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Seit Ende 1999 befinden sich die Archive des mit Braunschweig eng verbundenen Vieweg-Verlages wieder in Braunschweig - nun im Besitz der Universitätsbibliothek Braunschweig, die mit großzügiger Unterstützung der STIFTUNG NORD/LB-ÖFFENTLICHE ein Projekt zur Erschließung der überregional wie auch regionalgeschichtlich interessanten Archivbestände durchgeführt hat. Die Online-Erschließung ist ein wichtiger Beitrag für die wissenschafts- und verlagshistorische Forschung.
Der Verlag Friedrich Vieweg wurde 1786 in Berlin gegründet und übersiedelte 1799 nach Braunschweig. Nach der Übernahme durch den Pergamon-Verlag im Jahre 1966 wurde der Verlag 1974 in die Verlagsgruppe Bertelsmann eingegliedert.
Zunächst hatte der Verlag seinen Schwerpunkt in den geisteswissenschaftlichen Fächern. Autorennamen wie Bettina von Arnim, Hans Christian Andersen oder Johann Gottfried Herder mögen hierfür stehen. Unter dem Einfluss seines Freundes Justus von Liebig (1803-1873), des berühmten Chemikers, richtete Eduard Vieweg (1796-1869) das Verlagsprogramm auf die Mathematik, Naturwissenschaften und Technik aus. Bedeutende Gelehrte wie Alexander von Humboldt, Gottfried Semper, Hermann von Helmholtz oder später dann Niels Bohr, Max Planck oder Albert Einstein konnten als Autoren gewonnen werden. Dass in ca. 50 Jahren die Werke von nicht weniger als 25 Nobelpreisträgern verlegt wurden, unterstreicht die auch international herausragende Bedeutung des Vieweg-Verlages.
Die Vieweg-Archive gliedern sich in die drei
Bereiche Briefarchiv, Verlagsarchiv und Bucharchiv.
| [i] zuletzt aktualisiert: 19.07.2010 | Druckversion ![]() |
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