwesens in die naturwissenschaftliche Hochschulausbildung). Hieran beteiligten sich CB und OC in enger Zusammenarbeit. Somit war es z.B. der IVS sogar möglich, CAS-Recherchen weiterhin fast kostenlos anzubieten. Die starke Frequentierung der IVS hatte dann zur Folge neben den normalen Bibliotheksrechnern zusätzliche Windows-Computer einzusetzen. Diese Rechner kamen parallel für den Anschluss an internationale Datenbanken und dem Internet zum Einsatz, wobei insbesondere Datenbasen wie „Chemfinder“ bzw. „Netfire“ u.ä. abfragbar wurden. Eine weitere Offerte lief über die TIB in Hannover, wo für das Jahr 1998 (mit a nschließender jährlichen Verlängerung) die vollständige Datenbank „BEILSTEIN“ als Inhouse-Datenbank über Crossfire in der CB kostenlos zur Verfügung stand. Die Anschubfinanzierung teilten sich in unterschiedlichem Maße Hochschule (TU-BS), UB und chemische Institute.

Weitere Aktivitäten im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit beim handling chemischer Datenbanken fanden April 1997 ihren Niederschlag bei einer Testphase in Kooperation mit dem Chemical Abstract Service in Ohio, Columbus (USA), wobei in der CB die alpha-Version des sogenannten SciFinder Scholar kostenlos zum Einsatz kam und dem Nutzer über eine menügesteuerte Oberfläche die Möglichkeit gab, ohne entsprechende Kommandokenntnisse die komplexe Datenbank CAS ONLINE abzufragen.

In jenem Jahr 1997 feierte „Chemical Abstracts“ sein neunzigjähriges Bestehen und verlieh im Rahmen seiner Feierlichkeiten der CB weltweit mit anderen Bibliotheken die Mitgliedschaft einer „CAS SIGNATURE LIBRARY“. Die Auszeichnung erfolgte in Form einer Plakette, die noch heute im Eingangsbereich der CB zu sehen ist.

Im Spiegel der Chemie-Fachinformation im Internet + Fachreferat beteiligte sich die CB im Rahmen einer VDB-Fortbildungsveranstaltung an der Universitätsbibliothek Braunschweig im November 1998 mit einem Beitrag über das „Fachreferat Chemie und die Teilbibliothek Chemie der UB Braunschweig“.
Zusätzliche Informationsangebote im Zusammenhang mit den „Elektronischen Medien in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ wurden in einer Medienveranstaltung der Zentralstelle für Weiterbildung an der TU Braunschweig vorgestellt.
Turnusmäßig bietet die CB nun jeweils im Sommersemester für Studenten der TU „E-Learning“ zu CAS ONLINE + Patente über STN International bzw. mit SciFinder Scholar an und ist im Projekt „FIT für die Informationsbeschaffung in Niedersachsen“ involviert.

Darüber hinaus werden elektronische Versionen von chemischen Zeitschriften, auch Titel der ACS (American Chemical Society) im Volltext über die UB für den Chemienutzer kostenlos angeboten. Weitere elektronische Datenbanken stehen im Rahmen des „FIZ-Karlsruhe serving higher education and research“ zu einem akademischen Rabatt zur Verfügung, wobei insbesondere der Zugang zu Patentdatenbanken ermöglicht wird. Dieses Angebot ist gerade im Hinblick auf Frageprofile im „Multifile-Searching“ von besonderem Interesse und lässt dabei Queries auflegen, die dann als SDIs (selective dessimination of information) in einem bestimmten Zeittakt laufen, um dabei Literatur-updates zu erzeugen.

In Kooperation mit den chemischen Instituten wurde dann in 2003 für den gesamten Campusbereich „SciFinder Scholar“ geleast und im Gegenzug dafür die gedruckten Dienste der Chemical Abstracts abbestellt.

Schließlich soll noch erwähnt werden, dass die CB im Rahmen der Evaluation von Lehre und Studium im Fach Chemie an den niedersächsischen Universitäten begutachtet worden ist. Im Abschlussbericht heißt es u.a. „Der Fachbereich ist in der günstigen Situation, mit der im Institutsgebäude Hagenring befindlichen Chemiebibliothek, d ie als Zweigbibliothek der zentralen TU-Bibliothek einen vergleichsweise guten Bestand an Monographien und Zeitschriften hat, seine Mitglieder laufend mit aktueller Literatur in unmittelbarer Nähe der Arbeitsplätze versorgen zu können. Eine wichtige wertvolle Unterstützung sowohl für den forschenden Wissenschaftler wie aber auch für Lehrende und Lernende ist die sehr gute Informationstechnologie in der Chemiebibliothek und die computergestützte Möglichkeit der Literaturrecherche. Sie wird ergänzt durch einen bibliographischen und fachlichen Auskunftsdienst. Zu hoffen ist, dass die augenblickliche Unterfinanzierung der Hochschulen nicht dazu führt, dass der zur Zeit als gut zu bezeichnende Buchbestand veraltet.

Literatur:

Leseberg, D., Entstehung und Entwicklung der Teilbibliothek Chemie (CB). Braunschweig 1987, 60-70 in: Dietmar Brandes, 15 Jahre im eigenen Hause. Aus der Arbeit der Universitätsbibliothek Braunschweig 1971-1986

Leseberg, D., Online-Recherchen in der Chemiebibliothek. in: TU-aktuell Braunschweig 1994, 3,3.

Leseberg, D., CA in der CB der UB. in: Neues aus der UB. TU-aktuell 1997,5.

Leseberg, D ., Die Chemiebibliothek in Braunschweig. Der Weg einer konventionellen Abteilung der UB zur digitalen Bibliothek. In: Mitteilungsblatt der Bibliotheken in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, mb 1998, 107/108, 46-50.


Über die Stadtbibliothek Salzgitter berichtet Karla Götz in der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Salzgitter am 6. Juni 2005:

Bibliothek meldet Besucherzuwachs.
Moderne Gebäude an zwei der drei Standorte zeigen Wirkung – Kunden schätzen Angebot und Service.

Wolfgang und Evelyn Kätzel haben einen großen Packen Bücher eingesackt. Die Fahrt in die Stadtbibliothek Lebenstedt hat sich für die beiden Leseratten aus Barum wieder mal gelohnt. "Ich liebe Sachbücher über Geschichte und Politik, meine Frau Fantasyromane", sagt Kätzel. "Wir sind mit der Vielfalt des Angebotes sehr zufrieden und finden es gut, dass wir über Internet verlängern können."

So wie das Paar denken viele. Und es werden immer mehr. Klaus Perlbach, Fachdienstleiter Stadtbibliothek, blättert mit Zufriedenheit in der Statistik. 297 000 Besucher kamen 2004. Der Zehnjahresvergleich zeigt: Tendenz steigend. Zwar waren die Besucherzahlen 1995 schon einmal recht hoch, doch "da gab es die Autobücherei noch". Perlbach gesteht ein, dass die heutige elektronische Zählmethode sicherer sei, als die früher praktizierte Pi-mal-Daumen- Erhebung im Bücherbus. Wie er sich in eher leseunfreundlichen Zeiten den steten Zuwachs erklärt?

"Die Gebäude haben Langzeitwirkung", sagt der Bibliothekschef und meint die behaglichen Räume in der Stadtbibliothek neben dem Lebenstedter Rathaus, die es seit 1990 gibt und die im Vorjahr neu eröffnete Stadt- und Schulbibliothek Fredenberg. "Kinder, die eine Bibliothek positiv kennen gelernt haben, kommen später als Eltern mit ihren eigenen Kindern wieder", weiß er.

Er glaubt, dass auch heute noch nicht jeder Salzgitteraner weiß, dass es diese Einrichtungen gibt, in denen man in Ruhe stöbern und schmökern, Internet-Informationen abrufen und nicht nur Bücher, sondern auch DVDs, CDs und Kassetten ausleihen kann.

"Dass die Benutzerzahlen steigen, hängt mit der guten Arbeit der Kollegen zusammen", sagt Perlbach bestimmt. Und das sagt er zu Recht. Häufig berichtete die SZ über Aktionen wie Ausstellungen, Lesungen, Bücherflohmärkte, Führungen, Lesepatenschaften und den gelungenen Internetauftritt. Nicht umsonst belegte die Einrichtung 2004 den 7. Platz im Vergleich von Bibliotheken in 37 Großstädten. 30 Mitarbeiter meistern diese Aufgaben, die Zahl der Auszubildenden soll aufgestockt werden. Waren es bisher zwei in jeweils drei Jahren, soll jetzt jährlich ein junger Mensch diese Chance bekommen.

"Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt", sagte einst der argentinische Autor Jorge Luis Borges. Der Leser beurteilt dieses Paradies wie Familie Kätzel nach der Vielfalt des Angebotes. Das Gros sind Sachbücher, Romane und Kinderbücher, doch der Anteil audiovisueller Medien wächst. So legen Perlbach und seine Mitarbeiter aktuell großen Wert auf Hörbücher. 600 Titel stehen im Katalog. Der Ankaufetat für Medien beträgt in diesem Jahr 130 000 Euro. "Der Rat der Stadt ist uns zum Glück wohl gesonnen."

Bewährt hat sich auch das Zusatzangebot aktueller Spiegel-Bestseller, für die der Leser 2 Euro zuzahlen muss und sie dann 14 Tage lang behalten darf. "Nach einer Anschubfinan-zierung trägt sich das System jetzt von selbst", berichtet Perlbach.

Wenn er drei Wünsche frei hätte? Dann wünschte er sich ein modernes Bibliotheksgebäude auch für Salzgitter-Bad, würde den schleichenden Personalabbau gern stoppen und "weiterhin so nette Kollegen haben wie bisher".


Auf der Homepage der Stadtbibliothek Wolfsburg sind folgende Meldungen zu lesen:

Vom 9. Juni bis zum 9. Juli 2005 ist das Foyer des Alvar-Aalto-Kulturhauses Ausstellungsort für die Projektergebnisse des Projektes "Buch-Kunst Kunst-Buch". Die Ausstellungsstücke sind Buchunikate, die 16 Schülerinnen und Schüler der Deutsch-Italienischen Gesamtschule in allen Arbeitschritten selbst gestalteten.
Dabei verfassten die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht nur Gedichte und Geschichten zur Stadtgeschichte Wolfsburgs - sie beschäftigten sich auch mit dem Schöpfen von Papier und dem Illustrieren von Büchern.
Gemeinsam mit einer Buchbinderin und Restauratorin sorgten die Schülerinnen und Schüler schließlich für den letzten Schliff: die Bücher erhielten einen Einband und wurden professionell gebunden.
Ihre selbstverfassten Texte möchten die jungen Buchkünstler zu einem späteren Zeitpunkt in der Stadtbibliothek öffentlich vortragen.
Träger des Projektes sind die Deutsch-Italienische Gesamtschule, die Städtische Galerie Wolfsburg und das Kunstmuseum Wolfsburg. Als Kooperationspartner stellt die Stadtbibliothek Vitrinen für die Buchexemplare zur Verfügung.


"Besser essen. Mehr bewegen. Kinderleicht" , so lautet die Initiative von Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast. Dieser Kampagne schließen sich die Stadtbibliothek Wolfsburg zusammen mit dem Forum Gesundheit und der Deutschen BKK an, um gemeinsam die Wolfsburger Kinder für gesundes Essen zu begeistern. Die Stadtbibliothek Wolfsburg möchte ein Kinderkochbuch , bestehend aus den Lieblingsrezepten Wolfsburger Kinder herausgeben.
Alle Kinder in Wolfsburg und Umgebung sind aufgefordert, ihre Lieblingsrezepte, geschmückt mit einem Foto, einer Zeichnung oder ein paar persönlichen Zeilen auf einem Din A4-Blatt in der Erwachsenenbibliothek im Alvar-Aalto- Kulturhaus abzugeben.
Diese Aufklärungskampagne zur Bekämpfung von Übergewicht und Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen soll zum Nachdenken und natürlich zum Nachkochen anregen. Dipl. Bibliothekarin Ursula Seck hofft auf viele tolle Rezepte, die abschließend zu einem kleinen Buch zusammengefügt werden könnten. Abgabeschluss ist Freitag, der 15. Juli 2005.


Der Bericht über die Gründung der Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg e.V. (BiSON-Mitteilungen, 1, 2005) inspirierte Herrn Wolf-Dieter Schuegraf zu folgenden Bericht:

Die Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen e.V.
BiSON-Bereich in der niedersächsischen Bibliotheksförderung sehr gut vertreten.

In der ersten Ausgabe der BiSON-Mitteilungen von 2005 wurde über die Gründung der Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg e.V. berichtet. Dieser neue Bibliotheksförderverein ist ebenso wie inzwischen weitere Neugründungen in Achim und Verden (sowie Planungen auch in Clausthal-Zellerfeld ) ein Regionalverband der „Gesellschaft zur Förderung der Bibliotheken in Niedersachsen e.V.“, kurz Niedersächsische Bibliotheksgesellschaft genannt.

In der Satzung heißt es u.a., dass diese Gesellschaft ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. Sie fördert die Bibliotheken (und natürlich auch die Büchereien) in Niedersachsen, insbesondere durch Öffentlichkeitsarbeit, Förderung von Modellen moderner Bibliotheksarbeit und zentraler Bibliothekseinrichtungen sowie der Aus- und Weiterbildung der Bibliothekare/Innen und Bibliotheksangestellten. Sie dienen der Literatur- und Leseförderung und sind nicht nur seit den PISA-Ergebnissen unentbehrlich in Niedersachsen geworden.

Erwähnen möchte der Verfasser im Zusammenhang mit den Neugründungen, was ihm besonders gefällt und eine wichtige umfassende Aufgabe der Förderung darstellt, dass die Bibliotheksgesellschaft Wolfsburg eine ihrer „Hauptaufgaben darin sieht, das Bewusstsein für die grundlegende Bedeutung einer Bibliothek zu stärken“.

Auf der letzten Mitgliederversammlung in Oldenburg wurde neben dem Rechenschaftsbericht für das zurückliegende Jahr durch den scheidenden Vorsitzenden Hans-Peter Conrady (ehemaliger Dezernent für Schule, Sport, Kultur und Feuerwehr der Stadt Braunschweig) auch der Vorstand neu gewählt.
Als neuer 1. Vorsitzender wurde Dr. Lutz Tantow (Braunschweig, Nord/LB) gewonnen und gewählt. Zweite Vorsitzende wurden Dipl.-Bibl. Angelika Thomeier (Stadtbibliothek Lehrte) und Bibliotheksdirektor Wolf-Dieter Schuegraf (Stadt Braunschweig), Geschäftsführerin Dipl.-Bibl. Renate Klute (Kreisbücherei Hildesheim) sowie Beisitzer Almuth Fischer (Bibliotheksgesellschaft Lehrte, ehemals Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft) und Günter Behrens (Bibliotheksgesellschaft Cuxhaven).

Lutz Tantow ist vielen durch seine interessanten und unterhaltsamen wie auch wissenschaftlichen Veröffentlichungen - auch zu Braunschweig - bekannt, er war vor Jahren auch mal Vorsitzender der Bibliotheksgesellschaft Braunschweig.

Langjährige Regionalverbände sind in Braunschweig, Celle, Cuxhaven, Hameln, Hildesheim, Lehrte, Oldenburg, Sittensen und Tarmstedt. Sie haben meist auch noch eigene Satzungen.

Diese Bibliotheksgesellschaften wie auch weitere Bibliotheksfördervereine bzw. Freundesgesellschaften, z.B. in Hannover, Hildesheim, Lüneburg oder Wolfenbüttel fördern seit Jahren erheblich mit ihren Mitgliedsbeiträgen und auch eingeworbenen Sach- und Geldspenden Bibliotheken und Büchereien. Viele Bibliotheken haben gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten mit zunehmendem Abbau staatlicher und kommunaler Bibliotheksunterstützung dadurch ihre Angebote nicht wesentlich einschränken müssen. Und - der Verfasser hat dies selbst fast 20 Jahre als Leiter der Städtischen Bibliotheken Braunschweig praktiziert - konnten und können nur mit den Bibliotheksgesellschaften besondere Angebote, Veranstaltungen, Käufe getätigt werden, was meist über den Träger aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich war und ist.

Die Fördervereine unterstützen aber auch durch Rat und Information (dazu gehört auch das vom Unterzeichner herausgegebene Mitteilungsblatt „BIBLIO-EXPRESS“, zuletzt mit Heft 13/14 vom April 2005), durch bibliothekspolitische Stellungnahmen (zuletzt durch eine Wolfenbütteler Erklärung) und andere Öffentlichkeitsarbeit.
Schließlich bringt die Niedersächsische Bibliotheksgesellschaft sich auch intensiv als Mitveranstalter in die Gemeinsamen Bibliothekstage von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ein.

An dieser Stelle kann nur an die Mitglieder von BiSON appelliert werden, soweit vorhanden ihre Fördervereine „in die Pflicht zu nehmen“, aber auch diesen organisatorisch und personell zu helfen (dies „verzinst“ sich mehrfach) oder Neugründungen anzuregen. Wie oben geschildert, geschieht dies gerade wegen der schwierigen Lage der öffentlichen Hand derzeit vermehrt. Dabei soll erwähnt werden, dass sich steuerliche und andere gesetzliche diesbezügliche Regelungen verbessert und damit eine Förderung erleichtert haben.


Fort- und Weiterbildung


Das 2. Halbjahresheft der „Bibliothekarischen Fortbildung in Niedersachsen mit über 40 interessanten Fortbildungsangeboten ist erschienen. Die Angebote des Heftes und evt. Änderungen finden Sie immer aktuell unter: http://www.bibfin.de


Die 15. Gemeinsamen Bibliothekstage für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt werden am 9. und 10. September 2005 in Stade veranstaltet.


BiSON-intern


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

Dienstag, den 8. November 2005, um 9.30 Uhr
in der
Zentralbibliothek
der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel

Am Exer 8
38302 Wolfenbütel

statt.
 


Redaktionsschluß für die BiSON-Mitteilungen 4/2005 ist der 25. September 2005



 Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
 E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de