| Veranstaltungskalender
Nachrichten
aus der Region
Fort-
und Weiterbildung
BiSON-intern
V
e r a n s t a l t u n g s k al e n d e r
BRAUNSCHWEIG
Universitätsbibliothek
Ausstellungen:
| bis 13.1. |
Wissenschaft
und Gewerbe. Quellen aus der Universitätsbibliothek
Braunschweig. - Ausstellung anlässlich der gemeinsamen
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik und der
Gesellschaft für
Wissenschaftsgeschichte.
|
| 17.1. - 14.4. |
Biologische
Invasionen.
Ausstellungseröffnung: 16. Januar
2007, 19,00 Uhr mit Eröffnungsvortrag von Prof. Dr.
Dietmar Brandes: Wie viel Angst müssen wir vor
biologischen Invasionen haben? |
| bis Ende März |
Der Förderverein
Universitätsbibliothek Braunschweig e.V.
(Vitrinen im Eingangsbereich)
|
| ab 6.12. |
Kennen Sie
Beilstein? (Chemiebibliothek)
|
Vorträge:
| 11.1., um 19.30 Uhr |
Kavaliersreisen
oder Studienfahrten? Herzog Carl Eugen von Württemberg in
Italien (1753 und 1774/75) - Vortrag von Prof. Dr.
phil. habil. Johannes Zahlten (i.R.), HBK Braunschweig.
Veranstaltung der Universitätsbibliothek und der
Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft Braunschweig e.V.
|
| 16.1., um 19.00 Uhr |
Wie viel Angst
müssen wir vor biologischen Invasionen haben? -
Vortrag von Prof. Dr. Dietmar Brandes, TU
Braunschweig. Veranstaltung des Instituts für Pflanzenbiologie
der TU Braunschweig, Arbeitsgruppe für
Vegetationsökologie und der Freunde des Braunschweiger
Botanischen Gartens.
|
Braunschweigisches Landesmuseum
| bis 6.1. |
Von Advent bis Heilige
Drei Könige - Festtagsgrüße aus der
Sammlung Klaus Grözinger. |
| bis 7.1. |
PHOTON 1:
Wie Bilder entstehen - von Höhle bis Handy. - Aus der Sammlung
Okerland in Zusammenarbeit mit dem Braunschweigischen Landesmuseum. |
| bis 7.1.
|
100 Bilder aus
100 Jahren Landesmuseum. - 100 Jahre Braunschweigisches
Landesmuseum Hinter Aegidien. (Ausstellungszentrum Hinter
Aegidien)
|
| bis 28.1. |
Stadt - Land
– Mensch. Panoramafotografien von Uwe
Brodmann. |
| bis 25.2. |
Roland
Dörfler- das malerische Werk.
|
Vorträge und Führungstermine
entnehmen Sie bitte dem Museumsprogramm des
Landesmuseums, das jetzt auch unter http://www.landesmuseum-bs.de
zu finden ist.
Städtisches Museum
Ausstellungen:
| bis 14.1. |
In 64 Tagen um
die Welt. Die ethnographische Sammlung von Carlos
Götting. |
| 15.1. – 15.4. |
„Ich
bitte dringend um größte Bewundrung“.
- Max Klinger zum 150. Geburtstag.
Ausstellungseröffnung: 14. Januar
2007, 15.00 Uhr
|
| bis 28.1. |
Die Striche
sind Wesen und haben eigene Schicksale. –
Zeichnungen aus der Graphischen Sammlung des Städtischen
Museums Braunschweig.
|
| Dauerausstellung |
Geschichte der
Stadt Braunschweig im Überblick. (Altstadtrathaus)
|
Veranstaltungen:
| 18.1., um 19.30 Uhr |
Aus der Werkstatt des
Denkmalpflegers. – Vortrag von
Dr. Günter Jung.
|

GIFHORN
Stadtbücherei
| 26.2., um 15.00 Uhr |
Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb
des Deutschen Buchhandels.
|
| 22.3., um 19.00 Uhr |
Vaterbilder.
- Vortrag von Steffen Kröhnert (Berlin,
Institut für Bevölkerung und Entwicklung)
über Väter als (Vor-)bilder.
|

SALZGITTER
Stadtbibliothek
Ausstellungen:
| 16.1. - 3.3. |
Rolf
Großjohann: Heimat - Bilder aus Salzgitter und
Wolfsburg (Fotoausstellung)
Ausstellungseröffnung: 14. Januar
2007, 17.00 Uhr
|
| ab 13.3. |
Sigrid Klaiber:
Sezierte Poesie (Experimentelle Fotografie)
Ausstellungseröffnung: 11.
März 2007, 17.00 Uhr
|
Veranstaltungen:
| 11.1., um 19.30 Uhr |
Der englische und der
schottische Macbeth. Ein König zwischen Drama und Historie.
– Vortrag von Irmgard Behnke im Rahmen
des Neujahrsempfanges der Deutsch-Englischen-Gesellschaft in
Salzgitter-Lebenstedt.
|
| 15.3. - 17.3. |
Großer Bücherflohmarkt
(während der Öffnungszeiten) in Salzgitter-Lebenstedt
|

WOLFENBÜTTEL
Herzog August Bibliothek
Ausstellungen:
| bis 11.2. |
Geschrieben und
gemalt: Gelehrte Bücher aus Frauenhand. Eine
Klosterbibliothek sächsischer Benediktinerinnen des 12.
Jahrhunderts.
(Augusteerhalle, Schatzkammer, Kabinett)
|
| bis 13.2. |
Rainer G.
Mordmüller. Gerd Winner. Manfred Zimmermann: Venezia - Venice
- Venedig – Venise.
(Malerbuchsaal der Bibliotheca Augusta)
|
| 4.2. - 18.3. |
Das Evangeliar
Heinrichs des Löwen
(Schatzkammer der Bibliotheca Augusta)
|
| 25.2. - 21.10. |
Tradition als
Herausforderung: Paul Raabe und die Herzog August Bibliothek 1968-1992:
Die Zimelien.
(Augusteerhalle, Schatzkammer der
Bibliotheca Augusta)
Ausstellungseröffnung: 25. Februar 2006, 11.30 Uhr
(Anmeldungen erbeten: 05331/808214)
|
| 25.2. - 26.8. |
Tradition als
Herausforderung: Paul Raabe und die Herzog August Bibliothek 1968-1992:
Dokumente zur Forschungsbibliothek und kostbare Neuerwerbungen.
(Kabinett der Bibliotheca Augusta)
|
| 25.2. -22.5. |
Tradition als
Herausforderung: Paul Raabe und die Herzog August Bibliothek 1968-1992:
Malerbuch-Erwerbungen der 70er und 80er Jahre.
(Malerbuchsaal der Bibliotheca Augusta)
|
| Dauerausstellung |
Die Welt der Buchstaben
von Hermann Zapf.
(Malerbuchkabinett)
|
| Dauerausstellung |
Lessing
in Wolfenbüttel (1770 - 1781). (Lessinghaus)
|
Veranstaltungen:
| 18.1., um 14.00 Uhr |
Zur Herausgabe der
Briefe, Eintragungen und Lebenszeugnisse von Martin Opitz. -
Werkstattgespräch mit Dr. Harald Bollbuck und Dr.
Klaus Conermann
(Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 22.1., um 19.30 Uhr |
Lesestunde
der Lessing-Akademie e.V.
(Gartensaal im Lessinghaus)
|
| 22.1. |
Stipendiatenkolloquium
(Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 25.1., um 19.00 Uhr |
Die gelehrten
Bräute Christi. Geistesleben und Kultur der Nonnen im
Hochmittelalter. – Begleitvortrag zur Ausstellung
„Geschrieben und gemalt ..." von PD Dr. Eva
Schlotheuber, Universität München.
|
| 5.2. |
Stipendiatenkolloquium
(Saal im Anna-Vorwerk-Haus) |
| 8.2., um 19.00 Uhr |
Handschriften von Frauen
für Frauen. Buchkultur aus norddeutschen
Frauenklöstern im 13. Jahrhundert. - Begleitvortrag zur
Ausstellung „Geschrieben und gemalt ...“ von Prof.
Dr. Christa Bertelsmeier-Kierst, Universität
Marburg.
|
| 15.2., um 14.00 Uhr |
Wirklichkeit in der
Literatur. Was leistet literarische Repräsentation? -
Werkstattgespräch mit PD Dr. Ulrike Zeuch
(Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
|
| 19.2. |
Stipendiatenkolloquium
(Saal im Anna-Vorwerk-Haus)
|
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen
erhalten Sie
unter info@hab.de
oder Tel. 05331/808-214

WOLFSBURG
Stadtbibliothek
Ausstellungen:
| bis Ende Januar |
Kaffeedurst und
Lesehunger. - Große Medienausstellung. (Schaufenster
Erwerbung)
|
| ab Februar |
Lange
Winterabende - langes Lesevergnügen. Klassiker der
Weltliteratur neu erleben – Medienausstellung.(Schaufenster
Erwerbung)
|
Veranstaltungen:
| März |
Großer
Frühlings-Bücherflohmarkt. (Alvar-Aalto-Kultuhaus,
Foyer)
Den genauen Termin erfahren Sie unter Tel. 05361-28-2530
|
| 26. + 27.3., 11.00-12.00
Uhr |
Einführung
in die Internetnutzung während der Osterferien
für Kinder von 8-12 Jahren mit Dipl. Bibl. Synnöve
Schwieger. (Kinderbibliothek)
|

Nachrichten aus der
Region
Herr Prof. Brandes berichtet
in den letzten Bibliotheksnews der Universitätsbibliothek
Braunschweig über Verbesserungen in der
Nutzung elektronischer Medien.
’Auch wenn wir aus
Kostengründen noch nicht alle gewünschten Titel im
Campusnetz zugänglich machen können, so hat sich die
Situation im
laufenden Jahr doch kontinuierlich verbessert.
Durch Förderung der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) sind zusammen mit
Sondersammelgebietsbibliotheken bundesweite Lizenzen (sog. Nationallizenzen)
für elektronische Publikationen verschiedener Fachrichtungen
erworben worden. ...
2006 wurde das Angebot ganz erheblich
ausgeweitet. Nun stehen auch Zeitschriftenarchive
großer Wissenschaftsverlage zur Verfügung. Damit
wird der umfangreiche
Bestand elektronischer Zeitschriften ergänzt, der bereits vor
Ort
zugänglich ist und für den das Land Niedersachsen
ebenso wie die
Universitätsbibliothek erhebliche finanzielle Mittel Jahr
für Jahr
einsetzen.
Im Rahmen der Nationallizenzen sind jetzt
zum einen komplette Verlagsarchive erworben worden,
z.B. das Oxford Journals Digital Archive mit 120
Zeitschriftentiteln für den Zeitraum von 1849 bis 1995. Bei
anderen Anbietern sind es Teile der Archive, so
etwa bei Wiley-VCH (92 Zeitschriftentitel,
1832-2000) und bei Elsevier (ca. 650
Zeitschriftentitel, 1934-1994).
Alle hierdurch hinzugekommenen
Zeitschriften sind in den
Online-Katalog der UB integriert und dort auffindbar.
Zusätzlich finden
Sie diese über unsere Homepage (http://www.biblio.tu-bs.de)
unter E-Zeitschriften, dem meistgenutzten Einstieg in das elektronische
Zeitschriftenangebot der Universitätsbibliothek, mit derzeit
immerhin 17.300 Titeln! Die Volltexte der Aufsätze sind im TU-Netz
ohne weiteres zugänglich (automatische IP-Prüfung). .
Neben den Zeitschriften hat die DFG den
Kauf von Datenbanken und von E-Books
gefördert. Das Angebot ist fachübergreifend, wobei
besonders die
Geistes- und Sozialwissenschaftler von diesem Angebot profitieren
werden. Darunter finden sich bibliographische Datenbanken, z.B. die
sozialwissenschaftlichen Datenbanken von Cambridge Scientific
Abstracts (CSA) oder der Periodicals Index Online.
Bei anderen Datenbanken handelt es sich um sehr umfangreiche Volltextsammlungen:
die 'Eighteenth Century Collections Online', die 'English Language
Women's Literature of the 18. and 19. Centuries' oder auch 'The Making
of the Modern World: economics, politics and industry'.
Bei den E-Books sind 1.000 Titel (in
englischer Sprache) aus den
Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften,
Geographie, Naturwissenschaft und Technik erworben worden.
Alle Titel der E-Books sind über
den Katalog zu finden, ebenso die
Titel der Volltextsammlungen. Auch hier können Sie
über das
Hochschulnetz zugreifen, eine zusätzliche Registrierung ist
nicht
erforderlich. Da das Angebot sehr vielfältig ist, hilft
für den
Überblick gewiss die Übersicht in unserem
Datenbank-Infosystem. Dieses
finden Sie auf der UB-Homepage unter dem Punkt 'Datenbanken
und Kataloge'.
Zusammen mit der SUB Göttingen
und der SUB Hamburg gehören wir zu
den wenigen Bibliotheken, bei denen alle 42.700 elektronischen
Dissertationen Deutschlands über den Online-Katalog der UB im
Volltext
zugänglich sind.’

Vom 6.11. bis 8.11. veranstaltete die Universitätsbibliothek
Braunschweig
unter dem Motto „Alt für Neu" einen großen
Büchermarkt. Gegen Spenden
ab 1 Euro zu Gunsten des Fördervereins der UB konnten
ausgesonderte
Exemplare der Lehrbuchsammlung erstanden werden. Entsprechend dem Motto
„Alt für Neu" fließt der Erlös in
die UB zurück und erweitert so die
Möglichkeiten der Bibliothek bei der Erwerbung neuer
wissenschaftlicher
Literatur.
Die Aktion erbrachte 2700 Euro.

Die Braunschweiger Zeitung vom 8. November 2006 berichtet über
die geplante Erweiterung des Campus Nord. Harald
Duin überschreibt seinen Artikel:
’Prozess der Aufwertung auf dem
Universitätsgelände am Bienroder Weg geht weiter.
Auf dem Campus Nord der TU am Bienroder
Weg entsteht zurzeit ein Hörsaalzentrum. Gestern wurde das
Richtfest gefeiert.
Damit geht der Prozess der Aufwertung auf
dem Gelände der ehemaligen
Bundesgrenzschutzkaserne weiter. Hier entsteht ein geistes-,
erziehungs- und sozialwissenschaftliches Zentrum für 3000
Studierende.
10 Institute sind hier im Moment untergebracht. Es werden noch mehr
werden. Lehrerausbildung wird hier stattfinden und nicht mehr im
Gebäude Pockelsstraße 11, der ehemaligen
Pädagogischen Hochschule. Für
diesen Standort gibt es andere Pläne.
TU-Präsident
Jürgen Hesselbach nannte gestern das Richtfest
„einen erfreulichen Termin". Das Hörsaalzentrum sei
auch notwendig, um
die zeitraubende Pendelei zum Zentralcampus zu beenden. Hesselbach
kündigte auch den Bau einer Bibliothek mit rund 330.000
Bänden an – die
Zusammenlegung der im Campus Nord versammelten Institutsbibliotheken.
Das künftige Hörsaalzentrum, vom Staatlichen
Baumanagement Braunschweig
geplant, wird voraussichtlich zum Wintersemester 2007 fertig gestellt.
Es erhält zwei Hörsäle mit 348 und 138
Plätzen. Auch Tagungen und
Konferenzen sollen hier möglich sein. Allein die Technische
Universität
ist Gastgeber von 50 Tagungen, Konferenzen und Symposien im Jahr.
Zur Baumaßnahme gehört
auch die Sanierung eines vorhandenen
Seminargebäudes. Gesamtkosten: 4,7 Millionen Euro. Die beiden
Gebäude
erhalten einen Verbindungsgang.
„Campus Nord",
sagte Hesselbach beim Richtfest, werde kein Torso bleiben, sondern ein
voll funktionsfähiger Teil der Universität.’

Auf das reichhaltige Angebot der Stadtbibliothek
Salzgitter-Lebenstedt macht der Artikel von Peter
Gamauf in der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Salzgitter, vom
9. November 2006 aufmerksam:
’Noten aus der
Bibliothek: Rock und Pop führen.
Vor 20 Jahren, so heißt es in
der ersten Zeile des Beatles-Hits
"Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band", vor 20 Jahren
habe jener
Sergeant, der der Kult-LP der Pilzköpfe aus Liverpool den
Namen gab,
seiner Band das Musizieren beigebracht.
Mit oder ohne Noten – das erschließt sich aus dem
weiteren Text nicht.
Aber dass sich der Oldie aus den 60er-Jahren bei aktiven Musikern immer
noch großer Beliebtheit erfreut, das beweist die
Ausleih-Statistik der
Stadtbibliothek.
Klaus Perlbach wirft
den Computer an und weiß es nach zwei
Mausklicks: "Die Noten für das Sergeant-Pepper-Album haben wir
vor zehn
Jahren angeschafft. Seither wurden sie 89 mal ausgeliehen", sagt der
Diplom-Bibliothekar und Leiter der Salzgitteraner Bücherei.
Die Noten-Ecke im ersten Stock der
Lebenstedter Bibliothek, sie
nimmt sich eher bescheiden aus. Auch nach nunmehr 20 Jahren ihrer
Existenz sind es nur zwei Regale, die zum Stöbern einladen.
Und doch:
Für den Kenner bergen sie einige Schätze. "Noten sind
nicht der
Renner", gibt Perlbach zu, "es geht eben nichts so gut wie CDs oder
Bilderbücher." Aber Waisenkinder der Bibliothek, nein, zu
dieser
Kategorie mag er die niedergeschriebenen Klänge nun auch nicht
gerade
zählen.
Von der bescheidenen Blockflöte
bis zur brausenden Orgel, von Rock
und Pop über Musical bis hin zur Klassik: Für jeden
Geschmack und jede
Art von Fingerfertigkeit ist etwas dabei. In den Borden
drängen sich
rund 1000 Hefte und Songbücher, fast 1900 mal wurden sie in
diesem Jahr
schon verliehen.
"Doch, das Ganze hat System", sagt
Perlbach. Nun, die Frage nach
Äußerlichkeiten muss dort erlaubt sein, wo Kurt
Weills Aufstieg und
Fall der Stadt Mahagoni neben der Lustigen Witwe von Lehar und einem
evangelischen Gesangbuch stehen. Wer das nicht einleuchtend findet, dem
wird gerne geholfen – die Bücherei verfügt
über genügend fachkundiges
Personal.
Ob Bob Marley, Pink Floyd oder Santana:
Rock und Pop gehen immer
noch am besten, Klavier und Gitarre vorneweg. "Noten sind nicht so
einfach aus dem Internet zu haben wie Songtexte", weiß
Perlbach, warum
erstere konstant ausgeliehen werden, sogar mit leichtem Trend nach
oben. Die Klassik hinkt gleichwohl etwas hinterher:
"Unvergängliches
wird eben eher gekauft", vermutet Perlbach.
Für insgesamt 135.000 Euro
dürfen die Verantwortlichen der
Bibliothek in diesem Jahr einkaufen gehen. Der aktuelle Noten-Etat:
vergleichsweise bescheidene 900 Euro. Der Nachfrage entsprechend kommt
beim Noten-Shopping mehr Elton John als Beethoven in den Warenkorb.
Beispiele belegen, warum: Elton John’s Greatest Hits gingen
seit 1993
immerhin 117 mal über den Tisch des Hauses, Beethovens Neunte
vermochte
seit 1991 nur 24 Kunden zu begeistern. Nur 900 Euro: Das muss nicht so
bleiben. "Die Noten sind ein kleines, aber festes Standbein der
Bibliothek", sagt Perlbach. Steigt die Nachfrage, könnten aus
den zwei
Regalen eines Tages vielleicht auch drei werden.’

Die Herzog August Bibliothek
Wolfenbüttel zeigt kostbare Bücher aus der
Bibliothek des ehemaligen Frauenklosters Lamspringe. In der
Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Wolfenbüttel, berichtet am 21.
November 2006 Marion Kanther:
’Kostbare Bibliothek
des ehemaligen Frauenklosters Lamspringe wird erstmals ausgestellt.
„Aus konservatorischen
Gründen hätte die Herzog-August-Bibliothek (HAB)
in Wolfenbüttel die Schätze "am liebsten im Tresor
gelassen", meinte Helmar Härtel,
der Leiter der Handschriftenabteilung. Damit die kostbare Bibliothek
des ehemaligen Frauenklosters Lamspringe auch „die
Wertschätzung der
Öffentlichkeit erfährt", sind die rund 1500 Schriften
in 23 Bänden
jetzt erstmals ausgestellt.
Die Exponate in der Augusteerhalle, der Schatzkammer und im Kabinett
stammen aus dem 12. Jahrhundert und können noch bis zum 11.
Februar
besichtigt werden. „Geschrieben und gemalt. Gelehrte
Bücher aus
Frauenhand" ist die Ausstellung betitelt, die von Härtel
erarbeitet
wurde.
Er bezeichnete die Klosterbibliothek
sächsischer Benediktinerinnen
als unvergleichlich für die damalige Zeit und bescheinigte den
28
Schreiberinnen, die zum überwiegenden Teil anonym blieben,
nicht nur
künstlerische Fertigkeiten.
„Die Arbeiten setzten einen
hohen Bildungsstand voraus", betonte
Härtel bei der Eröffnung der Ausstellung. Zu den
prachtvollsten
Stücken, die im Skriptorium des Klosters Lamspringe entstanden
sein
sollen, zählen die vier Evangelien mit farbigen Schmuckseiten.
Fantasievolle Initialen und Miniaturen
finden sich aber auch in
anderen Schriften, die nahezu ausnahmslos auf Kalbspergament
festgehalten wurden. Auf die Geschichte des Klosters ging die
Göttinger
Universitätsprofessorin Hedwig Röckelein in ihrem
Festvortrag ein.
Sie datierte die Gründung durch
eine sächsische Adelsfamilie in das
Jahr 847 und verwies auf Parallelen zum Stift in Bad Gandersheim, das
auch in dieser Zeit entstand. In beiden Klöstern
übernahmen die
jeweiligen Töchter der Familien das Amt der ersten
Äbtissin.
Eine Urkunde aus dem Jahr 1138 soll die
Bindung des Frauenklosters
Lamspringe an den päpstlichen Stuhl aufgehoben und es der
Aufsicht des
Bischofs unterstellt haben, führte die Professorin aus. Auf
Initiative
des Lamspringer Propstes Gerhard seien die Bestände der
Bibliothek
durch Tausch und Schenkungen erweitert worden.
Er habe auch den Anstoß
gegeben, ein Skriptorium einzurichten und
mit der Kopiertätigkeit zu beginnen. Nur drei Schreiberinnen
hätten
sich zu erkennen gegeben.
Die kulturhistorisch bedeutsame,
mittelalterliche Sammlung kunstvoll
gestalteter Psalter, Breviere, Liturgien und aktueller Abhandlungen
über theologische Grundsatzfragen holte sich Herzog Julius
1572 nach
Wolfenbüttel. Die damaligen Bewohnerinnen des evangelischen
Frauenstifts Lamspringe protestierten vergeblich dagegen.
Nach einem Zwischenaufenthalt in
Helmstedt kam der „geschlossene Fundus" 1810 wieder zur
Herzog-August-Bibliothek’.

Die Stadtbibliothek Wolfsburg meldet:
Am Samstag, den 4. November 2006, besuchte die Bibliotheksgesellschaft
Wolfsburg
die Magdeburger Bibliotheken. Die modernen Bibliotheksgebäude
und die
innovativen Nutzungskonzepte der Stadtbibliothek und der
Universitätsbibliothek beeindruckten die mitgereisten
Bibliotheksförderer und Bibliothekare sehr.
Von den sehr persönlichen (H)ausführungen durch Peter
Petsch und
Annemarie Liedtke nahmen die Wolfsburger Bibliotheksfreunde viele gute
Anregungen für ihre Arbeit mit.
Vom 15. November bis 15. Dezember 2006
führte die Wolfsburger Stadtbibliothek
eine Benutzerbefragung durch. Der Fragebogen der Umfrage konnte sowohl
konventionell während des Bibliotheksbesuches als auch online
über die Website der Bibliothek bearbeitet werden. Anne-Kathrin
Schrader,
Studentin an der Fachhochschule Köln, konzipierte den
Fragebogen
während ihres Praxissemesters, das sie bis Februar 2007 in
Wolfsburg
verbringt. Unterstützung während der Umfragephase
erhielt Frau Schrader
von zwei städtischen Angestellten und vom SAP-Komptenzzentrum
der Stadt
Wolfsburg, das für die virtuelle Umsetzung sorgte.
Mehr als 95 Prozent der Fragebögen wurden
in den
Zentralbibliotheken im Alvar-Aalto-Kulturhaus ausgefüllt.
über 800
Fragebögen müssen nun bis Februar von Frau Schrader
ausgewertet werden.
Von den Ergebnissen der Umfrage verspricht sich die Bibliothek
Anregungen für Bestandsmanagement und Zielgruppenarbeit.

Fort- und Weiterbildung
Vom 19. bis 22. März 2007
findet in Leipzig der 3.
Bibliothekskongress statt, dieses Mal unter dem Motto
„Information und Ethik“. Das
Programm finden Sie unter http://www.bid-kongress2007.de.
Die 17. Gemeinsamen Bibliothekstage
für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt werden
voraussichtlich am 7. und 8. September 2007 in
Halle / Saale stattfinden.

BiSON-intern
BiSON-Vorsitzende für das Jahr 2007 ist
Frau Beate Siegmann aus der Bibliothek
der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Die nächste BiSON-Sitzung
findet am
Dienstag, den 27. Februar 2007, um 9.30
Uhr
in der
Bibliothek der Hochschule für Bildende
Künste
Johannes-Selenka-Platz 1
38118 Braunschweig
statt.
Redaktionsschluss für die BiSON-Mitteilungen 2/2007 ist der
25. März 2007.

Redaktion:
Rita Dopheide
Universitätsbibliothek der TU
Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5019
Fax: 0531/391-5836
E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de
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