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BiSON

Seitentitel: Mitteilungen *4: Oktober / November / Dezember 2007

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Veranstaltungskalender Nachrichten aus der Region

Fort- und Weiterbildung

Stellenanzeige

BiSON-intern


V e r a n s t a l t u n g s k al e n d e r


BRAUNSCHWEIG

Universitätsbibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Bitte informieren Sie sich über die Veranstaltungen der Universitätsbibliothek Braunschweig im Internet.

http://www.biblio.tu-bs.de/

Unter UB von A-Z finden Sie rasch den Punkt Ausstellungen und kommen auf das Ausstellungs- und Veranstaltungsangebot der UB.

Braunschweigisches Landesmuseum

Ausstellungen und Veranstaltungen:

bis 6.1.2008 Gesetz und Freiheit. Der Architekt Friedrich Wilhelm Kraemer (1907 - 1990).
(Ausstellungszentrum Hinter Aegidien)
10. - 6.1.2008 Weiß und Schwarz - Black and White. - Photos aus Deutsch- Südwest-Afrika from Namibia 1896 – 1901. (Vieweghaus)
bis auf weiteres Gemeinsam. - Ausstellung in Verbindung mit der Braunschweiger Zeitung. (Vieweghaus)
24.11. - 24.2.2008 Die Schöninger Speere. Mensch und Jagd vor 400.000 Jahren. (Vieweghaus)

Das Landesmuseum hat eine eigene Homepage

http://www.landesmuseum-bs.de

über die Sie das komplette Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm einsehen können.

Städtisches Museum

Ausstellungen:

bis 2.12. „Die Freundschaft ist das Element, in dem ich lebe, die Kunst meine Führerin." Carl Schiller (1807-1874): Forscher, Sammler, Museumsgründer.
11.10.- 13.1.2008 Christian Rohlfs, Käthe Kollwitz und Ernst Barlach. - Aus den Neuerwerbungen der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch.
Ausstellungseröffnung: 11.10. 2007, 19.00 Uhr.
Dauerausstellung Geschichte der Stadt Braunschweig im Überblick. (Altstadtrathaus)

Veranstaltungen:

10.10., um 19.00 Uhr Braunschweig im 18. Jahrhundert - ein Stadtplan mit Adressbuch. – Buchpräsentation der „Haacke-Pläne" mit Prof. Dr. Meibeyer.
7.11., um 17.00 Uhr Festveranstaltung 100 Jahre Dr. Richard Moderhack.

Den Veranstaltungskalender des Städtischen Museums finden Sie über die Homepage der Stadt Braunschweig:

http://www.braunschweig.de

Kultur - Museen & Gedenkstätten

http://www.braunschweig.de/kultur/museen/index.html

Das Städtische Museum – Veranstaltungskalender oder Sonderausstellungen

Hochschule für bildende Künste

Den Veranstaltungskalender der Hochschule für bildende Künste finden Sie im Internet unter:

http://www.hbk-bs.de/home/Veranstaltungen.html


GIFHORN

Stadtbücherei

1.11., um 19.30 Uhr Von wegen aufgeklärt – wie sag’ ich’s meinem Kinde. - Ein Vortrag des Familien und Kommunikationsberaters Jan-Uwe Rogge mit vielen praktischen Tipps für Eltern, Pädagogen und andere Interessierte.
9.11., um 16.00 Uhr Der kleine Drache Kokosnuss. - Das Wolfsburger Figuren- theater zeigt ungewöhnliche Abenteuer auf der Dracheninsel für Forscherinnen und Forscher ab 4 Jahren.
10.11., um 19.00 Uhr Kinder, seid ihr denn von Sinnen? – Das Wilhelm Busch- Projekt zum 175. Geburtstag des vielseitigen Künstlers. Rezitation: Eckart Dux und Anja Alisch. Cello: Kathrin Brand.
24.11., um 17.00 Uhr Der lange Weg zum Glück. - Gertrud Hempel u.a. erzählen für Jugendliche und Erwachsene Volksmärchen aus aller Welt.
30.11., um 19.30 Uhr Drogenpalast und andere sinnlose Geschichten.Gert Haucke liest vergnügliche und skurrile Texte von Werner Julius Frank.
4.12., um 15.30 Uhr Der Weihnachtsmann ohne Mantel und Schuh. – Das Musik- theater Klimper-Klein präsentiert sein neues Weihnachtsstück für Kinder ab 4 Jahren.

Nähere Informationen und Eintrittskarten zu allen Veranstaltungen erhalten Sie unter Tel. 05371/932151


SALZGITTER

Stadtbibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Die Angebote der Stadtbibliothek Salzgitter finden Sie auf der Homepage:

http://www.salzgitter.de/rathaus/fachdienstuebersicht/stadtbibliothek/index.php

Dort gibt es die Rubrik Veranstaltungen.
Vergessen Sie nicht auch Aktuelles anzusehen.
Falls der Link nicht funktioniert, gehen Sie bitte in Einzelschritten vor.


WOLFENBÜTTEL

Herzog August Bibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

Die Angebote der Herzog August Bibliothek finden Sie auf der Homepage unter

http://www.hab.de/

Unter der überschrift Museum und Kulturprogramm finden Sie Ausstellungen und Veranstaltungen, die Wissenschaftlichen Veranstaltungen sind im Unterpunkt Forschung zusammengestellt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie unter info@hab.de oder
Tel. 05331/808-214


WOLFSBURG

Stadtbibliothek

Ausstellungen und Veranstaltungen:

bis Ende Oktober Teilhaben - Teil werden! - Ausstellung im Rahmen der „Interkulturellen Wochen 2007“
(Schaufenster Aaltohaus unter den Arkaden)

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadtbibliothek Wolfsburg:

http://www.stadtbibliothek.wolfsburg.de


Nachrichten aus der Region




Die Universitätsbibliothek Braunschweig kann erneut durch den Einsatz von Mitteln aus Studienbeiträgen die Öffnungszeiten verlängern.

Ab 1. Oktober ist die UB sowohl in der Vorlesungszeit als auch in der vorlesungsfreien Zeit Montag – Freitag von 8.30 Uhr bis 22.30 Uhr und an Samstagen von 10.00 – 19.00 Uhr geöffnet. Die wöchentliche Öffnungszeit beträgt somit durchgehend 79 Stunden.


Die Braunschweiger Zeitung vom 2. August 2007 berichtete, dass die Stadtbibliothek Braunschweig durch den Umzug ins Schloss an Attraktivität gewonnen hat.

‚Als Publikumsmagnet hat sich die Stadtbibliothek Braunschweig im rekonstruierten Residenzschloss erwiesen. Im ersten Monat nach der Eröffnung meldet die Einrichtung Höchstwerte sowohl bei Besuchern als auch bei Neuanmeldungen und Ausleihen.

Rund 150 Braunschweiger melden sich, so die Erfahrung der Bibliotheksleitung, derzeit pro Woche erstmals für eine Benutzerkarte – 60 waren es früher im gleichen Zeitraum. Statt 5.500 Besucher wie früher sind es jetzt rund 9.000 pro Woche, teilte die Stadt gestern mit. Sie entleihen jede Woche 19.000 statt 16.500 Bücher und weitere Medien wie DVDs und CDs.

Der gesteigerten Nachfrage will die Stadt durch Neuanschaffungen Rechnung tragen. Oberbürgermeister Gert Hoffmann kündigte an, für das nächste Jahr zusätzlich 50.000 Euro für diesen Zweck in den städtischen Haushalt einzustellen.

Ein Renner ist die neue Kinderbibliothek. „Sie hat sich zu einem Treffpunkt für Mütter mit Kindern entwickelt", sagt Bibliotheksdirektorin Anette Haucap-Naß . Sie verspricht, dass zusätzlich zum Übersichtsplan, der an der Information erhältlich ist, die Ausschilderung zu den einzelnen Abteilungen in Kürze verbessert werden soll. Auch der behindertengerechte Zugang rechts vom Treppenaufgang zu ebener Erde an der Südfassade des Schlosses wird besser ausgeschildert.’ (red)



Seit Juli baut die Stadt Braunschweig das Gebäude der ehemaligen Stadtbibliothek am Löwenwall um, das später zum Städtischen Museum gehören wird. Schwerpunkt in diesem Jahr ist der Umbau der ehemaligen Magazin- zu Ausstellungsflächen, teilt die Stadt mit. Dazu wird derzeit die Geschossdecke zwischen dem 2. und 3. Obergeschoss abgebrochen. Die Gesamtinvestition beträgt 5 Millionen Euro. Ab Frühjahr 2008 soll das Gebäude für Ausstellungen genutzt werden. (BZ, 2.10.2007)


Über Neuerungen in der Stadtbibliothek Salzgitter berichtete der Artikel von Wiebke Leßmann in der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Salzgitter, vom 29.8.2007:

'Mit Hot-Spot auf die Datenautobahn. - Dank neuer Technik bietet die Stadtbibliothek Lebenstedt Laptopbesitzern draht- und kostenfreien Internetzugang.

Ob für Hausaufgaben oder Examensarbeit: Neben Fachbüchern bietet das Internet Schülern und Studenten die umfassendsten Recherchemöglichkeiten. Mit der Hot-Spot-Technologie stellt die Stadtbibliothek Lebenstedt Laptopnutzern nun einen kostenlosen Zugang ins Netz zur Verfügung.

„Wir bieten unseren Besuchern schon seit vielen Jahren öffentliche Internetplätze an", sagt Klaus Perlbach , der Leiter der Bibliothek. „Doch in letzter Zeit ist die Nachfrage vieler Laptopnutzer nach einem möglichen Zugang ins Netz stark gestiegen." Diesen Wunsch kann die Bibliothek ihren Kunden nun erfüllen: Mit dem neu installierten Hot-Spot, einem drahtlosen Internetzugriffspunkt, haben Laptopbesitzer im gesamten Nutzungsbereich der Bücherei die Möglichkeit, sich unkompliziert und kostenfrei in das Netz einzuwählen.

Unterstützt wird die neue Technik von der Braunschweiger Firma Mandala. Diese ist bereits seit mehreren Jahren mit ihrer Arbeit in Lebenstedt vertreten, verwirklichte 1999 Funk-Intranet für die Stadtverwaltung und unterstützte 2004 die technische Realisierung des Projekts n-21, das Schulen mit Notebooks ausstattete. „Wir fühlen eine Verbundenheit zum Gebiet Lebenstedt und wollten etwas von dem zurückgeben, was wir hier einnehmen", sagt Carsten Heinemann von Mandala. „Mit einer Geschwindigkeit von 2 Megabit pro Sekunde können nun an die 50 bis 100 Benutzer das Internet auf einmal nutzen", sagt der Fachmann.

Technische Voraussetzung hierfür ist ein Laptop mit WLAN-Ausstattung. Mit einem Benutzernamen und Passwort kann sich der Nutzer dann für einen bestimmten Zeitraum für den Netzgebrauch anmelden. „Die neue Einrichtung ist in erster Linie für Schüler und Studenten gedacht. Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben, hier ungestört arbeiten zu können, wofür die Variante mit dem Hotspot optimal ist", erklärt Perlbach. „Aber natürlich ist die Technologie auch für jeden anderen Nutzer zugänglich."’


Um das Leseverhalten, aber vor allem das genussvolle Lesen, zu fördern, bietet die Stadtbibliothek Salzgitter ab 25.9.2007 allen Interessierten ein kostenloses Passwort für „Antolin.de" an. Es kann telefonisch (05341/839-3612) oder per E-Mail (barbara.henning@stadt.salzgitter.de) bei Barbara Henning, Stadtbibliothek Salzgitter angefordert werden.

„Antolin.de" ist ein Projekt zur Förderung des Lesens, es nutzt die Anziehungskraft des Computers auf Kinder aus, um diese zum Lesen zu verführen. In der Datenbank von „Antolin.de" sind zur Zeit ca. 15.000 auch fremdsprachige Kinder- und Jugendbücher und Spiele für die Klassen 1 - 10 erfasst und mit Fragen aufbereitet. Via Internet werden die Kinder geprüft, ob sie den Text gelesen und verstanden haben.

Das geht so: Ein Schüler holt sich ein (Antolin-)Buch aus der Stadtbibliothek und liest es. Per Passwort greift das Kind im Anschluss auf sein individuelles Internet-Konto zu und ruft das eben gelesene Buch auf. Das Programm stellt ihm dazu 15 Fragen mit je drei möglichen Antworten. Richtige Antworten werden mit Pluspunkten gezählt und Buch und Punktezahl werden auf dem Schülerkonto gespeichert. Schummeln ist kaum möglich, da die Fragen ein intensives Lesen voraussetzen, und falsche Antworten ergeben Minuspunkte. (Quelle: Homepage der Stadtbibliothek)


Vom Ankauf einer mittelalterlichen Handschrift für die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel berichtete Karl-Ernst Hueske am 20.9.2007 in der Braunschweiger Zeitung, Ausgabe Wolfenbüttel:

‚Herzog-August-Bibliothek erhält den 1,5 Millionen Euro teuren Hildesheimer Psalter zur Aufbewahrung.

Die kostbare Handschrift befand sich 200 Jahre lang im Besitz eines deutschen Fürstenhauses. Nun hat der Hildesheimer Psalter für 1,5 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Aufbewahrt und erforscht wird das Buch in der Herzog-August-Bibliothek (HAB) in Wolfenbüttel.

HAB-Direktor Helwig Schmidt-Glintzer war maßgeblich am Kauf der Handschrift beteiligt. Er erfuhr von dem geplanten Verkauf im Herbst vergangenen Jahres. Im Dezember erhielt er ein konkretes Angebot des Auktionators. Schmidt-Glintzer informierte seinen Vorgesetzten, Wissenschaftsminister Lutz Stratmann , knüpfte Kontakte zu Stiftungen und schuf ein Netzwerk, ohne das der Kauf des Bernward-Psalters nicht möglich gewesen wäre.

Auf 1,5 Millionen Euro konnte der Kaufpreis schließlich heruntergehandelt werden. Etwa die Hälfte, 803.000 Euro, kommt vom Land, berichtete Stratmann bei der gestrigen Übergabe des Buches an die Herzog-August-Bibliothek. „Es kommt selten vor, dass eine Handschrift dieser Qualität und Bedeutung auf dem Kunstmarkt angeboten wird. Um so mehr freue ich mich, dass es gelungen ist, diesen 1000 Jahre alten Psalter zu erwerben", bemerkte der Minister. Er sprach von einer „denkmalschützerischen Leistung von nationaler Bedeutung".

Die Handschrift gehört eigentlich nach Hildesheim, wo sie 1993 zuletzt öffentlich auf der Bernward-Ausstellung im Dommuseum Hildesheim gezeigt wurde. Die Bewahrung der kostbaren Handschrift soll jedoch in Wolfenbüttel erfolgen.

Dort wird die kostbare Handschrift bis zum 21. Oktober in der Schatzkammer öffentlich ausgestellt, anschließend wird sie erforscht. „Es sollen die Geheimnisse ihrer Entstehung, Bestimmung und Geschichte untersucht werden“, berichtete Christian Heitzmann , der Leiter der Abteilung Handschriften, Inkunabeln, Sondersammlungen der HAB.

Der Bernward-Psalter gehört zu vier prachtvollen, liturgischen Handschriften, die im Auftrag des Bischofs Bernward von Hildesheim (um 960 bis 1022) von dem in Regensburg geschulten Kalligraphen Guntlage geschrieben wurden.

Die Handschrift stand einst im Kloster St. Michael in Hildesheim, ehe sie 200 Jahre im Privatbesitz war. Der braune Ledereinband der 141 Seiten umfassenden Handschrift stammt aus den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Buch enthält die im Mittelalter üblichen 150 Psalmen, eine Allerheiligenlitanei, liturgische Texte sowie ein bisher unpubliziertes Reliquienverzeichnis.

An der Finanzierung haben sich unter anderem die Kulturstiftung der Länder, die Ernst von Siemens Kunststiftung, die Friedrich Weinhagen Stiftung, das Bistum Hildesheim, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz sowie die Herzog-August-Bibliothek beteiligt.

Künftig wird der Hildesheimer Psalter wahrscheinlich nur alle fünf Jahre öffentlich gezeigt. Eine DVD sowie eine Art Faksimile sollen erstellt werden, so Schmidt-Glintzer, um der Bevölkerung die Bedeutung dieses Werks näherzubringen.’


Mit einer Abschlussparty endete am 26. September die Julius-Club-Aktion („Jugend liest und schreibt“) der Stadtbibliothek Wolfsburg . Eingeladen waren diejenigen Julius-Club-Mitglieder im Alter von 11 bis 14 Jahren, die zwischen dem 10. Juli und dem 31. August mindestens drei der 40 ausgewählten Kinder- und Jugendbuchtitel der Julius-Club-Initiative gelesen und bewertet hatten.

Dafür erhielten sie das Julius-Diplom, das ihnen während der Abschlussparty überreicht wurde. 131 Jugendlichen wurde das Diplom überreicht. sind 240 Wolfsburger Jugendliche Mitglieder im Julius-Club. Die Preisvergabe war in ein musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm eingebettet.

Der Julius-Club ist ein Projekt der VGH-Stiftung und der Büchereizentrale Lüneburg , das in 24 Öffentlichen Bibliotheken Niedersachsens zwischen dem 10. Juli und dem 31. August stattfand. Das Projekt richtete sich an Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren. Neben der Leseförderung sollte auch die Ausdrucksfähigkeit und das Textverständnis gestärkt werden.


Ab Mitte Oktober können die Wolfsburger Bibliotheksbenutzer aktuelle Romane, Sachbücher und DVDs auch ohne Wartezeiten entleihen. Der neue Bestseller-Service der Stadtbibliothek Wolfsburg ermöglicht es ihnen.

Die Plätze 1 bis 20 der Spiegel-Bestsellerliste (Belletristik und Sachliteratur) und 50 jeweils aktuelle DVDs werden in mehreren Exemplaren zu besonderen Bedingungen entliehen. Für zwei Euro je Exemplar können die Beststeller 14 Tage lang entliehen werden, DVDs entleihen die Benutzer für einen Euro sieben Tage lang.

Leihfrist-Verlängerungen, Vormerkungen und Reservierungen sind leider nicht möglich. Die kostenlose Entleihung der Bestseller ist auch nach wie vor möglich, allerdings muss hier wie bisher mit Wartezeiten gerechnet werden.

Mit den eingenommenen Gebühren möchte die Stadtbibliothek neue Bestseller anschaffen. Der Service wird nur in der Erwachsenenbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus angeboten.


Die Stadtbibliothek Wolfsburg hat anlässlich der „Interkulturellen Wochen 2007" in Wolfsburg ein Literaturverzeichnis zum Islam mit ausgewählten aktuellen Medien zusammengestellt. Das Themenspektrum reicht von der Einführung in Geschichte, Kunst und Kultur des Islam über Darstellungen muslimischer Lebenswelten zwischen Tradition und Moderne bis hin zu Veröffentlichungen zum kritischen Dialog der Kulturen und Religionen.

Weitere Schwerpunkte sind Frau und Familie im Islam, die muslimische Jugend im Spannungsfeld „zwischen Pop und Dschihad" und die soziale Integration der Muslime. Interessierte Bibliotheksnutzer können das Verzeichnis auch auf der Website der Bibliothek herunterladen: http://www.stadtbibliothek.wolfsburg.de



In der Musikbibliothek der Stadtbibliothek Wolfsburg (Kontakt unter Tel. 05361 / 28-2381) erhalten Interessierte kostenlos die Broschuren:

„Rund um die Kirchenorgel“. - Sämtliche Orgelnoten, Orgel-CDs und Bücher über die Kirchenorgel aus dem Bestand der Musikbibliothek.

„Aus aller Welt“. - Auswahlverzeichnis von CDs aus dem Folklorebestand der Musikbibliothek.


Die Braunschweiger Zeitung hatte am 1. Juli dieses Jahres 51 Wissenschaftler aus unserer Region eingeladen, auf dem Braunschweiger Burgplatz „Zukunftsfragen der Menschheit“ zu beantworten.

Die Fragen konnten vorab vom Publikum gestellt werden. Mehr als 650 Fragen waren eingegangen. Je drei Minuten Zeit hatten die Forscher, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Die Veranstaltung gehörte zum Programm „Stadt der Wissenschaft 2007". Die Braunschweiger Zeitung berichtete am 2.7.2007 über die Aktion und stellte die Fragen und Antworten in den anschließenden Wochen vor. Die vollständige Auflistung und eine Video-Dokumentation (zum Abspielen der Videos ist ein installierter Flash Player notwendig) finden Sie unter:

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/7076663/artid/6942776/

Herrn Professor Hellwig Schmidt-Glintzer, Direktor der Herzog-August-Bibliothek, wurde die Frage: „Ist China in der Zukunft eine Bedrohung für Europa und das Gleichgewicht in der Welt?“ gestellt.

Frau Professor Simone Lässig, Direktorin des Georg-Eckert-Instituts, antwortete auf die Frage: „Kann Erziehung Frieden schaffen?“

An Herrn Professor Dietmar Brandes wurden die Fragen: „Wann sind alle Bücher zerfallen? Stirbt damit unsere Kultur?“ gestellt. Lesen Sie die Antwort bitte selbst:

‚Das Buch existiert in seiner heutigen Form seit knapp 2000 Jahren; bei geeigneter Aufbewahrung und Verwendung von holzfreiem Papier ist es prinzipiell ungefährdet. Bei schonender Behandlung können die Buchblöcke ohne weiteres 500 Jahre überdauern.

Seit etwa 1840 wurden jedoch zunehmend säurehaltige Papiere verwendet, deren Zerfall bereits „programmiert" ist: So waren nach vorsichtigen Schätzungen bereits 1988 etwa 60 Millionen Bände in deutschen Bibliotheken beschädigt.

Von uns werden in Braunschweig daher Pilotprojekte für das Land Niedersachsen zur Massenentsäuerung mit unterschiedlichen Methoden durchgeführt. Die Methoden sind ausgereift, so dass es „nur" noch darum geht, die erforderlichen Mittel aufzubringen. Eine langfristige Sicherung stark genutzter oder bereits erheblich geschädigter Bücher und Zeitungen ist oft nur durch Verfilmung möglich; wir testen dies mit wertvollen Bänden unserer großen Kinderbuchsammlung.

Besonders nutzerfreundlich ist die Digitalisierung, die zur langfristigen Sicherung der Daten jedoch einen hohen Aufwand erfordert. Wichtigere Bücher werden längst wieder auf säurefreiem Papier gedruckt, so dass das Problem trotz allem überschaubar bleibt. Die Möglichkeiten der digitalen Technik verändern schon jetzt die Nutzung der Bücher; vermutlich werden sie Form und Inhalte stark beeinflussen. Mehrdimensionale Nutzung von Texten und die atemberaubende Möglichkeit, sich in sehr kurzer Zeit mit aller Welt im Netz auszutauschen, stehen ungelösten Problemen des Urheberrechts und der Qualitätssicherung gegenüber.

Was ist gesichert? Was ist ungesichert? Was ist Außenseitermeinung? Hier kommen nun wissenschaftliche Bibliotheken ins Spiel: Bei der Vielzahl der im Internet publizierten Dokumente ist verlässliche Orientierung gefragt. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist es, möglichst viel Information als Wissen abzusichern.

Da in der Wissenschaft elektronische Publikationsformen eine zunehmend größere Rolle spielen, werden die Universitätsbibliotheken so zu „Hybriden Bibliotheken". Langfristige Speicherung der Informationen und ihre Kompression zum Wissen haben ihren Preis. Aber: Wissen ist unser wichtigster Rohstoff, hier sollte uns keine Investition zu hoch sein.

Stirbt hiermit unsere Buchkultur? Sicher nicht! Ich glaube nicht, dass es zu einer Verdrängung des „klassischen" Buches kommen wird, die neuen Techniken ermöglichen aber vieles mehr, zum Beispiel eBooks, eJournals, elektronische Semesterapparate oder eScience. Aber: Säurefreies Papier ist der langlebigste Datenträger, unkompliziert und voll des haptischen Vergnügens.

Die Nutzungszahlen unserer Universitätsbibliotheken zeigen bei starkem Anstieg der Nutzung elektronischer Medien zugleich eine Buchausleihe auf konstant hohem Niveau! Auch die große Anzahl der jährlich auf dem englischsprachigen, chinesischen oder deutschen Buchmarkt erscheinenden Bücher spricht für sich: So wurden 2005 allein von Verlagen in Deutschland fast 90.000 Titel neu verlegt.

Unabhängig vom Speichermedium stellen Lesen und Verstehen von Texten die wichtigste Schlüsselkompetenz dar.

Hier schließt sich der Kreis: Schon Johann Heinrich Campe engagierte sich vor 200 Jahren in Braunschweig für die Leseförderung. Kinder finden in lesenden Erwachsenen das beste Vorbild insbesondere dann, wenn es zu einem Gedankenaustausch über das Gelesene kommt und sich damit eine gemeinsame Lesekultur entwickeln kann.’ (BZ, 21.08.2007)


Fort- und Weiterbildung



Die 17. Gemeinsamen Bibliothekstage für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fanden am 7. und 8. September 2007 in Halle/Saale statt.

Das Thema des diesjährigen Treffens lautete „Kulturelle Überlieferung in der modernen Bibliothek“.

Der Freitag begann mit den Mitgliederversammlungen der beiden Landesverbände und der bibliothekarischen Personalverbände Verein Deutscher Bibliothekare e. V. (VDB) und Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BIB) in der Universitäts- und Landesbibliothek.

Zum Rahmenprogramm gehörte ein Treffen der Fahrbibliotheken auf dem Hallmarkt vor der Stadtbibliothek, Führungen durch die Zweigbibliothek Rechtswissenschaften (Juridicum) und durch die Zentrale Bibliothek der Universitäts- und Landesbibliothek.

Den Festvortrag am Abend im Stadthaus hielt Graham Jefcoate, Direktor der Universitätsbibliothek Nijmegen, zum Thema „Historische Drucke und Sondersammlungen an wissenschaftlichen Bibliotheken im 21. Jahrhundert: Herausforderungen und Chancen aus internationaler Sicht“.

Eine Vortragsreihe zum Themenkomplex „Das historische Buch in der modernen Bibliothek“ fand am Sonnabend in der Universitäts- und Landesbibliothek statt. Im Stadthaus berichtete Dr. Ute Pott, Direktorin des Gleim-Hauses Halberstadt, über „Gesellige Lesekultur im 18. Jahrhundert“.

Leider hatte die Tagung nur einen geringen Besucherzulauf. Der Vorstand des DBV, Landesverband Niedersachsen erhielt den Auftrag über eine Neugestaltung der Bibliothekstage intensiv nachzudenken. Es wurden Veränderungsmöglichkeiten von Terminverschiebung, über Straffung des Programms auf einen Tag und stärkere Betonung des Fortbildungscharakters angedacht.


Stellenangebot


Die Bibliothek des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

eine/n Diplom-Bibliothekar/in (mit der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit)

Aufgaben:
• Technische Unterstützung im Umgang mit IT-Diensten sowie Entwicklung und Betreuung der Online-Angebote der Bibliothek
• Formale und sachliche Erschließung in Pica
• Benutzerberatung, teilw. Systemadministration

Anforderungen:
• Fundierte Kenntnisse der RAK-WB und der integrierten Bibliothekssoftware Pica
• Gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse in mindestens einer weiteren Fremdsprache
• hohe Dienstleistungsbereitschaft, zielorientiertes Arbeiten, Belastbarkeit, Flexibilität sowie Teamgeist

Die Vergütung erfolgt nach dem TV-L.
Die Stelle ist für die Dauer von 4 ½ Jahren befristet. Eine Besetzung des Stellenanteils setzt voraus, dass der/die Bewerber/in bei der Agentur für Arbeit gemeldet ist.

Bitte senden Sie ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung bis zum 20. Oktober 2007 an:
Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung
- z. H. Frau Depner -, Celler Str. 3, 38114 Braunschweig
oder per E-Mail an depner@gei.de


BiSON-intern


Die Stadtbibliothek Wolfsburg gibt folgende Personalveränderung bekannt:

Neuer Leiter der Erwachsenenbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus ist Thomas Krumpholz. Er folgt Ursula Seck nach, die zum 1. August 2006 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Nach Studium und Examen in Bonn ist Krumpholz seit 1987 in verschiedenen Funktionen in der Stadtbibliothek tätig. Zuletzt betreute er das EDV-System und war für das Lektorat Naturwissenschaften, Technik und Spiele verantwortlich.


Die nächste BiSON-Sitzung findet am

6. November 2007, um 9.30 Uhr
in der

Medizinischen Bibliothek des
Klinikums Wolfsburg

Sauerbruchstr. 7
38440 Wolfsburg


statt.

Redaktionsschluss für die BiSON-Mitteilungen 1/2008 ist der 20. Dezember 2007.

Redaktion:
 Rita Dopheide
 Universitätsbibliothek der TU
 Pockelsstraße 13, 38106 Braunschweig
 Postfach 33 29, 38023 Braunschweig
 Tel.: 0531/391-5019
 Fax: 0531/391-5836
 E-Mail: r.dopheide@tu-bs.de