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Fachinformationsdienst Pharmazie 

[Fachinformationsdienst]
Die Universitätsbibliothek Braunschweig betreut den deutschlandweiten Fachinformationsdienst (FID) Pharmazie und wird dafür im Zeitraum von 2015 bis 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Mit den Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft hat die DFG ein neues Förderprogramm eingerichtet, das die Informationsinfrastrukturen für die Forschung stärkt und verbessert.

PubPharm Rechercheplattform

Ein Hauptprojekt des FID Pharmazie ist die Entwicklung und Erweiterung der PubPharm Rechercheplattform (www.pubpharm.de). Diese kostenlose Suchmaschine zur pharmaziespezifischen Recherche ist seit September 2016 online. PubPharm bietet 40 Mio. durchsuchbare Publikationen. Hierzu gehören 26 Mio. Publikationen aus PubMed (Medline) und zusätzlich weitere Paper aus pharmazeutischen und chemischen Fachzeitschriften, dazu Bücher, E-Books und Dissertationen. Dank einer neu entwickelten Verfügbarkeitsprüfung wird direkt angezeigt, welche Literatur am eigenen Universitätsstandort abonniert ist.

Allgemeine Projektinformationen zum FID Pharmazie

Der FID Pharmazie wird die Literaturversorgung und die Informationsinfrastruktur für die deutschlandweite pharmazeutische Forschung nachhaltig verbessern.

Neben der überregionalen Verfügbarkeit von elektronischen Fachzeitschriften und E-Books (FID-Lizenzen) stehen der nutzerzentrierte Ausbau einer erweiterbaren und personalisierbaren Informationsinfrastruktur und eine erhöhte Flexibilität und Passgenauigkeit des Dienstangebots im Zentrum des neuen FID.

Die Universitätsbibliothek entwickelt gemeinsam mit dem Institut für Informationssysteme (IfIS) der TU Braunschweig maßgeschneiderte und spezifische Mehrwertdienste, die sich konsequent an den Anforderungen und Forschungsinteressen der Fachcommunity ausrichten. Die Services schließen die Entwicklung der Informationsressourcen, Digitalisierung von Quellen, direkte Einbindung von Fachdatenbanken und Retrieval Dienste im Rahmen eines neuen Discovery Systems als Keimzelle einer virtuellen Forschungsumgebung ein. Das Feedback der Fachwissenschaftler/-innen stellt sicher, dass nicht an den Anforderungen der späteren Nutzer/-innen vorbei geforscht und entwickelt wird. Dazu wird in engem Austausch mit Fokusgruppen der individuelle Bedarf der verschiedenen Teildisziplinen ermittelt.

Arbeitsbereiche und Ziele des FID
  • Governance: Umsetzung einer E-Only-Policy, Profilschärfung, FID-Lizenzen, Patron Driven Acquisition (PDA), Kooperation GetInfo
  • Research & Development: Entwicklung einer erweiterbaren und personalisierbaren Informationsinfrastruktur, Discovery System, Zugang über mobile Endgeräte
  • Content Management: Digitalisierung und Langzeitarchivierung
  • Dissemination & Outreach: Zusammenarbeit mit der Fachcommunity, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing


Gefördert durch die  [DFG]




[i] zuletzt aktualisiert: 28.10.2016 Druckansicht
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