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BiSON

Seitentitel: Mitteilungen *3: Juli / August / September 2007

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Veranstaltungskalender

Nachrichten aus der Region

Fort- und Weiterbildung

BiSON-intern


V e r a n s t a l t u n g s k al e n d e r


BRAUNSCHWEIG

Universitätsbibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Bitte informieren Sie sich über die Veranstaltungen der Universitätsbibliothek Braunschweig im Internet.

http://www.biblio.tu-bs.de/

Unter UB von A-Z finden Sie rasch den Punkt Ausstellungen und kommen auf das Ausstellungs- und Veranstaltungsangebot der UB.

Der "TU-DAY" - das Campus-Fest der Technischen Universität Braunschweig -
findet am 14. Juli 2007 statt.

Veranstaltungen in der Universitätsbibliothek:

ab 11.00 Uhr

Bücher- und Kuchenverkauf.

11.15 Uhr

Kunstgeschichtsbibliothek Martin Gosebruch. - Ausstellungseröffnung und Einführungsvortrag von Prof. Dr. Dietmar Brandes. Die bedeutende Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts gehört seit den 90er Jahren zur Universitätsbibliothek. Aufgebaut wurde sie von dem Gründer und langjährigen Leiter des Instituts, Prof. Dr. Martin Gosebruch.

12.00 Uhr

Allgemeine Führung durch die Universitätsbibliothek. (ca. 30 Min.) Führung durch die Lesesäle zur Orientierung und Einführung in die Bibliotheksbenutzung: Wer kann sich wie anmelden, was kann man wann und wo ausleihen?

12.15 Uhr

Fit für die Informationsbeschaffung. Einführung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II sowie für Lehrerinnen und Lehrer dieser Stufe von Klaus D. Oberdieck.

12.30 Uhr

Kinder entdecken die Bibliothek. Was passiert, wenn ich ein Buch ausleihen will? Kinder gehen den Weg vom Bestellen am Computer bis zur Buchauslieferung an der Ausleihtheke begleitet von Bianca Befurt.

13.00 Uhr

Allgemeine Führung durch die Universitätsbibliothek.

13.15 Uhr

Bücher für Kinder - aus der Kinderbuchsammlung der Universitätsbibliothek. Nicht nur Wissenschaftler finden Leckerbissen in der Kinderbuchsammlung der Universitäts- bibliothek. Auch für Kinder ist manches dabei! Dr. Beate Nagel stellt ausgewählte Bücher vor.

14.00 Uhr

Mit dem Direktor durch die Bibliothek. Der Bibliotheks- direktor Prof. Dr. Dietmar Brandes führt durch den "Bauch der Bibliothek" und zu ihren Schätzen.

15.00 Uhr

Allgemeine Führung durch die Universitätsbibliothek.

 

Das vollständige Programm erhalten Sie unter:

http://www.tu-braunschweig.de/tuday

Braunschweigisches Landesmuseum

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Das Landesmuseum hat eine eigene Homepage

http://www.landesmuseum-bs.de

über die Sie das komplette Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm einsehen können.

Städtisches Museum

Ausstellungen:

bis 5.8.

Objects born not made. - 50 Jahre keramische Arbeiten von Dorothea Chabert.

bis 26.8.

Ein Bild wie ein Gedicht. - Illustrationen zu Goethes Gedichten von Max Liebermann, Ernst Barlach, Hans Meid und Karl Walser.

Dauerausstellung

Geschichte der Stadt Braunschweig im überblick. (Altstadtrathaus)

Veranstaltungen:

7.7., von 10.00 - 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür mit Führungen, historischen Filmen, Plakatversteigerungen, Zinnfigurengießen und v.a.m. (Altstadtrathaus)

 

Den Veranstaltungskalender des Städtischen Museums finden Sie über die Homepage der Stadt Braunschweig:

http://www.braunschweig.de

Kultur - Museen & Gedenkstätten

http://www.braunschweig.de/kultur/museen/index.html

Das Städtische Museum – Veranstaltungskalender oder Sonderausstellungen

Hochschule für bildende Künste

Ausstellungen und Veranstaltungen:

11. - 15. Juli 2007

Rundgang 2007 – Tage der offenen Tür:
Einmal im Jahr öffnet die Kunsthochschule des Landes Nieder- sachsen ihre Tore und zeigt, was im vergangenen Studienjahr entstanden ist: Veranstaltungen und Präsentationen der Studiengänge Freie Kunst, Kommunikationsdesign, Industrial Design, Darstellendes Spiel, Kunstwissenschaft und Medienwissenschaften.

11.7., um 18.00 Uhr

Eröffnung des Rundgangs (Aula der HBK) mit
Begrüßung und Verleihung des Meisterschüler-Stipendiums der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

11.7., um 20.00 Uhr

Projekt "Videotriadischesfigurinenklangexperiment". – Vorstellung des Projekts von Prof. Hilliger und Studierenden des Darstellenden Spiels als Einstimmung auf die szenische Präsentation zu Oskar Schlemmer.

12.7., von 10.00 - 18.00 Uhr

Ausstellung "Wissenschaftliche Hausarbeiten und Magisterarbeiten." - An fast allen Hochschulen ähneln sie eher Telefonbüchern. Eine Kunsthochschule sollte jedoch andere Ästhetische Ansprüche entwickeln. Deshalb haben sich Studierende im Lehrbereich von Prof. Dr. Bauer von der Graue- Maus-ästhetik losgesagt. Eine Auswahl der Arbeiten ist hier erstmals öffentlich zu sehen. (Bibliothek)

12.7., um 11.00 Uhr

Führung durch die Bibliothek. - Zur Vorstellung des Bibliotheksgebäudes und Vermittlung eines ersten Einblicks in die vorhandenen Medien, die Benutzung und Dienstleistungen der Bibliothek.

12.7., um 16.00 Uhr

Freies Schreiben. - Studierende der HBK lesen ihre eigenen Texte vor. (Bibliothek)

13.7., von 10.00 - 13.00 Uhr

Ausstellung "Wissenschaftliche Hausarbeiten und Magisterarbeiten". – s.o. (Bibliothek)

14.7., ab 21.00 Uhr

Sommerfest der Studierenden.

Besucherinformationen und das ausführliche Rundgangsprogramm sind während des
Rundgangs am Infostand im Mensaforum erhältlich oder vorab unter:
http://www.hbk-bs.de , pressestelle@hbk-bs.de , Tel.: 0531-391 9377


GIFHORN

Stadtbücherei

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Die Veranstaltungen der Stadtbücherei Gifhorn finden Sie auf der Homepage:

http://www.stadt-gifhorn.de/p/dlhome.asp?aktuel_id=&liste=299&modul=j
oder

Stadt Gifhorn = http://www.stadt-gifhorn.de
Jugend > Stadtbibliothek


SALZGITTER

Stadtbibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Die Angebote der Stadtbibliothek Salzgitter finden Sie auf der Homepage:

http://www.salzgitter.de/rathaus/fachdienstuebersicht/stadtbibliothek/index.php

Dort gibt es die Rubrik Veranstaltungen.
Vergessen Sie nicht auch Aktuelles anzusehen.
Falls der Link nicht funktioniert, gehen Sie bitte in Einzelschritten vor.


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Die Angebote der Herzog August Bibliothek finden Sie auf der Homepage unter:

http://www.hab.de/

Unter der Überschrift Museum und Kulturprogramm finden Sie Ausstellungen und Veranstaltungen, die Wissenschaftlichen Veranstaltungen sind im Unterpunkt Forschung zusammengestellt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter info@hab.de oder
Tel. 05331/808-214


WOLFSBURG

Stadtbibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

bis Ende Juli

„Spieltheorie“ - Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Geist und Gehirn 2007: Wettbewerb oder Partnerschaft?“
(Schaufenster Aaltohaus unter den Arkaden)

6.7., um 9.00 Uhr

Julius-Club-Auftaktveranstaltung.
(Alvar-Aalto-Kulturhaus, Hörsaal 1)

3.7., von 11.00 - 14.00 Uhr

Stadtbibliothek Wolfsburg präsentiert sich (Medienauswahl) innerhalb des Führungskräfte- Curriculums der Stadt, Thema: „Work-Life-Balance“.
(Hallenbad Zentrum Junge Kultur)

19.7., von 10.00 - 11.00 Uhr

Einführung in die Internetnutzung für Acht- bis Zwölfjährige. - Themen: Recherche, Email, Browser, elektronische Angebote der Stadtbibliothek. Mit Synnöve Schwieger und Steffen Sieboth.
(Kinderbibliothek im Alvar-Aalto- Kulturhaus)

20.7., von 10.00 - 11.00 Uhr

Einführung in die Internetnutzung für Acht- bis Zwölfjährige. - Themen: Recherche, Email, Browser, elektronische Angebote der Stadtbibliothek. Mit Synnöve Schwieger und Steffen Sieboth.
(Kinderbibliothek im Alvar-Aalto- Kulturhaus)

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadtbibliothek Wolfsburg

http://www.stadtbibliothek.wolfsburg.de


Nachrichten aus der Region


Die Universitätsbibliothek Braunschweig hat aus Studiengebühren des Sommersemesters 2007 Mittel erhalten, die u.a. zur Verlängerung der Öffnungszeiten verwendet wurden.
Lesen Sie dazu den Artikel aus der Braunschweiger Zeitung von Lena Glauser am 3.5.2007:

„Die Uni-Bibliothek hat länger auf. –
Studiengebühren machen es möglich: In der Woche bis 22.30 Uhr geöffnet.

Der Großteil der Braunschweiger Studenten geht abends wahrscheinlich lieber in eine der vielen Studentenkneipen als in die Universitätsbibliothek (UB).

Mittlerweile sind es aber jeden Abend etwa 250 Studierende, die seit Semesterbeginn die verlängerte Öffnungszeit von 19 Uhr bis 22.30 Uhr nutzen, um in der UB zu lesen oder zu lernen. Bisher schloss die Bibliothek im Semester ihre Türen schon um 19 Uhr.

Im Gegensatz zu den Kneipen ist in der Uni-Bibliothek allerdings lautes Reden, Essen und Trinken auch mit den neuen Öffnungszeiten nicht erlaubt.

Um auf die Einhaltung dieser Regeln und auch sonst auf die Ordnung zu achten, wurde aus den Mitteln der Studiengebühren ein Wachdienst finanziert, der es ermöglicht, den Studenten die Lesesäle und den Freihandbestand dreieinhalb Stunden länger als bisher zur Verfügung zu stellen.

Die Wachmänner sorgen für Ruhe und Ordnung, sind aber vor allem dazu da, die Lesesäle zur neuen Schließzeit zu räumen.

Denn besonders in den winterlichen Abendstunden wäre es für das normale Bibliothekspersonal in dem großen und unübersichtlichen Gebäude möglicherweise schon ein wenig unheimlich...

Auch für die kommende vorlesungsfreie Zeit ist eine Ausweitung der Öffnungszeit auf 19 Uhr vorgesehen.

"Ich denke, das ist ein echter Fortschritt, besonders für die Zeit der Prüfungsvorbereitungen", sagt Prof. Dietmar Brandes, Direktor der UB. Er leitet die Bibliothek seit 20 Jahren und war schon immer um eine Verlängerung der Öffnungszeiten und einen verbesserten Service bemüht.

"Wenn der Bedarf da sein sollte, gäbe es auch die Möglichkeit für noch längere Öffnungszeiten", erklärt Brandes. "Es nützt aber nichts, bis Mitternacht zu öffnen, wenn dann drei Leute an den Tischen sitzen und schlafen", fügt er hinzu. Für dieses Sommersemester hat die Uni-Bibliothek 85.000 Euro aus den eingenommenen Studiengebühren erhalten.

Neben dem Wachdienst wird davon eines der zwei neuen, etwa 20.000 Euro teuren Verbuchungsgeräte finanziert. Hier können die Studenten auch nach Schließung der Leihstelle um 19 Uhr Bücher elektronisch ausleihen oder zurückgeben. Auskünfte vom Bibliothekspersonal bekommt man dann aber nicht mehr.

Die Computer zum Suchen und Bestellen von Büchern sind aber bis in die späten Abendstunden uneingeschränkt nutzbar.

Mitte und Ende der 1980er Jahre gab es schon einmal Versuche, die Öffnungszeiten der UB zu verlängern. Damals ist man aufgrund der mangelnden Nutzung nach zwei bis drei Wochen aber wieder zu den alten Zeiten zurückgekehrt.

"Ich bin sehr gespannt, wie es sich diesmal entwickelt", sagt Brandes. Die ersten Tage wurde das neue Angebot relativ zurückhaltend genutzt. Der Hausherr blickt jedoch optimistisch in die Zukunft: "Was wir tun, ist auf jeden Fall sehr sinnvoll. Ich denke hier sind die Mittel gut angelegt."


Der Umzug der kulturellen Einrichtungen der Stadt Braunschweig ins Schloss ist erfolgt. Am 23. Juni 2007 präsentierten sich Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Kulturinstitut, die „ehem. Brücke“, mit einem Tag der offenen Tür den Bewohnern Braunschweigs. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Schlossmuseum und Standesamt einziehen.

In der Braunschweiger Zeitung berichtet Ralph-Herbert Meyer am 25. Juni 2007 vom Ansturm beim ersten Arbeitstag in den neuen Räumen.

„Der Ansturm der Braunschweiger in das Schloss, in die Kultureinrichtungen direkt nach der Eröffnung verblüffte Anja Hesse, Leiterin des Fachbereichs Kultur. "Sehen Sie sich das an, damit habe ich nicht gerechnet", freute sie sich.

Henning Steinführer, Leiter des Stadtarchivs, teilte am Ende die erstaunliche Zahl von 10.000 Besuchern am ersten Arbeitstag im Schloss mit.

Kulturdezernent Wolfgang Laczny eröffnete am Sonnabend nach siebenwöchiger Umzugspause Stadtarchiv, Bibliothek, Kulturinstitut und Kulturverwaltung im Schloss.

Die Eröffnung war stimmungsvoll. Schüler der Domsingschule schnitten ein mehr als 100 Meter langes, rotes Band durch. Das Band war Symbol für die Verbundenheit der Einrichtungen, zwischen Nord- und Südflügel. Zeitgleich läuteten die Glocken des Doms.

Domprediger Joachim Hempel gab das Signal zum Durchschneiden. "Ich bin froh, dass die Kultur ihren Platz im Schloss einnimmt. Ich heiße die Kultur mitten in der Stadt willkommen", sagte er.

Kulturdezernent Laczny sprach von einem "wunderschönen Tag für die Kultur in Braunschweig". Zuvor waren die Institutionen auf mehrere Standorte verteilt gewesen. "Das Schloss gehört jetzt den Bürgern der Stadt", sagte Laczny.

Wie er hob Anja Hesse die Benutzerfreundlichkeit für die Bürger und die verkehrliche Anbindung hervor. ...“


Die Pressestelle der Stadt Braunschweig meldete am 23. Juni 2007:

„Alles unter einem Dach, doppelt so viel Platz wie früher, eine bisher nicht gekannte Benutzerfreundlichkeit, eine moderne Ausstattung mit Multimediatechnik und Magazine mit erheblich größerer Kapazität als bisher – eine solche Verbesserung des Kulturangebot auf einen Schlag hat es in Braunschweig wohl noch nicht gegeben“, sagte Braunschweigs Kulturdezernent Wolfgang Laczny, als er nach siebenwöchiger Umzugspause am Sonnabend, 23. Juni, die städtischen Kulturinstitutionen Stadtarchiv, Bibliothek, Kulturinstitut und Kulturverwaltung im Schloss eröffnete. Die Bürgerinnen und Bürger könnten jetzt ein Informationszentrum mit neuen Qualitäten benutzen, das ihnen viel Freude bereiten wird.

Im Südflügel des Schlosses fanden die zuvor eigenständigen Institutionen Stadtbibliothek und /b>Öffentliche Bücherei einen gemeinsamen Platz und firmieren jetzt unter der einheitlichen Bezeichnung Stadtbibliothek, die bei der Eröffnung im Mittelpunkt stand. Neu sind eine Kinderbibliothek, die erstmals mit Internetplätzen ausgestattet ist, ein Zeitschriften-Lesesaal und ein Seminarraum für Veranstaltungen.

Benutzerfreundlich seien auch die erweiterten Öffnungszeiten der Stadtbibliothek von 49 Stunden in der Woche, fuhr Laczny fort. Damit sei automatisch auch die Musikbibliothek, die in der Brunsviga untergebracht war, erheblich länger als bisher zugänglich.

Monate intensiver Planungen der beiden städtischen Fachbereiche Kultur und Gebäudemanagement und ein vierwöchiger Umzug seien der planmäßigen Eröffnung vorausgegangen, hob der Dezernent hervor. „Dieser Umzug aller städtischen Kulturinstitutionen war ein Kraftakt. Er konnte nur mit motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelingen.“ Ihnen müsse ein großes Kompliment gemacht werden. Sie hätten weit über die übliche Arbeitszeit hinaus und auch an Wochenenden hart gearbeitet, um ihren Arbeitsplatz an den Schlossplatz zu verlegen und den Benutzern termingerecht das große Kulturangebot der Stadt unterbreiten zu können.

Der Umfang ist beträchtlich: Allein aus der wissenschaftlichen Stadtbibliothek kamen rund 400.000 Bücher aus den Magazinen am Steintorwall 15 und am Streitberg in den Südflügel des Schlosses. Die Öffentliche Bücherei zog mit ihren rund 120.000 Medien vom Buch über CD, Video, CD-ROM bis zur Kassette an seine neue Adresse Am Schlossplatz 2 um. Zudem wurde die Musikbibliothek, bislang Zweigstelle der Öffentlichen Bücherei in der Karlstraße, in das Schloss verlegt.

Der neue Standort umfasst vier Geschosse. Die Stadtbibliothek präsentiert ihren kompletten Medienbestand jetzt auf einer Fläche von rund 7.700 Quadratmetern.

Das Stadtarchiv, nach seinem Bestand das größte kommunale Archiv in Niedersachsen, hat in seine neuen Räume am Schlossplatz 1 (Nordflügel) 4,5 laufende Kilometer Schriftgut transferiert. Dabei handelt es sich um die Akten der Stadtverwaltung, zahlreiche Karten und Pläne, rund 10.000 Urkunden – die älteste aus dem Jahr 1031 -, 2.000 Stadtbücher, etwa 150.000 Fotografien, zahlreiche weitere Sammlungsbestände wie Nachlässe bedeutender Braunschweiger Persönlichkeiten, Firmenarchive, Theaterzettel und eine vollständige Sammlung aller Braunschweiger Zeitungen. Die neuen Räume mit einem großzügigen Lesesaal und klimatisierten Magazinen erstrecken sich im Schloss über 3.000 Quadratmeter und bieten damit ausreichend Platz für die nächsten Jahrzehnte.

Im Nordflügel, 3. Obergeschoss, lädt zukünftig der „Rote Saal“ des Kulturinstituts als neuer Veranstaltungsort mit moderner Bühnentechnik zu Veranstaltungen unterschiedlicher künstlerischer Darbietungsformen. Er bietet mit Plätzen für 140 Zuschauer deutlich mehr Besucherkapazitäten als der Veranstaltungsraum im bisherigen Domizil der „Brücke“.

Den Umzug, von dem rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen waren, hatte die Arbeitsgemeinschaft der Braunschweiger Spedition Carl Grove mit Schenker Deutschland und Cornelius Erben, Koblenz, erledigt, die einen engen Terminplan einhalten musste. Rund 330 LKW-Fahrten waren seit dem 14. Mai erforderlich um rund 10.000 Kubikmeter Bücher, Urkunden, Akten und Mobiliar ins Schloss zu transportieren. Täglich wurden bis zu 40 Speditionsmitarbeiter und sechs Fahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt.

Zunächst begannen die Speditionen mit der Umsetzung der Akten, des Archivgutes, der Medien sowie der Büroeinrichtung. Den Anfang machten das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek. Dann waren die Öffentliche Bücherei Hintern Brüdern, und das Dezernat für Schule, Sport und Kultur im Rathaus an der Reihe. Den Schluss bildete das Kulturinstitut mit der Kulturverwaltung. Die Artothek ist zeitgleich aus der Volkshochschule in die neuen Räumlichkeiten in der Stadtbibliothek gezogen und komplettiert zukünftig das Ausleih-angebot an Medien um zahlreiche Kunstobjekte von Künstlerinnen und Künstlern aus Braunschweig und der Region, aber auch interessante Leihgaben privater Sammlerinnen und Sammler. Die Ausleihe der Objekte wird ab Herbst möglich sein.“

Die Öffnungszeiten im Schloss:

Stadtbibliothek: Mo. – Fr. 10 - 19 Uhr, Sa. 10 - 14 Uhr

Stadtarchiv: Mo. + Fr: 10 - 13 Uhr, Di. - Do. 10 - 18 Uhr

Kulturinstitut: Mo. – Do. 9 - 16 Uhr, Fr. 9 - 13 Uhr


Wenige Tage vor der Eröffnung schwitzt noch die Crew der Bibliotheken, freut sich aber schon auf die „Neue Heimat für 600.000 Medien und helle, luftige Räume in der neuen Stadtbibliothek“, wie Norbert Jonscher in der Braunschweiger Zeitung vom 23. Juni 2007 zu berichten weiß.

„Draußen, vorm Schloss, knallt die Juni-Sonne unbarmherzig gegen die spätklassizistische Sandsteinfassade. Doch hinter den Mauern, im fensterlosen Magazin der Stadtbibliothek, zeigt das Thermometer angenehme 24 Grad Celsius. Und das sei, erklärt Bibliotheksdirektorin Dr. Anette Haucap-Naß leicht besorgt, "schon hart an der oberen Grenze".

Wie? Nun, wiegelt sie ab, die Klimaanlage solle ja eigentlich dafür sorgen, dass die Temperatur – wegen der wertvollen mittelalterlichen Bestände – nie unter 18 und möglichst nicht über 21 Grad steigt. Und sie solle vor allem die Luftfeuchtigkeit in Schach halten. Denn: Ab 50 Prozent droht Schimmelbefall. Und das, sagt die Bibliothekarin, sei für die Bücher fatal.

Anette Haucap-Naß blättert in einer alten, ledergebundenen Handschrift, einer wissenschaftlichen Abhandlung aus dem 16. Jahrhundert, die aus Klosterbeständen stammt.

Auch sie hat, wie die ca. 400 000 anderen wissenschaftlichen Bände, für die nächsten 30 Jahre (dann nämlich läuft der städtische Mietvertrag us) eine neue Heimat gefunden: das Magazin im 4. Stock des Schlosses.

Haucap-Naß ist begeistert über die Räumlichkeiten der neuen Stadtbibliothek. Ein ums andere Mal schwärmt sie beim Rundgang durch die weitläufigen Säle, die sich gleich über vier (!) Etagen erstrecken: Alles sei sehr großzügig, sehr luftig, sehr hell. Und dort, wo es besonders drauf ankommt, bei den wertvollen historischen Beständen nämlich, stets angenehm temperiert.

Die alten Bücher, berichtet sie, seien noch alle recht stabil – obwohl sie, das sehe man, durch viele Hände gegangen seien. Und auch das Papier sei vielfach noch wunderbar weiß. Woran das liegt? Nun, das alte Papier sei viel holzhaltiger als heute und handgeschöpft, ohne Zusätze von Sulfit oder Sulfat, das heißt: nicht säurehaltig. Wie etwa die alten Zeitungen. "Die zerfallen uns praktisch unter den Händen."

Die meisten der rund 600.000 Medien in der Stadtbibliothek sind allerdings neuer. Auch die Kinderbücher in der 2. Etage, die kindgerecht gestaltet wurde: Plüschtiere, Holzspielzeuge lockern die Lektüre auf.

Viel ruhiger zu geht’s darunter, im wissenschaftlichen Lesesaal mit seinen 16 Arbeitsplätzen. Anette Haucap-Naß strahlt: "Ich glaube, das ist insgesamt eine runde Sache hier."


Die Stadtbibliothek Wolfsburg präsentiert während der "Berufsvorbereitungstage 2007“ vom 10. - 13. Juli in der Ferdinand-Porsche-Realschule in Wolfsburg ihren Berufs- und Bewerbungsratgeber für Haupt- und Realschüler/innen.

Das Medienverzeichnis "Mein Ausbildungsplatz - Was mache ich nach der Schule?" richtet sich an Lehrer, Eltern und Schüler und ergänzt das Angebot der Stadtbibliothek. Interessierte können das Verzeichnis auf der Website der Stadtbibliothek unter http://www.stadtbibliothek.wolfsburg.de herunterladen.


Wegen Renovierungsarbeiten in der Erwachsenenbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus schränkt die Stadtbibliothek Wolfsburg ihren Service in der Zeit von Montag, 30. Juli, bis Samstag, 18. August 2007 ein.
Montags, dienstags, donnerstags und freitags bleiben nachmittags von 14 bis 18 Uhr geöffnet: Kinderbibliothek, Musikbibliothek, Literatursaal, Zeitungs- und Zeitschriftenabteilung und Aalto online (inklusive Fernleihabteilung).

Die Abteilung Sachliteratur in der Erwachsenenbibliothek und der Studienraum sind während dieser Zeit nicht zugänglich.
Auch die Bibliotheksfilialen Detmerode, Hansaplatz, Fallersleben, Vorsfelde und Westhagen bleiben geschlossen und der Bücherbus steht nicht zur Verfügung.

Ab Montag, 20. August, sind die Zentralbibliotheken im Alvar-Aalto-Kulturhaus und alle Bibliotheksfilialen wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.


Mit einer Eröffnungsparty startet der Julius-Club („Jugend liest und schreibt“) in Wolfsburg am 6. Juli um 9 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus (Hörsaal 1).

Das Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Lüneburg dient der Leseförderung und soll die Ausdrucksfähigkeit und das Textverständnis Jugendlicher im Alter von 11 bis 14 Jahren stärken. Zwischen dem 10. Juli und dem 31. August können die Wolfsburger Julius-Club-Mitglieder 40 spannende Bücher kostenlos ausleihen. Diejenigen, die drei dieser Bücher während der Sommerzeit lesen und bewerten, erhalten das Julius-Diplom, das in Wolfsburg am 26. September verliehen wird. Einige Ferienaktionen bereichern den Wolfsburger Julius-Club während der Sommerferien. Die einzelnen Veranstaltungen werden auf der Website der Stadtbibliothek bekannt gegeben.


Fort- und Weiterbildung


Die 17. Gemeinsamen Bibliothekstage für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt werden am 7. und 8. September 2007 in Halle / Saale veranstaltet. Das Rahmenthema lautet: „Kulturelle Überlieferung in der modernen Bibliothek“.


Die 11. Verbundkonferenz des GBV findet am 11. und 12. September 2007 an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen statt. Das Programm finden Sie unter http://www.suub.uni-bremen.de/verbundkonferenz/index.html


BiSON-intern


Die Bibliothek des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie in Clausthal-Zellerfeld hat eine neue E-Mail-Adresse. Frau Igonina und Frau Harten sind jetzt zu erreichen unter:

eva.harten@lbeg.niedersachsen.de
lioudmila.igonina@lbeg.niedersachsen.de


Die Leiterin der Kinderbibliothek Wolfsburg ist seit 1.5. 2007 Frauke Pfeil. Ihre Leitungsstelle in den Stadtteilbibliotheken Westhagen und Fallersleben übernahm ab Juli Chris-Silke Fischer aus Wefensleben.


Die Umgestaltung der BiSON-Homepage hat begonnen. Schauen Sie doch mal rein. Sie finden Sie an alter Stelle:

http://www.biblio.tu-bs.de/bison.html

oder über die Homepage der UB Braunschweig: http://www.biblio.tu-bs.de > A-Z > BiSON. Bitte teilen Sie mit, ob Sie mit ihrem Bibliothekseintrag zufrieden sind. Welche Angaben fehlen Ihnen, welche Änderungswünsche haben Sie? Bringen Sie bitte Anregungen und Kritik zur Gestaltung ein. Ich freue mich auf Ihre Meldungen ( r.dopheide@tu-bs.de )


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

Dienstag, den 6. November 2007, um 9.30 Uhr
in der

Medizinischen Bibliothek des
Klinikums Wolfsburg
Sauerbruchstr. 7
38440 Wolfsburg


statt.


Redaktionsschluss für die BiSON-Mitteilungen 4/2007 ist der 25. September 2007.


Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
 E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de